Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Individuelle Präventionskonzepte könnten die Rate an Brustkrebs-Erkrankungen deutlich senken – bei der „Vision Zero 2020“ diskutierten medizinische Experten darüber  wie solche Konzepte aussehen könnten. Foto: CC0 (Stencil)

Wie moderne Prävention das Brustkrebs-Risiko senken könnte

Jede achte Frau erkrankt bis zu ihrem 80. Lebensjahr an Brustkrebs, mit 29,5 Prozent aller Erkrankten ist es der häufigste Tumor bei Frauen. Das soll sich ändern. Wie das funktionieren könnte, darüber diskutierten Mediziner auf der „Vision Zero 2020“, die kein geringeres Ziel hatte als „die Neuvermessung der Onkologie“.

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Welche Lehren lassen sich aus der Coronakrise für den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland und Europa ziehen? Über diese Frage diskutierte eine Expertenrunde beim 19. Europäischen Gesundheitskongress. Credit: WISO

Forschung und Innovationen: Lehren aus der Coronakrise

Der 19. Europäische Gesundheitskongress in München fand wegen des Coronavirus in diesem Jahr in digitaler Form statt. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Mut zur Zukunft“ – und dazu gehörte auch die Frage, welche wichtigen Lehren der Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland und Europa aus der Coronakrise ziehen sollte.

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Eine weit verbreitete  aber eigentlich gut behandelbare Hauterkrankung stand im Mittelpunkt einer digitalen Gesprächsrunde zum Thema: „Wie wichtig ist uns unsere Haut?“ Foto: ©iStock.com/relif

Häufige Hauterkrankung: Wie Medikamente die Stigmatisierung beenden könnten

Der Titel klingt sperrig, doch die Veranstaltung selbst ging unter die Haut: „Wie wichtig ist uns unsere Haut? Statt Stigma mehr Lebens- und Versorgungsqualität!“ Darüber diskutierte eine Expertenrunde bei einer Online-Veranstaltung, die ursprünglich als Präsenz-Veranstaltung in München geplant war. In dem Gespräch ging es um eine weit verbreitete Krankheit, die kaum im Fokus der Öffentlichkeit steht – und das, obwohl es in den letzten Jahren sensationelle Fortschritte in der Behandlung gab.

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„Vision Zero. Die Neuvermessung der Onkologie“: So lautete der Titel eines interdisziplinären Symposiums  bei dem führende Krebsärzte  Entscheider im Gesundheitswesen  Patientenvertreter  Wissenschaftler  Politiker und Vertreter der pharmazeutischen Industrie über die Zukunft der Krebsbekämpfung diskutierten. Ein Grußwort kam von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (Mitte). ©Stefanie Herbst  Berlin

Vision Zero bei Krebs: „Unsere Patienten können nicht warten“

„Vision Zero. Die Neuvermessung der Onkologie“: So lautete der Titel des interdisziplinären Symposiums. Dort diskutierten führende Krebsärzte, Entscheider im Gesundheitswesen, Patientenvertreter, Wissenschaftler, Politiker und Vertreter der pharmazeutischen Industrie über die Zukunft der Krebsbekämpfung. Dabei wurde deutlich: Es sind eigentlich alle Instrumente vorhanden, um Krebs wesentlich erfolgreicher zu bekämpfen. Sie werden nur zu wenig und zu wenig vernetzt genutzt.

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149 Länder  290 Befragungen  284.381 Menschen  ein Studienziel: Forscher der London School of Hygiene & Tropical Medicine wollten wissen  wie es um das Vertrauen in Impfstoffe weltweit bestellt ist. Foto: ©iStock.com/fpm

Impfen: Zwischen Irrglauben, Desinformation und Wissenschaft

Nach Schätzungen des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden durch Impfungen jährlich bis zu drei Millionen Kinderleben gerettet. Doch Impflücken drohen solche Erfolge zunichte zu machen. Ein Forscherteam der London School of Hygiene & Tropical Medicine hat daher untersucht, wie es um das Vertrauen in Vakzine weltweit bestellt ist.

