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Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Politisch motivierte Statistik für Fortgeschrittene

Es ist ein verlässliches Ritual: Kaum ist Berlin aus der Sommerpause erwacht, kommt auch schon der Arzneiverordnungsreport (AVR) um die Ecke. Wenig variantenreich wird dort jedes Mal die eine Botschaft platziert: Die Pharmaindustrie bereichert sich auf Kosten der Allgemeinheit. Das ist weder sehr kreativ noch ist es wahr.

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Gesundheitsexperten fordern Kosten-Nutzen-Analyse bei der Nutzenbewertung

Das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarkts (AMNOG) soll noch in dieser Legislaturperiode eine Novelle erfahren. Bei einem Expertenforum in Berlin diskutierten Meinungsmacher aus der Gesundheitswirtschaft und Politik über mögliche Konsequenzen der vorgesehenen Neuerungen. Eines der wesentlichen Themen war dabei das Einsparungspotenzial durch das Gesetz. Dass die Kosten für Arzneimittel jedoch alles andere als exorbitant gestiegen sind, wurde einmal mehr deutlich.

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BPI – Wie viel das AMNOG wirklich spart

Die tatsächlichen Einsparungen durch das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz werden dramatisch unterschätzt. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) widerspricht damit den Behauptungen, das AMNOG erreiche seine Einsparziele nicht.

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Gesundheitsminister wollen Kampf gegen Resistenzen vorantreiben

Der Kampf gegen resistente Keime, häufiger auch als Killerkeime bezeichnet, kann nur durch gemeinsame Anstrengungen erfolgreich bestritten werden. Das haben politische Entscheidungsträger aus unterschiedlichen Nationen erkannt. Unter der deutschen G7-Präsidentschaft wurde mit der Berlin-Erklärung dazu eine gemeinsame Strategie beschlossen. Japan, das aktuell den G7-Vorsitz hat, will diese Agenda fortsetzen. Pharmaunternehmen leisten dazu einen wichtigen Beitrag.

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Ampel-Methode sorgt für Verwirrung

Die Frage der Bewertung des Nutzens neuer Arzneimittel ist eines der großen Streitthemen in der Gesundheitspolitik. Der Innovationsreport 2016 der Techniker Krankenkasse (TK) bietet dabei erneut Anlass für eine Kontroverse. Prof. Gerd Glaeske von der Universität Bremen hat ein Ampelsystem entwickelt, das den Einschätzungen von Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) widerspricht. Auch die Verbände der Pharmaindustrie kritisieren Glaeskes Vorgehen.

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„Patienten können sich in Forschung einbringen“

Patientenorganisationen spielen in Deutschland eine wichtige Rolle. Im höchsten gesundheitspolitischen Gremium, dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), haben ihre Verbände beispielsweise ein Mitberatungs- und Antragsrecht. Mitsprache bei der Forschung von Pharmaunternehmen hat die Europäische Patientenakademie (EUPATI) als Ziel. Dabei erhält die Initiative nun Unterstützung von der Bundestagspräsidentin a.D. Prof. Rita Süssmuth.

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Man muss den Unternehmen ihren Gewinn lassen

Die Forschung und Entwicklung von Medikamenten gegen seltene Erkrankungen wird durch Anreize gefördert. Im Interview mit Pharma Fakten schildert der Gesundheitsökonom Prof. Rudolf Blankart, Professor für Technologie- und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, Hamburg Center for Health Economics, Universität Hamburg, warum es gut ist, wenn Pharmaunternehmen mit Orphan Drugs Gewinne erzielen.

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Ist ein Euro gegen Depressionen zu viel?

Sind den Krankenkassen neue Medikamente gegen psychische Erkrankungen zu wenig wert? Betrachtet man den Streit um ein Antidepressivum, das der Hersteller schließlich vom Markt nahm, liegt diese Schlussfolgerung nahe.

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