Krebsforschung: 14 Jahre bis zur Einführung

14 Jahre dauert es: Von der ersten Patentanmeldung für einen neuen Wirkstoff, über die weitere Forschung, die Zulassung, bis hin zur Einführung als innovatives Krebsmedikament in die Patient:innen-Versorgung vergeht viel Zeit. Das hat das IQVIA-Institut errechnet.

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Es sieht nach einem Trend aus: Von Jahr zu Jahr lassen sich in Deutschland weniger Menschen gegen Influenza impfen. Das kostet. Foto: ©iStock.com/Yurii Yarema

Deutschland impfmuffelt sich von Grippesaison zu Grippesaison

Es sieht nach einem Trend aus: Von Jahr zu Jahr lassen sich in Deutschland weniger Menschen gegen Influenza impfen. Das ist nicht nur aus gesundheitlichen Gründen ein Problem. Es kostet auch. Davor warnt das „Projekt: Grippeschutz“, eine unabhängige Initiative von Expert:innen, die das Ziel verfolgt, die Grippeimmunisierung der Menschen deutlich zu verbessern. Denn nach wie vor ist die Grippe eine der schwersten Infektionskrankheiten.

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Die Viruserkrankung Mpox breitet sich rasend schnell aus. Die WHO hat deshalb eine weltweite Notlage ausgerufen. Foto: ©iStock.com/Marina Demidiuk

Mpox: Die wichtigsten Antworten

Mal wieder sorgt ein Virus für eine weltweite Gesundheitskrise: Mpox heißt es – und breitet sich rasend schnell aus. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat deshalb eine weltweite Notlage ausgerufen. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Fragen.

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Immunonkologika, zielgerichtete Medikamente, Gentherapien: Neue Möglichkeiten der Behandlung haben den Kampf gegen viele Krebsarten revolutioniert. Doch nicht alle Menschen haben gleichermaßen gut Zugang zu diesen Innovationen. Foto: ©iStock.com/seb_ra

Krebs: Die Sterblichkeit nimmt weltweit ab

Die Wahrscheinlichkeit, eine Krebserkrankung zu überleben, steigt weltweit an. Das zeigt eine Studie, die Daten aus 183 Ländern für die Jahre 2000 bis 2019 zusammengetragen hat. Allerdings sind die Erfolge stark abhängig vom Wohlstand der jeweiligen Länder. Das Ziel der Vereinten Nationen, bis 2030 nichtübertragbare Erkrankungen wie Krebs deutlich einzudämmen, ist in weiter Ferne.

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Mehr Krebsfälle, mehr Forschung und Entwicklung

Die Krebslast wird künftig stark ansteigen – weltweit um 61 Prozent bis 2050. Dann werden mehr als 30 Millionen Neudiagnosen jährlich zu verzeichnen sein. Die Antwort darauf kann nur mehr Forschung und Entwicklung sein. Und es braucht Strategien, um weltweit die Versorgungsgerechtigkeit zu erhöhen.

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Der Pharmaverband EFPIA hat eine Vision: von einem gerechteren, wettbewerbsfähigeren, resilienteren Europa. Foto: ©iStock.com/Dilok Klaisataporn

Eine Welt ohne schwere Krankheit? Stell dir einmal vor.

Kriege, Wirtschaftsflauten, Klimakrise, demografischer Wandel, Epidemien: Die Gesellschaften weltweit und in Europa stehen vor großen Herausforderungen. Eine Voraussetzung, um sie erfolgreich bewältigen zu können? Visionen. Träume. Nur wenn Menschen daran glauben, dass die Welt besser werden kann, nur wenn sie sich eine positive Zukunft ausmalen, nur dann ist echte Veränderung möglich. Kaum jemand weiß das so gut, wie die Menschen, die in der medizinischen Forschung arbeiten.