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„Personalisierte Medizin – liegt die Zukunft in den Genen?“ Dieser Frage ging eine Diskussionsrunde auf der YES!CON in Berlin nach. Die Antwort fiel eindeutig aus. Foto: ©iStock.com/LeoWolfert

Wie personalisierte Medizin die Krebstherapie verändert

Lungenkrebs, Darmkrebs, Hautkrebs – bis vor wenigen Jahren galten Karzinome als Krankheit der Organe. Doch inzwischen ist klar: Krebs ist auch eine Krankheit der Gene. Denn ob und wann jemand an Krebs erkrankt, hängt auch mit genetischer Veranlagung zusammen und mit genetischen Veränderungen, die mit zunehmendem Alter immer häufiger in den Körperzellen auftreten. Aus dieser Erkenntnis entwickelten sich personalisierte Medizin und Präzisionsonkologie. Was das für die Krebsbehandlung bedeutet, darüber sprachen vier Experten auf der digitalen Krebs-Convention YES!CON: „Personalisierte Medizin – liegt die Zukunft in den Genen?“

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Im Rahmen der Initiative change4RARE sprachen sieben Fachleute über Herausforderungen in der Versorgung von Menschen mit seltenen Erkrankungen. Foto: ©iStock.com/alphaspirit

Daten sammeln, Wissen teilen – Hilft das Krebspatienten wirklich?

Forschung benötigt Daten, je detaillierter und umfangreicher, desto besser. Aber wofür werden unsere Daten eigentlich gebraucht? Und was hat es mit der im kommenden Jahr geplanten elektronischen Patientenakte auf sich? Über solche Fragen diskutierte auf der „YES!CON“, der ersten digitalen Krebs-Convention, eine Runde aus Patientinnen und Gesundheitsexperten. Ein Gespräch mit klaren Ansagen.

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Individuelle Präventionskonzepte könnten die Rate an Brustkrebs-Erkrankungen deutlich senken – bei der „Vision Zero 2020“ diskutierten medizinische Experten darüber  wie solche Konzepte aussehen könnten. Foto: CC0 (Stencil)

Wie moderne Prävention das Brustkrebs-Risiko senken könnte

Jede achte Frau erkrankt bis zu ihrem 80. Lebensjahr an Brustkrebs, mit 29,5 Prozent aller Erkrankten ist es der häufigste Tumor bei Frauen. Das soll sich ändern. Wie das funktionieren könnte, darüber diskutierten Mediziner auf der „Vision Zero 2020“, die kein geringeres Ziel hatte als „die Neuvermessung der Onkologie“.

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Welche Lehren lassen sich aus der Coronakrise für den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland und Europa ziehen? Über diese Frage diskutierte eine Expertenrunde beim 19. Europäischen Gesundheitskongress. Credit: WISO

Forschung und Innovationen: Lehren aus der Coronakrise

Der 19. Europäische Gesundheitskongress in München fand wegen des Coronavirus in diesem Jahr in digitaler Form statt. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Mut zur Zukunft“ – und dazu gehörte auch die Frage, welche wichtigen Lehren der Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland und Europa aus der Coronakrise ziehen sollte.

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Eine weit verbreitete  aber eigentlich gut behandelbare Hauterkrankung stand im Mittelpunkt einer digitalen Gesprächsrunde zum Thema: „Wie wichtig ist uns unsere Haut?“ Foto: ©iStock.com/relif

Häufige Hauterkrankung: Wie Medikamente die Stigmatisierung beenden könnten

Der Titel klingt sperrig, doch die Veranstaltung selbst ging unter die Haut: „Wie wichtig ist uns unsere Haut? Statt Stigma mehr Lebens- und Versorgungsqualität!“ Darüber diskutierte eine Expertenrunde bei einer Online-Veranstaltung, die ursprünglich als Präsenz-Veranstaltung in München geplant war. In dem Gespräch ging es um eine weit verbreitete Krankheit, die kaum im Fokus der Öffentlichkeit steht – und das, obwohl es in den letzten Jahren sensationelle Fortschritte in der Behandlung gab.

