Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

STIKO empfiehlt drei Dosen gegen Pneumokokken

Säuglinge und Kleinkinder sollen künftig bei der Pneumokokken-Impfung drei statt vier Dosen erhalten: So lautet eine der neuen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) im Epidemiologischen Bulletin 34/2015. Auch für die Meningokokken-B-Impfung, dem Schutz gegen Gelbfieber und der passiven Immunisierung gegen Windpocken gibt es Änderungen im Impfschema.

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Kosten für Arzneimittel bleiben im Rahmen

Die Ausgaben für Medikamente sind im ersten Halbjahr wie prognostiziert um 5,6 Prozent gestiegen. Friedemann Schmidt, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), erklärte angesichts der aktuellen Zahlen, dass sehr hochpreisige Präparate zu keiner Kostenexplosion geführt hätten. Über das Gesamtjahr sei mit einer Kostensteigerung von circa drei Prozent zu rechnen.

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BfArM verhängt amtliches Verkaufsverbot gegen zwölf Arzneimittel

Die gefälschten Bioäquivalenzstudien des indischen Dienstleisters GVK-Biosciences haben zu einem amtlichen Verkaufstopp von insgesamt zwölf Arzneien mit 54 unterschiedlichen Dosierungen in Deutschland geführt. Mit dem heutigen Tage sind sie offiziell nicht mehr verkehrsfähig, teilt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit.

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Atropin-Augentropfen sind ein Verlustgeschäft

Wer an Pharmaunternehmen denkt, denkt an große Profite. An Medikamente, die am Markt bleiben, weil sie hoch rentabel sind. Klingt logisch – ist aber nicht immer so. Die Augentropfen Atropin-POS werden seit Jahrzehnten von der Firma Ursapharm aus Saarbrücken hergestellt. Gewinn macht das Unternehmen damit schon länger nicht mehr – trotzdem hält es an der Produktion fest.

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Moralisch-ethische Aspekte spielen eine Rolle  wenn Arzneimittel trotz Verlustes weiterhin produziert und vertrieben werden. Dr. Martin Zentgraf im Interview. Foto: © BPI

Zwischen moralischer Pflicht und roten Zahlen

Teure Innovationen, Blockbuster – wenn es um Arzneimittel geht, stehen häufig die Kosten und vermeintlichen Gewinne im Fokus. Dabei machen Generika mit ihren sehr geringen Gewinnspannen mehr als 80 Prozent der Verschreibungen aus. Und dann gibt es Arzneimittel, mit denen ihre Hersteller sogar Verluste machen. Weshalb das so ist, erläutert Dr. Martin Zentgraf, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der pharmazeutischen Industrie (BPI), der viele von diesem Problem betroffenen Mittelständler repräsentiert.

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Millionen-Klagen gegen deutsche Firmen wegen Gerinnungshemmern

Sammelklagen mit teilweise astronomisch hohen Schadensersatzforderungen – für unser Rechtsempfinden ist die US-amerikanische Justiz manchmal eine echte Herausforderung. Auch deutsche Unternehmen sind vor diesen Klagen nicht sicher. Meist einigen sich die Parteien auf einen Vergleich. Der ist zwar oft teuer, vermeidet aber jahrelange Rechtsstreitigkeiten. Der Nachteil: Hierzulande werden Vergleiche oft mit einem Schuldeingeständnis gleichgesetzt.

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Glauben heißt nicht wissen – was impfkritische Eltern überzeugen kann

Moslems in Pakistan war bis vor kurzem die Polioimpfung verboten, Zeugen Jehovas dürfen keine Bluttransfusionen bekommen und Anhänger der neuen germanischen Medizin lehnen Impfungen ab. Glaube oder Aberglaube führen immer wieder dazu, dass Eltern ihre Kinder nicht behandeln oder gegen Infektionskrankheiten impfen lassen. Wie impfkritische Eltern überzeugt werden können, haben nun Psychologen in den USA untersucht.

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Ebola-Überlebende klagen über Folgebeschwerden

Knapp 27.000 Menschen haben sich während der aktuellen Epidemie in Westafrika mit Ebola infiziert – 13.000 von ihnen überlebten die Infektion mit dem tödlichen Virus. Rund die Hälfte der Überlebenden klagt nun über schwere Folgebeschwerden. Die genaue Ursache ist bislang unbekannt. Klar ist aber: Die Bedeutung eines Impfstoffes steigt damit.

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Unerwünschte Besucher aus den Tropen

Mückenstiche sorgen im Zeitalter von Globalisierung und Klimawandel nicht mehr nur für harmlose juckende Hautrötungen. Längst gelangen Mückenarten aus tropischen und subtropischen Ländern auf modernen Reisewegen an neue Orte auf der ganzen Welt. Im Gepäck haben sie dann Infektionskrankheiten, die Ärzten und Wissenschaftlern Sorge bereiten. Eine davon ist zum Beispiel das Zika-Virus.

