Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Fettleber oder auch NASH: Die neue Epidemie des 21. Jahrhunderts ist das Ergebnis ungesunden Lebenswandels. Foto: ©iStock.com/Tomwang112 (Tom Wang)

NASH: „Eine Epidemie, die durch Übergewicht entsteht“

Was nach der ersten Silbe einer amerikanischen Großstadt klingt und auch so ausgesprochen wird, ist in Wahrheit eine Erkrankung, die sich dramatisch ausbreitet: NASH – die nicht alkoholische Steatohepatitis. Allein in Deutschland sind davon bis zu zwei Millionen Patienten betroffen, und es werden immer mehr. Aber es gibt auch Möglichkeiten, diese Epidemie in den Griff zu bekommen. Welche das sind und welche Rolle die Darmflora bei NASH spielt, darüber haben wir mit Prof. Dr. Christian Trautwein gesprochen, Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Stoffwechselerkrankungen und Internistische Intensivmedizin an der Uniklinik RWTH in Aachen und Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselerkankungen (DGVS).

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Im Kampf gegen Krebs: Ein kanadisches Forscherteam hat untersucht  inwieweit ein umfassendes „molekulares Profiling“ die medizinische Versorgung verbessern könnte. Foto: ©iStock.com/Katarzyna Bialasiewicz Photographee.eu

Im Kampf gegen Krebs bei Kindern: Weil kein Tumor wie der andere ist

Heute werden in über 80 Prozent der Fälle Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen geheilt, so die Deutsche Krebsgesellschaft. „Trotz dieser Fortschritte sind Krebsfälle, die nicht auf eine Therapie ansprechen oder wiederholt auftreten, mit einer schlechten Prognose und Tod verbunden“, schreibt ein kanadisches Forscherteam in einer Studie, die in der Fachzeitschrift „The Journal of the American Medical Association“ (JAMA) erschienen ist. Sie haben daher untersucht, inwieweit ein umfassendes „molekulares Profiling“ die medizinische Versorgung der Betroffenen im klinischen Alltag verbessern könnte.

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Eine Patientenbefragung zeigt: Zu wenige immunsupprimierte Menschen wissen um ihr erhöhtes Infektionsrisiko. Foto: ©iStock.com/Esben_H

Impfen bei geschwächtem Immunsystem

Chronische Erkrankungen wie HIV schwächen das Immunsystem. Ähnliches gilt für spezielle Medikamente, sogenannte Immunsuppressiva, die etwa bei Rheuma zum Einsatz kommen. Die Betroffenen sind daher besonders anfällig für Infektionen. Doch eine Patientenbefragung zeigt: Das wissen zu wenige. Dementsprechend niedrig fallen die Impfquoten aus – dabei können Impfungen ihnen einen wichtigen Schutz bieten.

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Ein Ende der AIDS-Epidemie bis 2030? Es bleibt viel zu tun.

Im Fachmagazin „The Lancet HIV“ haben Wissenschaftler weltweite Daten zu HIV veröffentlicht und einen Blick in die Zukunft gewagt. Dabei stellten sie fest: Viele der untersuchten 195 Länder und Territorien sind nicht „on track“, um die Ziele, die das Gemeinsame Programm der Vereinten Nationen für HIV/Aids (UNAIDS) vorgibt, zu erreichen. Das heißt: Es muss dringend gehandelt werden – sonst bleibt das Ende der AIDS-Epidemie im Jahr 2030 ein Wunschdenken.

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Der Kampf gegen das Coronavirus  die Forschung an Medikamenten sowie Impfstoffen profitiert von Netzwerken  die bereits in den Jahren zuvor aufgebaut wurden. Foto: CC0 (Stencil)

Krebspatienten immer länger erwerbsfähig

Eine Krebsdiagnose und -therapie ist für die Betroffenen körperlich sowie emotional eine enorme Herausforderung. Zusätzlich kann die finanzielle Belastung groß sein – etwa, wenn es aufgrund der Erkrankung zu Einkommensausfällen kommt. Vor diesem Hintergrund hat ein Team der Universität Bielefeld nun Daten zur gesundheitsbedingten Frühberentung der Deutschen Rentenversicherung ausgewertet. Im Pharma Fakten-Interview spricht Julian Witte, Mitautor der Analyse, über die Ergebnisse. Demnach nehmen die Patienten heute länger am Erwerbsleben teil also noch 2001. Auch dank Innovationen in Diagnostik und Therapie?

