Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Eine Sepsis ist die häufigste Todesursache bei Infektionen. Besonders ältere Menschen sind gefährdet. Foto: CC0 (Stencil)

Welt-Sepsis-Tag: Impfen gegen Blutvergiftung?

Fast 200 Menschen sterben pro Tag in Deutschland an einer Blutvergiftung (Sepsis). Vor allem ältere Menschen sind anfällig. Dabei gibt es gute Möglichkeiten der Vorbeugung: Neben einer gesunden Lebensweise gehört dazu das Impfen gegen Grippe und Pneumokokken, denn so werden Infektionen vermieden. Am 13. September ist Welt-Sepsis-Tag.

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Krankheiten  die bisher nicht oder nur symptomatisch behandelt werden konnten  werden therapierbar. Neue Therapien stehen aber auch wegen ihrer Preise unter Druck. Foto: © iStock.com/Design Cells

Genschere CRISPR-Cas9: „Es wird bald Erfolge geben“

Manche bezeichnen sie als „Genschere“, andere nennen sie ein „molekulares Skalpell“: Das biomedizinische Werkzeug CRISPR/Cas9 macht es möglich, das Erbgutmolekül DNA präzise an einer beliebigen Stelle zu durchtrennen. Dadurch lassen sich bestimmte Gene ausschalten oder auch neue Genabschnitte einfügen. Experten sind davon überzeugt, dass CRISPR die Gentherapie der Zukunft entscheidend verändern und verbessern wird. Prof. Dr. Stefan Mundlos leitet in Berlin das Institut für Medizinische Genetik an der Charité und die Forschungsgruppe „Entwicklung & Krankheit“ am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik – er setzt CRISPR/Cas9 bei seiner medizinischen Grundlagenforschung ein. Wir haben mit ihm über das medizinische Potenzial, aber auch über Grenzen und Risiken der neuen Methode gesprochen.

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Ohne sie würde kein einziger mühsam entwickelter Wirkstoff zu den Patienten kommen: Denn erst die Galeniker bringen ihn in eine gebrauchsfertige Form. Foto: © iStock.com/WanjaJacob

Arzneimittelentwicklung: Ohne Galeniker geht gar nichts

Stellen Sie sich vor, pharmazeutische Forscher haben nach jahrelanger Arbeit einen vielversprechenden Wirkstoff entwickelt. Die ersten Studiendaten sind ideal und die Euphorie groß. Aber leider fehlt das gewisse Etwas, damit der Wirkstoff auch an den Ort zu dem Zeitpunkt in den Körper des Patienten gelangt, an dem er wirken soll. Der beste Wirkstoff ist dann: wirkungslos. Die Aufgabe von Galenikern ist es daher ihn in eine gebrauchsfertige Form zu bringen.

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Bei vielen Betroffenen bleibt der Knochenschwund (lange) unerkannt – und unbehandelt. Dabei ist es eine Volkskrankheit der alternden Gesellschaft. Foto: © iStock.com/Jovanmandic

Voraussetzung einer Osteoporose-Therapie? Diagnose!

Osteoporose ist eine Volkskrankheit der alternden Gesellschaft: Allein in Deutschland leiden rund 7,8 Millionen Menschen daran. Bei vielen Betroffenen bleibt sie (lange) unerkannt – und unbehandelt. Dabei gibt es Möglichkeiten, den chronischen Knochenabbau zu verlangsamen und neue Knochenmasse aufzubauen.

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Was ist ein menschliches Lebensjahr wert? Dieser Frage sind Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) nachgegangen. Foto: © iStock.com/AndreyPopov

Studien-Analyse: Der Wert eines Lebensjahres

In vielen europäischen Ländern ist es üblich, eine Kosten-Nutzen-Bewertung vorzunehmen, bevor neue Medikamente und Behandlungsmethoden in den Leistungskatalog der Krankenkassen beziehungsweise eines Nationalen Gesundheitssystems (National Health Service) aufgenommen werden. Anders als in Deutschland wird zum Beispiel in England und den Niederlanden eine konkrete Summe angesetzt, die pro statistisch gewonnenem Lebensjahr nicht überschritten werden darf. Aber wie hoch sollte diese Summe eigentlich sein? Wieviel würden die Menschen in verschiedenen Ländern für ein zusätzliches Lebensjahr bezahlen? Der Gesundheitsökonom Prof. Michael Schlander und seine Mitarbeiter sind am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg der Frage nachgegangen, was ein Lebensjahr den Menschen im internationalen Vergleich wert ist – dazu haben sie ökonomische Studien aus der ganzen Welt ausgewertet. Wir haben mit Michael Schlander über die Ergebnisse und die Schlussfolgerungen daraus gesprochen.

