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In der Forschung zur Behandlung von Leiden wie Alzheimer  Migräne oder Parkinson passiert gerade viel. IQVIA hat sich angeschaut  warum das so ist. Foto: ©iStock.com/whitehoune

Erkrankungen des zentralen Nervensystems im Visier

In der Forschung an Medikamenten zur Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS) passiert gerade viel. „In den letzten drei Jahren ist die ZNS-Pipeline um 30 Prozent angewachsen“, weiß IQVIA. Warum gerade jetzt alle Zeiger auf Erfolg stehen, hat das Beratungsunternehmen in einem Whitepaper untersucht.

Bis zum Jahr 2030 soll Hepatitis C eliminiert sein – die medizinischen Voraussetzungen dafür sind erfüllt  doch es tun sich andere Hürden auf. Foto: ©iStock.com/jarun011

Wie Hepatitis C verschwinden könnte

Hepatitis C bis zum Jahr 2030 eliminieren – dieses gemeinsame Ziel verfolgen die Weltgesundheitsorganisation WHO und die deutsche Bundesregierung. Medizinisch gesehen wäre das kein großes Problem, denn es gibt seit einigen Jahren eine einfache und wirksame Therapie. Doch es tun sich andere Hürden auf, die den erhofften Erfolg gefährden.

HIV-Risiko senken: Wie sich das politisch steuern lässt

„In jeder Region der Welt gibt es bestimmte Bevölkerungsgruppen, die besonders gefährdet sind, sich mit HIV zu infizieren“, heißt es in einem Bericht von UNAIDS, einem gemeinsamen Programm der Vereinten Nationen. Oft lassen Gesellschaft und Politik betroffene Menschen im Stich. Dabei kann ihr Infektionsrisiko durchaus gesenkt werden – es ist eine Frage des politischen Willens.

Der Vorstandsvorsitzende der Charité Prof. Dr. Heyo K. Kroemer sieht mit Sorge  wie sehr Deutschland bei der Frage der Digitalisierung von Gesundheitswesen  von Forschung und Medizin  sich selbst ins Abseits stellt. Foto: ©iStock.com/Grassetto

Digitale Medizin: Die „Teslarisierung“ der deutschen Forschung

Der Vorstandsvorsitzende der Charité Prof. Dr. Heyo K. Kroemer sieht mit Sorge, wie sehr Deutschland bei der Frage der Digitalisierung von Gesundheitswesen, von Forschung und Medizin, sich selbst ins Abseits stellt. Er plädiert für eine neue Balance zwischen berechtigten Datenschutzerwägungen und dem Recht von Patient:innen auf eine bessere Versorgung. Ein Gespräch mit dem Chef des größten deutschen Universitätsklinikums über ein Land ohne digitalen Impfpass, über Umsetzungsprobleme und seine Sorge über das, was er die „Teslarisierung“ im Gesundheitswesen nennt.

Seit 1993 ist Asbest in Deutschland verboten. Und trotzdem ist es nach wie vor eine Ursache für Krebsneuerkrankungen und -Todesfälle. Foto: ©iStock.com/Imagesines

Asbest: Noch immer für Krebs-Neuerkrankungen verantwortlich

Seit 1993 ist es in Deutschland nicht mehr erlaubt, Produkte herzustellen und zu verwenden, die Asbest enthalten. Der Grund: Der Stoff ist krebserregend. Obwohl das Verbot nun fast 30 Jahre zurückliegt, ist Asbest noch immer Ursache für neue Tumorfälle. So gehen Fachleute davon aus, dass die Zahl der Menschen, die an einem malignen Pleuramesotheliom (MPM) erkranken, bis etwa 2030 steigen wird. Die Behandlungsmöglichkeiten waren bislang limitiert – doch nun gibt es für Betroffene neue Hoffnung.

Die Digitalisierung macht eine bessere Medizin möglich  sagt Prof. Dr. Hagen Pfundner von Roche Pharma. Ein Gespräch über verpasste Chancen  falsch verstandenen Datenschutz und die Risiken für den Innovationsstandort. Foto: ©iStock.com/SOMKID THONGDEE

Aus Daten Sinn machen

Die Digitalisierung in Gesundheitswesen und Medizin macht eine bessere und zielgerichtete Behandlung von Krankheiten möglich. Diese Erkenntnis hat sich in Deutschland noch nicht richtig durchgesetzt, sagt Prof. Dr. Hagen Pfundner, Vorstand der Roche Pharma AG. Ein Gespräch über verpasste Chancen, falsch verstandenen Datenschutz, ideologische Überfrachtung und die Risiken für den Innovationsstandort Deutschland.

Immer mehr Menschen leiden nach einer SARS-CoV-2-Infektion unter „Long-COVID“ Symptomen – wir haben mit einem Experten der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) über dieses neue Krankheitsbild und seine Folgen gesprochen. Foto: ©iStock.com/gorodenkoff

„Long-COVID hat ein sehr gutes Rückbildungspotenzial“

Viele Menschen klagen nach überstandener Corona-Infektion über lang anhaltende und teilweise neue Krankheitssymptome, die unter dem Begriff „Long-COVID“ zusammengefasst werden. Der Pneumologe Prof. Dr. Rembert Koczulla ist federführender Koordinator einer Leitlinie zu Diagnostik und Therapie von Long-COVID. Wir haben mit ihm über dieses Syndrom gesprochen – und darüber, was sich dagegen tun lässt.

© Pharma Fakten e.V.
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