Grafiken: Themen aus Gesundheit und Pharma einfach erklärt

Infektionskrankheiten bekämpfen, Krebsfälle reduzieren

Laut einer Studie eines Teams der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC), die im Fachblatt „The Lancet Global Health“ erschienen ist, sind weltweit viele Tumorerkrankungen auf Erreger von Infektionskrankheiten zurückzuführen: 2018 waren es geschätzte 2,2 Millionen Fälle.

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Über 400 Medikamente und Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten in Entwicklung

Viren können Krankheiten wie COVID-19 oder Aids auslösen. Bakterien verursachen beispielsweise Tuberkulose. Die sogenannte Flussblindheit – eine Tropenkrankheit – wird durch Parasiten in Form von Fadenwürmern hervorgerufen. Und „Candida auris“ – ein relativ neuer Erreger, der als „Killerpilz“ bereits Schlagzeilen machte – zeigt, dass auch Pilze eine potenzielle Gefahr für Menschen darstellen. Laut dem amerikanischen Pharmaverband PhRMA sind daher momentan 421 Arzneimittel- und Impfstoffkandidaten gegen eine Vielzahl an Infektionskrankheiten in Entwicklung.

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Gentherapien: Krebs und Erbkrankheiten im Fokus

„Die meisten der weltweit durchgeführten Gentherapie-Studien adressieren Krebserkrankungen (67 %)“, heißt es im Biotech-Report 2020, den die Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG) für den Verband der forschenden Pharma-Unternehmen bio (vfa bio) erarbeitet hat. An zweiter Stelle stehen monogenetische Erbkrankheiten – die oft schon Kinder betreffen.

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Weltweite Top-Städte der Krebsforschung – auch in Deutschland beheimatet

Die deutschen Städte Heidelberg und München gehören zu den wichtigsten onkologischen Wissenschaftsstandorten weltweit. Das geht aus einer Untersuchung der Wiener Forschungsgesellschaft FAS Research im Auftrag vom Pharmaunternehmen Pfizer hervor – und zeigt: Auch wenn Nordamerika und China bei der Krebsforschung führend sind, steckt in Europa großes Innovationspotenzial.

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Infektionskrankheiten bekämpfen, Krebsfälle reduzieren

Laut einer Studie eines Teams der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC), die im Fachblatt „The Lancet Global Health“ erschienen ist, sind weltweit viele Tumorerkrankungen auf Erreger von Infektionskrankheiten zurückzuführen: 2018 waren es geschätzte 2,2 Millionen Fälle.

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Über 400 Medikamente und Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten in Entwicklung

Viren können Krankheiten wie COVID-19 oder Aids auslösen. Bakterien verursachen beispielsweise Tuberkulose. Die sogenannte Flussblindheit – eine Tropenkrankheit – wird durch Parasiten in Form von Fadenwürmern hervorgerufen. Und „Candida auris“ – ein relativ neuer Erreger, der als „Killerpilz“ bereits Schlagzeilen machte – zeigt, dass auch Pilze eine potenzielle Gefahr für Menschen darstellen. Laut dem amerikanischen Pharmaverband PhRMA sind daher momentan 421 Arzneimittel- und Impfstoffkandidaten gegen eine Vielzahl an Infektionskrankheiten in Entwicklung.

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Gentherapien: Krebs und Erbkrankheiten im Fokus

„Die meisten der weltweit durchgeführten Gentherapie-Studien adressieren Krebserkrankungen (67 %)“, heißt es im Biotech-Report 2020, den die Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG) für den Verband der forschenden Pharma-Unternehmen bio (vfa bio) erarbeitet hat. An zweiter Stelle stehen monogenetische Erbkrankheiten – die oft schon Kinder betreffen.

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Die deutschen Städte Heidelberg und München gehören zu den wichtigsten onkologischen Wissenschaftsstandorten weltweit. Das geht aus einer Untersuchung der Wiener Forschungsgesellschaft FAS Research im Auftrag vom Pharmaunternehmen Pfizer hervor – und zeigt: Auch wenn Nordamerika und China bei der Krebsforschung führend sind, steckt in Europa großes Innovationspotenzial.

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Kommentar

Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?

Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.

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