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STIKO empfiehlt drei Dosen gegen Pneumokokken

Säuglinge und Kleinkinder sollen künftig bei der Pneumokokken-Impfung drei statt vier Dosen erhalten: So lautet eine der neuen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) im Epidemiologischen Bulletin 34/2015. Auch für die Meningokokken-B-Impfung, dem Schutz gegen Gelbfieber und der passiven Immunisierung gegen Windpocken gibt es Änderungen im Impfschema.

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Kosten für Arzneimittel bleiben im Rahmen

Die Ausgaben für Medikamente sind im ersten Halbjahr wie prognostiziert um 5,6 Prozent gestiegen. Friedemann Schmidt, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), erklärte angesichts der aktuellen Zahlen, dass sehr hochpreisige Präparate zu keiner Kostenexplosion geführt hätten. Über das Gesamtjahr sei mit einer Kostensteigerung von circa drei Prozent zu rechnen.

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BfArM verhängt amtliches Verkaufsverbot gegen zwölf Arzneimittel

Die gefälschten Bioäquivalenzstudien des indischen Dienstleisters GVK-Biosciences haben zu einem amtlichen Verkaufstopp von insgesamt zwölf Arzneien mit 54 unterschiedlichen Dosierungen in Deutschland geführt. Mit dem heutigen Tage sind sie offiziell nicht mehr verkehrsfähig, teilt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) mit.

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Atropin-Augentropfen sind ein Verlustgeschäft

Wer an Pharmaunternehmen denkt, denkt an große Profite. An Medikamente, die am Markt bleiben, weil sie hoch rentabel sind. Klingt logisch – ist aber nicht immer so. Die Augentropfen Atropin-POS werden seit Jahrzehnten von der Firma Ursapharm aus Saarbrücken hergestellt. Gewinn macht das Unternehmen damit schon länger nicht mehr – trotzdem hält es an der Produktion fest.

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Moralisch-ethische Aspekte spielen eine Rolle  wenn Arzneimittel trotz Verlustes weiterhin produziert und vertrieben werden. Dr. Martin Zentgraf im Interview. Foto: © BPI

Zwischen moralischer Pflicht und roten Zahlen

Teure Innovationen, Blockbuster – wenn es um Arzneimittel geht, stehen häufig die Kosten und vermeintlichen Gewinne im Fokus. Dabei machen Generika mit ihren sehr geringen Gewinnspannen mehr als 80 Prozent der Verschreibungen aus. Und dann gibt es Arzneimittel, mit denen ihre Hersteller sogar Verluste machen. Weshalb das so ist, erläutert Dr. Martin Zentgraf, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der pharmazeutischen Industrie (BPI), der viele von diesem Problem betroffenen Mittelständler repräsentiert.

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Millionen-Klagen gegen deutsche Firmen wegen Gerinnungshemmern

Sammelklagen mit teilweise astronomisch hohen Schadensersatzforderungen – für unser Rechtsempfinden ist die US-amerikanische Justiz manchmal eine echte Herausforderung. Auch deutsche Unternehmen sind vor diesen Klagen nicht sicher. Meist einigen sich die Parteien auf einen Vergleich. Der ist zwar oft teuer, vermeidet aber jahrelange Rechtsstreitigkeiten. Der Nachteil: Hierzulande werden Vergleiche oft mit einem Schuldeingeständnis gleichgesetzt.

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Glauben heißt nicht wissen – was impfkritische Eltern überzeugen kann

Moslems in Pakistan war bis vor kurzem die Polioimpfung verboten, Zeugen Jehovas dürfen keine Bluttransfusionen bekommen und Anhänger der neuen germanischen Medizin lehnen Impfungen ab. Glaube oder Aberglaube führen immer wieder dazu, dass Eltern ihre Kinder nicht behandeln oder gegen Infektionskrankheiten impfen lassen. Wie impfkritische Eltern überzeugt werden können, haben nun Psychologen in den USA untersucht.

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Ebola-Überlebende klagen über Folgebeschwerden

Knapp 27.000 Menschen haben sich während der aktuellen Epidemie in Westafrika mit Ebola infiziert – 13.000 von ihnen überlebten die Infektion mit dem tödlichen Virus. Rund die Hälfte der Überlebenden klagt nun über schwere Folgebeschwerden. Die genaue Ursache ist bislang unbekannt. Klar ist aber: Die Bedeutung eines Impfstoffes steigt damit.

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Mückenstiche sorgen im Zeitalter von Globalisierung und Klimawandel nicht mehr nur für harmlose juckende Hautrötungen. Längst gelangen Mückenarten aus tropischen und subtropischen Ländern auf modernen Reisewegen an neue Orte auf der ganzen Welt. Im Gepäck haben sie dann Infektionskrankheiten, die Ärzten und Wissenschaftlern Sorge bereiten. Eine davon ist zum Beispiel das Zika-Virus.

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Kommentar

Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?

Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.

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