Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Das System der Nutzenbewertung neuer Arzneimittel hat noch viel zu lernen. Sonst bleiben die Patienten auf der Strecke. Foto: ©iStock.com/2017 Robert Gerhardt (RGtimeline)

AMNOG-Daten 2018: Ökonomen mahnen Reformen an

Gesundheitspolitik gilt landein landaus nicht gerade als das spannendste aller Themen; man könnte auch sagen: Gesundheitspolitik ist schlicht „unsexy“. Deshalb finden die Debatten darüber vor allem in kleinen, spezialisierten Zirkeln statt. Ob das sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. Denn hier werden u. a. die Weichen für Behandlungsstandards gestellt – und das dürfte den meisten Menschen spätestens, wenn sie krank werden, nicht mehr egal sein. Ein Beispiel? Das AMNOG, das 2011 eingeführt wurde.

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Der Fortschritt in der Onkologie  der Kampf gegen den Krebs  ist schnell – und er ist unübersehbar. Ein Bericht vom diesjährigen Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit (HSK 2019). Foto: CC0 (Stencil)

Die Gesundheitswirtschaft treibt Deutschland an

Auch im Jahr 2017 erwies sich die Gesundheitswirtschaft mit einer Bruttowertschöpfung in Höhe von 349,8 Milliarden Euro als wichtiger Motor für Wachstum in Deutschland. Dies geht aus einer Broschüre hervor, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) herausgegeben hat. Darin zeigt sich: Auch die pharmazeutische Industrie ist eine bedeutende, treibende Kraft für den Innovationsstandort.

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Die Nadel im Heuhaufen finden: Bei der Suche nach neuen Wirkstoffen könnte die Optogenetik in Zukunft eine größere Rolle spielen. Foto: © iStock.com/by-studio

Es werde Licht: Wie eine Alge in den Fokus der Arzneimittelforschung geriet

Ein Lebewesen lässt sich nicht wie ein Roboter fernsteuern. Dies war lange Zeit die allgemeine Überzeugung. Doch ein Experiment vor fast fünfzehn Jahren änderte das: Wissenschaftlern war es damals gelungen, die Gehirnzellen und damit die Bewegungen einer Maus per Licht zu lenken. Für die Bekämpfung von Krankheiten öffnete dies neue Türen. Denn die verwendete Technik der „Optogenetik“ kann die Wirkstoffsuche effizienter machen – und schafft Raum für neue Therapieansätze.

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Europäischer Depressionstag (1.10.): 50 Millionen Menschen in Europa leiden mindestens einmal in ihrem Leben unter einer Depression. Foto: CC0 (Stencil)

Depression: Internetbasierte Interventionen als Chance für Patienten

„Depression und Vorurteile – Junge Erwachsene sind besonders betroffen“ – so lautet in diesem Jahr das Motto des Europäischen Depressionstages am 1. Oktober. Fakt ist nach den Erkenntnissen der European Depression Association (EDA): 50 Millionen Menschen in Europa, und damit 11 Prozent der Bevölkerung, leiden mindestens einmal im Leben unter einer Depression. Allein in Deutschland sind knapp 4 Millionen Menschen an Depressionen erkrankt – und nur ein Drittel davon erhält professionelle Hilfe. Doch das könnte sich in den nächsten Jahren zum Positiven verändern. Denn digitale Anwendungen könnten dabei helfen, mehr Menschen zu erreichen und zu behandeln, die unter psychischen Erkrankungen leiden.

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Langwirksame Gentherapien auf dem Vormarsch

Von der Entdeckung des Gentransfers in den 1950iger Jahren bis zum ersten gentherapeutischen Medikament verging ein halbes Jahrhundert. In Europa sind heute erst vier Gentherapien zugelassen. Sie sind die Hoffnung für Patienten mit schweren Erkrankungen. Eine Untersuchung des IGES-Instituts zeigt: Die Zahl genetischer Therapien wird in den kommenden Jahren stark zunehmen. Derzeit sind drei langwirksame Gentherapien in der Europäischen Union (EU) zugelassen – sowie ein kurzwirksames. 42 weitere stehen kurz vor der Marktreife, da sie sich in späten Phasen der klinischen Entwicklung befinden.