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Im Pharma Fakten-Interview erklärt Dr. Franz Böhme  Leiter Medical Affairs Onkologie/Hämatologie bei Bayer Vital  wie Radioaktivität in der Therapie von Krankheiten zum Einsatz kommt. Foto: © Gorodenkoff Productions - iStock

RNA-Therapien: Früher in den Krankheitsprozess eingreifen

Oft zielen Arzneimittel auf ganz bestimmte Proteine ab, die im jeweiligen Krankheitsprozess eine entscheidende Rolle spielen. Doch Therapeutika, die auf Ribonukleinsäure (RNA) basieren, können bereits auf RNA-Ebene in die fehlerhaften Vorgänge eingreifen – das heißt, noch bevor die Eiweiße überhaupt entstanden sind. Dadurch könnten sie in Zukunft die Behandlung vieler Erkrankungen revolutionieren.

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Bei Mukoviszidose konnten in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt werden. Wird eines Tages eine Heilung möglich sein? / Foto: ©iStock.com/spukkato (Siam Pukkato)

Krebs: Mehr systematische Forschungsförderung

Im Kampf gegen den Krebs gibt es große Fortschritte zu vermelden. Einen Grund sich deshalb zurückzulehnen, sieht Professor Dr. Christof von Kalle deshalb nicht. Im Gegenteil: Der Geschäftsführende Direktor des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg stellt sich die Frage, ob angesichts der wissenschaftlichen Möglichkeiten nicht zu wenig getan wird. Er fordert im Pharma Fakten-Interview deshalb eine systematische Forschungsförderung zur Durchführung klinischer Studien.

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Eine Patientenbefragung zeigt: Zu wenige immunsupprimierte Menschen wissen um ihr erhöhtes Infektionsrisiko. Foto: ©iStock.com/Esben_H

Impfstoff-Versorgung: Ein halber Schritt zurück?

Mindestens zwei Impfstoffhersteller sollen bei regionalen Rahmenverträgen künftig zum Zuge kommen. Ein Rückschritt, findet der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI). Und auch in der Unionsfraktion im Bundestag regt sich Unmut. Schließlich waren Rabattverträge für Impfstoffe gerade erst abgeschafft worden. Und das aus gutem Grund.

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Bei Disease Interception werden Menschen mit einem sehr hohen Erkrankungsrisiko durch eine individuelle Diagnose identifiziert und medizinisch überwacht. Foto: CC0 (Stencil)

Digitalisierung: Schneller neue Medikamente durch Künstliche Intelligenz?

Künstliche Intelligenz (KI) gilt als eine der Antriebskräfte der digitalen Revolution. Aber kann KI auch dabei helfen, besser und schneller Medikamente zu entwickeln? Laut einer Umfrage glaubt das die Hälfte aller Deutschen. Und in der Tat: Durch den immer gezielteren Zugriff auf immer hochwertigere Daten kann das maschinelle Lernen dazu beitragen, die Arzneimittelentwicklung zu optimieren. Dahinter steckt die Erkenntnis, dass die Wissenschaft ohne die Nutzung von Computertechnik den nächsten Entwicklungsschritt nicht gehen kann.

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Wissenschaftler haben Testsysteme entwickelt  die frühzeitig anzeigen  ob die Leber einen potenziellen neuen Arzneimittelwirkstoff problemlos verträgt – die Auswirkungen auf die Medikamentenforschung sind erfreulich. Foto: CC0 (Stencil)

Ein Test für den wissenschaftlichen Fortschritt

Wohl so ziemlich jedes forschende Pharma-Unternehmen kennt das: Da entwickelt man über viele Jahre hinweg ein neues Medikament, die ersten Studiendaten sind großartig, alles spricht für einen baldigen Durchbruch zum Wohle der Patienten – aber dann stellt sich heraus, dass es Patienten gibt, bei denen der neue Wirkstoff Leberschäden verursacht. Hätte man das doch bloß schon früher gewusst. Dann wäre Forschern, Ärzten und Patienten eine große Enttäuschung erspart geblieben.