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Krankenkassen fordern von forschenden Pharmaunternehmen „faire“ Preise. Aber was soll das sein? Foto: ©iStock.com/ismagilov

Arzneimittelausgaben sind „völlig unauffällig“

Deutschland als Hochpreisland für Arzneimittelinnovationen? Mittlerweile liegen zwei Drittel der deutschen Erstattungsbeträge unter den durchschnittlichen publizierten Preisen der betreffenden Produkte in den europäischen Vergleichsländern. Das zeigen die „AMNOG-Daten 2019“, die der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) kürzlich herausgegeben hat.

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Nutzen forschende Pharmaunternehmen eine EU-Verordnung aus  um das große Geld zu machen? Ein Faktencheck. Foto: ©iStock.com/Alexander Raths

Frühe Nutzenbewertung: Wie gut sind neue Medikamente?

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beklagt, dass 58 Prozent der in Deutschland seit 2011 nutzenbewerteten, neuen Arzneimittel gegenüber der Standardtherapie keine oder keine nachgewiesenen Vorteile haben. Daraus abzuleiten, dass die Mehrheit der neuen Medikamente nicht besser ist als die Präparate, die bereits auf dem Markt sind, ist aber falsch. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe.

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Krankheiten  die bisher nicht oder nur symptomatisch behandelt werden konnten  werden therapierbar. Neue Therapien stehen aber auch wegen ihrer Preise unter Druck. Foto: © iStock.com/Design Cells

Warum innovative Medikamente kosten, was sie kosten

Krankheiten, die bisher nicht oder nur symptomatisch behandelt werden konnten, werden therapierbar: Wir sind Zeugen eines außergewöhnlichen Innovationsschubes. Neuartige Wirkprinzipien, wie sie in Immun- oder Gentherapien zum Ausdruck kommen, stehen aber auch wegen ihrer Preise unter Druck.

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Das Projekt conect4children möchte über den Aufbau eines paneuropäischen Netzwerks für klinische Studien die Arzneimittelentwicklung für Kinder verbessern. Foto: © iStock.com/Sasha_Suzi

Conect4children: Arzneimittelentwicklung für Kinder

Zehn Pharmaunternehmen, 33 akademische Einrichtungen, mehr als 50 Drittparteien sowie 500 angegliederte Partner: Sie alle wollen mit der „conect4children (c4c)“-Initiative die Medikamentenentwicklung für Kinder verbessern. „Klinische Studien mit Arzneimitteln für den pädiatrischen Gebrauch gehören zu den sensibelsten Bereichen der Wissenschaft – sowohl aus medizinischer als auch aus ethischer Sicht“, weiß Dr. Michael Devoy von Bayer. „Die Verbesserung der Infrastruktur klinischer Studien ist ein wichtiger Schritt, um Kindern die Teilnahme am medizinischen Fortschritt zu ermöglichen.“

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Noch immer gibt es für die überwältigende Mehrheit der seltenen Erkrankungen keine ursächliche Therapie. Woran das liegt  zeigte sich auf einem Online-Talk der Care4Rare-Stiftung. Foto: CC0 (Stencil)

11,5 Millionen gesunde Lebensjahre durch Krebs bei Kindern verloren

2017 erkrankten 416.500 unter 20-Jährige weltweit neu an Krebs. Obwohl diese Zahl „vergleichsweise niedrig“ ist, ist die Krankheitslast „erheblich“. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, die in der Fachzeitschrift „The Lancet Oncology“ erschienen ist. Demnach führte Krebs bei Kindern und Heranwachsenden 2017 weltweit zu 11,5 Millionen Lebensjahren, die durch Krankheit, Behinderung und Tod nicht in Gesundheit gelebt wurden. Vor allem ärmere Länder sind betroffen.

