Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Wie sich das Management der Alzheimer-Erkrankung in Zukunft ändern kann und soll  darüber sprachen Fachleute auf einer digitalen Veranstaltung. Foto: © Biogen GmbH. Hier zu sehen von links nach rechts: Dr. Wolfram Schmidt (Biogen)  Dr. Andreas Schmitt (Biogen)  Bettina Tietjen (NDR-Moderatorin)

Die Alzheimer-Erkrankung neu denken

Verstehen, entstigmatisieren, therapieren: Das wünscht sich Dr. Wolfram Schmidt, Geschäftsführer der Biogen GmbH, in Bezug auf die Alzheimer-Erkrankung. Was zu tun ist, damit das Realität wird, darüber sprachen mehrere Fachleute während der zweiten Runde der virtuellen Veranstaltungsreihe „Alzheimer-Dialog“.

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Die CRISPR-Forschung verzeichnet rasante Fortschritte – welche das sind  erklärt der CRISPR-Experte Prof. Dr. Selim Corbacioglu im Interview. Foto: ©iStock.com/Shutter2U

CRISPR: Ein geniales Werkzeug

Vor zehn Jahren war CRISPR nur Fachleuten ein Begriff – heute ist die Gen-Schere ein wichtiges und weltweit bekanntes Instrument der biomedizinischen Forschung. Über den aktuellen Stand dieser Forschung haben wir mit Prof. Dr. Selim Corbacioglu gesprochen, Leiter der Abteilung für Pädiatrische Hämatologie, Onkologie und Stammzelltransplantation am Universitätsklinikum Regensburg.

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Die Klimakrise gilt als größte Bedrohung für die Gesundheit der Menschen weltweit. Es ist jetzt entschlossenes Handeln notwendig  weiß Dr. Wolfram Schmidt  Biogen. Foto: ©iStock.com/angkhan

Gesundes Klima, gesunde Menschen

Sei es für die Stromversorgung, das Betreiben von Fabriken oder im Auto-Motor: Die Menschheit verbrennt fossile Energieträger wie Kohle, Erdgas und Erdöl als gäbe es kein Morgen. Sie setzt damit große Mengen an Treibhausgasen – etwa in Form von Kohlenstoffdioxid (C02) – frei und heizt die Luftverschmutzung und die Klimakrise an. Es ist die „größte Bedrohung für die Gesundheit der Weltbevölkerung, mit der wir im 21. Jahrhundert zu kämpfen haben“, sagt Dr. Wolfram Schmidt, Geschäftsführer der Biogen GmbH. Im Interview erklärt er, warum jetzt entschlossenes Handeln notwendig ist – und welchen Beitrag die Biotechfirma leistet.

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Die Voraussetzung für die personalisierte Krebstherapie ist die genetische Testung von Tumoren. Doch die steckt noch in den Kinderschuhen. Foto: Bayer AG

Präzisionsonkologie: Ohne Testung geht es nicht

Die Ära der Präzisionsonkologie ist längst eingeleitet. Sie birgt das Versprechen, Krebserkrankungen in Zukunft noch gezielter und individueller erfolgreich behandeln zu können. Die Voraussetzung dafür ist die genetische Testung von Tumoren. Aber die findet immer noch zu wenig statt. Unter dem Titel „Präzisionsonkologie – ist Deutschland bereit für den Paradigmenwechsel?“, organisiert vom forschenden Pharmaunternehmen Bayer Vital, diskutierten Expert:innen über die Chancen innovativer Krebsbehandlungen von heute und morgen.

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34 Organisationen verteilt über zehn Länder: Ein europäisches Forschungsprojekt will die Entwicklung von Gen- und Zelltherapien beschleunigen. Foto: ©iStock.com/metamorworks

Gen- und Zelltherapien: Gemeinsam forschen, lernen, verstehen

Am 23. November 2020 ging es offiziell los: Unter dem Titel „ARDAT“ haben sich 34 akademische, gemeinnützige und private Organisationen aus zehn Ländern zu einem gemeinsamen, europäischen Forschungsprojekt zusammengetan. Ihr Ziel: die Forschung und Entwicklung von viralen Gen- und Zelltherapien zu beschleunigen.

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Lange Zeit galt eine Lungenkrebsform mit bestimmten Genveränderungen in den Krebszellen als nicht gezielt therapierbar – doch das ändert sich gerade. Foto: ©iStock.com/Rasi Bhadramani

KRAS: Weshalb viele Krebskranke jetzt neue Hoffnung schöpfen

„Unbehandelbar.“ Dieses eine, furchtbare Wort bekamen viele Jahre lang Patient:innen zu hören, deren Krebszellen eine Genveränderung aufwiesen, die vor allem bei Lungenkrebs vorkommt – die so genannte KRAS-G12C-Mutation. Doch jetzt gibt es neue Hoffnung: Forschenden ist es gelungen, eine Schwachstelle auf der Oberfläche dieses KRAS-Proteins zu entdecken, die Ansatzpunkte für eine zielgerichtete Therapie bietet.

