Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Der Access to Medicine Index misst  inwieweit Pharmaunternehmen ihren Beitrag zum weltweiten Zugang zu Medikamenten leisten. Es gibt noch viel zu tun. Foto: CC0 (Stencil)

Globaler Zugang zu Arzneimitteln und Impfstoffen: Es geht voran

Um die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen bis 2030 zu erreichen, muss der Zugang zu Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostik-Tests in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen weiter verbessert werden. Der Access to Medicine Index misst seit über zehn Jahren, inwieweit Pharmaunternehmen ihren Beitrag dazu leisten. Fazit: Es geht voran. Aber es gibt noch viel zu tun.

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Im Interview erklärt die biomedizinische Forscherin Prof. Dr. Dorothee von Laer  was onkolytische Viren sind und wie sie Tumoren zerstören können. Foto: CC0 (Stencil)

Mit Viren gegen Krebs

Im Dezember 2015 erhielt das erste sogenannte „onkolytische Virus“ die Zulassung in Europa: Dabei kommen spezielle, gentechnisch veränderte Herpesviren im Kampf gegen einen bösartigen Hautkrebs zum Einsatz. Viele weitere Kandidaten sind in der Entwicklung. Im Interview spricht Prof. Dr. Dorothee von Laer über das Potenzial onkolytischer Viren für die Krebstherapie. Sie ist Direktorin des Instituts für Virologie an der Medizinischen Universität Innsbruck und wissenschaftliche Gründerin von ViraTherapeutics – ein biopharmazeutisches Unternehmen, das auf die Erforschung von Therapien mit onkolytischen Viren spezialisiert ist und seit 2018 zu Boehringer Ingelheim gehört.

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Der Frage sind Wissenschaftler:innen vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) nachgegangen. Aber das war gar nicht so einfach. Foto: ©iStock.com/SeventyFour

Weltkrebstag: „Forschung heilt Krebs“

Es tut sich viel in der Krebsforschung und -behandlung: Die Immuntherapie schreitet voran und öffnet neue Horizonte, Zelltherapien für Menschen mit seltenen Bluterkrankungen sind auf dem Markt und werden für neue Indikationen weiterentwickelt, Antikörper verdrängen immer öfter die Chemotherapie und machen die Krebstherapie insgesamt wirksamer und verträglicher. Zum Weltkrebstag sprachen wir mit dem Onkologen Professor Christof von Kalle über die Hoffnungen, die sich aus neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und innovativen Arzneimitteln ergeben, über die (liegengelassene) Chance der Prävention und die Lehren aus der Pandemie. Es ist Teil zwei unseres Interviews.

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Die elektronische Patientenakte ist da. Ein Interview mit Prof. Christof von Kalle  Charité über Chancen der Digitalisierung und falsch verstandenem Datenschutz. Foto: ©iStock.com/metamorworks

Krebsforscher: Digitales Gesundheitssystem muss patientenzentriert sein

Die elektronische Patientenakte (ePA) ist seit Anfang des Jahres am Start: Was sie bringt? Mit dem Onkologen Prof. Christof von Kalle, Charité Universitätsmedizin Berlin, haben wir darüber gesprochen, welche Chancen in der Digitalisierung stecken und inwiefern sie Behandlungen besser machen kann. Aber auch, welcher Schaden und welches Leid aus – seiner Meinung nach – falsch verstandenem Datenschutz entsteht. Hier lesen Sie den ersten Teil des Interviews.

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13 Wissenschaftler*innen schlagen eine NO-COVID-Strategie vor  bei der die Infektionszahlen auf 0 gesenkt und dort gehalten werden sollen. Foto: ©iStock.com/kzenon

NO-COVID-Strategie: Grüne Zonen für Deutschland und Europa

Fabriken und Kitas können offenbleiben, es gibt keine Grenzschließungen und schon gar keinen langfristigen, landesweiten Lockdown, wie wir ihn derzeit haben – dies alles sieht eine NO-COVID-Strategie vor, die namhafte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen unterschiedlicher Disziplinen erarbeitet haben. Allerdings müssen bestimmte Ziele gesteckt und erreicht werden.

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Bei einer Online-Veranstaltung sprachen Expert:innen des Gesundheitswesens über Chancen und Herausforderungen von Zell- und Gentherapien. Einig waren sich alle: Sie sind ein Gamechanger. Foto: ©iStock.com/metamorworks

Gen- und Zelltherapien: „Eine neue Ära der Medizin“

Zunehmend mehr Gen- und Zelltherapien befinden sich in der Forschung und Entwicklung. Auf ihnen liegen große Hoffnungen: Krankheiten wie seltene Krebsarten, für die es bislang keine Therapien gibt, könnten behandelbar oder heilbar werden; sie könnten zudem das Management häufigerer Leiden wie HIV oder Alzheimer auf den Kopf stellen. Als eine „neue Ära der Medizin“ bezeichnen die beiden US-amerikanischen Pharmazeutinnen Adrienne Brennan und Marcie Morris das. In einem Bericht haben sie sich angeschaut, welche Herausforderungen diese innovativen Therapieansätze mit sich bringen.