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Fettleber oder auch NASH: Die neue Epidemie des 21. Jahrhunderts ist das Ergebnis ungesunden Lebenswandels. Foto: ©iStock.com/Tomwang112 (Tom Wang)

NASH: „Eine Epidemie, die durch Übergewicht entsteht“

Was nach der ersten Silbe einer amerikanischen Großstadt klingt und auch so ausgesprochen wird, ist in Wahrheit eine Erkrankung, die sich dramatisch ausbreitet: NASH – die nicht alkoholische Steatohepatitis. Allein in Deutschland sind davon bis zu zwei Millionen Patienten betroffen, und es werden immer mehr. Aber es gibt auch Möglichkeiten, diese Epidemie in den Griff zu bekommen. Welche das sind und welche Rolle die Darmflora bei NASH spielt, darüber haben wir mit Prof. Dr. Christian Trautwein gesprochen, Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Stoffwechselerkrankungen und Internistische Intensivmedizin an der Uniklinik RWTH in Aachen und Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselerkankungen (DGVS).

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Im Kampf gegen Krebs: Ein kanadisches Forscherteam hat untersucht  inwieweit ein umfassendes „molekulares Profiling“ die medizinische Versorgung verbessern könnte. Foto: ©iStock.com/Katarzyna Bialasiewicz Photographee.eu

Im Kampf gegen Krebs bei Kindern: Weil kein Tumor wie der andere ist

Heute werden in über 80 Prozent der Fälle Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen geheilt, so die Deutsche Krebsgesellschaft. „Trotz dieser Fortschritte sind Krebsfälle, die nicht auf eine Therapie ansprechen oder wiederholt auftreten, mit einer schlechten Prognose und Tod verbunden“, schreibt ein kanadisches Forscherteam in einer Studie, die in der Fachzeitschrift „The Journal of the American Medical Association“ (JAMA) erschienen ist. Sie haben daher untersucht, inwieweit ein umfassendes „molekulares Profiling“ die medizinische Versorgung der Betroffenen im klinischen Alltag verbessern könnte.

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Eine Patientenbefragung zeigt: Zu wenige immunsupprimierte Menschen wissen um ihr erhöhtes Infektionsrisiko. Foto: ©iStock.com/Esben_H

Impfen bei geschwächtem Immunsystem

Chronische Erkrankungen wie HIV schwächen das Immunsystem. Ähnliches gilt für spezielle Medikamente, sogenannte Immunsuppressiva, die etwa bei Rheuma zum Einsatz kommen. Die Betroffenen sind daher besonders anfällig für Infektionen. Doch eine Patientenbefragung zeigt: Das wissen zu wenige. Dementsprechend niedrig fallen die Impfquoten aus – dabei können Impfungen ihnen einen wichtigen Schutz bieten.

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Ein Ende der AIDS-Epidemie bis 2030? Es bleibt viel zu tun.

Im Fachmagazin „The Lancet HIV“ haben Wissenschaftler weltweite Daten zu HIV veröffentlicht und einen Blick in die Zukunft gewagt. Dabei stellten sie fest: Viele der untersuchten 195 Länder und Territorien sind nicht „on track“, um die Ziele, die das Gemeinsame Programm der Vereinten Nationen für HIV/Aids (UNAIDS) vorgibt, zu erreichen. Das heißt: Es muss dringend gehandelt werden – sonst bleibt das Ende der AIDS-Epidemie im Jahr 2030 ein Wunschdenken.

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Der Kampf gegen das Coronavirus  die Forschung an Medikamenten sowie Impfstoffen profitiert von Netzwerken  die bereits in den Jahren zuvor aufgebaut wurden. Foto: CC0 (Stencil)

Krebspatienten immer länger erwerbsfähig

Eine Krebsdiagnose und -therapie ist für die Betroffenen körperlich sowie emotional eine enorme Herausforderung. Zusätzlich kann die finanzielle Belastung groß sein – etwa, wenn es aufgrund der Erkrankung zu Einkommensausfällen kommt. Vor diesem Hintergrund hat ein Team der Universität Bielefeld nun Daten zur gesundheitsbedingten Frühberentung der Deutschen Rentenversicherung ausgewertet. Im Pharma Fakten-Interview spricht Julian Witte, Mitautor der Analyse, über die Ergebnisse. Demnach nehmen die Patienten heute länger am Erwerbsleben teil also noch 2001. Auch dank Innovationen in Diagnostik und Therapie?