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Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften hat ein Papier mit Forderungen für ein resilienteres und leistungsfähigeres Gesundheitssystem veröffentlicht. Foto: ©iStock.com/kzenon

Aus COVID-19 lernen: Für ein stärkeres Gesundheitssystem

Mit über 40 Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und anderen Institutionen hat die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums Forderungen und Ideen erarbeitet, um das Gesundheitswesen in Krisenzeiten resilienter und leistungsfähiger zu machen. Die Vorschläge reichen von einer Stärkung der Prävention, über den Ausbau der Digitalisierung, bis hin zur „Etablierung eines europäischen Innovationsökosystems“, das u.a. „die Rahmenbedingungen für eine beschleunigte Impfstoffentwicklung schaffen“ würde.

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Auch Wirtschaftswissenschaftler:innen entwickeln Ideen zur Pandemiebekämpfung – so zum Beispiel Prof. Dr. Thomas Apolte  Universität Münster. Ein Interview. Foto: ©iStock.com/Maksim Tkachenko

Corona-Pandemie: „Es ist noch immer nicht zu spät“

Die Corona-Pandemie hat uns geradewegs in die so genannte „Rationalitätenfalle“ geführt – sagt der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Thomas Apolte. Wir haben mit ihm darüber gesprochen, wie wir dieser Falle wieder entkommen, was passieren muss, um die Pandemie doch noch in den Griff zu bekommen – und welche Parallelen es zwischen Corona- und Klimakrise gibt.

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Die Diagnose „Alzheimer“ wird oft spät gestellt. Betroffene verlieren dadurch wertvolle Lebensjahre. Foto: ©Pharma Fakten

Alzheimer: „Früh kümmern. Damit man später nicht vergisst.“

Die Diagnose „Alzheimer“ wird oft erst spät gestellt. Denn die Erkrankung ist mit einem Stigma behaftet, Symptome werden bagatellisiert oder als „normale“ Anzeichen des Alterns abgetan. Hinzu kommt, dass viele Menschen denken, man könne ohnehin nicht viel gegen die Erkrankung tun. Es ist eine Fehleinschätzung mit Folgen: Die Betroffenen verlieren wertvolle Lebensjahre. Welche Möglichkeiten eine frühe Diagnose eröffnet? Darüber sprachen Expert:innen bei einer virtuellen Veranstaltung des Biotechunternehmens Biogen.

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Wie sich das Management der Alzheimer-Erkrankung in Zukunft ändern kann und soll  darüber sprachen Fachleute auf einer digitalen Veranstaltung. Foto: © Biogen GmbH. Hier zu sehen von links nach rechts: Dr. Wolfram Schmidt (Biogen)  Dr. Andreas Schmitt (Biogen)  Bettina Tietjen (NDR-Moderatorin)

Die Alzheimer-Erkrankung neu denken

Verstehen, entstigmatisieren, therapieren: Das wünscht sich Dr. Wolfram Schmidt, Geschäftsführer der Biogen GmbH, in Bezug auf die Alzheimer-Erkrankung. Was zu tun ist, damit das Realität wird, darüber sprachen mehrere Fachleute während der zweiten Runde der virtuellen Veranstaltungsreihe „Alzheimer-Dialog“.

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Die CRISPR-Forschung verzeichnet rasante Fortschritte – welche das sind  erklärt der CRISPR-Experte Prof. Dr. Selim Corbacioglu im Interview. Foto: ©iStock.com/Shutter2U

CRISPR: Ein geniales Werkzeug

Vor zehn Jahren war CRISPR nur Fachleuten ein Begriff – heute ist die Gen-Schere ein wichtiges und weltweit bekanntes Instrument der biomedizinischen Forschung. Über den aktuellen Stand dieser Forschung haben wir mit Prof. Dr. Selim Corbacioglu gesprochen, Leiter der Abteilung für Pädiatrische Hämatologie, Onkologie und Stammzelltransplantation am Universitätsklinikum Regensburg.

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Die Klimakrise gilt als größte Bedrohung für die Gesundheit der Menschen weltweit. Es ist jetzt entschlossenes Handeln notwendig  weiß Dr. Wolfram Schmidt  Biogen. Foto: ©iStock.com/angkhan

Gesundes Klima, gesunde Menschen

Sei es für die Stromversorgung, das Betreiben von Fabriken oder im Auto-Motor: Die Menschheit verbrennt fossile Energieträger wie Kohle, Erdgas und Erdöl als gäbe es kein Morgen. Sie setzt damit große Mengen an Treibhausgasen – etwa in Form von Kohlenstoffdioxid (C02) – frei und heizt die Luftverschmutzung und die Klimakrise an. Es ist die „größte Bedrohung für die Gesundheit der Weltbevölkerung, mit der wir im 21. Jahrhundert zu kämpfen haben“, sagt Dr. Wolfram Schmidt, Geschäftsführer der Biogen GmbH. Im Interview erklärt er, warum jetzt entschlossenes Handeln notwendig ist – und welchen Beitrag die Biotechfirma leistet.