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Kein Thema schafft solche Kontroversen wie das Impfen. Ein Blick auf die Fakten schafft Klarheit in einem Bereich  in dem viele Unwahrheiten kursieren. Foto: © iStock.com/gopixaa (www.ohlenschlaeger.info)

Impfen? Die Wissenschaft spricht dafür.

Kein Thema schafft solche Kontroversen wie das Impfen. Jüngster Auslöser: Regisseur David Sieveking. Sein Buch und Film „Eingeimpft“ ließ die Gemüter in ganz Deutschland erhitzen. Darin versucht er auf eigene Faust herauszufinden: Welche Impfungen sind für Kinder gut und welche nicht? „Letztlich verbreitet dieser Film zahlreiche Fehlinformationen und wiederholt Mythen, die wissenschaftlich längst widerlegt sind“, kritisiert Klaus Cichutek vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI). Die Wissenschaft steht auf Seiten der Impfbefürworter – wie die Fakten zeigen.

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Die Arzneimittelausgaben sind in 2017 um 3 7 Prozent gestiegen. Das soll v.a. an den patentgeschützten Medikamenten liegen. Ihr Anteil hat sich aber praktisch nicht geändert. Foto: CC0 (Stencil)

Plus bei den Arzneimittelausgaben: Der Taifun im Wasserglas

Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind im Jahr 2017 auf 39,9 Milliarden Euro gestiegen und liegen damit um 3,7 Prozent höher als im Vorjahr. Diese Zahlen gehen aus dem neuen Arzneiverordnungs-Report 2018 (AVR) hervor, der in Berlin vorgestellt wurde. „Schuld“ daran sollen patentgeschützte Medikamente sein. Ihr Anteil an den gesamten Arzneimittelausgaben hat sich aber praktisch nicht geändert. Das kann man im AVR selbst nachlesen.

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Der BPI hat die AMNOG-Daten 2019 veröffentlicht. Foto: © iStock.com/utah778

Prognose: Arzneimittelausgaben steigen nur moderat

Sie sind die große Sorge von Gesundheits- und Sozialpolitikern: steigende Ausgaben für Arzneimittel, die die Nachhaltigkeit von Gesundheitssystemen gefährden. Eine Studie hat sich die zu erwartenden Ausgabensteigerungen für Arzneimittel in den Jahren 2017 bis 2021 in den fünf größten Märkten Europas (EU5) angeschaut. Das Ergebnis dürfte wie ein hochdosiertes Beruhigungsmittel wirken: Demnach werden die Ausgaben für Arzneimittel in den kommenden Jahren mit rund 1,5 Prozent pro Jahr nicht schneller steigen als die prognostizierten gesamtwirtschaftlichen Wachstumsraten.

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Alzheimer-Erkrankung: Eine der großen Herausforderung der kommenden Jahre. Foto: ©iStock.com/cosmin4000

Dringend gesucht: Neue Alzheimer-Medikamente

Einer von neun Menschen aus der Babyboomer-Generation wird an Alzheimer erkranken, schätzen Experten: Die Demenz-Erkrankung gilt als eine der großen Herausforderungen der kommenden Jahre. Medikamente, die die Krankheit an der Wurzel packen, gibt es trotz langjähriger Forschung bis heute nicht. Aber es besteht Grund zu Optimismus, wie der Neurologe Prof. Andreas Schmitt im Pharma Fakten-Interview erklärt. Er ist medizinischer Direktor beim biopharmazeutischen Unternehmen Biogen.

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Impfen für Alle

Jetzt impfen: Start in die Grippesaison 2018/2019

Die Grippe-Saison 2018/2019 steht vor der Tür: Das Paul Ehrlich-Institut hat bereits 10,2 Millionen Dosen an Influenza-Impfstoffen freigegeben (Stand: 07.09.2018). Schaut man sich jedoch die niedrigen Impfraten der vergangenen Jahre an, kommt man zu dem Ergebnis: Die Influenza ist eine unterschätzte Infektionskrankheit. Dabei ist die Grippe-Impfung besser als ihr Ruf. „Mit keiner anderen Impfung lassen sich hierzulande mehr Leben retten“, betont Lothar Wieler vom Robert Koch-Institut (RKI) vor dem Hintergrund des aktuell veröffentlichten Influenza-Saisonberichts 2017/2018. Die vergangene Grippewelle ist demnach „außergewöhnlich schwer“ gewesen.

