Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Über den Einsatz von Herz-Kreislauf-Therapien gibt es einen großen Wissensschatz. Die Versorgungsforschung kann trotzdem zu neuen Erkenntnissen führen  weiß IQVIA. Foto: CC0 (Stencil)

Neue Erkenntnisse zu bewährten Herz-Kreislauf-Therapien

Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden heutzutage vor allem mit Generika behandelt. Dabei handelt es sich um wirkstoffgleiche Nachahmerpräparate von Erstanbieterprodukten. Anwendung und Wirkweise der Therapien gelten als gut belegt. Das Beratungsunternehmen IQVIA hat in einem Bericht unter Beweis gestellt: Versorgungsforschung kann auch hier „noch neue Erkenntnisse generieren und damit Wissen erweitern“.

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In einer fünfjährigen Partnerschaft wollen sich Experten aus Human- und Tiermedizin gemeinsam dem Kampf gegen Zoonosen stellen. Foto: CC0 (Stencil)

ZAPI-Projekt: Für die Gesundheit von Mensch und Tier

Das Wort „Zoonose“ kommt aus dem Griechischen: „zoon“ steht für Tier und „nosos“ bedeutet Erkrankung. Gemeint sind Infektionskrankheiten, die zwischen Mensch und Tier (wechselseitig) übertragen werden. Das kommt häufiger vor, als man denkt. Das Projekt „Zoonose Anticipation and Preparedness Initiative“ (ZAPI) bringt daher über 20 europäische Partner aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), öffentlicher Forschung und Pharmaindustrie an einen Tisch, um sich gemeinsam dem Kampf gegen Zoonosen zu stellen.

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Im Pharma Fakten-Interview erklärt Dr. Franz Böhme  Leiter Medical Affairs Onkologie/Hämatologie bei Bayer Vital  wie Radioaktivität in der Therapie von Krankheiten zum Einsatz kommt. Foto: © Gorodenkoff Productions - iStock

Radioaktive Arzneimittel: Gezielte Strahlung gegen Krankheiten

„Strahlenangst oder Radiophobie ist die Angst vor negativen Folgen bestimmter Strahlungsarten.“ So lautet ein Eintrag in der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dabei kann Radioaktivität, d.h. die Eigenschaft instabiler Atomkerne sich von selbst unter Abgabe von Strahlung umzuwandeln, sinnvoll genutzt werden – etwa in der Medizin. Zielgerichtet und schonend: So kommen sogenannte Radiopharmaka gegen Krankheiten wie Prostatakrebs zum Einsatz. Ein Interview mit Dr. Franz Böhme, Leiter Medical Affairs Onkologie/Hämatologie bei Bayer Vital.

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Anfang kommenden Jahres soll das Digitale-Versorgung-Gesetz in Kraft treten – für die Patienten ergeben sich dadurch ganz neue Möglichkeiten. Foto: CC0 (Stencil)

„Digitale-Versorgung-Gesetz“: Apps, Videosprechstunden, aber (noch) keine elektronische Patientenakte

Ärzte dürfen Apps verordnen und über Videosprechstunden informieren, aber die elektronische Patientenakte wird es so schnell noch nicht geben: Das Bundeskabinett hat das „Digitale-Versorgung-Gesetz“ (DVG) beschlossen – in einer deutlich abgespeckten Version. „In den kommenden Monaten werden wir den Gesetzentwurf im Deutschen Bundestag beraten, damit das Gesetz Anfang des Jahres 2020 in Kraft treten kann“, so die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karin Maag. Die Reaktionen auf den neuesten Wurf aus dem Gesundheitsministerium fallen gemischt aus.

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Der BPI hat die AMNOG-Daten 2019 veröffentlicht. Foto: © iStock.com/utah778

AMNOG-Verfahren: Noch immer knirscht es im Gebälk

Sorgt die Frühe Nutzenbewertung neuer Medikamente (das so genannte „AMNOG-Verfahren“) dafür, dass die Verfügbarkeit neuer Medikamente durch Marktaustritte beeinträchtigt ist und verfügbare Innovationen nur unzureichend beim Patienten ankommen? Wirkt das AMNOG als Versorgungshürde? Dafür sehen die Autoren des vom Bundesverband der pharmazeutischen Industrie (BPI) vorgelegten Berichts „AMNOG-Daten 2019“ zunehmend Anzeichen.