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Die Voraussetzung für die personalisierte Krebstherapie ist die genetische Testung von Tumoren. Doch die steckt noch in den Kinderschuhen. Foto: Bayer AG

Präzisionsonkologie: Ohne Testung geht es nicht

Die Ära der Präzisionsonkologie ist längst eingeleitet. Sie birgt das Versprechen, Krebserkrankungen in Zukunft noch gezielter und individueller erfolgreich behandeln zu können. Die Voraussetzung dafür ist die genetische Testung von Tumoren. Aber die findet immer noch zu wenig statt. Unter dem Titel „Präzisionsonkologie – ist Deutschland bereit für den Paradigmenwechsel?“, organisiert vom forschenden Pharmaunternehmen Bayer Vital, diskutierten Expert:innen über die Chancen innovativer Krebsbehandlungen von heute und morgen.

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34 Organisationen verteilt über zehn Länder: Ein europäisches Forschungsprojekt will die Entwicklung von Gen- und Zelltherapien beschleunigen. Foto: ©iStock.com/metamorworks

Gen- und Zelltherapien: Gemeinsam forschen, lernen, verstehen

Am 23. November 2020 ging es offiziell los: Unter dem Titel „ARDAT“ haben sich 34 akademische, gemeinnützige und private Organisationen aus zehn Ländern zu einem gemeinsamen, europäischen Forschungsprojekt zusammengetan. Ihr Ziel: die Forschung und Entwicklung von viralen Gen- und Zelltherapien zu beschleunigen.

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Lange Zeit galt eine Lungenkrebsform mit bestimmten Genveränderungen in den Krebszellen als nicht gezielt therapierbar – doch das ändert sich gerade. Foto: ©iStock.com/Rasi Bhadramani

KRAS: Weshalb viele Krebskranke jetzt neue Hoffnung schöpfen

„Unbehandelbar.“ Dieses eine, furchtbare Wort bekamen viele Jahre lang Patient:innen zu hören, deren Krebszellen eine Genveränderung aufwiesen, die vor allem bei Lungenkrebs vorkommt – die so genannte KRAS-G12C-Mutation. Doch jetzt gibt es neue Hoffnung: Forschenden ist es gelungen, eine Schwachstelle auf der Oberfläche dieses KRAS-Proteins zu entdecken, die Ansatzpunkte für eine zielgerichtete Therapie bietet.

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Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften hat ein Papier mit Forderungen für ein resilienteres und leistungsfähigeres Gesundheitssystem veröffentlicht. Foto: ©iStock.com/kzenon

Aus COVID-19 lernen: Für ein stärkeres Gesundheitssystem

Mit über 40 Expert:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und anderen Institutionen hat die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums Forderungen und Ideen erarbeitet, um das Gesundheitswesen in Krisenzeiten resilienter und leistungsfähiger zu machen. Die Vorschläge reichen von einer Stärkung der Prävention, über den Ausbau der Digitalisierung, bis hin zur „Etablierung eines europäischen Innovationsökosystems“, das u.a. „die Rahmenbedingungen für eine beschleunigte Impfstoffentwicklung schaffen“ würde.

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Auch Wirtschaftswissenschaftler:innen entwickeln Ideen zur Pandemiebekämpfung – so zum Beispiel Prof. Dr. Thomas Apolte  Universität Münster. Ein Interview. Foto: ©iStock.com/Maksim Tkachenko

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Die Corona-Pandemie hat uns geradewegs in die so genannte „Rationalitätenfalle“ geführt – sagt der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Thomas Apolte. Wir haben mit ihm darüber gesprochen, wie wir dieser Falle wieder entkommen, was passieren muss, um die Pandemie doch noch in den Griff zu bekommen – und welche Parallelen es zwischen Corona- und Klimakrise gibt.

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Die Diagnose „Alzheimer“ wird oft spät gestellt. Betroffene verlieren dadurch wertvolle Lebensjahre. Foto: ©Pharma Fakten

Alzheimer: „Früh kümmern. Damit man später nicht vergisst.“

Die Diagnose „Alzheimer“ wird oft erst spät gestellt. Denn die Erkrankung ist mit einem Stigma behaftet, Symptome werden bagatellisiert oder als „normale“ Anzeichen des Alterns abgetan. Hinzu kommt, dass viele Menschen denken, man könne ohnehin nicht viel gegen die Erkrankung tun. Es ist eine Fehleinschätzung mit Folgen: Die Betroffenen verlieren wertvolle Lebensjahre. Welche Möglichkeiten eine frühe Diagnose eröffnet? Darüber sprachen Expert:innen bei einer virtuellen Veranstaltung des Biotechunternehmens Biogen.

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Kommentar

Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?

Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.

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