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Krankenkassen fordern von forschenden Pharmaunternehmen „faire“ Preise. Aber was soll das sein? Foto: ©iStock.com/ismagilov

Arzneimittelausgaben sind „völlig unauffällig“

Deutschland als Hochpreisland für Arzneimittelinnovationen? Mittlerweile liegen zwei Drittel der deutschen Erstattungsbeträge unter den durchschnittlichen publizierten Preisen der betreffenden Produkte in den europäischen Vergleichsländern. Das zeigen die „AMNOG-Daten 2019“, die der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) kürzlich herausgegeben hat.

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Nutzen forschende Pharmaunternehmen eine EU-Verordnung aus  um das große Geld zu machen? Ein Faktencheck. Foto: ©iStock.com/Alexander Raths

Frühe Nutzenbewertung: Wie gut sind neue Medikamente?

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beklagt, dass 58 Prozent der in Deutschland seit 2011 nutzenbewerteten, neuen Arzneimittel gegenüber der Standardtherapie keine oder keine nachgewiesenen Vorteile haben. Daraus abzuleiten, dass die Mehrheit der neuen Medikamente nicht besser ist als die Präparate, die bereits auf dem Markt sind, ist aber falsch. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe.

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Krankheiten  die bisher nicht oder nur symptomatisch behandelt werden konnten  werden therapierbar. Neue Therapien stehen aber auch wegen ihrer Preise unter Druck. Foto: © iStock.com/Design Cells

Warum innovative Medikamente kosten, was sie kosten

Krankheiten, die bisher nicht oder nur symptomatisch behandelt werden konnten, werden therapierbar: Wir sind Zeugen eines außergewöhnlichen Innovationsschubes. Neuartige Wirkprinzipien, wie sie in Immun- oder Gentherapien zum Ausdruck kommen, stehen aber auch wegen ihrer Preise unter Druck.

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Das Projekt conect4children möchte über den Aufbau eines paneuropäischen Netzwerks für klinische Studien die Arzneimittelentwicklung für Kinder verbessern. Foto: © iStock.com/Sasha_Suzi

Conect4children: Arzneimittelentwicklung für Kinder

Zehn Pharmaunternehmen, 33 akademische Einrichtungen, mehr als 50 Drittparteien sowie 500 angegliederte Partner: Sie alle wollen mit der „conect4children (c4c)“-Initiative die Medikamentenentwicklung für Kinder verbessern. „Klinische Studien mit Arzneimitteln für den pädiatrischen Gebrauch gehören zu den sensibelsten Bereichen der Wissenschaft – sowohl aus medizinischer als auch aus ethischer Sicht“, weiß Dr. Michael Devoy von Bayer. „Die Verbesserung der Infrastruktur klinischer Studien ist ein wichtiger Schritt, um Kindern die Teilnahme am medizinischen Fortschritt zu ermöglichen.“

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Noch immer gibt es für die überwältigende Mehrheit der seltenen Erkrankungen keine ursächliche Therapie. Woran das liegt  zeigte sich auf einem Online-Talk der Care4Rare-Stiftung. Foto: CC0 (Stencil)

11,5 Millionen gesunde Lebensjahre durch Krebs bei Kindern verloren

2017 erkrankten 416.500 unter 20-Jährige weltweit neu an Krebs. Obwohl diese Zahl „vergleichsweise niedrig“ ist, ist die Krankheitslast „erheblich“. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, die in der Fachzeitschrift „The Lancet Oncology“ erschienen ist. Demnach führte Krebs bei Kindern und Heranwachsenden 2017 weltweit zu 11,5 Millionen Lebensjahren, die durch Krankheit, Behinderung und Tod nicht in Gesundheit gelebt wurden. Vor allem ärmere Länder sind betroffen.

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Kommentar

Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?

Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.

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