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Wir haben mit Dr. Jasmina Kirchhoff vom Institut der Deutschen Wirtschaft über das Medizinforschungsgesetz gesprochen. ©iStock.com/anyaivanova

Medizinforschungsgesetz: „Es kann uns auf einen guten Weg führen“

Ein neues Gesetz soll die medizinische Forschung in Deutschland voranbringen. Doch was taugt das Medizinforschungsgesetz wirklich? Hilft es den Forschenden oder schafft es womöglich sogar ein neues „Bürokratiemonster“? Darüber haben wir mit Dr. Jasmina Kirchhoff gesprochen, Projektleiterin der „Forschungsstelle Pharmastandort Deutschland“ am Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln.

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Zecken sind blutsaugende Spinnentiere, die Krankheitserreger übertragen können. Prävention ist das A und O – gerade in Deutschlands Risikogebieten. Foto: ©iStock.com/Christian Horz

Zecken als Krankheitsüberträger: Prävention ist das A und O

„Sie lauern im Gras und Gebüsch oder gehen als aktive Jäger auf die Suche nach einem Wirt“, schreibt das Beratungsunternehmen IQVIA und meint: die Zecken. „Kennzeichnend ist das große Mundwerkzeug bei diesen blutsaugenden Spinnentieren“, die Krankheitserreger übertragen können. Prävention ist das A und O.

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Der STERN hat schon mal beschlossen, dass Gilead den „Kampf gegen AIDS blockiert“ – bevor das neue Arzneimittel überhaupt zugelassen ist. Ein Kommentar. Foto: ©iStock.com/Natali_Mis

STERN-Berichterstattung: Die Mär vom „habgierigsten Pharmakonzern“ der Welt

Wahrscheinlich wird die Welt-Aids-Konferenz in München als Wendepunkt im Kampf gegen AIDS in die Geschichte eingehen: Ein antivirales Medikament wird zum Hoffnungsträger, weil es in einer Studie mit Frauen in Afrika einen vollständigen Schutz vor der Übertragung mit dem HI-Virus gezeigt hat – ein Novum in der Medizin. Noch bevor das Arzneimittel dafür überhaupt zugelassen ist, hat das Magazin STERN schon mal beschlossen, dass der Entwickler Gilead Sciences den „Kampf gegen AIDS blockiert.“ Ein Kommentar von Florian Martius.

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Krebsforschung: 14 Jahre bis zur Einführung

14 Jahre dauert es: Von der ersten Patentanmeldung für einen neuen Wirkstoff, über die weitere Forschung, die Zulassung, bis hin zur Einführung als innovatives Krebsmedikament in die Patient:innen-Versorgung vergeht viel Zeit. Das hat das IQVIA-Institut errechnet.

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Es sieht nach einem Trend aus: Von Jahr zu Jahr lassen sich in Deutschland weniger Menschen gegen Influenza impfen. Das kostet. Foto: ©iStock.com/Yurii Yarema

Deutschland impfmuffelt sich von Grippesaison zu Grippesaison

Es sieht nach einem Trend aus: Von Jahr zu Jahr lassen sich in Deutschland weniger Menschen gegen Influenza impfen. Das ist nicht nur aus gesundheitlichen Gründen ein Problem. Es kostet auch. Davor warnt das „Projekt: Grippeschutz“, eine unabhängige Initiative von Expert:innen, die das Ziel verfolgt, die Grippeimmunisierung der Menschen deutlich zu verbessern. Denn nach wie vor ist die Grippe eine der schwersten Infektionskrankheiten.

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Die Viruserkrankung Mpox breitet sich rasend schnell aus. Die WHO hat deshalb eine weltweite Notlage ausgerufen. Foto: ©iStock.com/Marina Demidiuk

Mpox: Die wichtigsten Antworten

Mal wieder sorgt ein Virus für eine weltweite Gesundheitskrise: Mpox heißt es – und breitet sich rasend schnell aus. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat deshalb eine weltweite Notlage ausgerufen. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Fragen.

