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Pandemien gab es schon viele  aber keine traf auf eine derart digital vernetzte Welt. Verschwörungstheoretiker haben Hochkonjunktur. Doch wer Fehlinformationen verbreitet  gefährdet andere. Foto: ©iStock.com/http://www.fotogestoeber.de

Verschwörungstheorien: Gefährlicher als das Virus

Pandemien gab es schon viele, aber keine traf auf eine derart digital vernetzte Welt. Das ist Segen, aber auch Fluch: Mittlerweile hat sich der Begriff der „Infodemie“ etabliert. Es entstand ein vorher nie dagewesener Strom von Informationen – oder was manche dafür halten. Doch wer Fehlinformationen verbreitet, sollte wissen: Er gefährdet die Gesundheit anderer.

Aus der Geschichte für die Zukunft lernen: Zwei Medizinhistoriker veröffentlichen am 2. Juni ein Buch  das sich mit Pandemien in Geschichte  Gegenwart und Zukunft beschäftigt. Foto: ©iStock.com/RomeoLu

Was wir aus Covid-19 und anderen Pandemien lernen können

Das Buch zu Covid-19: Mit „Pest und Corona – Pandemien in Geschichte, Gegenwart und Zukunft“ haben die Medizinhistoriker Heiner Fangerau und Alfons Labisch eine schnelle, aber durchaus tiefgehende Antwort auf die „größte Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg“ gefunden. Lohnt sich die Lektüre?

Keinen Beleg für einen Zusatznutzen für ein neues Notfallmedikament zum Stoppen lebensgefährlicher Blutungen: Der G-BA stellt sich gegen die Fachgesellschaften. Foto: CC0 (Stencil)

AMNOG-Verfahren: Im Zweifel gegen die Fachgesellschaften?

Keinen Beleg für einen Zusatznutzen für ein neues Notfallmedikament zum Stoppen lebensgefährlicher Blutungen: Im AMNOG-Verfahren bemängelt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) fehlende Daten, obwohl sich die medizinischen Fachgesellschaften zumindest für einen begrenzten Zusatznutzen ausgesprochen hatten. Es ist ein weiteres Beispiel dafür, was mit Medikamenten passiert, die nicht in die starre Methodik der Organe passen, die in Deutschland über den Zusatznutzen neuer Medikamente zu entscheiden haben.

Am 30.05.2020 ist Welt-MS-Tag. Das Motto: „Miteinander Stark“. Dr. Simone Hiltl von Novartis spricht über Therapiefortschritte bei der Behandlung der Krankheit. ©iStock.com/Zerbor

Welt-MS-Tag: „Miteinander Stark“

Am 30.05.2020 ist Welt-MS-Tag unter dem Motto „Miteinander Stark“. Dr. Simone Hiltl vom forschenden Pharmaunternehmen Novartis spricht im Pharma Fakten-Interview über die Fortschritte in der Behandlung der Autoimmunkrankheit, den Forschungsschwerpunkten der kommenden Jahre und über das Thema Heilung.

Bill Gates hat das Corona-Virus und 5G erfunden - aber was treiben er und die Bill & Melinda Gates Foundation sonst noch so? Verschwörungstheoretiker werden überrascht sein. Foto: ©Gavi

Die Wahrheit über Bill Gates

Was macht eigentlich Bill Gates, wenn er nicht gerade an den Mikrochips herumbastelt, die er uns allen hinter die Ohren pflanzen will und deretwegen er 5G und Covid-19 erfunden hat? Soviel vorneweg: Es sind ganz andere Dinge, als uns die Verschwörungstheoretiker dieser Welt Glauben machen wollen.

Erste CAR-T-Zelltherapien zur Behandlung verschiedener Blutkrebsarten wurden in Europa 2018 zugelassen. Wie sind sie in der Versorgung angekommen? Eine Studie gibt Aufschluss. Foto: ©iStock.com/wildpixel

Krebsimmuntherapien: Quantensprung mit Luft nach oben

Moderne Krebsimmuntherapien, wie beispielsweise das CAR-T-Zell-Verfahren, haben in den vergangenen Jahren einen enormen Aufschwung erlebt. Seit 2018 sind in Europa zwei CAR-T-Zelltherapien zugelassen. Zu den erfahrensten Anwendern in Deutschland gehört Professor Dr. Michael von Bergwelt. Er ist Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik III am Münchner Uniklinikum Großhadern. Er sagt: Das ist ein Quantensprung. Er sagt auch: Im Einsatz dieser neuen Therapien kann noch einiges optimiert werden.

BiTE

Bi-specific T-cell Engagers. Künstliche bispezifische monoklonale Antikörper, die für Tumortherapien entwickelt werden.

in vivo

(aus dem Lateinischen für ‚im Lebendigen‘) bezeichnet Prozesse, die im lebendigen Organismus ablaufen.

© Pharma Fakten e.V.
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