
Diagnose Brustkrebs – es kann auch Männer treffen
Brustkrebs bei Männern. Gibt es diese Krankheit überhaupt? Allerdings: Peter Jurmeister hat es am eigenen Leibe erlebt.

Brustkrebs bei Männern. Gibt es diese Krankheit überhaupt? Allerdings: Peter Jurmeister hat es am eigenen Leibe erlebt.

„Forschung für die Waisen des Gesundheitssystems“: Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) hat eine Broschüre über seltene Erkrankungen herausgebracht. Sie zeigt: Für Menschen mit solchen Erkrankungen wurden in den vergangenen Jahren große Fortschritte erreicht. Noch nie gab es so viele Medikamente, noch nie waren die Pipelines der Pharmaunternehmen so prall gefüllt.

Die Pharmaindustrie ist elementarer Bestandteil einer gesunden Wirtschaft. Als Entwickler und Lieferant von Medikamenten hat sie einen direkten gesundheitlichen Nutzen. Als Industrie ist sie nicht nur Innovationstreiber, sondern auch Wachstums- und Beschäftigungsgarant. In Bayern ist deshalb eine Neuauflage des Pharmagipfels initiiert worden. Und auch in Nordrhein-Westfalen wurde ein „Pharmadialog“ angeschoben. Das Ziel: die Chancen nutzen, die sich durch Innovationen im Arzneimittelbereich ergeben – gesundheitlich wie wirtschaftlich.

Sie gibt 30 Millionen Menschen mit seltenen Krankheiten in ganz Europa eine Stimme: EURORDIS, eine nicht-staatliche Allianz von Patientenorganisationen. In einer Studie hat sie Betroffene zum Thema „Forschung“ befragt. Die Organisation weiß: „Forschungsaktivitäten haben über die letzten beiden Jahrzehnte zugenommen.“ Doch angesichts der etwa 8.000 weltweit bekannten seltenen Erkrankungen ist das noch lange nicht genug.

Patente auf Arzneimittel haben den Ruf, eine Lizenz zum Gelddrucken zu sein. Dass pharmazeutische Unternehmen ihre neu entwickelten Wirkstoffe mit Patenten schützen können, ist vielen ein Dorn im Auge. Deshalb wird in regelmäßigen Abständen gefordert, das System zu überarbeiten. Klingt gut? Langfristig wäre das wohl eine Strategie, die nach hinten losgehen würde. Denn Leidtragende könnten die Patienten von morgen sein.

Rund 20 Millionen Menschen in Deutschland, so schätzen Experten, leiden unter Allergien. Die meisten davon, rund 12 Millionen, werden regelmäßig von Heuschnupfen geplagt. Bei weiteren 4 Millionen hat sich aus dem Heuschnupfen bereits ein allergisches Asthma entwickelt, noch einmal 4 Millionen leiden unter allergischen Hauterkrankungen. Prof. Johannes Ring, Hautarzt in München und Präsident der International Society of Atopic Dermatitis, beschäftigt sich sein ganzes Berufsleben lang mit Allergien und ihren Auswirkungen. Wir haben mit ihm über die Gründe für die Zunahme von Allergien gesprochen, über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und darüber, was gesundheitspolitisch getan werden muss.

Hepatitis C ließe sich binnen einer Generation ausrotten – die Voraussetzungen dafür wurden mit der Entwicklung der neuesten Generation direkt wirkender antiviraler Medikamente (DAAs) geschaffen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat deshalb das ehrgeizige Ziel formuliert, die Lebererkrankung bis zum Jahr 2030 zu eliminieren. Bisher sieht es allerdings nicht so aus, als ob das klappen könnte – es passiert schlicht zu wenig. Eine aktuelle Studie in der Fachzeitschrift The Lancet zeigt, was sich ändern müsste.

Krankheiten wie Krebs sind heutzutage immer besser behandelbar. Ideal wäre jedoch, sie würden gar nicht erst ausbrechen. Diese Vision verfolgt das Konzept „Disease Interception“. Im Gespräch mit Pharma Fakten erklärt Dr. Christoph Bug, Medizinischer Direktor beim Pharmaunternehmen Janssen, was er sich von diesem innovativen Ansatz verspricht – und wie sich dieser von der Prävention unterscheidet.

Der Countdown läuft: Am 9. Februar tritt eine Fälschungsschutzrichtlinie der EU in Kraft, die „Falsified Medicine Directive“ (FMD). Ab diesem Stichtag müssen alle verschreibungspflichtigen Arzneimittel, die ein Hersteller für den Verkauf freigibt, zusätzliche Sicherheitsmerkmale auf der Verpackung enthalten. Die Patienten dürfte das freuen. Für Apotheker, Großhändler und insbesondere für Pharmaunternehmen ist diese Umstellung aber auch eine große Aufgabe.

Welchen Einfluss haben so genannte krankheitsmodifizierende Therapien auf den Verlauf der Multiplen Sklerose (MS)? Wie wichtig ist ein möglichst früher Therapiebeginn für den Behandlungserfolg? Diese Fragen haben sich Forscher an der Universität von Melbourne gestellt.

