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Welchen Einfluss haben so genannte krankheitsmodifizierende Therapien auf den Verlauf der Multiplen Sklerose (MS)? Eine Studie aus Australien gibt Antworten. Foto: CC0 (Stencil)

Gesundheitssystem: Zu wenige Anreize für Innovationen

Wie lässt sich das Gesundheitswesen in Deutschland noch besser und effizienter gestalten? Zu dieser Frage hat die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw) den Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft befragt. Herausgekommen ist die Studie „Gesundheit und Medizin – Herausforderungen und Chancen“.

Krebs: Immer mehr immunonkologische Therapien in der Entwicklung

Weltweit befinden sich momentan 3.394 Immuntherapien gegen Krebs in der Entwicklung, schreibt das US-amerikanische Cancer Research Institute. Im Vergleich zum Vorjahr 2017 ist das ein Anstieg um 67 Prozent. Dies verdeutlicht den „beispiellosen Enthusiasmus und das Engagement auf diesem Fachgebiet”, sagt die Wissenschaftlerin Jill O’Donnell-Tormey.

"Superbugs": Über 30.000 Tote durch gegen Antibiotika resistente Keime in Europa. Foto: CC0 (Stencil)

Antibiotika-Resistenz: Zeit zu Handeln

„Der Wandel kann nicht warten. Unsere Zeit mit Antibiotika läuft aus.“ Mit klaren Worten warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor den Folgen von Antibiotika-Resistenzen. Vom 12. bis 18. November ist World Antibiotic Awareness Week.

Über den Einsatz von Herz-Kreislauf-Therapien gibt es einen großen Wissensschatz. Die Versorgungsforschung kann trotzdem zu neuen Erkenntnissen führen  weiß IQVIA. Foto: CC0 (Stencil)

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: eine unterschätzte Gefahr bei Diabetikern

„Patienten mit Diabetes mellitus versterben zu 50 Prozent […] an kardiovaskulären Erkrankungen“, sagt der Mediziner Prof. Dr. med. Christian A. Schneider. Dass ein Zusammenhang zwischen der Zuckerkrankheit und Herzinfarkt und Co. besteht, wissen viele Patienten jedoch nicht. Dabei ist eine gezielte Prävention und Behandlung wichtig. Am 14. November ist Weltdiabetestag.

Allergien und ihre Auswirkungen: Der renommierte Allergie-Experte Prof. Johannes Ring erklärt im Interview  was getan werden kann und muss  um allergische Erkrankungen einzudämmen. Foto: CC0 (Stencil)

iPiE-Projekt: So könnten künftig die Umweltauswirkungen von Arzneimitteln besser vorhergesagt werden

Die Wirkstoffe von Arzneimitteln gelangen in kleinsten Mengen in die Umwelt, zumeist über das Abwasser, manchmal auch durch unsachgemäße Entsorgung. In den meisten Fällen ist nicht zu erwarten, dass sie dort einen Schaden anrichten. Doch es gibt auch Stoffe, für die die Datenlage noch nicht ausreichend ist, um zu beurteilen, ob sie auf bestimmte Tier- oder Pflanzenarten negative Auswirkungen haben könnten. Das europäische iPiE-Projekt (Intelligent Assessment of Pharmaceuticals in the Environment) hat sich zum Ziel gesetzt, Modelle zu entwickeln, mit denen sich die Umweltrisiken von Arzneimittel-Wirkstoffen vorhersagen lassen.

Arzneimittelpreise im europäischen Vergleich

Seit Einführung des AMNOG im Jahr 2011 haben sich die Preise für Arzneimittelinnovationen im europäischen Vergleich verschoben. Rund zwei Drittel der deutschen Erstattungsbeträge liegen heute unterhalb des publizierten durchschnittlichen Preises eines Präparats in europäischen Vergleichsländern, jedes fünfte Präparat liegt sogar unterhalb des niedrigsten europäischen Preises.

Der 17. Europäische Gesundheitskongress fand vom 25. bis 26. Oktober 2018 in München statt. / Foto: © WISO/Wolf

Europäischer Gesundheitskongress: EU-weite Nutzenbewertung von Arzneimitteln?!

Anfang des Jahres legte die Europäische Kommission einen Vorschlag vor, nach dem sie eine europäische Nutzenbewertung von neuen Arzneimitteln und Medizinprodukten einführen will. Sie soll Patienten in ganz Europa möglichst rasch Zugang zu „echten Innovationen“ ermöglichen. Auf dem 17. Europäischen Gesundheitskongress in München diskutierten Experten nun über diesen Plan. Mit dabei: Han Steutel, Vorstandsvorsitzender beim Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa).

COPD

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (chronic obstructive pulmonary disease, COPD) ist eine meist durch Rauchen (oder Passivrauchen) verursachte chronisch fortschreitende Erkrankung der Lunge. Sie zeichnet sich durch entzündete und dauerhaft verengte Atemwege aus.

© Pharma Fakten e.V.
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