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Keine Nachrichtensendung ohne R-Wert: Die Reproduktionszahl ist bei Infektionskrankheiten ein wichtiger Gradmesser. Aber sie hat auch ihre Tücken. Foto: ©iStock.com/Drazen Zigic

Reproduktionszahl und SARS-CoV-2: Wichtiger Wert mit Tücken

Keine Nachrichtensendung ohne R-Wert: Die Reproduktionszahl ist bei Infektionskrankheiten ein wichtiger Gradmesser. Sie zeigt an, wie schnell sich Infektionskrankheiten wie SARS-CoV-2 ausbreiten. Aber sie hat auch ihre Tücken. Das fängt schon damit an, dass es nicht nur eine Reproduktionszahl gibt.

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1 22 Milliarden Arbeitsstunden gehen in Deutschland jedes Jahr aufgrund von Migräne verloren  zeigt eine Studie. Aber das müsste nicht sein. Foto: ©iStock.com/Ridofranz

Migräne-Betroffene: Unverstanden und unterversorgt

1,22 Milliarden Arbeitsstunden gehen in Deutschland jedes Jahr aufgrund von Migräne verloren, zeigt eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts WifOR: Sie hat für die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft ein Potenzial von rund 100 Milliarden Euro errechnet, wenn die Versorgung von Migränepatienten und -patientinnen nachhaltig verbessert würde. Es wäre ein mächtiges Konjunkturprogramm. Und für die Betroffenen ein echtes Lebensqualitätsprogramm, wie ein Pilotprojekt in der Schweiz zeigt.

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Die ersten Corona-Impfstoffe sind da. Wir haben uns umgeschaut  für wen das ein Grund zur Freude ist – und für wen eher nicht. Foto: ©European Commission 2021

Der Corona-Impfstoff und seine sonderbaren Nebenwirkungen

In nur drei Wochen wurden 20 Prozent der Menschen in Israel gegen das Coronavirus geimpft. Warum klappt das bei uns nicht? Was haben EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn da bloß verbockt? Und wann endlich wird dieser „Impf-Fehlstart“, von dem etwa die BILD-Zeitung schreibt, in Europa und Deutschland korrigiert? Solche Fragen geistern in diesen Tagen durch Talkshows und große Boulevardmedien. Wir liefern die Antworten.

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Der Access to Medicine Index misst  inwieweit Pharmaunternehmen ihren Beitrag zum weltweiten Zugang zu Medikamenten leisten. Es gibt noch viel zu tun. Foto: CC0 (Stencil)

Globaler Zugang zu Arzneimitteln und Impfstoffen: Es geht voran

Um die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen bis 2030 zu erreichen, muss der Zugang zu Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostik-Tests in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen weiter verbessert werden. Der Access to Medicine Index misst seit über zehn Jahren, inwieweit Pharmaunternehmen ihren Beitrag dazu leisten. Fazit: Es geht voran. Aber es gibt noch viel zu tun.

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Im Interview erklärt die biomedizinische Forscherin Prof. Dr. Dorothee von Laer  was onkolytische Viren sind und wie sie Tumoren zerstören können. Foto: CC0 (Stencil)

Mit Viren gegen Krebs

Im Dezember 2015 erhielt das erste sogenannte „onkolytische Virus“ die Zulassung in Europa: Dabei kommen spezielle, gentechnisch veränderte Herpesviren im Kampf gegen einen bösartigen Hautkrebs zum Einsatz. Viele weitere Kandidaten sind in der Entwicklung. Im Interview spricht Prof. Dr. Dorothee von Laer über das Potenzial onkolytischer Viren für die Krebstherapie. Sie ist Direktorin des Instituts für Virologie an der Medizinischen Universität Innsbruck und wissenschaftliche Gründerin von ViraTherapeutics – ein biopharmazeutisches Unternehmen, das auf die Erforschung von Therapien mit onkolytischen Viren spezialisiert ist und seit 2018 zu Boehringer Ingelheim gehört.

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Der Frage sind Wissenschaftler:innen vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) nachgegangen. Aber das war gar nicht so einfach. Foto: ©iStock.com/SeventyFour

Weltkrebstag: „Forschung heilt Krebs“

Es tut sich viel in der Krebsforschung und -behandlung: Die Immuntherapie schreitet voran und öffnet neue Horizonte, Zelltherapien für Menschen mit seltenen Bluterkrankungen sind auf dem Markt und werden für neue Indikationen weiterentwickelt, Antikörper verdrängen immer öfter die Chemotherapie und machen die Krebstherapie insgesamt wirksamer und verträglicher. Zum Weltkrebstag sprachen wir mit dem Onkologen Professor Christof von Kalle über die Hoffnungen, die sich aus neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und innovativen Arzneimitteln ergeben, über die (liegengelassene) Chance der Prävention und die Lehren aus der Pandemie. Es ist Teil zwei unseres Interviews.