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Das System der Nutzenbewertung neuer Arzneimittel hat noch viel zu lernen. Sonst bleiben die Patienten auf der Strecke. Foto: ©iStock.com/2017 Robert Gerhardt (RGtimeline)

AMNOG-Daten 2018: Ökonomen mahnen Reformen an

Gesundheitspolitik gilt landein landaus nicht gerade als das spannendste aller Themen; man könnte auch sagen: Gesundheitspolitik ist schlicht „unsexy“. Deshalb finden die Debatten darüber vor allem in kleinen, spezialisierten Zirkeln statt. Ob das sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. Denn hier werden u. a. die Weichen für Behandlungsstandards gestellt – und das dürfte den meisten Menschen spätestens, wenn sie krank werden, nicht mehr egal sein. Ein Beispiel? Das AMNOG, das 2011 eingeführt wurde.

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Der Fortschritt in der Onkologie  der Kampf gegen den Krebs  ist schnell – und er ist unübersehbar. Ein Bericht vom diesjährigen Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit (HSK 2019). Foto: CC0 (Stencil)

Die Gesundheitswirtschaft treibt Deutschland an

Auch im Jahr 2017 erwies sich die Gesundheitswirtschaft mit einer Bruttowertschöpfung in Höhe von 349,8 Milliarden Euro als wichtiger Motor für Wachstum in Deutschland. Dies geht aus einer Broschüre hervor, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) herausgegeben hat. Darin zeigt sich: Auch die pharmazeutische Industrie ist eine bedeutende, treibende Kraft für den Innovationsstandort.

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Die Nadel im Heuhaufen finden: Bei der Suche nach neuen Wirkstoffen könnte die Optogenetik in Zukunft eine größere Rolle spielen. Foto: © iStock.com/by-studio

Es werde Licht: Wie eine Alge in den Fokus der Arzneimittelforschung geriet

Ein Lebewesen lässt sich nicht wie ein Roboter fernsteuern. Dies war lange Zeit die allgemeine Überzeugung. Doch ein Experiment vor fast fünfzehn Jahren änderte das: Wissenschaftlern war es damals gelungen, die Gehirnzellen und damit die Bewegungen einer Maus per Licht zu lenken. Für die Bekämpfung von Krankheiten öffnete dies neue Türen. Denn die verwendete Technik der „Optogenetik“ kann die Wirkstoffsuche effizienter machen – und schafft Raum für neue Therapieansätze.

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Europäischer Depressionstag (1.10.): 50 Millionen Menschen in Europa leiden mindestens einmal in ihrem Leben unter einer Depression. Foto: CC0 (Stencil)

Depression: Internetbasierte Interventionen als Chance für Patienten

„Depression und Vorurteile – Junge Erwachsene sind besonders betroffen“ – so lautet in diesem Jahr das Motto des Europäischen Depressionstages am 1. Oktober. Fakt ist nach den Erkenntnissen der European Depression Association (EDA): 50 Millionen Menschen in Europa, und damit 11 Prozent der Bevölkerung, leiden mindestens einmal im Leben unter einer Depression. Allein in Deutschland sind knapp 4 Millionen Menschen an Depressionen erkrankt – und nur ein Drittel davon erhält professionelle Hilfe. Doch das könnte sich in den nächsten Jahren zum Positiven verändern. Denn digitale Anwendungen könnten dabei helfen, mehr Menschen zu erreichen und zu behandeln, die unter psychischen Erkrankungen leiden.

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Langwirksame Gentherapien auf dem Vormarsch

Von der Entdeckung des Gentransfers in den 1950iger Jahren bis zum ersten gentherapeutischen Medikament verging ein halbes Jahrhundert. In Europa sind heute erst vier Gentherapien zugelassen. Sie sind die Hoffnung für Patienten mit schweren Erkrankungen. Eine Untersuchung des IGES-Instituts zeigt: Die Zahl genetischer Therapien wird in den kommenden Jahren stark zunehmen. Derzeit sind drei langwirksame Gentherapien in der Europäischen Union (EU) zugelassen – sowie ein kurzwirksames. 42 weitere stehen kurz vor der Marktreife, da sie sich in späten Phasen der klinischen Entwicklung befinden.

