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Eine Studie zeigt für Deutschland  dass sich durch eine NAFLD das Risiko für Krebs insgesamt  als auch für bestimmte Tumorformen erhöht.

Nichtalkoholische Fettleber? Erhöhtes Krebsrisiko!

Als einen „stillen Killer“ bezeichnet das Beratungsunternehmen IQVIA die nichtalkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD). Denn sie bleibt nicht nur häufig ohne spezifische Symptome und unerkannt. Sie kann ohne Behandlung zudem schwere Folgen haben. Eine Studie mit Daten aus dem Praxisalltag in Deutschland zeigt etwa, dass bei betroffenen Patienten das Risiko für Tumore erhöht ist.

Laut UNAIDS leben 38 Millionen Menschen weltweit mit HIV. In Deutschland ist die Zahl der Menschen mit einer HIV-Infektion bis Ende 2019 auf 90.700 gestiegen  so das RKI. Am 1. Dezember ist Welt-AIDS-Tag. Foto: UNAIDS

HIV in Deutschland: „weitere Anstrengungen notwendig“

Anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember hat das Robert Koch-Institut (RKI) aktuelle Daten veröffentlicht: Demnach ist die Zahl der Menschen mit einer HIV-Infektion in Deutschland bis Ende 2019 auf 90.700 gestiegen; etwa 380 sind im vergangenen Jahr an der Immunschwäche-Krankheit gestorben. Das Programm der Vereinten Nationen UNAIDS ruft alle Länder dazu auf, ihre Bemühungen im Kampf gegen HIV/AIDS zu intensivieren. 38 Millionen Menschen weltweit leben mit HIV.

Drei Unternehmen aus Deutschland liegen bei der fieberhaften Suche nach einem Corona-Impfstoff weit vorne. Für Jens Spahn ist das Ausdruck für die Innovationskraft des Landes. Foto: © Pharma Fakten

Spahn: Sicherheit der Corona-Impfstoffe steht „ganz oben“

Drei Unternehmen aus Deutschland liegen bei der fieberhaften Suche nach einem Corona-Impfstoff weit vorne. Für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist das Ausdruck für die Innovationskraft des Landes. Auf dem virtuellen vfa-Herbstsymposium „Innovation – Das Fundament für morgen“ machte er auch deutlich: Die Sicherheit der neuen Impfstoffe steht für ihn ganz oben auf der Agenda.

Wenn es nach einem Schlaganfall zu einer Hirnblutung kommt  könnte ein neues Notfallmedikament eingesetzt werden. Warum das einfacher klingt als es ist  darüber haben wir mit Prof. Christian Nolte von der Berliner Charité gesprochen. Foto: ©iStock.com/DesignCells

Notfallmedikament für Schlaganfall-Patienten: Hirnblutung stoppen

Jedes Jahr erleiden in Deutschland rund 250.000 Menschen einen Schlaganfall – jeder Dritte davon stirbt innerhalb eines Jahres an den Folgen. Zwei von drei Patienten, die einen Schlaganfall überleben, tragen bleibende Schäden davon. Für einen kleinen Hoffnungsschimmer könnte jetzt ein neues Notfallmedikament sorgen, das in bestimmten Fällen eingesetzt werden kann, wenn es nach einem Schlaganfall zu einer Hirnblutung gekommen ist. Prof. Christian Nolte arbeitet am Centrum für Schlaganfallforschung Berlin (CSB), das zur dortigen „Charité – Universitätsmedizin“ gehört. Wir haben mit ihm über den Einsatz dieses Notfallmedikamentes ebenso gesprochen wie über Kritikpunkte und die aktuelle Studienlage.

Ein Wirkstoff  der gegen die seltene Erkrankung aHUS eingesetzt wird  könnte vielleicht bald auch eine Rolle im Kampf gegen das Coronavirus spielen. Ein Interview mit Prof. Thorsten Feldkamp vom Uniklinikum Schleswig-Holstein. Foto: ©iStock.com/FamVeld

„Selbst Nierenschäden sind erstaunlich reversibel“

Seltene Erkrankungen sind oft schwierig zu behandeln, weil es an wirksamen Medikamenten fehlt – beim atypischen Hämolytisch-Urämischen Syndrom ist das anders. Wir haben mit Prof. Thorsten Feldkamp, Leitender Oberarzt am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel, darüber gesprochen, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt – und weshalb sie auch eine Rolle in der Corona-Forschung spielen könnten.

Die Zahl der Immuntherapien  die gegen Krebs erforscht werden  hat von 2019 auf 2020 um 22 Prozent zugenommen.

Trotz Pandemie: Immunonkologika-Pipeline wächst

COVID-19 hat vieles fast zum Erliegen gebracht: den Flug- und Reiseverkehr zum Beispiel. Auch Forschungsprojekte, die sich nicht um das Coronavirus drehen, haben es nicht leicht. Das US-amerikanische Cancer Research Institute stellte in einer Analyse zum Beispiel fest, dass mit dem Beginn und erstem Höhepunkt der Pandemie weniger neue klinische Studien an immunonkologischen Arzneimittelkandidaten aufgenommen wurden als in den Jahren zuvor. Doch die Analyse zeigt auch: Die Forschung in diesem Bereich lebt wieder auf. 2020 sind fast 5.000 Immuntherapien gegen Krebs in der Pipeline.

Über 20 Pharmaunternehmen haben jüngst den Start des AMR Action Fund bekannt gegeben  um die Forschung an neuen Antibiotika zu fördern. Foto: ©iStock.com/Richard Villalonundefined undefined

Antibiotikaresistenzen: Jetzt ist die Zeit zu Handeln

Noch immer hat das Coronavirus ganze Kontinente fest im Griff. Doch schon konnte die Weltgemeinschaft einige Lehren aus der Pandemie ziehen. Sie hat etwa gezeigt, wie wichtig es ist, sich rechtzeitig auf künftige Gesundheitskrisen vorzubereiten, sie womöglich sogar zu verhindern – und daher schon jetzt in die Arzneimittelforschung zu investieren. In diesem Sinne haben über 20 führende Biopharmaunternehmen jüngst den Start des „AMR Action Fund“ bekannt gegeben. Ihr Ziel: Dass in Sachen Antibiotikaresistenzen endlich gehandelt wird.

Trichomoniasis

Die Trichomonaden-Infektion (Trichomoniasis) gehört weltweit zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten des Urogenitaltraktes.

© Pharma Fakten e.V.
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