Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Hierzulande wird die Sepsis dramatisch unterschätzt. Das führt zu bis zu 20.000 vermeidbaren Todesfällen pro Jahr. Das Uniklinikum Greifswald zeigt  wie man es besser machen kann. Foto: CC0 (Stencil)

Sepsis in Deutschland: Bis zu 20.000 vermeidbare Todesfälle

In Deutschland wird die Sepsis dramatisch unterschätzt. Die Folgen sind bis zu 20.000 vermeidbare Todesfälle pro Jahr – oder 55 Tote pro Tag. Das Uniklinikum Greifswald zeigt mit seinem Programm „Sepsisdialog“, wie man es besser machen kann. Die Sepsis ist weltweit die Nummer Eins unter den vermeidbaren Todesursachen.

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Welchen Einfluss haben so genannte krankheitsmodifizierende Therapien auf den Verlauf der Multiplen Sklerose (MS)? Eine Studie aus Australien gibt Antworten. Foto: CC0 (Stencil)

Gesundheitssystem: Zu wenige Anreize für Innovationen

Wie lässt sich das Gesundheitswesen in Deutschland noch besser und effizienter gestalten? Zu dieser Frage hat die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw) den Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft befragt. Herausgekommen ist die Studie „Gesundheit und Medizin – Herausforderungen und Chancen“.

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"Superbugs": Über 30.000 Tote durch gegen Antibiotika resistente Keime in Europa. Foto: CC0 (Stencil)

Antibiotika-Resistenz: Zeit zu Handeln

„Der Wandel kann nicht warten. Unsere Zeit mit Antibiotika läuft aus.“ Mit klaren Worten warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor den Folgen von Antibiotika-Resistenzen. Vom 12. bis 18. November ist World Antibiotic Awareness Week.

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Über den Einsatz von Herz-Kreislauf-Therapien gibt es einen großen Wissensschatz. Die Versorgungsforschung kann trotzdem zu neuen Erkenntnissen führen  weiß IQVIA. Foto: CC0 (Stencil)

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: eine unterschätzte Gefahr bei Diabetikern

„Patienten mit Diabetes mellitus versterben zu 50 Prozent […] an kardiovaskulären Erkrankungen“, sagt der Mediziner Prof. Dr. med. Christian A. Schneider. Dass ein Zusammenhang zwischen der Zuckerkrankheit und Herzinfarkt und Co. besteht, wissen viele Patienten jedoch nicht. Dabei ist eine gezielte Prävention und Behandlung wichtig. Am 14. November ist Weltdiabetestag.

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Allergien und ihre Auswirkungen: Der renommierte Allergie-Experte Prof. Johannes Ring erklärt im Interview  was getan werden kann und muss  um allergische Erkrankungen einzudämmen. Foto: CC0 (Stencil)

iPiE-Projekt: So könnten künftig die Umweltauswirkungen von Arzneimitteln besser vorhergesagt werden

Die Wirkstoffe von Arzneimitteln gelangen in kleinsten Mengen in die Umwelt, zumeist über das Abwasser, manchmal auch durch unsachgemäße Entsorgung. In den meisten Fällen ist nicht zu erwarten, dass sie dort einen Schaden anrichten. Doch es gibt auch Stoffe, für die die Datenlage noch nicht ausreichend ist, um zu beurteilen, ob sie auf bestimmte Tier- oder Pflanzenarten negative Auswirkungen haben könnten. Das europäische iPiE-Projekt (Intelligent Assessment of Pharmaceuticals in the Environment) hat sich zum Ziel gesetzt, Modelle zu entwickeln, mit denen sich die Umweltrisiken von Arzneimittel-Wirkstoffen vorhersagen lassen.

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Der 17. Europäische Gesundheitskongress fand vom 25. bis 26. Oktober 2018 in München statt. / Foto: © WISO/Wolf

Europäischer Gesundheitskongress: EU-weite Nutzenbewertung von Arzneimitteln?!