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Eine Sepsis ist die häufigste Todesursache bei Infektionen. Besonders ältere Menschen sind gefährdet. Foto: CC0 (Stencil)

Welt-Sepsis-Tag: Impfen gegen Blutvergiftung?

Fast 200 Menschen sterben pro Tag in Deutschland an einer Blutvergiftung (Sepsis). Vor allem ältere Menschen sind anfällig. Dabei gibt es gute Möglichkeiten der Vorbeugung: Neben einer gesunden Lebensweise gehört dazu das Impfen gegen Grippe und Pneumokokken, denn so werden Infektionen vermieden. Am 13. September ist Welt-Sepsis-Tag.

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Krankheiten  die bisher nicht oder nur symptomatisch behandelt werden konnten  werden therapierbar. Neue Therapien stehen aber auch wegen ihrer Preise unter Druck. Foto: © iStock.com/Design Cells

Genschere CRISPR-Cas9: „Es wird bald Erfolge geben“

Manche bezeichnen sie als „Genschere“, andere nennen sie ein „molekulares Skalpell“: Das biomedizinische Werkzeug CRISPR/Cas9 macht es möglich, das Erbgutmolekül DNA präzise an einer beliebigen Stelle zu durchtrennen. Dadurch lassen sich bestimmte Gene ausschalten oder auch neue Genabschnitte einfügen. Experten sind davon überzeugt, dass CRISPR die Gentherapie der Zukunft entscheidend verändern und verbessern wird. Prof. Dr. Stefan Mundlos leitet in Berlin das Institut für Medizinische Genetik an der Charité und die Forschungsgruppe „Entwicklung & Krankheit“ am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik – er setzt CRISPR/Cas9 bei seiner medizinischen Grundlagenforschung ein. Wir haben mit ihm über das medizinische Potenzial, aber auch über Grenzen und Risiken der neuen Methode gesprochen.

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Ohne sie würde kein einziger mühsam entwickelter Wirkstoff zu den Patienten kommen: Denn erst die Galeniker bringen ihn in eine gebrauchsfertige Form. Foto: © iStock.com/WanjaJacob

Arzneimittelentwicklung: Ohne Galeniker geht gar nichts

Stellen Sie sich vor, pharmazeutische Forscher haben nach jahrelanger Arbeit einen vielversprechenden Wirkstoff entwickelt. Die ersten Studiendaten sind ideal und die Euphorie groß. Aber leider fehlt das gewisse Etwas, damit der Wirkstoff auch an den Ort zu dem Zeitpunkt in den Körper des Patienten gelangt, an dem er wirken soll. Der beste Wirkstoff ist dann: wirkungslos. Die Aufgabe von Galenikern ist es daher ihn in eine gebrauchsfertige Form zu bringen.

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Bei vielen Betroffenen bleibt der Knochenschwund (lange) unerkannt – und unbehandelt. Dabei ist es eine Volkskrankheit der alternden Gesellschaft. Foto: © iStock.com/Jovanmandic

Voraussetzung einer Osteoporose-Therapie? Diagnose!

Osteoporose ist eine Volkskrankheit der alternden Gesellschaft: Allein in Deutschland leiden rund 7,8 Millionen Menschen daran. Bei vielen Betroffenen bleibt sie (lange) unerkannt – und unbehandelt. Dabei gibt es Möglichkeiten, den chronischen Knochenabbau zu verlangsamen und neue Knochenmasse aufzubauen.

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Was ist ein menschliches Lebensjahr wert? Dieser Frage sind Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) nachgegangen. Foto: © iStock.com/AndreyPopov

Studien-Analyse: Der Wert eines Lebensjahres

In vielen europäischen Ländern ist es üblich, eine Kosten-Nutzen-Bewertung vorzunehmen, bevor neue Medikamente und Behandlungsmethoden in den Leistungskatalog der Krankenkassen beziehungsweise eines Nationalen Gesundheitssystems (National Health Service) aufgenommen werden. Anders als in Deutschland wird zum Beispiel in England und den Niederlanden eine konkrete Summe angesetzt, die pro statistisch gewonnenem Lebensjahr nicht überschritten werden darf. Aber wie hoch sollte diese Summe eigentlich sein? Wieviel würden die Menschen in verschiedenen Ländern für ein zusätzliches Lebensjahr bezahlen? Der Gesundheitsökonom Prof. Michael Schlander und seine Mitarbeiter sind am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg der Frage nachgegangen, was ein Lebensjahr den Menschen im internationalen Vergleich wert ist – dazu haben sie ökonomische Studien aus der ganzen Welt ausgewertet. Wir haben mit Michael Schlander über die Ergebnisse und die Schlussfolgerungen daraus gesprochen.

