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vfa-Broschüre: „Selten“ heißt nicht „vergessen“

„Forschung für die Waisen des Gesundheitssystems“: Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) hat eine Broschüre über seltene Erkrankungen herausgebracht. Sie zeigt: Für Menschen mit solchen Erkrankungen wurden in den vergangenen Jahren große Fortschritte erreicht. Noch nie gab es so viele Medikamente, noch nie waren die Pipelines der Pharmaunternehmen so prall gefüllt.

Erstattungsbetrag

Erstattungsbetrag meint den Preis, den die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) für ein Arzneimittel an die pharmazeutische Herstellerfirma zahlen.

Growth Mindset

Der Begriff Growth Mindset geht auf die US-amerikanische Psychologin Carol Dweck zurück. Dahinter steckt die Überzeugung, dass man die eigenen Fähigkeiten, die eigene Leistung und Intelligenz mit Hingabe und harter Arbeit verbessern kann.

Die Pharmaindustrie ist elementarer Bestandteil einer gesunden Wirtschaft. Als Entwickler und Lieferant von Medikamenten hat sie einen direkten gesundheitlichen Nutzen. Als Industrie ist sie nicht nur Innovationstreiber  sondern auch Wachstums- und Beschäftigungsgarant. Foto: CC0 (Stencil)

Politik und Pharmaindustrie im Dialog

Die Pharmaindustrie ist elementarer Bestandteil einer gesunden Wirtschaft. Als Entwickler und Lieferant von Medikamenten hat sie einen direkten gesundheitlichen Nutzen. Als Industrie ist sie nicht nur Innovationstreiber, sondern auch Wachstums- und Beschäftigungsgarant. In Bayern ist deshalb eine Neuauflage des Pharmagipfels initiiert worden. Und auch in Nordrhein-Westfalen wurde ein „Pharmadialog“ angeschoben. Das Ziel: die Chancen nutzen, die sich durch Innovationen im Arzneimittelbereich ergeben – gesundheitlich wie wirtschaftlich.

Was sagen Patienten mit seltenen Erkrankungen zum Thema Forschung und Studienteilnahme? Die Organisation EURORDIS hat sie befragt. Foto: © rarediseaseday.org

Mit Forschung gegen seltene Erkrankungen

Sie gibt 30 Millionen Menschen mit seltenen Krankheiten in ganz Europa eine Stimme: EURORDIS, eine nicht-staatliche Allianz von Patientenorganisationen. In einer Studie hat sie Betroffene zum Thema „Forschung“ befragt. Die Organisation weiß: „Forschungsaktivitäten haben über die letzten beiden Jahrzehnte zugenommen.“ Doch angesichts der etwa 8.000 weltweit bekannten seltenen Erkrankungen ist das noch lange nicht genug.

Bevor ein Medikament tatsächlich beim Patienten ankommt  muss es einige Herausforderungen meistern. Foto: CC0 (Stencil)

Patente: Die Lizenz zum Gelddrucken?

Patente auf Arzneimittel haben den Ruf, eine Lizenz zum Gelddrucken zu sein. Dass pharmazeutische Unternehmen ihre neu entwickelten Wirkstoffe mit Patenten schützen können, ist vielen ein Dorn im Auge. Deshalb wird in regelmäßigen Abständen gefordert, das System zu überarbeiten. Klingt gut? Langfristig wäre das wohl eine Strategie, die nach hinten losgehen würde. Denn Leidtragende könnten die Patienten von morgen sein.

Allergien und ihre Auswirkungen: Der renommierte Allergie-Experte Prof. Johannes Ring erklärt im Interview  was getan werden kann und muss  um allergische Erkrankungen einzudämmen. Foto: CC0 (Stencil)

Weshalb Allergieforschung mehr gefördert werden müsste

Rund 20 Millionen Menschen in Deutschland, so schätzen Experten, leiden unter Allergien. Die meisten davon, rund 12 Millionen, werden regelmäßig von Heuschnupfen geplagt. Bei weiteren 4 Millionen hat sich aus dem Heuschnupfen bereits ein allergisches Asthma entwickelt, noch einmal 4 Millionen leiden unter allergischen Hauterkrankungen. Prof. Johannes Ring, Hautarzt in München und Präsident der International Society of Atopic Dermatitis, beschäftigt sich sein ganzes Berufsleben lang mit Allergien und ihren Auswirkungen. Wir haben mit ihm über die Gründe für die Zunahme von Allergien gesprochen, über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und darüber, was gesundheitspolitisch getan werden muss.

Brustkrebs: Tumorerkrankung Nummer 1 bei Frauen

Weltweit erkranken über zwei Millionen Frauen jedes Jahr an Brustkrebs. Mehr als 69.000 sind es allein in Deutschland. Eine frühe Diagnose kann die Heilungschancen erhöhen. Und doch nimmt nur jede zweite Frau regelmäßig Untersuchungen zur Früherkennung wahr, wie aus der Studie eines Biotechnologie-Unternehmens hervorgeht.

© Pharma Fakten e.V.
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