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Mediziner Dr. Ludwin Ley im Interview: Ein 60-jähriger Patient mit Typ-2-Diabetes verliert im Mittel sechs Lebensjahre. In Kombination mit einem Herzinfarkt sind es sogar zwölf. Foto: © iStock.com/Boarding1Now (Markus Mainka)

Paradigmenwechsel bei der Diabetes-Therapie: Mehr als nur eine „Zuckerkrankheit“

Ein 60-jähriger Patient mit Typ-2-Diabetes verliert im Mittel sechs Lebensjahre. In Kombination mit einem Herzinfarkt können es im Mittel sogar zwölf sein, erzählt der Mediziner Dr. Ludwin Ley von Boehringer Ingelheim im Pharma Fakten-Interview. Immerhin: Zunehmend rückt in der Therapie in den Fokus, dass Diabetes nicht nur eine „Zuckerkrankheit“, sondern auch ein Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen und Ereignisse wie Herzinfarkt, Schlaganfall und frühzeitiger Tod ist.

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Aufsichtsbehörden verlassen sich bei der Arzneimittelzulassung auf randomisierte kontrollierte Studien. Allerdings stößt das Studiendesign immer öfter an Grenzen. Foto: CC0 (Stencil)

Biologika und Biosimilars: Daten aus „Real World“ bestätigen klinische Studien

Der Wechsel von einem Biologikum zu einem günstigeren Nachahmerpräparat („Biosimilar“) ist sowohl in der medizinischen Versorgung als auch in der Gesundheitspolitik ein viel diskutiertes Thema. Schließlich geht es nicht nur um mögliche Kosteneinsparungen, sondern auch um die optimale Behandlung der Patienten. Forscher des Beratungsunternehmens IQVIA haben daher Untersuchungen zur Vergleichbarkeit von Original und Biosimilar auf Basis von Daten aus dem Versorgungsalltag durchgeführt.

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PROTACs repräsentieren eine ganz neue Klasse an Arzneimittelkandidaten: Sie machen sich die körpereigene „Müllabfuhr“ zu Nutze. Foto: © iStock.com/ Mike_Kiev

PROTACs im Kampf gegen Krankheiten: Die Müllabfuhr kommt

Noch immer gibt es für zahlreiche Krankheiten – von Alzheimer bis hin zu Tumoren – keine oder unzureichende Behandlungsoptionen. Hoffnung machen sogenannte PROTACs (proteolysis targeting chimera). Sie repräsentieren eine ganz neue Klasse an Arzneimittelkandidaten und machen sich die körpereigene „Müllabfuhr“ zu Nutze. Krankheitserzeugende Proteine sollen damit zersetzt werden.

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Der Bundesrat hat jetzt einem umstrittenen Gesetz zugestimmt  das die Sicherheit in der Arzneimittelversorgung verbessern soll. Foto: CC0 (Stencil)

Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV): „Verpasste Chance“

Das Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) wird voraussichtlich noch im Juli in Kraft treten. Nach dem Bundestag hat am 28. Juni auch der Bundesrat dem Entwurf des Gesundheitsministeriums zugestimmt und damit die Empfehlungen seines Gesundheitsausschusses ignoriert – dieser hatte das Gesetz vor einer Zustimmung in den Vermittlungsausschuss überweisen wollen. Aus guten Gründen.

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Laut des aktuellen Biotech-Reports  den der vfa bio gemeinsam mit der Boston Consulting Group (BCG) in Frankfurt a.M. vorstellte  gab es vergangenes Jahr 38 Zulassungen für Biopharmazeutika. Foto: © iStock.com/monkeybusinessimages (Catherine Yeulet)

Neue Bestmarke bei Biopharmazeutika-Zulassungen

Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen bio (vfa bio) spricht von einer neuen „Bestmarke“: Im vergangenen Jahr gab es „mit 38 so viele Zulassungen für Biopharmazeutika wie sonst in zwei Jahren zusammen“. Das geht aus dem aktuellen Biotech-Report hervor, den die Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG) erarbeitet hat. „Die medizinische Biotechnologie ist therapeutisch wie ökonomisch stark“, erklärte Dr. Frank Mathias, Vorsitzender von vfa bio, bei der Vorstellung des Berichts in Frankfurt am Main.