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Im Pharma Fakten-Interview erklärt Dr. Franz Böhme  Leiter Medical Affairs Onkologie/Hämatologie bei Bayer Vital  wie Radioaktivität in der Therapie von Krankheiten zum Einsatz kommt. Foto: © Gorodenkoff Productions - iStock

RNA-Therapien: Früher in den Krankheitsprozess eingreifen

Oft zielen Arzneimittel auf ganz bestimmte Proteine ab, die im jeweiligen Krankheitsprozess eine entscheidende Rolle spielen. Doch Therapeutika, die auf Ribonukleinsäure (RNA) basieren, können bereits auf RNA-Ebene in die fehlerhaften Vorgänge eingreifen – das heißt, noch bevor die Eiweiße überhaupt entstanden sind. Dadurch könnten sie in Zukunft die Behandlung vieler Erkrankungen revolutionieren.

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Bei Mukoviszidose konnten in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt werden. Wird eines Tages eine Heilung möglich sein? / Foto: ©iStock.com/spukkato (Siam Pukkato)

Krebs: Mehr systematische Forschungsförderung

Im Kampf gegen den Krebs gibt es große Fortschritte zu vermelden. Einen Grund sich deshalb zurückzulehnen, sieht Professor Dr. Christof von Kalle deshalb nicht. Im Gegenteil: Der Geschäftsführende Direktor des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg stellt sich die Frage, ob angesichts der wissenschaftlichen Möglichkeiten nicht zu wenig getan wird. Er fordert im Pharma Fakten-Interview deshalb eine systematische Forschungsförderung zur Durchführung klinischer Studien.

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Eine Patientenbefragung zeigt: Zu wenige immunsupprimierte Menschen wissen um ihr erhöhtes Infektionsrisiko. Foto: ©iStock.com/Esben_H

Impfstoff-Versorgung: Ein halber Schritt zurück?

Mindestens zwei Impfstoffhersteller sollen bei regionalen Rahmenverträgen künftig zum Zuge kommen. Ein Rückschritt, findet der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI). Und auch in der Unionsfraktion im Bundestag regt sich Unmut. Schließlich waren Rabattverträge für Impfstoffe gerade erst abgeschafft worden. Und das aus gutem Grund.

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Bei Disease Interception werden Menschen mit einem sehr hohen Erkrankungsrisiko durch eine individuelle Diagnose identifiziert und medizinisch überwacht. Foto: CC0 (Stencil)

Digitalisierung: Schneller neue Medikamente durch Künstliche Intelligenz?

Künstliche Intelligenz (KI) gilt als eine der Antriebskräfte der digitalen Revolution. Aber kann KI auch dabei helfen, besser und schneller Medikamente zu entwickeln? Laut einer Umfrage glaubt das die Hälfte aller Deutschen. Und in der Tat: Durch den immer gezielteren Zugriff auf immer hochwertigere Daten kann das maschinelle Lernen dazu beitragen, die Arzneimittelentwicklung zu optimieren. Dahinter steckt die Erkenntnis, dass die Wissenschaft ohne die Nutzung von Computertechnik den nächsten Entwicklungsschritt nicht gehen kann.

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Wissenschaftler haben Testsysteme entwickelt  die frühzeitig anzeigen  ob die Leber einen potenziellen neuen Arzneimittelwirkstoff problemlos verträgt – die Auswirkungen auf die Medikamentenforschung sind erfreulich. Foto: CC0 (Stencil)

Ein Test für den wissenschaftlichen Fortschritt

Wohl so ziemlich jedes forschende Pharma-Unternehmen kennt das: Da entwickelt man über viele Jahre hinweg ein neues Medikament, die ersten Studiendaten sind großartig, alles spricht für einen baldigen Durchbruch zum Wohle der Patienten – aber dann stellt sich heraus, dass es Patienten gibt, bei denen der neue Wirkstoff Leberschäden verursacht. Hätte man das doch bloß schon früher gewusst. Dann wäre Forschern, Ärzten und Patienten eine große Enttäuschung erspart geblieben.

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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