Leandra

Bärbel Söhlke lebt seit mehr als 17 Jahren mit der Diagnose „Lungenkrebs“. Im Interview beschreibt sie, mit welcher Therapie sie es geschafft hat, die Krankheit unter Kontrolle zu bringen.

Diagnose Lungenkrebs: Weshalb es Hoffnung gibt

Bei kaum einer anderen Krebsart schreitet der medizinische Fortschritt so rasch voran wie beim nichtkleinzelligen Lungenkrebs. Aber: Die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten kommen nicht bei allen Patient:innen an. Das Patienten-Netzwerk Zielgenau e. V. möchte das ändern. Bärbel Söhlke, Lungenkrebs-Patientin und Vorstandsmitglied bei Zielgenau, erklärt im Interview, was Betroffene tun können, um die bestmögliche Lungenkrebs-Therapie zu erhalten.

Die internationale HIV-Krise in Zahlen

Bis zum Jahr 2030 die HIV-Epidemie eindämmen – das war schon immer ein ehrgeiziges Ziel. Doch mit den massiven Kürzungen der USA, die bisher für über 70 Prozent der internationalen Hilfen standen, scheint das nun nicht mehr möglich. Expert:innen haben verschiedene Szenarien berechnet. Im Worst Case kommen sie auf zusätzlich fast elf Millionen Neuinfektionen bis 2030 – und fast drei Millionen zusätzlichen Toten weltweit.

Über 5.300 klinische Studien sind 2024 weltweit neu gestartet worden. Schwerpunkte sind Onkologie, Immunologie, Neurologie und Herzkreislauf-Erkrankungen. Foto: ©iStock.com/gorodenkoff

Klinische Studien: Forschung an den Arzneimitteln von morgen

Über 5.300 klinische Studien sind weltweit im Jahr 2024 neu gestartet worden – jeweils rund ein Drittel davon in den USA und China. Schwerpunkte der Forschung sind Onkologie, Immunologie, Neurologie und Herzkreislauf-Erkrankungen. Fast die Hälfte der neu gestarteten Studien adressieren seltene Erkrankungen.

CAR-T-Zelltherapien: Das Gesundheitssystem hinkt dem medizinischen Fortschritt hinterher – Leidtragende sind die Patient:innen. Foto: ©iStock.com/BlindTurtle

CAR-T-Zelltherapien: Optimale Versorgung sieht anders aus

Schwerkranken Menschen mit bestimmten Formen von Blutkrebs können CAR-T-Zelltherapien Hoffnung auf Leben bieten. Doch eine Untersuchung des IQVIA Institute zeigt: Dem Gesundheitssystem gelingt es nicht, dafür zu sorgen, dass alle Betroffenen Zugang zu dieser Behandlungsmöglichkeit erhalten. Es hinkt dem medizinischen Fortschritt hinterher – Leidtragende sind die Patient:innen.

Neue Arzneimittel: Pharma mit Rekordinvestitionen

Mehr als 190 Milliarden US-Dollar haben die 15 größten Pharmaunternehmen im vergangenen Jahr in die Forschung und Entwicklung (F&E) neuer Arzneimittel und Impfstoffe investiert. Es ist ein Rekordwert. Auch der Anteil der F&E-Ausgaben am Umsatz der Firmen ist gestiegen.

Die Zulassungsbehörde EMA hat einem Antikörper die Zulassung verweigert, der in Studien gezeigt hat, dass er den Verlauf der Alzheimer-Krankheit verlangsamen kann. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie reagiert mit Unverständnis. Foto: Lilly

Neue Alzheimer-Therapien: Europa geht vorerst leer aus

Keine neue Alzheimer-Therapie in Europa: Die Zulassungsbehörde EMA hat einem neu entwickelten Antikörper die Zulassung verweigert, der in Studien gezeigt hat, dass er den Verlauf der Krankheit bei bestimmten Patient:innengruppen verlangsamen kann. Es wäre ein Durchbruch. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) reagiert mit Unverständnis.

Zu wenig Prävention und Gesundheitsförderung – das ist im Kern die Herausforderung für das Gesundheitswesen „Made in Germany“. Foto: ©iStock.com/SARINYAPINNGAM

Gesundheit der Menschen in Deutschland? Ausbaufähig.

Eine gute Medizin, aber zu wenig Prävention und Gesundheitsförderung: So ist im Kern die Herausforderung für das Gesundheitswesen „Made in Germany“ beschrieben. Das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie, kurz: BIPS, fordert in einer Untersuchung die Einrichtung einer zentralen „Public Health“-Institution, um die öffentliche Gesundheit zu fördern.

Pay-for-Performance-Modell

Pay-for-Performance-Modelle sind in der Gesundheitsversorgung Vergütungssysteme, bei denen sich die Bezahlung an dem Erfolg der medizinischen Leistung orientiert.

Vor allem Sonnenbrände in der Kindheit erhöhen das Risiko für Hautkrebs. Prävention ist das beste Mittel. Foto: ©iStock.com/LeManna

Frühlingsanfang: Auf Sonnenschutz achten

Die Sonne scheint Tag für Tag kräftiger. Vor lauter Frühlingsgefühlen darf jedoch eins nicht in Vergessenheit geraten: UV-Strahlung ist der wichtigste Risikofaktor für Hautkrebs. Prävention ist das beste Mittel.

Dr. Marion Hitchcock ist seit November 2024 Geschäftsführerin des Berlin Center for Gene and Cell Therapies. Ein Interview.

Innovative Zell- und Gentherapien „made in Germany“

Wenn Zell- und Gentherapien weniger in Deutschland oder Europa entwickelt werden, sondern vermehrt anderswo, ist das ein Problem – für die Patient:innen, die Wissenschaftler:innen, die hiesige Wirtschaft. Die Bayer AG und die Charité – Universitätsmedizin Berlin wollen das ändern – indem sie ein „Berlin Center for Gene and Cell Therapies“ errichten. Seit ein paar Monaten ist Dr. Marion Hitchcock dort Geschäftsführerin. Im Interview erklärt sie, wie das Zentrum dazu beitragen soll, dass neuartige Behandlungsmöglichkeiten den Patient:innen schneller zur Verfügung stehen.

© Pharma Fakten e.V.
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