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Über den Einsatz von Herz-Kreislauf-Therapien gibt es einen großen Wissensschatz. Die Versorgungsforschung kann trotzdem zu neuen Erkenntnissen führen  weiß IQVIA. Foto: CC0 (Stencil)

Neue Erkenntnisse zu bewährten Herz-Kreislauf-Therapien

Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden heutzutage vor allem mit Generika behandelt. Dabei handelt es sich um wirkstoffgleiche Nachahmerpräparate von Erstanbieterprodukten. Anwendung und Wirkweise der Therapien gelten als gut belegt. Das Beratungsunternehmen IQVIA hat in einem Bericht unter Beweis gestellt: Versorgungsforschung kann auch hier „noch neue Erkenntnisse generieren und damit Wissen erweitern“.

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In einer fünfjährigen Partnerschaft wollen sich Experten aus Human- und Tiermedizin gemeinsam dem Kampf gegen Zoonosen stellen. Foto: CC0 (Stencil)

ZAPI-Projekt: Für die Gesundheit von Mensch und Tier

Das Wort „Zoonose“ kommt aus dem Griechischen: „zoon“ steht für Tier und „nosos“ bedeutet Erkrankung. Gemeint sind Infektionskrankheiten, die zwischen Mensch und Tier (wechselseitig) übertragen werden. Das kommt häufiger vor, als man denkt. Das Projekt „Zoonose Anticipation and Preparedness Initiative“ (ZAPI) bringt daher über 20 europäische Partner aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), öffentlicher Forschung und Pharmaindustrie an einen Tisch, um sich gemeinsam dem Kampf gegen Zoonosen zu stellen.

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Im Pharma Fakten-Interview erklärt Dr. Franz Böhme  Leiter Medical Affairs Onkologie/Hämatologie bei Bayer Vital  wie Radioaktivität in der Therapie von Krankheiten zum Einsatz kommt. Foto: © Gorodenkoff Productions - iStock

Radioaktive Arzneimittel: Gezielte Strahlung gegen Krankheiten

„Strahlenangst oder Radiophobie ist die Angst vor negativen Folgen bestimmter Strahlungsarten.“ So lautet ein Eintrag in der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dabei kann Radioaktivität, d.h. die Eigenschaft instabiler Atomkerne sich von selbst unter Abgabe von Strahlung umzuwandeln, sinnvoll genutzt werden – etwa in der Medizin. Zielgerichtet und schonend: So kommen sogenannte Radiopharmaka gegen Krankheiten wie Prostatakrebs zum Einsatz. Ein Interview mit Dr. Franz Böhme, Leiter Medical Affairs Onkologie/Hämatologie bei Bayer Vital.

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Anfang kommenden Jahres soll das Digitale-Versorgung-Gesetz in Kraft treten – für die Patienten ergeben sich dadurch ganz neue Möglichkeiten. Foto: CC0 (Stencil)

„Digitale-Versorgung-Gesetz“: Apps, Videosprechstunden, aber (noch) keine elektronische Patientenakte

Ärzte dürfen Apps verordnen und über Videosprechstunden informieren, aber die elektronische Patientenakte wird es so schnell noch nicht geben: Das Bundeskabinett hat das „Digitale-Versorgung-Gesetz“ (DVG) beschlossen – in einer deutlich abgespeckten Version. „In den kommenden Monaten werden wir den Gesetzentwurf im Deutschen Bundestag beraten, damit das Gesetz Anfang des Jahres 2020 in Kraft treten kann“, so die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karin Maag. Die Reaktionen auf den neuesten Wurf aus dem Gesundheitsministerium fallen gemischt aus.

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Der BPI hat die AMNOG-Daten 2019 veröffentlicht. Foto: © iStock.com/utah778

AMNOG-Verfahren: Noch immer knirscht es im Gebälk

Sorgt die Frühe Nutzenbewertung neuer Medikamente (das so genannte „AMNOG-Verfahren“) dafür, dass die Verfügbarkeit neuer Medikamente durch Marktaustritte beeinträchtigt ist und verfügbare Innovationen nur unzureichend beim Patienten ankommen? Wirkt das AMNOG als Versorgungshürde? Dafür sehen die Autoren des vom Bundesverband der pharmazeutischen Industrie (BPI) vorgelegten Berichts „AMNOG-Daten 2019“ zunehmend Anzeichen.

