
USA dominieren die pharmazeutische Forschung
In den vergangenen zwanzig Jahren haben die USA ihre Dominanz in der Erforschung innovativer Medikamente ausgebaut. Das geht aus Daten des europäischen Pharmaverbandes EFPIA hervor.

In den vergangenen zwanzig Jahren haben die USA ihre Dominanz in der Erforschung innovativer Medikamente ausgebaut. Das geht aus Daten des europäischen Pharmaverbandes EFPIA hervor.

Viren können Krankheiten wie COVID-19 oder Aids auslösen. Bakterien verursachen beispielsweise Tuberkulose. Die sogenannte Flussblindheit – eine Tropenkrankheit – wird durch Parasiten in Form von Fadenwürmern hervorgerufen. Und „Candida auris“ – ein relativ neuer Erreger, der als „Killerpilz“ bereits Schlagzeilen machte – zeigt, dass auch Pilze eine potenzielle Gefahr für Menschen darstellen. Laut dem amerikanischen Pharmaverband PhRMA sind daher momentan 421 Arzneimittel- und Impfstoffkandidaten gegen eine Vielzahl an Infektionskrankheiten in Entwicklung.

„Die meisten der weltweit durchgeführten Gentherapie-Studien adressieren Krebserkrankungen (67 %)“, heißt es im Biotech-Report 2020, den die Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG) für den Verband der forschenden Pharma-Unternehmen bio (vfa bio) erarbeitet hat. An zweiter Stelle stehen monogenetische Erbkrankheiten – die oft schon Kinder betreffen.

Rund jeder vierte Euro, den die Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) für Arzneimittel ausgeben, fließt als Rabatt wieder zurück (oder wird gar nicht erst bezahlt). Das geht aus Zahlen des Beratungsunternehmens IQVIA hervor.

Nur knapp anderthalb Jahrzehnte hat es gedauert, um aus der schwer behandelbaren Infektionskrankheit Hepatitis C eine heilbare zu machen. Es ist die Chronologie einer erfolgreichen pharmazeutischen Forschung.

Die deutschen Städte Heidelberg und München gehören zu den wichtigsten onkologischen Wissenschaftsstandorten weltweit. Das geht aus einer Untersuchung der Wiener Forschungsgesellschaft FAS Research im Auftrag vom Pharmaunternehmen Pfizer hervor – und zeigt: Auch wenn Nordamerika und China bei der Krebsforschung führend sind, steckt in Europa großes Innovationspotenzial.

Biosimilars, also Nachahmerprodukte von biopharmazeutischen Arzneimitteln, spielen in der Versorgung in Deutschland eine immer größere Rolle. Das zeigen Analysen des Beratungsunternehmens IQVIA.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sanken in den letzten zwei Jahrzehnten die Säuglings- und Müttersterberaten auf der ganzen Welt. Dennoch stehen einige Regionen vor weitaus größeren Herausforderungen als beispielweise Europa; so vor allem Afrika. Trotz großer Fortschritte bleibt noch viel zu tun.

Das Jahr 2019 verzeichnete 13.200 Masernfälle in den EU/EWR-Ländern und 2020 schließt mit etwa 1.000 neuen Fällen in nur zwei Monaten daran an. An Zurücklehnen im Kampf gegen Masern ist nicht zu denken, auch wenn die Zahlen im Vergleich zu 2017/18 gesunken sind.

Eine Vorhersage für das Jahr 2020 zeigt: Die Krebstodesraten in Europa fallen weiter – bei Männern stärker als bei Frauen.

In den vergangenen zwanzig Jahren haben die USA ihre Dominanz in der Erforschung innovativer Medikamente ausgebaut. Das geht aus Daten des europäischen Pharmaverbandes EFPIA hervor.

Viren können Krankheiten wie COVID-19 oder Aids auslösen. Bakterien verursachen beispielsweise Tuberkulose. Die sogenannte Flussblindheit – eine Tropenkrankheit – wird durch Parasiten in Form von Fadenwürmern hervorgerufen. Und „Candida auris“ – ein relativ neuer Erreger, der als „Killerpilz“ bereits Schlagzeilen machte – zeigt, dass auch Pilze eine potenzielle Gefahr für Menschen darstellen. Laut dem amerikanischen Pharmaverband PhRMA sind daher momentan 421 Arzneimittel- und Impfstoffkandidaten gegen eine Vielzahl an Infektionskrankheiten in Entwicklung.

„Die meisten der weltweit durchgeführten Gentherapie-Studien adressieren Krebserkrankungen (67 %)“, heißt es im Biotech-Report 2020, den die Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG) für den Verband der forschenden Pharma-Unternehmen bio (vfa bio) erarbeitet hat. An zweiter Stelle stehen monogenetische Erbkrankheiten – die oft schon Kinder betreffen.

Rund jeder vierte Euro, den die Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) für Arzneimittel ausgeben, fließt als Rabatt wieder zurück (oder wird gar nicht erst bezahlt). Das geht aus Zahlen des Beratungsunternehmens IQVIA hervor.

Nur knapp anderthalb Jahrzehnte hat es gedauert, um aus der schwer behandelbaren Infektionskrankheit Hepatitis C eine heilbare zu machen. Es ist die Chronologie einer erfolgreichen pharmazeutischen Forschung.

Die deutschen Städte Heidelberg und München gehören zu den wichtigsten onkologischen Wissenschaftsstandorten weltweit. Das geht aus einer Untersuchung der Wiener Forschungsgesellschaft FAS Research im Auftrag vom Pharmaunternehmen Pfizer hervor – und zeigt: Auch wenn Nordamerika und China bei der Krebsforschung führend sind, steckt in Europa großes Innovationspotenzial.

Biosimilars, also Nachahmerprodukte von biopharmazeutischen Arzneimitteln, spielen in der Versorgung in Deutschland eine immer größere Rolle. Das zeigen Analysen des Beratungsunternehmens IQVIA.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sanken in den letzten zwei Jahrzehnten die Säuglings- und Müttersterberaten auf der ganzen Welt. Dennoch stehen einige Regionen vor weitaus größeren Herausforderungen als beispielweise Europa; so vor allem Afrika. Trotz großer Fortschritte bleibt noch viel zu tun.

Das Jahr 2019 verzeichnete 13.200 Masernfälle in den EU/EWR-Ländern und 2020 schließt mit etwa 1.000 neuen Fällen in nur zwei Monaten daran an. An Zurücklehnen im Kampf gegen Masern ist nicht zu denken, auch wenn die Zahlen im Vergleich zu 2017/18 gesunken sind.

Eine Vorhersage für das Jahr 2020 zeigt: Die Krebstodesraten in Europa fallen weiter – bei Männern stärker als bei Frauen.
Mit unserem Newsletter sind Sie immer auf dem Laufenden.
Folgen Sie uns auch bei LinkedIn, um immer auf dem Laufenden zu bleiben.
Es sind turbulente Zeiten für die weltweite HIV-Versorgung: Medizinische Innovationen eröffnen neue Möglichkeiten für die Prävention und Therapie. Gleichzeitig ist die internationale Finanzierung unter enormen Druck geraten; die Folgen davon können verheerend sein. Doch der Umbruch bietet auch die Chance, die HIV-Versorgung langfristig neu aufzustellen – und sie nachhaltiger und widerstandsfähiger zu gestalten. Ein Kommentar von Pharma Fakten-Redakteurin Alina Massari.