Leandra

Eine neue virtuelle Praxis von Boehringer Ingelheim bietet leicht verständliche Informationen rund um das Thema klinische Studien. Foto: BI

Klinische Studien entdecken – einfach virtuell

Innovative Arzneimittel gegen schwere Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer? Die gibt es nicht ohne klinische Studien. Denn hier arbeiten Forschende und Mediziner:innen an den Behandlungsmöglichkeiten von Morgen. Doch in Deutschland nehmen vergleichsweise wenige Menschen an solchen Studien teil. Ein Grund: Vorurteile, fehlende Aufklärung, begrenztes Wissen. Das biopharmazeutische Unternehmen Boehringer Ingelheim will das ändern und hat eine virtuelle Praxis eröffnet. Für ein paar Minuten durch ein Studienzentrum laufen und sich umfassend informieren? Das ist hier möglich.

Daiichi Sankyo ist ein globales Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Tokio. Der größte Produktionsstandort außerhalb Japans liegt im deutschen Pfaffenhofen. Foto: Daiichi Sankyo

Arzneimittel-Innovationen made in Pfaffenhofen

Daiichi Sankyo ist ein globales Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Tokio. Doch der größte Produktionsstandort außerhalb Japans liegt in Deutschland: Ausgehend von Pfaffenhofen werden 55 Länder weltweit mit Arzneimitteln gegen Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen beliefert. Künftig soll der Standort weiter an Bedeutung gewinnen. Wir waren vor Ort und haben mit Dr. Nora Urbanetz, Leiterin der Tech Unit in Europa, gesprochen.

Deutschland ist als Standort für klinische Studien wieder etwas attraktiver geworden; allerdings bremsen Personalmangel und unzureichende Digitalisierung die Entwicklung aus. Foto: ©iStock.com/Jacob Wackerhausen

Mehr Arzneimittelstudien für die Menschen in Deutschland

Innovationen made in Germany: Das war einmal. Oder nicht? Im Bereich der pharmazeutischen Forschung könnte sich dank politischer Maßnahmen wie dem Medizinforschungsgesetz das Blatt wieder wenden. Laut einer aktuellen Veröffentlichung ist Deutschland als Standort für Industrie veranlasste klinische Studien wieder attraktiver geworden. Doch das reicht noch nicht.

Zwar gab es 2025 deutlich weniger Masernfälle in Europa als noch 2024. Aber ein Grund zur Beruhigung ist das nicht, wie aus aktuellen Daten der WHO hervorgeht. Foto: ©iStock.com/Bilanol

Masern: Darum wird sich das hoch ansteckende Virus weiter ausbreiten

Um fast 75 Prozent: So deutlich sind die Masernerkrankungen in Europa und Zentralasien von 2024 auf 2025 zurückgegangen. Statt 127.412 Fällen waren es im vergangenen Jahr 33.998 Fälle. Das geht aus vorläufigen Daten hervor, welche die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und UNICEF veröffentlicht haben. Grund zur Beruhigung liefern die aktuellen Zahlen nicht.

Warum eine starke Pharmabranche wichtig für Deutschland ist

Sie bietet zahlreiche Arbeitsplätze und gilt als besonders forschungsintensiv: Die aktuellen „Pharma-Daten“ des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI) zeigen einmal mehr, warum die Pharmabranche wichtig für die Bundesrepublik ist. Daraus geht aber auch hervor: Zu Stabilität und Sicherheit kann sie nur dann voll beitragen, wenn sie politisch gestärkt wird.

Umfrage: Den Weg für medizinische Innovationen ebnen

Das Tempo, mit dem in Deutschland Arzneimittelinnovationen in der ambulanten Versorgung ankommen, ist rekordverdächtig: In Europa gibt es kein Land, in dem Patient:innen so schnell neu zugelassene Medikamente verschrieben bekommen. Aber: Immer mehr Ärzt:innen fürchten, dass sich die Versorgung kranker Menschen mit neuartigen Therapien verschlechtern könnte – und fordern deshalb bessere Rahmenbedingungen. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das forschende Unternehmen AstraZeneca veröffentlicht hat.

Die WHO und die Internationale Agentur für Krebsforschung haben eine neue Analyse veröffentlicht: Bis zu 40 Prozent aller Tumorfälle weltweit wären demnach vermeidbar. Foto: ©iStock.com/Bulgnn

Weltweit vermeidbar: 40 Prozent aller Krebsfälle

7,1 Millionen Diagnosen pro Jahr müsste es nicht geben: Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehen fast 40 Prozent aller Tumorerkrankungen weltweit auf Ursachen zurück, die sich verhindern ließen. Zahlreiche Menschen könnten vor der belastenden Diagnose „Sie haben Krebs“ bewahrt werden – vorausgesetzt, die Prävention wird gestärkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie.

Wo stehen wir im Kampf gegen Krebs? Ein Gespräch mit dem Wissenschaftler Professor Christof von Kalle.

Weltkrebstag: Die Null als Leitmotiv in der Krebsmedizin

Der Weltkrebstag wird seit 26 Jahren am 4. Februar begangen – mit dem Ziel, Prävention, Früherkennung, Behandlung und Nachsorge von Tumorerkrankungen zu verbessern. Wo stehen wir im Kampf gegen Krebs? Dazu haben wir mit Professor Christof von Kalle gesprochen. Er ist einer der führenden Köpfe in der deutschen und europäischen Onkologie. Sein Wirken hat maßgeblich dazu beigetragen, dass moderne Krebstherapien heute zielgerichteter, effektiver und stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Patient:innen abgestimmt sind.

Arzneimittelinnovationen vor allem als Kostenproblem zu sehen, ist ein gewaltiger Rechenfehler. Das zeigt eine Studie. Foto: ©iStock.com/gorodenkoff

Arzneimittelinnovationen: Gesundheit lohnt sich

Arzneimittelinnovationen vor allem als Kostenproblem zu sehen, ist ein gewaltiger Rechenfehler. Es ist ein Fehler, der nicht nur zulasten von kranken Menschen geht, sondern negative Auswirkungen auf den Wirtschafts-, Wissenschafts- und Innovationsstandort hat. Das zeigt eine Studie des Instituts für pharmaökonomische Forschung (IPF) in Wien, das den gesellschaftlichen Wert pharmazeutischer Innovationen für Österreich berechnet hat. Die Erkenntnisse lassen sich eins zu eins übertragen. Sie zeigen, dass innovative Therapien einen großen gesamtgesellschaftlichen Mehrwert bieten.

Liquid Biopsy bei Krebs: Mehr sehen, früher handeln, gezielter therapieren

Die Liquid Biopsy ist eine Untersuchung von Blut oder anderen Körperflüssigkeiten, mit der Ärzt:innen wichtige, patientenindividuelle Informationen über eine Tumorerkrankung erhalten können. Das macht es zum Beispiel möglich, den Behandlungsverlauf gezielter zu überwachen und eine fundiertere Entscheidung über die optimale Therapie zu treffen. Die Initiative „Vision Zero in der Onkologie“ setzt sich dafür ein, dass Liquid Biopsy weiter erforscht und konsequent dort eingesetzt wird, wo sie schon heute ihr Potenzial für eine bessere Medizin entfalten kann.

© Pharma Fakten e.V.
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