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Die Chronische Lymphatische Leukämie (CLL) ist die häufigste leukämische Erkrankung in Deutschland. Foto: © iStock.com/Dr_Microbe

Neue Medikamente setzen neue Behandlungsstandards

Die Chronische Lymphatische Leukämie (CLL) ist die häufigste leukämische Erkrankung in Deutschland. Neue und verbesserte Medikamente haben die Chancen der Patienten enorm erhöht. Jetzt ist sogar von einem Ende der Chemotherapie-Ära die Rede.

Leukämie

Sammelbegriff für verschiedene Krebserkrankungen des blutbildenden Systems. Gemeinsam ist ihnen, dass sich entartete weiße Blutkörperchen (Leukozyten) unkontrolliert vermehren. Leukämie heißt übersetzt: weißes Blut.

Im Interview erklärt die biomedizinische Forscherin Prof. Dr. Dorothee von Laer  was onkolytische Viren sind und wie sie Tumoren zerstören können. Foto: CC0 (Stencil)

Europäisches Forschungsprojekt verbessert die Behandlung von Patienten

Kolorektale Karzinome (Darmkrebs) sind für die Medizin eine große Herausforderung: Die Tumore sind von Patient zu Patient sehr unterschiedlich – und sprechen unterschiedlich gut auf Medikamente an. Ein europäisches Forschungsprojekt hat daher über hundert Tumorproben von Patienten auf ihre genetische Zusammensetzung untersucht. Die Erkenntnisse helfen nun den Ärzten, das passende Medikament zu wählen – und der Forschung, innovative Arzneimittel zu entwickeln.

Biomarker

Biomarker sind objektiv messbare Merkmale biologischer Prozesse, mit denen eine Erkrankung genauer charakterisiert werden kann.

Geringe Gesundheitskompetenz schadet der Gesundheit

Für viele Menschen ist es schwierig, etwas über politische Veränderungen herauszufinden, die Auswirkungen auf die Gesundheit haben könnten. Einige haben Probleme zu entscheiden, ob eine Grippeimpfung notwendig ist. Und für manche ist es eine große Herausforderung, Informationen zu den eigenen Krankheitssymptomen zu finden. Dies kann negative Auswirkungen auf die eigene Gesundheit haben.

Am 30. Mai ist Welt-MS-Tag. Foto: © iStock.com/Christoph Burgstedt

Multiple Sklerose: Eine Krankheit im Wandel

Die Zahl der Menschen mit der Diagnose Multiple Sklerose (MS) nimmt in Industrieländern stetig zu. Allein in Deutschland sind es 240.000 – eine Verdopplung in den vergangenen 40 Jahren. Die neurologische Erkrankung ist zwar immer besser therapier-, aber immer noch nicht heilbar. Die Behandlung der MS hat sich seit den 1990er Jahren stark verändert. Die Gründe: Bessere und frühere Diagnosen und Medikamente, die den Krankheitsverlauf verändern können. Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) begeht den diesjährigen Welt-MS-Tag am 30. Mai unter dem Motto „Unheilbar optimistisch“.

antiretrovirale Therapie

Die antiretrovirale Therapie (ART) meint eine medikamentöse Behandlungsmethode bei Menschen mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HIV). Es kommen Medikamente zum Einsatz, um die Vermehrung des Virus‘ im Blut zu verhindern.

Die Kraft moderner HIV-Medikamente

Noch in den 1980er Jahren kam die Diagnose Humanes Immundefizienz-Virus (HIV) im Grunde einem Todesurteil gleich. Dank der modernen antiretroviralen Therapie (ART) ist aus einer potenziell tödlichen Erkrankung inzwischen eine chronische geworden. Ein HIV-Patient kann heute ein ähnliches Alter erreichen wie ein Nicht-Infizierter. Die Stigmatisierung der Betroffenen hat auch dadurch zumindest in Teilen abgenommen. Doch die modernen Medikamente können noch viel mehr.

Humanes Immundefizienz-Virus

Das Humane Immundefizienz-Virus (HIV) schädigt und schwächt fortschreitend die körpereigene Immunabwehr. Heute gibt es wirksame Medikamente zur Behandlung, die die Vermehrung des Virus im Blut verhindern.

Tuberkulose

(auch: Schwindsucht) ist eine durch Bakterien verursachte, chronisch verlaufende Infektionskrankheit. Weltweit zählt sie zu den häufigsten Todesursachen. Meistens befällt die Krankheit die Lunge.

© Pharma Fakten e.V.
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