Inzidenz
Die Inzidenz ist eine Kennzahl der medizinischen Statistik, die die Häufigkeit von Neuerkrankungen beschreibt.
Die Inzidenz ist eine Kennzahl der medizinischen Statistik, die die Häufigkeit von Neuerkrankungen beschreibt.
Die Prävalenz ist eine Kennzahl für die Häufigkeit einer Krankheit in einer bestimmten Gruppe (Population) zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Durchschnittlich dauert der Weg von der Idee für ein Medikament in einer frühen Forschungsphase bis hin zum zugelassenen Arzneimittel 13,5 Jahre. Wer pharmazeutische Forschung betreibt, braucht viel Geduld – und muss einige Rückschläge hinnehmen. Von rund 5.000 bis 10.000 Substanzen, die anfangs auf der Suche nach einem Medikament neu hergestellt und untersucht werden, kommen nur rund neun in klinische Studien mit Menschen (Phase I) – und nur eine einzige schafft es zum zugelassenen Arzneimittel.
54,3 Prozent der Deutschen verfügen laut einer repräsentativen Befragung über eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz. Das bedeutet: Sie haben erhebliche Schwierigkeiten, mit gesundheitsrelevanten Informationen z.B. zu Therapien oder Krankheiten umzugehen. Das hat gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit der Betroffenen – und auf die Gesellschaft als Ganzes. Ein „Nationaler Aktionsplan Gesundheitskompetenz“ soll Abhilfe schaffen.
Gesundheitskompetenz meint die Fähigkeit, gesundheitsrelevante Informationen zu finden, zu verstehen, zu bewerten und für Entscheidungen in Bezug auf die eigene Gesundheit zu nutzen. Im Englischen spricht man von „health literacy“.
Das Schema, an dem sich die Medikamenteneinnahme orientiert, wird „Medikamentenregime“ genannt. Darin ist zum Beispiel die Dosierung, Art und Dauer der Medikamenteneinnahme festgelegt.
Mehr als 450 Millionen Menschen leiden weltweit an neurologischen Erkrankungen. Die Tendenz ist angesichts des demografischen Wandels steigend: Alzheimer, Parkinson und Co. treten besonders häufig in älteren Bevölkerungsgruppen auf. Die Prävention und möglichst wirksame Behandlung der Krankheiten wird daher immer wichtiger. Über 500 Arzneimittel befinden sich momentan in den Entwicklungspipelines biopharmazeutischer Unternehmen. Dies berichtet der amerikanische Verband der forschenden Arzneimittelhersteller PhRMA.
Neue Medikamente zu entwickeln ist ein langwieriger Prozess, heißt es. Aber stimmt das überhaupt? In den USA hat man genau nachgerechnet. Bestimmt wurde das „Likelihood of Approval“ (LOA), also die Wahrscheinlichkeit auf Zulassung eines Wirkstoffes: Nur jedes zehnte klinische Projekt, das in Phase I der klinischen Entwicklung gestartet wird, bekommt den Segen der Zulassungsbehörde.
Weltweit sind etwa 125 Millionen Menschen von Psoriasis, auch bekannt als Schuppenflechte, betroffen. Hierzulande sind es etwa zwei Millionen. In den vergangenen Jahren hat sich in der Behandlung einiges getan: Patienten mit einer mittelschweren bis schweren Form können heutzutage weitgehend beschwerdefrei werden. Doch oftmals haben die Erkrankten eine lange Odyssee hinter sich. Und: Viele Betroffenen leiden unnötig – unter anderem, weil sie nicht adäquat behandelt werden.
Bei der Suche nach neuen Medikamenten ging es lange Zeit nur um die Frage, wie gut ein Wirkstoff auf sein Zielprotein einwirkt – nicht aber darum, wie lange dieser Wirkstoff sich an sein Ziel bindet. Das europäische Forschungsprojekt „K4DD“ untersuchte nun erstmals in großem Maßstab das Phänomen der „Bindungskinetik“ – die Ergebnisse könnten dabei helfen schon früh zu erkennen, wie lange ein neuer Wirkstoff seine Heilkraft entfalten kann.