Anfang des Jahres legte die Europäische Kommission einen Vorschlag vor, nach dem sie eine europäische Nutzenbewertung von neuen Arzneimitteln und Medizinprodukten einführen will. Sie soll Patienten in ganz Europa möglichst rasch Zugang zu „echten Innovationen“ ermöglichen. Auf dem 17. Europäischen Gesundheitskongress in München diskutierten Experten nun über diesen Plan. Mit dabei: Han Steutel, Vorstandsvorsitzender beim Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa).

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Bei Mukoviszidose konnten in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt werden. Wird eines Tages eine Heilung möglich sein? / Foto: ©iStock.com/spukkato (Siam Pukkato)

Leukämien: Verschiedene Strategien für höhere Heilungsraten

Bei der Behandlung der akuten lymphatischen Leukämie (ALL) hat es in den vergangenen Jahrzehnten große Fortschritte gegeben. Neben der klassischen Chemotherapie und der Stammzelltransplantation gibt es heute eine ganze Palette verschiedener Medikamente und neuer Medikamentenklassen, die alle ein Ziel verfolgen: die Heilungsraten von Menschen mit ALL zu erhöhen.

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Fünfzehn Jahre liegt die letzte Zulassung eines Alzheimer-Medikamentes zurück. Ein Konsortium will das ändern. Mit dabei: 15 forschende Pharmaunternehmen. Foto: © iStock.com/utah778

Europäisches Konsortium sagt Alzheimer den Kampf an

Alzheimer ist die häufigste Form unter den Demenzerkrankungen. Bis zum Jahr 2050 sollen sich die weltweit diagnostizierten Fälle im Vergleich zu heute auf 132,5 Millionen fast verdreifachen – eine Begleiterscheinung einer auf dem Kopf stehenden Alterspyramide. Neue Medikamente gab es in den vergangenen Jahren nicht; die letzte Zulassung liegt fünfzehn Jahre zurück. Das European Prevention of Alzheimer´s Dementia Consortium (EPAD) will das ändern. Unter seinem Dach tummeln sich 38 Organisationen. Neben Universitäten und Patientenorganisationen sind auch 15 forschende Biotech- und Pharmaunternehmen als Partner dabei.

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Hierzulande wird die Sepsis dramatisch unterschätzt. Das führt zu bis zu 20.000 vermeidbaren Todesfällen pro Jahr. Das Uniklinikum Greifswald zeigt  wie man es besser machen kann. Foto: CC0 (Stencil)

Sepsis in Deutschland: Bis zu 20.000 vermeidbare Todesfälle

In Deutschland wird die Sepsis dramatisch unterschätzt. Die Folgen sind bis zu 20.000 vermeidbare Todesfälle pro Jahr – oder 55 Tote pro Tag. Das Uniklinikum Greifswald zeigt mit seinem Programm „Sepsisdialog“, wie man es besser machen kann. Die Sepsis ist weltweit die Nummer Eins unter den vermeidbaren Todesursachen.

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Welchen Einfluss haben so genannte krankheitsmodifizierende Therapien auf den Verlauf der Multiplen Sklerose (MS)? Eine Studie aus Australien gibt Antworten. Foto: CC0 (Stencil)

Gesundheitssystem: Zu wenige Anreize für Innovationen

Wie lässt sich das Gesundheitswesen in Deutschland noch besser und effizienter gestalten? Zu dieser Frage hat die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (vbw) den Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft befragt. Herausgekommen ist die Studie „Gesundheit und Medizin – Herausforderungen und Chancen“.

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"Superbugs": Über 30.000 Tote durch gegen Antibiotika resistente Keime in Europa. Foto: CC0 (Stencil)

Antibiotika-Resistenz: Zeit zu Handeln

„Der Wandel kann nicht warten. Unsere Zeit mit Antibiotika läuft aus.“ Mit klaren Worten warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor den Folgen von Antibiotika-Resistenzen. Vom 12. bis 18. November ist World Antibiotic Awareness Week.