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Mediziner Dr. Ludwin Ley im Interview: Ein 60-jähriger Patient mit Typ-2-Diabetes verliert im Mittel sechs Lebensjahre. In Kombination mit einem Herzinfarkt sind es sogar zwölf. Foto: © iStock.com/Boarding1Now (Markus Mainka)

Paradigmenwechsel bei der Diabetes-Therapie: Mehr als nur eine „Zuckerkrankheit“

Ein 60-jähriger Patient mit Typ-2-Diabetes verliert im Mittel sechs Lebensjahre. In Kombination mit einem Herzinfarkt können es im Mittel sogar zwölf sein, erzählt der Mediziner Dr. Ludwin Ley von Boehringer Ingelheim im Pharma Fakten-Interview. Immerhin: Zunehmend rückt in der Therapie in den Fokus, dass Diabetes nicht nur eine „Zuckerkrankheit“, sondern auch ein Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen und Ereignisse wie Herzinfarkt, Schlaganfall und frühzeitiger Tod ist.

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Aufsichtsbehörden verlassen sich bei der Arzneimittelzulassung auf randomisierte kontrollierte Studien. Allerdings stößt das Studiendesign immer öfter an Grenzen. Foto: CC0 (Stencil)

Biologika und Biosimilars: Daten aus „Real World“ bestätigen klinische Studien

Der Wechsel von einem Biologikum zu einem günstigeren Nachahmerpräparat („Biosimilar“) ist sowohl in der medizinischen Versorgung als auch in der Gesundheitspolitik ein viel diskutiertes Thema. Schließlich geht es nicht nur um mögliche Kosteneinsparungen, sondern auch um die optimale Behandlung der Patienten. Forscher des Beratungsunternehmens IQVIA haben daher Untersuchungen zur Vergleichbarkeit von Original und Biosimilar auf Basis von Daten aus dem Versorgungsalltag durchgeführt.

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PROTACs repräsentieren eine ganz neue Klasse an Arzneimittelkandidaten: Sie machen sich die körpereigene „Müllabfuhr“ zu Nutze. Foto: © iStock.com/ Mike_Kiev

PROTACs im Kampf gegen Krankheiten: Die Müllabfuhr kommt

Noch immer gibt es für zahlreiche Krankheiten – von Alzheimer bis hin zu Tumoren – keine oder unzureichende Behandlungsoptionen. Hoffnung machen sogenannte PROTACs (proteolysis targeting chimera). Sie repräsentieren eine ganz neue Klasse an Arzneimittelkandidaten und machen sich die körpereigene „Müllabfuhr“ zu Nutze. Krankheitserzeugende Proteine sollen damit zersetzt werden.

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Der Bundesrat hat jetzt einem umstrittenen Gesetz zugestimmt  das die Sicherheit in der Arzneimittelversorgung verbessern soll. Foto: CC0 (Stencil)

Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV): „Verpasste Chance“

Das Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) wird voraussichtlich noch im Juli in Kraft treten. Nach dem Bundestag hat am 28. Juni auch der Bundesrat dem Entwurf des Gesundheitsministeriums zugestimmt und damit die Empfehlungen seines Gesundheitsausschusses ignoriert – dieser hatte das Gesetz vor einer Zustimmung in den Vermittlungsausschuss überweisen wollen. Aus guten Gründen.

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Laut des aktuellen Biotech-Reports  den der vfa bio gemeinsam mit der Boston Consulting Group (BCG) in Frankfurt a.M. vorstellte  gab es vergangenes Jahr 38 Zulassungen für Biopharmazeutika. Foto: © iStock.com/monkeybusinessimages (Catherine Yeulet)

Neue Bestmarke bei Biopharmazeutika-Zulassungen

Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen bio (vfa bio) spricht von einer neuen „Bestmarke“: Im vergangenen Jahr gab es „mit 38 so viele Zulassungen für Biopharmazeutika wie sonst in zwei Jahren zusammen“. Das geht aus dem aktuellen Biotech-Report hervor, den die Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG) erarbeitet hat. „Die medizinische Biotechnologie ist therapeutisch wie ökonomisch stark“, erklärte Dr. Frank Mathias, Vorsitzender von vfa bio, bei der Vorstellung des Berichts in Frankfurt am Main.

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Kommentar

Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?

Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.

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