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„Vision Zero. Die Neuvermessung der Onkologie“: So lautete der Titel eines interdisziplinären Symposiums  bei dem führende Krebsärzte  Entscheider im Gesundheitswesen  Patientenvertreter  Wissenschaftler  Politiker und Vertreter der pharmazeutischen Industrie über die Zukunft der Krebsbekämpfung diskutierten. Ein Grußwort kam von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (Mitte). ©Stefanie Herbst  Berlin

Vision Zero bei Krebs: „Unsere Patienten können nicht warten“

„Vision Zero. Die Neuvermessung der Onkologie“: So lautete der Titel des interdisziplinären Symposiums. Dort diskutierten führende Krebsärzte, Entscheider im Gesundheitswesen, Patientenvertreter, Wissenschaftler, Politiker und Vertreter der pharmazeutischen Industrie über die Zukunft der Krebsbekämpfung. Dabei wurde deutlich: Es sind eigentlich alle Instrumente vorhanden, um Krebs wesentlich erfolgreicher zu bekämpfen. Sie werden nur zu wenig und zu wenig vernetzt genutzt.

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149 Länder  290 Befragungen  284.381 Menschen  ein Studienziel: Forscher der London School of Hygiene & Tropical Medicine wollten wissen  wie es um das Vertrauen in Impfstoffe weltweit bestellt ist. Foto: ©iStock.com/fpm

Impfen: Zwischen Irrglauben, Desinformation und Wissenschaft

Nach Schätzungen des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden durch Impfungen jährlich bis zu drei Millionen Kinderleben gerettet. Doch Impflücken drohen solche Erfolge zunichte zu machen. Ein Forscherteam der London School of Hygiene & Tropical Medicine hat daher untersucht, wie es um das Vertrauen in Vakzine weltweit bestellt ist.

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„Personalisierte Medizin – liegt die Zukunft in den Genen?“ Dieser Frage ging eine Diskussionsrunde auf der YES!CON in Berlin nach. Die Antwort fiel eindeutig aus. Foto: ©iStock.com/LeoWolfert

Wie personalisierte Medizin die Krebstherapie verändert

Lungenkrebs, Darmkrebs, Hautkrebs – bis vor wenigen Jahren galten Karzinome als Krankheit der Organe. Doch inzwischen ist klar: Krebs ist auch eine Krankheit der Gene. Denn ob und wann jemand an Krebs erkrankt, hängt auch mit genetischer Veranlagung zusammen und mit genetischen Veränderungen, die mit zunehmendem Alter immer häufiger in den Körperzellen auftreten. Aus dieser Erkenntnis entwickelten sich personalisierte Medizin und Präzisionsonkologie. Was das für die Krebsbehandlung bedeutet, darüber sprachen vier Experten auf der digitalen Krebs-Convention YES!CON: „Personalisierte Medizin – liegt die Zukunft in den Genen?“

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Im Rahmen der Initiative change4RARE sprachen sieben Fachleute über Herausforderungen in der Versorgung von Menschen mit seltenen Erkrankungen. Foto: ©iStock.com/alphaspirit

Daten sammeln, Wissen teilen – Hilft das Krebspatienten wirklich?

Forschung benötigt Daten, je detaillierter und umfangreicher, desto besser. Aber wofür werden unsere Daten eigentlich gebraucht? Und was hat es mit der im kommenden Jahr geplanten elektronischen Patientenakte auf sich? Über solche Fragen diskutierte auf der „YES!CON“, der ersten digitalen Krebs-Convention, eine Runde aus Patientinnen und Gesundheitsexperten. Ein Gespräch mit klaren Ansagen.

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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