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Die Behandlung von Lungenkrebs wird immer besser. Die Gründe: Zielgerichtete Arzneimittel und der unermüdliche Einsatz von Ärzt:innen. Aber das wird ihnen nicht leichtgemacht. In Sachen Tabakkontrolle versagt Deutschland. Foto: ©iStock.com/Zhang Rong

Lungenkrebs und Rauchen: Das Gegenteil von Prävention

Die Behandlung von Lungenkrebs wird immer zielgerichteter und besser. Einer der Gründe: Arzneimittel, die direkt die genetischen Treiber von Tumoren ausschalten können. Ein weiterer: Der unermüdliche Einsatz von Ärzt:innen und Wissenschaftler:innen. Die Arbeit wird ihnen nicht leichtgemacht. In Sachen Tabakkontrolle versagt Deutschland auf ganzer Linie.

BPI: „Trotz multipler Krisen entlastet die Pharmabranche die GKV finanziell“

Die Herausforderungen für die pharmazeutische Industrie nehmen am Standort Deutschland seit Jahren zu, konstatiert der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) in den „Pharma-Daten 2023“. Gleichzeitig steige die Regulierungsdichte weiter; Belastungen – wie etwa durch das verlängerte Preismoratorium – bestünden fort. Für die Unternehmen wird es so „immer schwieriger, die jährlich wachsende Zahl an Aufgaben und Ausgaben zu refinanzieren.“ Was auf dem Spiel steht? Spitzenforschung und Arzneimittel made in Germany.

Warum „ausgerechnet“ Pharma? In einer Serie kommen Mitarbeiter:innen der Branche zu Wort. Heute: Stefanie Gruber, Lab Scientist bei Boehringer Ingelheim. Design: Pharma Fakten. Hintergrundbild: iStock.com / Jacob Wackerhausen

Arbeiten in der Pharmabranche: Begeisterung für Naturwissenschaften

Röntgenkristallographie? Kryoelektronenmikroskopie? Klingt kompliziert – ist es auch: Es sind Methoden, die Wissenschaftlerin Stefanie Gruber bei Boehringer Ingelheim nutzt, um krankheitsverursachende Proteine im menschlichen Körper genau zu untersuchen. Ihre Erkenntnisse sind die Basis, um Arzneimittel entwickeln zu können, die an die entsprechenden Proteine binden und eine therapeutische Wirkung entfalten. Im Interview spricht Gruber über ihren Job als „Lab Scientist“.

Immunonkologika, zielgerichtete Medikamente, Gentherapien: Neue Möglichkeiten der Behandlung haben den Kampf gegen viele Krebsarten revolutioniert. Doch nicht alle Menschen haben gleichermaßen gut Zugang zu diesen Innovationen. Foto: ©iStock.com/seb_ra

Innovative Krebstherapie: Nur für manche Patient:innen?

Immunonkologika, zielgerichtete Medikamente, Gentherapien: Neue Behandlungsmöglichkeiten haben bei vielen Krebsarten die Prognosen der Betroffenen deutlich verbessert. Doch nicht alle Menschen in Deutschland erhalten diese Innovationen, nicht alle bekommen die medizinische Versorgung, die ihnen zusteht. Mit Marco Danz, Director Regional Market Access beim Biotechnologie-Unternehmen Gilead Sciences, haben wir darüber gesprochen, was sich ändern muss.

Die in der „Pharmastrategie“ enthaltenen Ansätze sind gut. Die Frage ist, inwieweit das Ganze auch wirklich umgesetzt wird. Foto: ©iStock.com/yalax

Nationale Pharmastrategie für Deutschland

Die Erwartungen an den Pharmagipfel im Bundeskanzleramt waren in der Branche groß. Im Zentrum der Gespräche: eine Pharmastrategie, welche die „Rahmenbedingungen für eine starke, nachhaltige und international wettbewerbsfähige Pharmaindustrie insbesondere in Deutschland und auch in der Europäischen Union“ verbessern soll. Ob das funktionieren wird?

Warum „ausgerechnet“ Pharma? In einer Serie kommen Mitarbeiter:innen der Branche zu Wort. Heute: Maria-Theresa Grundler, Associate Director Patient Services bei der Biogen GmbH. Design: Pharma Fakten. Hintergrundbild: iStock.com / Jacob Wackerhausen

Arbeiten in der Pharmabranche: „Mehr im Leben von Menschen bewirken? Hier kann ich das!“

Der medizinische Fortschritt kann sich sehen lassen. Beispiel: die Nervenkrankheit Multiple Sklerose. Die Behandlungsmöglichkeiten haben sich gravierend verbessert – viele Betroffene können ein selbstbestimmtes Leben führen und sind nicht auf einen Rollstuhl angewiesen. Doch zu einer bestmöglichen Versorgung der Patient:innen gehört mehr als „nur“ die Therapie. Zusätzlich können zum Beispiel digitale Unterstützungsprogramme das Leben leichter machen, weiß Maria-Theresa Grundler. Im Interview erzählt sie, woran sie als Associate Director Patient Services beim Biotechnologie-Unternehmen Biogen arbeitet.

Um die Kräfte gegen den Krebs zu bündeln, wurde die Nationale Dekade gegen Krebs gegründet, die viele Pharmaunternehmen unterstützen. Ein Gespräch mit Dr. Katrin Dreßler von Bayer Vital über das Warum. Foto: ©iStock.com/howtogoto

Arzneimittel: Wenn neue Therapien auf alte Regeln treffen

Der Fortschritt ist rasant: Gerade in der Onkologie jagt eine Innovation die nächste. Gen-, Zell- und Immuntherapien sind ein Segen für kranke Menschen, aber auch eine große Herausforderung für das Gesundheitssystem. Um die Kräfte gegen den Krebs zu bündeln, wurde 2019 die Nationale Dekade gegen Krebs (NDK) gegründet. Auch viele forschende Pharmaunternehmen unterstützen sie. Ein Gespräch mit Dr. Katrin Dreßler von Bayer Vital über das Warum.

LAWG

LAWG Deutschland: Verein, dem 17 weltweit agierende, forschungsorientierte Arzneimittelunternehmen angehören. Er setzt sich für die Förderung Deutschlands als Standort für Forschung und Entwicklung, Produktion und Vermarktung pharmazeutischer Produkte ein und will dazu beitragen, dass eine bestmögliche Versorgung von Patient:innen mit Arzneimittelinnovationen sichergestellt werden kann.

Der Bundesgesundheitsminister plant ein Medizinforschungsgesetz, im Kanzleramt arbeitet man an einer Pharmastrategie. Eine Bewertung von AstraZeneca-Geschäftsführerin Alexandra Bishop. Foto: ©iStock.com/AndreyPopov

Pharmabranche stärken? Das geht in die richtige Richtung

Der Bundesgesundheitsminister will noch vor Weihnachten ein Medizinforschungsgesetz vorlegen, im Bundeskanzleramt arbeitet man an einer Pharmastrategie. Ein Gespräch mit Alexandra Bishop mit einer ersten Bewertung der geplanten Maßnahmen. Sie ist Geschäftsführerin beim forschenden Pharmaunternehmen AstraZeneca in Deutschland.

© Pharma Fakten e.V.
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