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Impfen für Alle

Jetzt impfen: Start in die Grippesaison 2018/2019

Die Grippe-Saison 2018/2019 steht vor der Tür: Das Paul Ehrlich-Institut hat bereits 10,2 Millionen Dosen an Influenza-Impfstoffen freigegeben (Stand: 07.09.2018). Schaut man sich jedoch die niedrigen Impfraten der vergangenen Jahre an, kommt man zu dem Ergebnis: Die Influenza ist eine unterschätzte Infektionskrankheit. Dabei ist die Grippe-Impfung besser als ihr Ruf. „Mit keiner anderen Impfung lassen sich hierzulande mehr Leben retten“, betont Lothar Wieler vom Robert Koch-Institut (RKI) vor dem Hintergrund des aktuell veröffentlichten Influenza-Saisonberichts 2017/2018. Die vergangene Grippewelle ist demnach „außergewöhnlich schwer“ gewesen.

Welt-Lymphom-Tag: Eine Krebserkrankung mit vielen Gesichtern

Laut des weltweiten Netzwerkes „Lymphoma Coalition“ gibt es im Bereich der bösartigen Lymphome über 80 verschiedene Erkrankungstypen. Das stellt die Forschung vor große Herausforderungen. Denn jeder von ihnen verlangt nach einem eigenen Therapieansatz. Davon lassen sich die Pharmafirmen jedoch nicht entmutigen: Seit 2013 wurden weltweit neun Wirkstoffe gegen diverse Lymphome zugelassen, wie aus einem Bericht des Beratungsunternehmens IQVIA hervorgeht.

Ätiologie

Die Ätiologie beschäftigt sich mit den Ursachen einer Krankheitsentstehung. „Ätiologisch“ heißt also: die Ursachen betreffend bzw. ursächlich.

Eine Sepsis ist die häufigste Todesursache bei Infektionen. Besonders ältere Menschen sind gefährdet. Foto: CC0 (Stencil)

Welt-Sepsis-Tag: Impfen gegen Blutvergiftung?

Fast 200 Menschen sterben pro Tag in Deutschland an einer Blutvergiftung (Sepsis). Vor allem ältere Menschen sind anfällig. Dabei gibt es gute Möglichkeiten der Vorbeugung: Neben einer gesunden Lebensweise gehört dazu das Impfen gegen Grippe und Pneumokokken, denn so werden Infektionen vermieden. Am 13. September ist Welt-Sepsis-Tag.

Krankheiten  die bisher nicht oder nur symptomatisch behandelt werden konnten  werden therapierbar. Neue Therapien stehen aber auch wegen ihrer Preise unter Druck. Foto: © iStock.com/Design Cells

Genschere CRISPR-Cas9: „Es wird bald Erfolge geben“

Manche bezeichnen sie als „Genschere“, andere nennen sie ein „molekulares Skalpell“: Das biomedizinische Werkzeug CRISPR/Cas9 macht es möglich, das Erbgutmolekül DNA präzise an einer beliebigen Stelle zu durchtrennen. Dadurch lassen sich bestimmte Gene ausschalten oder auch neue Genabschnitte einfügen. Experten sind davon überzeugt, dass CRISPR die Gentherapie der Zukunft entscheidend verändern und verbessern wird. Prof. Dr. Stefan Mundlos leitet in Berlin das Institut für Medizinische Genetik an der Charité und die Forschungsgruppe „Entwicklung & Krankheit“ am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik – er setzt CRISPR/Cas9 bei seiner medizinischen Grundlagenforschung ein. Wir haben mit ihm über das medizinische Potenzial, aber auch über Grenzen und Risiken der neuen Methode gesprochen.

Real World Data

Real World Data (RWD) meint in der medizinischen Forschung Daten zur Bewertung einer medizinischen Intervention (z.B. Arzneimittel), die nicht in randomisierten kontrollierten klinischen Studien erhoben werden, sondern im medizinischen Versorgungsalltag. Das können etwa Informationen aus Krankheitsregistern oder Patientenakten sein.

Grippe: Krankenhauspersonal ist zu selten geimpft

5.822 Klinikmitarbeiter hat das Robert Koch-Institut (RKI) befragt. Das Ergebnis: Nur knapp 40 Prozent von ihnen verfügten in der Saison 2016/2017 über die Influenza-Impfung. Dabei kann sie einer Infektion vorbeugen – und eine Übertragung des Virus auf Menschen mit erhöhtem Risiko für schwere Krankheitsverläufe verhindern.

Pharmaforschung: Die klinische Studienphase hat es in sich

Hinter jeder Arzneimittelinnovation steht ein riesiges Forschungsprojekt: Seinen Anfang nimmt es in präklinischen Studien, anschließend geht es in die klinische Entwicklung; und auch nach der Zulassung nimmt es kein Ende. Besonders kostenintensiv ist Phase III, wie aus Daten des amerikanischen Verbandes der forschenden Arzneimittelhersteller PhRMA hervorgeht.

Ohne sie würde kein einziger mühsam entwickelter Wirkstoff zu den Patienten kommen: Denn erst die Galeniker bringen ihn in eine gebrauchsfertige Form. Foto: © iStock.com/WanjaJacob

Arzneimittelentwicklung: Ohne Galeniker geht gar nichts

Stellen Sie sich vor, pharmazeutische Forscher haben nach jahrelanger Arbeit einen vielversprechenden Wirkstoff entwickelt. Die ersten Studiendaten sind ideal und die Euphorie groß. Aber leider fehlt das gewisse Etwas, damit der Wirkstoff auch an den Ort zu dem Zeitpunkt in den Körper des Patienten gelangt, an dem er wirken soll. Der beste Wirkstoff ist dann: wirkungslos. Die Aufgabe von Galenikern ist es daher ihn in eine gebrauchsfertige Form zu bringen.

Bei vielen Betroffenen bleibt der Knochenschwund (lange) unerkannt – und unbehandelt. Dabei ist es eine Volkskrankheit der alternden Gesellschaft. Foto: © iStock.com/Jovanmandic

Voraussetzung einer Osteoporose-Therapie? Diagnose!

Osteoporose ist eine Volkskrankheit der alternden Gesellschaft: Allein in Deutschland leiden rund 7,8 Millionen Menschen daran. Bei vielen Betroffenen bleibt sie (lange) unerkannt – und unbehandelt. Dabei gibt es Möglichkeiten, den chronischen Knochenabbau zu verlangsamen und neue Knochenmasse aufzubauen.

© Pharma Fakten e.V.
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