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Die elektronische Patientenakte ist da. Ein Interview mit Prof. Christof von Kalle  Charité über Chancen der Digitalisierung und falsch verstandenem Datenschutz. Foto: ©iStock.com/metamorworks

Krebsforscher: Digitales Gesundheitssystem muss patientenzentriert sein

Die elektronische Patientenakte (ePA) ist seit Anfang des Jahres am Start: Was sie bringt? Mit dem Onkologen Prof. Christof von Kalle, Charité Universitätsmedizin Berlin, haben wir darüber gesprochen, welche Chancen in der Digitalisierung stecken und inwiefern sie Behandlungen besser machen kann. Aber auch, welcher Schaden und welches Leid aus – seiner Meinung nach – falsch verstandenem Datenschutz entsteht. Hier lesen Sie den ersten Teil des Interviews.

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13 Wissenschaftler*innen schlagen eine NO-COVID-Strategie vor  bei der die Infektionszahlen auf 0 gesenkt und dort gehalten werden sollen. Foto: ©iStock.com/kzenon

NO-COVID-Strategie: Grüne Zonen für Deutschland und Europa

Fabriken und Kitas können offenbleiben, es gibt keine Grenzschließungen und schon gar keinen langfristigen, landesweiten Lockdown, wie wir ihn derzeit haben – dies alles sieht eine NO-COVID-Strategie vor, die namhafte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen unterschiedlicher Disziplinen erarbeitet haben. Allerdings müssen bestimmte Ziele gesteckt und erreicht werden.

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Bei einer Online-Veranstaltung sprachen Expert:innen des Gesundheitswesens über Chancen und Herausforderungen von Zell- und Gentherapien. Einig waren sich alle: Sie sind ein Gamechanger. Foto: ©iStock.com/metamorworks

Gen- und Zelltherapien: „Eine neue Ära der Medizin“

Zunehmend mehr Gen- und Zelltherapien befinden sich in der Forschung und Entwicklung. Auf ihnen liegen große Hoffnungen: Krankheiten wie seltene Krebsarten, für die es bislang keine Therapien gibt, könnten behandelbar oder heilbar werden; sie könnten zudem das Management häufigerer Leiden wie HIV oder Alzheimer auf den Kopf stellen. Als eine „neue Ära der Medizin“ bezeichnen die beiden US-amerikanischen Pharmazeutinnen Adrienne Brennan und Marcie Morris das. In einem Bericht haben sie sich angeschaut, welche Herausforderungen diese innovativen Therapieansätze mit sich bringen.

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Keine Nachrichtensendung ohne R-Wert: Die Reproduktionszahl ist bei Infektionskrankheiten ein wichtiger Gradmesser. Aber sie hat auch ihre Tücken. Foto: ©iStock.com/Drazen Zigic

Reproduktionszahl und SARS-CoV-2: Wichtiger Wert mit Tücken

Keine Nachrichtensendung ohne R-Wert: Die Reproduktionszahl ist bei Infektionskrankheiten ein wichtiger Gradmesser. Sie zeigt an, wie schnell sich Infektionskrankheiten wie SARS-CoV-2 ausbreiten. Aber sie hat auch ihre Tücken. Das fängt schon damit an, dass es nicht nur eine Reproduktionszahl gibt.

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1 22 Milliarden Arbeitsstunden gehen in Deutschland jedes Jahr aufgrund von Migräne verloren  zeigt eine Studie. Aber das müsste nicht sein. Foto: ©iStock.com/Ridofranz

Migräne-Betroffene: Unverstanden und unterversorgt

1,22 Milliarden Arbeitsstunden gehen in Deutschland jedes Jahr aufgrund von Migräne verloren, zeigt eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts WifOR: Sie hat für die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft ein Potenzial von rund 100 Milliarden Euro errechnet, wenn die Versorgung von Migränepatienten und -patientinnen nachhaltig verbessert würde. Es wäre ein mächtiges Konjunkturprogramm. Und für die Betroffenen ein echtes Lebensqualitätsprogramm, wie ein Pilotprojekt in der Schweiz zeigt.

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Die ersten Corona-Impfstoffe sind da. Wir haben uns umgeschaut  für wen das ein Grund zur Freude ist – und für wen eher nicht. Foto: ©European Commission 2021

Der Corona-Impfstoff und seine sonderbaren Nebenwirkungen

In nur drei Wochen wurden 20 Prozent der Menschen in Israel gegen das Coronavirus geimpft. Warum klappt das bei uns nicht? Was haben EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn da bloß verbockt? Und wann endlich wird dieser „Impf-Fehlstart“, von dem etwa die BILD-Zeitung schreibt, in Europa und Deutschland korrigiert? Solche Fragen geistern in diesen Tagen durch Talkshows und große Boulevardmedien. Wir liefern die Antworten.

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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