Tertiärprävention
Tertiärprävention: Gesamtheit aller Maßnahmen, die der Verhinderung des Fortschreitens oder des Eintritts von Komplikationen bei einer bereits bestehenden Erkrankung dienen.
Tertiärprävention: Gesamtheit aller Maßnahmen, die der Verhinderung des Fortschreitens oder des Eintritts von Komplikationen bei einer bereits bestehenden Erkrankung dienen.
Primärprävention: Gesamtheit aller Maßnahmen, die den Erhalt der Gesundheit von Menschen, von ganzen Personengruppen oder einer Population zum Ziel haben; z.B. Aufklärung über Risikofaktoren oder schädliche Verhaltensweisen.
Behandlungspfad; auch Patient:innenpfad: Instrument der Qualitätssicherung einer medizinischen Behandlung. Wird unter Berücksichtigung medizinischer Leitlinien als Muster entwickelt und enthält üblicherweise Qualitätsindikatoren. Studien haben gezeigt, dass durch den Einsatz von Pfaden weniger Komplikationen, kürzere Liegezeiten und geringere Kosten erreicht werden können.
Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) haben in Deutschland mit 121,4 Milliarden Euro einen Rekordwert erreicht – zwei Drittel der Investitionen kommen aus der Privatwirtschaft. Allein die im Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) organisierten Firmen investierten 9,6 Milliarden Euro. Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2022.
Die Weltgemeinschaft kann Aids bis zum Jahr 2030 beenden – davon ist UNAIDS überzeugt. Es brauche nur den entsprechenden politischen Willen und das nötige Geld. Aber es sind nur noch wenig mehr als 6 Jahre. Was muss also passieren? Das war Thema eines Symposiums auf den Münchner AIDS-Tagen.
69 neuartige Wirkstoffe konnten im vergangenen Jahr weltweit in die Versorgung gebracht werden. Das waren 6 mehr als im Jahr zuvor. In den USA registrierte die Zulassungsbehörde 24 so genannte „First-in-Class-Launches“.
Sie sind jung und sehen ihre berufliche Zukunft im Gesundheitswesen – zudem verfolgen die mehr als 500 Mitglieder des Vereins „Hashtag Gesundheit“ große Ziele: Sie wollen sich kurzfristig vernetzen, mittelfristig alte Denkmuster aufbrechen und langfristig das Gesundheitswesen positiv beeinflussen. Was es mit diesem Verein auf sich hat und welche Ziele er verfolgt, darüber haben wir mit der Vorstandsvorsitzenden Julia Aring gesprochen.
Immer mehr der rund 8.000 seltenen Krankheiten sind behandelbar. Und doch gilt für den Großteil: Keine zugelassene Therapie ist verfügbar. Es braucht noch mehr Forschung als bisher. Voraussetzung aber ist eine Politik, welche die Arbeit auf diesem komplexen Gebiet fördert und die Besonderheit der Orphan Drugs anerkennt.
Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 500.000 Menschen an Krebs – und mehr als 230.000 Menschen sterben an dieser Krankheit. Dabei wären, so schätzen Wissenschaftler:innen, rund 40 Prozent aller Krebsneuerkrankungen vermeidbar – durch Prävention und Früherkennung. Das ist lange bekannt und doch tut sich viel zu wenig, um die Zahl der Krebsfälle zu verringern. Doch woran liegt das? Und was müsste und könnte geschehen, um endlich das zu erreichen, was beim „Tagesspiegel Fachforum Gesundheit“ unter dem Motto stand: „Power für die Prävention – Strategien verbinden und Krebsfälle vermeiden“?
Deutschland packt (wieder) das Reisefieber – die Zahl der Reisen ist fast auf vor-pandemischen Niveau. Dabei steht auch Afrika auf dem Programm; allein Ägypten beherbergte 2022 1,3 Millionen Menschen aus Deutschland und die Tendenz ist steigend. Viele von ihnen unterschätzen das Risiko mit einer Hepatitis-A- oder B-Infektion nachhause zu kommen. Davor kann man sich mit einer Impfung schützen.