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Kein Thema schafft solche Kontroversen wie das Impfen. Ein Blick auf die Fakten schafft Klarheit in einem Bereich  in dem viele Unwahrheiten kursieren. Foto: © iStock.com/gopixaa (www.ohlenschlaeger.info)

Impfen? Die Wissenschaft spricht dafür.

Kein Thema schafft solche Kontroversen wie das Impfen. Jüngster Auslöser: Regisseur David Sieveking. Sein Buch und Film „Eingeimpft“ ließ die Gemüter in ganz Deutschland erhitzen. Darin versucht er auf eigene Faust herauszufinden: Welche Impfungen sind für Kinder gut und welche nicht? „Letztlich verbreitet dieser Film zahlreiche Fehlinformationen und wiederholt Mythen, die wissenschaftlich längst widerlegt sind“, kritisiert Klaus Cichutek vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI). Die Wissenschaft steht auf Seiten der Impfbefürworter – wie die Fakten zeigen.

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Die Arzneimittelausgaben sind in 2017 um 3 7 Prozent gestiegen. Das soll v.a. an den patentgeschützten Medikamenten liegen. Ihr Anteil hat sich aber praktisch nicht geändert. Foto: CC0 (Stencil)

Plus bei den Arzneimittelausgaben: Der Taifun im Wasserglas

Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind im Jahr 2017 auf 39,9 Milliarden Euro gestiegen und liegen damit um 3,7 Prozent höher als im Vorjahr. Diese Zahlen gehen aus dem neuen Arzneiverordnungs-Report 2018 (AVR) hervor, der in Berlin vorgestellt wurde. „Schuld“ daran sollen patentgeschützte Medikamente sein. Ihr Anteil an den gesamten Arzneimittelausgaben hat sich aber praktisch nicht geändert. Das kann man im AVR selbst nachlesen.

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Der BPI hat die AMNOG-Daten 2019 veröffentlicht. Foto: © iStock.com/utah778

Prognose: Arzneimittelausgaben steigen nur moderat

Sie sind die große Sorge von Gesundheits- und Sozialpolitikern: steigende Ausgaben für Arzneimittel, die die Nachhaltigkeit von Gesundheitssystemen gefährden. Eine Studie hat sich die zu erwartenden Ausgabensteigerungen für Arzneimittel in den Jahren 2017 bis 2021 in den fünf größten Märkten Europas (EU5) angeschaut. Das Ergebnis dürfte wie ein hochdosiertes Beruhigungsmittel wirken: Demnach werden die Ausgaben für Arzneimittel in den kommenden Jahren mit rund 1,5 Prozent pro Jahr nicht schneller steigen als die prognostizierten gesamtwirtschaftlichen Wachstumsraten.

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Alzheimer-Erkrankung: Eine der großen Herausforderung der kommenden Jahre. Foto: ©iStock.com/cosmin4000

Dringend gesucht: Neue Alzheimer-Medikamente

Einer von neun Menschen aus der Babyboomer-Generation wird an Alzheimer erkranken, schätzen Experten: Die Demenz-Erkrankung gilt als eine der großen Herausforderungen der kommenden Jahre. Medikamente, die die Krankheit an der Wurzel packen, gibt es trotz langjähriger Forschung bis heute nicht. Aber es besteht Grund zu Optimismus, wie der Neurologe Prof. Andreas Schmitt im Pharma Fakten-Interview erklärt. Er ist medizinischer Direktor beim biopharmazeutischen Unternehmen Biogen.

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Impfen für Alle

Jetzt impfen: Start in die Grippesaison 2018/2019

Die Grippe-Saison 2018/2019 steht vor der Tür: Das Paul Ehrlich-Institut hat bereits 10,2 Millionen Dosen an Influenza-Impfstoffen freigegeben (Stand: 07.09.2018). Schaut man sich jedoch die niedrigen Impfraten der vergangenen Jahre an, kommt man zu dem Ergebnis: Die Influenza ist eine unterschätzte Infektionskrankheit. Dabei ist die Grippe-Impfung besser als ihr Ruf. „Mit keiner anderen Impfung lassen sich hierzulande mehr Leben retten“, betont Lothar Wieler vom Robert Koch-Institut (RKI) vor dem Hintergrund des aktuell veröffentlichten Influenza-Saisonberichts 2017/2018. Die vergangene Grippewelle ist demnach „außergewöhnlich schwer“ gewesen.

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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