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Die Lebenserwartung steigt in allen Altersstufen

Weltweit steigt die Lebenserwartung – und zwar in allen Altersstufen. Das zeigt eine Untersuchung des deutschen Ökonomen Max Roser der Universität Oxford am Beispiel von England und Wales. Er widerlegt damit die Annahme, dass die Lebenserwartung ausschließlich auf der Reduktion der Kindersterblichkeit basiert.

Beim Kampf gegen die Pandemie scheint es  als bestehe ein unlösbarer Konflikt zwischen wirtschaftlichen Interessen und dem Schutz der Gesundheit. Aber ist das auch so? Foto: @iStock.com/jokuephotography

COVID-19: Gesundheit oder Wirtschaft – ein unlösbares Dilemma?

Die Bundesregierung sieht sich in der Kritik, weil das Herunterfahren weiter Teile der Wirtschaft die Existenzen vieler Menschen bedroht. Es scheint, als bestehe ein unlösbarer Konflikt zwischen wirtschaftlichen Interessen und dem Schutz der Gesundheit. So einfach ist es aber nicht, stellt das ifo-Institut, eine Forschungseinrichtung mit Sitz in München, fest.

Das SARS-CoV-2-Virus war in diesem Jahr nicht der einzige Erreger  mit dem sich die WHO befassen musste. Sie reagierte 2020 auf über 60 Notfälle weltweit. Foto: ©iStock.com/Natali_Mis

Coronapandemie: Eine von vielen Gesundheitskrisen im Jahr 2020

Auch für die Verantwortlichen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) war es ein „außergewöhnliches Jahr“ – schließlich führten sie „den globalen Kampf gegen eine Jahrhundertpandemie“ an. Doch das „SARS-CoV-2-Virus, das COVID-19 verursacht, ist nicht der einzige Krankheitserreger, mit dem wir uns 2020 befassten; dieser Ausbruch war einer von vielen Gesundheitsnotfällen in unseren Büchern“, so die WHO.

Die EMA will voraussichtlich am 21.12. entscheiden  ob sie die Zulassung eines ersten Coronaimpfstoffes empfiehlt. Doch viele Menschen haben noch Fragen. Foto: ©iStock.com/Jatuporn Tansirimas

Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Coronaimpfung

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA will voraussichtlich am 21. Dezember darüber entscheiden, ob sie die bedingte Marktzulassung eines ersten Coronaimpfstoffes empfiehlt. Danach muss die Europäische Kommission die offizielle Erlaubnis geben, damit es auch in EU-Staaten wie Deutschland mit dem Impfen losgehen kann. Doch viele Bürger und Bürgerinnen haben noch Fragen. Ein Blick auf die Fakten.

Die Pandemie ist auch eine der Rekorde: Noch nie standen so schnell Impfstoffe und Arzneimittel zur Verfügung. Doch einiges können wir beim nächsten Mal besser machen  findet Dierk Neugebauer von Bristol Myers Squibb. Foto: ©iStock.com/Gorodenkoff Productions

Pharma: Der ewige Buhmann?

Ein Jahr geht zu Ende – geprägt von einem Virus. Ziemlich genau einhundert Jahre nach der so genannten Spanischen Grippe wirft SARS-CoV-2 unser Leben durcheinander. Doch diese Pandemie ist auch eine der Rekorde. Noch nie gab es so schnell erste Diagnostika und Arzneimittel und die Impfstoffentwicklung übertrifft alle Erwartungen. Ohne die forschende Pharmaindustrie wäre das nicht möglich gewesen. Trotzdem hält sich in Deutschland wacker eine ausgeprägte Pharma-Phobie. Dahinter versteckt sich ein eklatantes Missverständnis, findet Florian Martius.

Vitamin D? Waldbaden? Mundspülungen? Oder vielleicht doch eine Impfung? Eine Expertenrunde hat jetzt geklärt  welche dieser Methoden sich zur „Prävention in Zeiten von Corona“ eignet. Foto: CC0 (Stencil)

Prävention in Zeiten von Corona

Waldbaden, Vitamin D oder der mRNA-Impfstoffkandidat von BioNTech und Pfizer – welche dieser Möglichkeiten eignet sich wohl am besten zur „Prävention in Zeiten von Corona“? Eine kleine virtuelle Expertenrunde kam zu einem eindeutigen Ergebnis.

Angesichts von Meldungen über Impfdurchbrüche sind manche Menschen verunsichert: Bringt eine Impfung überhaupt etwas? Foto: ©iStock.com/Roop_Dey

Impfstoffentwicklung gegen SARS-CoV-2: (Zu) schnell?

In Großbritannien ist diese Woche mit dem Impfen gegen das Coronavirus begonnen worden. Eine Frau erhielt als erste weltweit die dort bereits zugelassene Vakzine; die fast 91-Jährige bezeichnete das als das „beste frühe Geburtstagsgeschenk“. Doch viele Menschen fragen sich, wie so schnell ein Impfstoff gegen den neuen Erreger entwickelt werden konnte. Zu Recht. Die Erklärungen sind allerdings relativ simpel.

Die WHO will Gebärmutterhalskrebs weltweit eliminieren. Bis zum Jahr 2050 könnten weltweit vierzig Prozent der Neuinfektionen vermieden werden.

WHO: Eine Welt ohne Gebärmutterhalskrebs

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will Gebärmutterhalskrebs weltweit eliminieren. Ihre Strategie stützt sich auf die drei Säulen Impfung, Früherkennung (Screening) und Behandlung. Bei erfolgreicher Umsetzung könnten bis zum Jahr 2050 vierzig Prozent der Neuinfektionen und fünf Millionen Todesfälle vermieden werden. Eine Impfstoffstudie aus Schweden zeigt: Das ist machbar.

Mit der Prävention ist es nicht so einfach. Denn wenn sie erfolgreich ist  verlieren wir Menschen das Gefühl für die Gefahren. Über die Folgen machen sich die wenigsten Gedanken.

Das Präventionsparadox

Mit der Prävention ist es nicht so einfach. Denn wenn sie erfolgreich ist, verlieren wir Menschen das Gefühl für die Gefahren. Darunter leidet die Akzeptanz von Impfstoffen. Oder von Maßnahmen gegen die Ausbreitung von SARS-CoV-2. Über die Folgen machen sich die wenigsten Gedanken. Ein Kommentar von Florian Martius.

Auf der BPI-Hauptversammlung sprach eine Expertenrunde über die Digitalisierung des Gesundheitswesens – die in Deutschland langsam Fahrt aufnimmt. Foto: © Pharma Fakten

Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen: 34 Gesetze in 32 Monaten

Für den neuen Vorsitzenden des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI) Dr. Hans-Georg Feldmeier steht die Stärkung des Produktionsstandortes Deutschland und Europa ganz oben auf der Agenda. „Die Themenkomplexe Digitalisierung, Innovation nehmen hierbei eine Schlüsselrolle ein“, sagte er auf der BPI-Hauptversammlung. Eine Expertenrunde sprach hier über die Digitalisierung des Gesundheitswesens – die Deutschland lange Zeit verschlafen hat. Doch inzwischen kommt Bewegung in die Sache.

© Pharma Fakten e.V.
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