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Immunonkologika, zielgerichtete Medikamente, Gentherapien: Neue Möglichkeiten der Behandlung haben den Kampf gegen viele Krebsarten revolutioniert. Doch nicht alle Menschen haben gleichermaßen gut Zugang zu diesen Innovationen. Foto: ©iStock.com/seb_ra

Krebs: Die Sterblichkeit nimmt weltweit ab

Die Wahrscheinlichkeit, eine Krebserkrankung zu überleben, steigt weltweit an. Das zeigt eine Studie, die Daten aus 183 Ländern für die Jahre 2000 bis 2019 zusammengetragen hat. Allerdings sind die Erfolge stark abhängig vom Wohlstand der jeweiligen Länder. Das Ziel der Vereinten Nationen, bis 2030 nichtübertragbare Erkrankungen wie Krebs deutlich einzudämmen, ist in weiter Ferne.

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Mehr Krebsfälle, mehr Forschung und Entwicklung

Die Krebslast wird künftig stark ansteigen – weltweit um 61 Prozent bis 2050. Dann werden mehr als 30 Millionen Neudiagnosen jährlich zu verzeichnen sein. Die Antwort darauf kann nur mehr Forschung und Entwicklung sein. Und es braucht Strategien, um weltweit die Versorgungsgerechtigkeit zu erhöhen.

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Der Pharmaverband EFPIA hat eine Vision: von einem gerechteren, wettbewerbsfähigeren, resilienteren Europa. Foto: ©iStock.com/Dilok Klaisataporn

Eine Welt ohne schwere Krankheit? Stell dir einmal vor.

Kriege, Wirtschaftsflauten, Klimakrise, demografischer Wandel, Epidemien: Die Gesellschaften weltweit und in Europa stehen vor großen Herausforderungen. Eine Voraussetzung, um sie erfolgreich bewältigen zu können? Visionen. Träume. Nur wenn Menschen daran glauben, dass die Welt besser werden kann, nur wenn sie sich eine positive Zukunft ausmalen, nur dann ist echte Veränderung möglich. Kaum jemand weiß das so gut, wie die Menschen, die in der medizinischen Forschung arbeiten.

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Wir haben mit Dr. Jasmina Kirchhoff vom Institut der Deutschen Wirtschaft über das Medizinforschungsgesetz gesprochen. ©iStock.com/anyaivanova

Medizinforschungsgesetz: „Es kann uns auf einen guten Weg führen“

Ein neues Gesetz soll die medizinische Forschung in Deutschland voranbringen. Doch was taugt das Medizinforschungsgesetz wirklich? Hilft es den Forschenden oder schafft es womöglich sogar ein neues „Bürokratiemonster“? Darüber haben wir mit Dr. Jasmina Kirchhoff gesprochen, Projektleiterin der „Forschungsstelle Pharmastandort Deutschland“ am Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln.

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Zecken sind blutsaugende Spinnentiere, die Krankheitserreger übertragen können. Prävention ist das A und O – gerade in Deutschlands Risikogebieten. Foto: ©iStock.com/Christian Horz

Zecken als Krankheitsüberträger: Prävention ist das A und O

„Sie lauern im Gras und Gebüsch oder gehen als aktive Jäger auf die Suche nach einem Wirt“, schreibt das Beratungsunternehmen IQVIA und meint: die Zecken. „Kennzeichnend ist das große Mundwerkzeug bei diesen blutsaugenden Spinnentieren“, die Krankheitserreger übertragen können. Prävention ist das A und O.

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Der STERN hat schon mal beschlossen, dass Gilead den „Kampf gegen AIDS blockiert“ – bevor das neue Arzneimittel überhaupt zugelassen ist. Ein Kommentar. Foto: ©iStock.com/Natali_Mis

STERN-Berichterstattung: Die Mär vom „habgierigsten Pharmakonzern“ der Welt

Wahrscheinlich wird die Welt-Aids-Konferenz in München als Wendepunkt im Kampf gegen AIDS in die Geschichte eingehen: Ein antivirales Medikament wird zum Hoffnungsträger, weil es in einer Studie mit Frauen in Afrika einen vollständigen Schutz vor der Übertragung mit dem HI-Virus gezeigt hat – ein Novum in der Medizin. Noch bevor das Arzneimittel dafür überhaupt zugelassen ist, hat das Magazin STERN schon mal beschlossen, dass der Entwickler Gilead Sciences den „Kampf gegen AIDS blockiert.“ Ein Kommentar von Florian Martius.

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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