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Leukapherese

Die Leukapherese ist ein spezielles Verfahren, bei dem gezielt überschüssige weiße Zellen aus dem Blut herausgefiltert werden.

Mit dem Digital Lab BI X setzt Boehringer Ingelheim auf die Chancen der Digitalisierung in der Forschung und direkt an der Schnittstelle zum Patienten. Mitbegründer Daniel Hach erklärt  was Patienten davon haben. Foto: BI X

Digitalisierung: Der Zukunft einen Schubs geben

„Digitalisierung ist ein Werkzeug“: Seit 2017 gibt es beim forschenden Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim das Digital Lab BI X. Ziel des Labors ist es, die digitale Transformation voranzutreiben und die Chancen des Digitalen für die Forschung und Entwicklung auszuloten und zu nutzen. Mitbegründer, erster Mitarbeiter und Wirtschaftsinformatiker Daniel Hach spricht über Projekte und Innovationen – und was sie für die Gesundheit von Mensch und Tier bedeuten können. Am Standort in Ingelheim hat BI X etwa 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bald kommt Shanghai dazu – mit weiteren 20 Kollegen.

Menschen mit seltenen Erkrankungen auf Odyssee

Seltene Erkrankungen diagnostizieren – mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz

Menschen mit einer seltenen Erkrankung haben oftmals eine lange Odyssee hinter sich, bis ein Mediziner die richtige Diagnose stellt. Es ist wie eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen: Nicht mehr als fünf von 10.000 Menschen in der Europäischen Union (EU) sind von dem jeweiligen Leiden betroffen. Und auch der beste Arzt der Welt kann nicht alle der rund 8.000 seltenen Erkrankungen kennen. Neue Möglichkeiten eröffnen hier Big Data und Künstliche Intelligenz (KI).

Die Zahl übergewichtiger Menschen nimmt zu. Die Betroffenen haben ein erhöhtes Risiko für zahlreiche Erkrankungen wie Fettleber und Krebs. Foto: ©iStock.com/Motortion

Adipositas-Epidemie: Gefahr für die Gesundheit junger Menschen

Zu viele Kilos auf den Hüften: So geht es immer mehr Menschen weltweit. Die Betroffenen haben ein erhöhtes Risiko für zahlreiche lebensbedrohliche Erkrankungen – etwa eine Fettleber. Laut einer Studie aus Großbritannien leidet bereits jeder Fünfte im Alter von Mitte 20 daran. Die Folge kann Leberkrebs sein. Die Wissenschaftler aus Bristol warnen daher: „Die Adipositas-Epidemie hat Auswirkungen auf die zukünftige Gesundheit junger Menschen“.

Krebs: Fortschritt durch neue Medikamente

Im Kampf gegen Krebs stehen Medizinern immer mehr, immer bessere Medikamente zur Verfügung. Zwischen 1995 und 2018 hat die Europäische Zulassungsbehörde EMA 118 Arzneimittel in 164 Indikationen zugelassen. Und die Innovationsdynamik wird nicht nachlassen.

Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine Hauptursache für Erblindung. Wirksame Therapien für die trockene Form sind Fehlanzeige. MACUSTAR will das ändern. Foto: CC0 (Stencil)

Makuladegeneration: Neue Medikamente dringend gebraucht

Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist weltweit eine Hauptursache für Erblindung. Wirksame Therapien für die trockene Form der AMD sind bis heute Fehlanzeige. Mit MACUSTAR soll sich das ändern: Unter dem Namen haben sich europaweit neun akademische und vier Industriepartner zusammengeschlossen. Ihr Ziel: Tests zu entwickeln, die in der Lage sind, kleinste Veränderung beim Fortschreiten der Erkrankung zu entdecken. Die Rekrutierung einer Studie mit 700 Teilnehmern wurde jetzt abgeschlossen – ein wichtiger Meilenstein in diesem Projekt.

In den nächsten 30 Jahren könnten weltweit 11 1 Millionen Kinder an Krebs sterben  wenn nicht mehr Geld in Gesundheitsversorgung investiert wird. Foto: ©iStock.com/Katarzyna Bialasiewicz

Krebs bei Kindern: Über 6 Millionen Todesfälle verhindern

Es sind düstere Zahlen, die Wissenschaftler im Fachmagazin „The Lancet Oncology“ prognostizieren: 11,1 Millionen Kinder im Alter 0 bis 14 Jahren werden zwischen 2020 und 2050 weltweit an Krebs sterben, heißt es darin. Doch es gibt Hoffnung: Mehr als die Hälfte dieser Todesfälle könnte verhindert werden. Die Voraussetzung: Die Weltgemeinschaft muss mehr Geld in den Ausbau der Gesundheitsversorgung investieren. Das lohnt sich – auch finanziell, sagen die Experten.

© Pharma Fakten e.V.
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