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Über den Einsatz von Herz-Kreislauf-Therapien gibt es einen großen Wissensschatz. Die Versorgungsforschung kann trotzdem zu neuen Erkenntnissen führen  weiß IQVIA. Foto: CC0 (Stencil)

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: eine unterschätzte Gefahr bei Diabetikern

„Patienten mit Diabetes mellitus versterben zu 50 Prozent […] an kardiovaskulären Erkrankungen“, sagt der Mediziner Prof. Dr. med. Christian A. Schneider. Dass ein Zusammenhang zwischen der Zuckerkrankheit und Herzinfarkt und Co. besteht, wissen viele Patienten jedoch nicht. Dabei ist eine gezielte Prävention und Behandlung wichtig. Am 14. November ist Weltdiabetestag.

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Allergien und ihre Auswirkungen: Der renommierte Allergie-Experte Prof. Johannes Ring erklärt im Interview  was getan werden kann und muss  um allergische Erkrankungen einzudämmen. Foto: CC0 (Stencil)

iPiE-Projekt: So könnten künftig die Umweltauswirkungen von Arzneimitteln besser vorhergesagt werden

Die Wirkstoffe von Arzneimitteln gelangen in kleinsten Mengen in die Umwelt, zumeist über das Abwasser, manchmal auch durch unsachgemäße Entsorgung. In den meisten Fällen ist nicht zu erwarten, dass sie dort einen Schaden anrichten. Doch es gibt auch Stoffe, für die die Datenlage noch nicht ausreichend ist, um zu beurteilen, ob sie auf bestimmte Tier- oder Pflanzenarten negative Auswirkungen haben könnten. Das europäische iPiE-Projekt (Intelligent Assessment of Pharmaceuticals in the Environment) hat sich zum Ziel gesetzt, Modelle zu entwickeln, mit denen sich die Umweltrisiken von Arzneimittel-Wirkstoffen vorhersagen lassen.

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Der 17. Europäische Gesundheitskongress fand vom 25. bis 26. Oktober 2018 in München statt. / Foto: © WISO/Wolf

Europäischer Gesundheitskongress: EU-weite Nutzenbewertung von Arzneimitteln?!

Anfang des Jahres legte die Europäische Kommission einen Vorschlag vor, nach dem sie eine europäische Nutzenbewertung von neuen Arzneimitteln und Medizinprodukten einführen will. Sie soll Patienten in ganz Europa möglichst rasch Zugang zu „echten Innovationen“ ermöglichen. Auf dem 17. Europäischen Gesundheitskongress in München diskutierten Experten nun über diesen Plan. Mit dabei: Han Steutel, Vorstandsvorsitzender beim Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa).

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Bei Mukoviszidose konnten in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt werden. Wird eines Tages eine Heilung möglich sein? / Foto: ©iStock.com/spukkato (Siam Pukkato)

Leukämien: Verschiedene Strategien für höhere Heilungsraten

Bei der Behandlung der akuten lymphatischen Leukämie (ALL) hat es in den vergangenen Jahrzehnten große Fortschritte gegeben. Neben der klassischen Chemotherapie und der Stammzelltransplantation gibt es heute eine ganze Palette verschiedener Medikamente und neuer Medikamentenklassen, die alle ein Ziel verfolgen: die Heilungsraten von Menschen mit ALL zu erhöhen.

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Fünfzehn Jahre liegt die letzte Zulassung eines Alzheimer-Medikamentes zurück. Ein Konsortium will das ändern. Mit dabei: 15 forschende Pharmaunternehmen. Foto: © iStock.com/utah778

Europäisches Konsortium sagt Alzheimer den Kampf an

Alzheimer ist die häufigste Form unter den Demenzerkrankungen. Bis zum Jahr 2050 sollen sich die weltweit diagnostizierten Fälle im Vergleich zu heute auf 132,5 Millionen fast verdreifachen – eine Begleiterscheinung einer auf dem Kopf stehenden Alterspyramide. Neue Medikamente gab es in den vergangenen Jahren nicht; die letzte Zulassung liegt fünfzehn Jahre zurück. Das European Prevention of Alzheimer´s Dementia Consortium (EPAD) will das ändern. Unter seinem Dach tummeln sich 38 Organisationen. Neben Universitäten und Patientenorganisationen sind auch 15 forschende Biotech- und Pharmaunternehmen als Partner dabei.

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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