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Die Angels-Initiative von Boehringer Ingelheim unterstützt Kliniken weltweit  um die Schlaganfall-Behandlung zu verbessern. Ein Interview mit dem Projektleiter. Foto: Boehringer Ingelheim

Wenn Engel reisen: Angels-Initiative sagt Schlaganfällen den Kampf an

Rund 13,7 Millionen Menschen erleiden weltweit jedes Jahr einen Schlaganfall, sagt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) – 26 jede Minute. 70 Prozent davon ereignen sich in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen. Mit der Angels-Initiative unterstützt das deutsche Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim Kliniken weltweit, um die Behandlung der Betroffenen erheblich zu verbessern. Das Ziel: Ein globales Netzwerk von 10.000 Krankenhäusern, in denen die Schlaganfall-Behandlung nach festgelegten Standards erfolgt. Fast die Hälfte davon ist schon geschafft, erzählt Projektleiter Thomas Fischer im Pharma Fakten-Interview. Er hat die Angels-Initiative maßgeblich entwickelt und vor fünf Jahren auf die Spur gebracht.

Um die Versorgung von Menschen mit seltenen Erkrankungen ging es bei einem virtuellen Round Table  veranstaltet vom forschenden Pharma-Unternehmen Alexion. Foto: ©iStock.com/Lordn

Seltene Erkrankungen: Der lange Weg zur optimalen Versorgung

„Ökonomische Grenzen und Gerechtigkeit“ bei der Versorgung von Menschen mit seltenen Krankheiten: Darüber diskutierten acht Fachleute bei einem virtuellen Round Table im Rahmen der Initiative change4RARE von Alexion. Das forschende Pharma-Unternehmen will mit der Initiative „das Wissen um die Versorgung seltener Krankheiten bündeln und zugänglich machen“. Denn es ist noch viel zu tun.

Im Kampf gegen die Klimakrise geht es weniger um das „Klima“ als vielmehr um die Menschen – und darum  viele Erkrankungen  Todesfälle und Leid abzuwenden. Foto: ©iStock.com/12521104

Für unsere Gesundheit, gegen die Klimakrise

COVID-19 zeigt: „Wenn wir auf eine Gesundheitskrise nicht angemessen reagieren und unsere Maßnahmen zu spät kommen, ineffektiv, ungerecht oder nicht vorhanden sind, dann werden Menschen krank und sterben; unsere Gesundheitssysteme zerbrechen daran“, sagt die US-amerikanische Notfallmedizinerin Renee Salas. Dasselbe gilt für die Klimakrise: Sie ist eine Bedrohung für unserer aller Gesundheit, wie der Bericht „Lancet Countdown 2020“ bestätigt. Im Kampf gegen sie geht es darum, viele Erkrankungen, Todesfälle und Leid abzuwenden.

Der Aufwand für Forschung und Entwicklung ist im Bereich der seltenen Erkrankungen besonders hoch. Daher ist auch die Politik gefragt. Ein Interview. Foto: ©iStock.com/CollageM

Tag der seltenen Erkrankungen: „Selten sind viele“

Bei der Behandlung seltener Erkrankungen wurden in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte erzielt. Allein 34 Arzneimittel mit neuem Wirkstoff wurden in Deutschland zwischen 2018 und 2020 eingeführt. Das ist Ergebnis von Spitzenforschung. Und die Erfolgsgeschichte einer EU-Verordnung, die vor zwei Jahrzehnten eingeführt wurde. Und die jetzt, wo sie funktioniert, kritisiert wird. Am 28. Februar ist Tag der seltenen Erkrankungen. Er ist eine Mahnung, dass trotz aller Fortschritte noch viel zu tun ist.

Nutzen forschende Pharmaunternehmen eine EU-Verordnung aus  um das große Geld zu machen? Ein Faktencheck. Foto: ©iStock.com/Alexander Raths

Arzneimittel gegen seltene Erkrankungen: Mythen – und was dahintersteckt

Seit dem Jahr 2000 tut sich viel in der Arzneimittelentwicklung gegen seltene und sehr seltene Erkrankungen. Möglich macht das der wissenschaftliche Fortschritt. Möglich gemacht hat das aber auch ein regulatorischer Eingriff. Die EU hat mit der Verordnung EG 141/2000 die Rahmenbedingungen geschaffen, dass sich die Entwicklung solcher Therapien auch für privat organisierte Unternehmen refinanzieren lässt. Die Verordnung ist ein Erfolg: Noch nie gab es so viele Medikamente, noch nie wurde so viel erforscht, noch nie waren die Pipelines so voll. Trotzdem hagelt es immer wieder Kritik. Doch was ist dran? Ein Faktencheck.

„Das Coronavirus verstehen“: Der Uniprofessor Raul Rabadan aus New York hat ein Sachbuch geschrieben  bei dem der Inhalt tatsächlich hält  was der Titel verspricht. Foto: ©iStock.com/wildpixel

Dem Coronavirus auf die Schliche kommen

Das Coronavirus beherrscht die Nachrichten, die Gespräche mit Familie und Bekannten, unseren Tagesablauf. Sollten wir da auch noch ein Sachbuch lesen, das den Titel trägt: „Das Coronavirus verstehen“? Ja, das sollten wir. Aus guten Gründen.

Die Wissenslücken zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind groß. Das kann negative Auswirkungen auf Prävention und Therapie haben. Foto: ©iStock.com/jarun011

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Gefährlich unterschätzt

Neben der Furcht vor einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 treibt die Menschen in Deutschland vor allem die Sorge vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen um. Das zeigt eine Bevölkerungsumfrage im Auftrag der Firma Amgen. Doch sie macht auch deutlich: Viele verkennen den chronischen Charakter von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. So ergreifen sie „möglicherweise nicht alle notwendigen Maßnahmen […], um ihre Gesundheit zu erhalten“, sagt Dr. Stefan Kropff, Executive Medical Director bei dem Biotechnologie-Unternehmen.

Cholesterin

Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz, die eine wichtige Rolle im Organismus spielt. Es ist z.B. wichtiger Baustein unserer Zellwände. Erhöhte Spiegel von „schlechtem“ LDLCholesterin gelten aber als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

© Pharma Fakten e.V.
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