Brustkrebs bei Männern. Gibt es diese Krankheit überhaupt? Allerdings: Peter Jurmeister hat es am eigenen Leibe erlebt.

„Forschung für die Waisen des Gesundheitssystems“: Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) hat eine Broschüre über seltene Erkrankungen herausgebracht. Sie zeigt: Für Menschen mit solchen Erkrankungen wurden in den vergangenen Jahren große Fortschritte erreicht. Noch nie gab es so viele Medikamente, noch nie waren die Pipelines der Pharmaunternehmen so prall gefüllt.

Die Pharmaindustrie ist elementarer Bestandteil einer gesunden Wirtschaft. Als Entwickler und Lieferant von Medikamenten hat sie einen direkten gesundheitlichen Nutzen. Als Industrie ist sie nicht nur Innovationstreiber, sondern auch Wachstums- und Beschäftigungsgarant. In Bayern ist deshalb eine Neuauflage des Pharmagipfels initiiert worden. Und auch in Nordrhein-Westfalen wurde ein „Pharmadialog“ angeschoben. Das Ziel: die Chancen nutzen, die sich durch Innovationen im Arzneimittelbereich ergeben – gesundheitlich wie wirtschaftlich.

Sie gibt 30 Millionen Menschen mit seltenen Krankheiten in ganz Europa eine Stimme: EURORDIS, eine nicht-staatliche Allianz von Patientenorganisationen. In einer Studie hat sie Betroffene zum Thema „Forschung“ befragt. Die Organisation weiß: „Forschungsaktivitäten haben über die letzten beiden Jahrzehnte zugenommen.“ Doch angesichts der etwa 8.000 weltweit bekannten seltenen Erkrankungen ist das noch lange nicht genug.

Patente auf Arzneimittel haben den Ruf, eine Lizenz zum Gelddrucken zu sein. Dass pharmazeutische Unternehmen ihre neu entwickelten Wirkstoffe mit Patenten schützen können, ist vielen ein Dorn im Auge. Deshalb wird in regelmäßigen Abständen gefordert, das System zu überarbeiten. Klingt gut? Langfristig wäre das wohl eine Strategie, die nach hinten losgehen würde. Denn Leidtragende könnten die Patienten von morgen sein.

Rund 20 Millionen Menschen in Deutschland, so schätzen Experten, leiden unter Allergien. Die meisten davon, rund 12 Millionen, werden regelmäßig von Heuschnupfen geplagt. Bei weiteren 4 Millionen hat sich aus dem Heuschnupfen bereits ein allergisches Asthma entwickelt, noch einmal 4 Millionen leiden unter allergischen Hauterkrankungen. Prof. Johannes Ring, Hautarzt in München und Präsident der International Society of Atopic Dermatitis, beschäftigt sich sein ganzes Berufsleben lang mit Allergien und ihren Auswirkungen. Wir haben mit ihm über die Gründe für die Zunahme von Allergien gesprochen, über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und darüber, was gesundheitspolitisch getan werden muss.

Hepatitis C ließe sich binnen einer Generation ausrotten – die Voraussetzungen dafür wurden mit der Entwicklung der neuesten Generation direkt wirkender antiviraler Medikamente (DAAs) geschaffen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat deshalb das ehrgeizige Ziel formuliert, die Lebererkrankung bis zum Jahr 2030 zu eliminieren. Bisher sieht es allerdings nicht so aus, als ob das klappen könnte – es passiert schlicht zu wenig. Eine aktuelle Studie in der Fachzeitschrift The Lancet zeigt, was sich ändern müsste.

Krankheiten wie Krebs sind heutzutage immer besser behandelbar. Ideal wäre jedoch, sie würden gar nicht erst ausbrechen. Diese Vision verfolgt das Konzept „Disease Interception“. Im Gespräch mit Pharma Fakten erklärt Dr. Christoph Bug, Medizinischer Direktor beim Pharmaunternehmen Janssen, was er sich von diesem innovativen Ansatz verspricht – und wie sich dieser von der Prävention unterscheidet.

Der Countdown läuft: Am 9. Februar tritt eine Fälschungsschutzrichtlinie der EU in Kraft, die „Falsified Medicine Directive“ (FMD). Ab diesem Stichtag müssen alle verschreibungspflichtigen Arzneimittel, die ein Hersteller für den Verkauf freigibt, zusätzliche Sicherheitsmerkmale auf der Verpackung enthalten. Die Patienten dürfte das freuen. Für Apotheker, Großhändler und insbesondere für Pharmaunternehmen ist diese Umstellung aber auch eine große Aufgabe.

Welchen Einfluss haben so genannte krankheitsmodifizierende Therapien auf den Verlauf der Multiplen Sklerose (MS)? Wie wichtig ist ein möglichst früher Therapiebeginn für den Behandlungserfolg? Diese Fragen haben sich Forscher an der Universität von Melbourne gestellt.
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Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.