Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Langwirksame Gentherapien auf dem Vormarsch

Von der Entdeckung des Gentransfers in den 1950iger Jahren bis zum ersten gentherapeutischen Medikament verging ein halbes Jahrhundert. In Europa sind heute erst vier Gentherapien zugelassen. Sie sind die Hoffnung für Patienten mit schweren Erkrankungen. Eine Untersuchung des IGES-Instituts zeigt: Die Zahl genetischer Therapien wird in den kommenden Jahren stark zunehmen. Derzeit sind drei langwirksame Gentherapien in der Europäischen Union (EU) zugelassen – sowie ein kurzwirksames. 42 weitere stehen kurz vor der Marktreife, da sie sich in späten Phasen der klinischen Entwicklung befinden.

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Kein Thema schafft solche Kontroversen wie das Impfen. Ein Blick auf die Fakten schafft Klarheit in einem Bereich  in dem viele Unwahrheiten kursieren. Foto: © iStock.com/gopixaa (www.ohlenschlaeger.info)

Impfen? Die Wissenschaft spricht dafür.

Kein Thema schafft solche Kontroversen wie das Impfen. Jüngster Auslöser: Regisseur David Sieveking. Sein Buch und Film „Eingeimpft“ ließ die Gemüter in ganz Deutschland erhitzen. Darin versucht er auf eigene Faust herauszufinden: Welche Impfungen sind für Kinder gut und welche nicht? „Letztlich verbreitet dieser Film zahlreiche Fehlinformationen und wiederholt Mythen, die wissenschaftlich längst widerlegt sind“, kritisiert Klaus Cichutek vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI). Die Wissenschaft steht auf Seiten der Impfbefürworter – wie die Fakten zeigen.

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Die Arzneimittelausgaben sind in 2017 um 3 7 Prozent gestiegen. Das soll v.a. an den patentgeschützten Medikamenten liegen. Ihr Anteil hat sich aber praktisch nicht geändert. Foto: CC0 (Stencil)

Plus bei den Arzneimittelausgaben: Der Taifun im Wasserglas

Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind im Jahr 2017 auf 39,9 Milliarden Euro gestiegen und liegen damit um 3,7 Prozent höher als im Vorjahr. Diese Zahlen gehen aus dem neuen Arzneiverordnungs-Report 2018 (AVR) hervor, der in Berlin vorgestellt wurde. „Schuld“ daran sollen patentgeschützte Medikamente sein. Ihr Anteil an den gesamten Arzneimittelausgaben hat sich aber praktisch nicht geändert. Das kann man im AVR selbst nachlesen.

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Der BPI hat die AMNOG-Daten 2019 veröffentlicht. Foto: © iStock.com/utah778

Prognose: Arzneimittelausgaben steigen nur moderat

Sie sind die große Sorge von Gesundheits- und Sozialpolitikern: steigende Ausgaben für Arzneimittel, die die Nachhaltigkeit von Gesundheitssystemen gefährden. Eine Studie hat sich die zu erwartenden Ausgabensteigerungen für Arzneimittel in den Jahren 2017 bis 2021 in den fünf größten Märkten Europas (EU5) angeschaut. Das Ergebnis dürfte wie ein hochdosiertes Beruhigungsmittel wirken: Demnach werden die Ausgaben für Arzneimittel in den kommenden Jahren mit rund 1,5 Prozent pro Jahr nicht schneller steigen als die prognostizierten gesamtwirtschaftlichen Wachstumsraten.

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Alzheimer-Erkrankung: Eine der großen Herausforderung der kommenden Jahre. Foto: ©iStock.com/cosmin4000

Dringend gesucht: Neue Alzheimer-Medikamente

Einer von neun Menschen aus der Babyboomer-Generation wird an Alzheimer erkranken, schätzen Experten: Die Demenz-Erkrankung gilt als eine der großen Herausforderungen der kommenden Jahre. Medikamente, die die Krankheit an der Wurzel packen, gibt es trotz langjähriger Forschung bis heute nicht. Aber es besteht Grund zu Optimismus, wie der Neurologe Prof. Andreas Schmitt im Pharma Fakten-Interview erklärt. Er ist medizinischer Direktor beim biopharmazeutischen Unternehmen Biogen.

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Impfen für Alle

Jetzt impfen: Start in die Grippesaison 2018/2019

Die Grippe-Saison 2018/2019 steht vor der Tür: Das Paul Ehrlich-Institut hat bereits 10,2 Millionen Dosen an Influenza-Impfstoffen freigegeben (Stand: 07.09.2018). Schaut man sich jedoch die niedrigen Impfraten der vergangenen Jahre an, kommt man zu dem Ergebnis: Die Influenza ist eine unterschätzte Infektionskrankheit. Dabei ist die Grippe-Impfung besser als ihr Ruf. „Mit keiner anderen Impfung lassen sich hierzulande mehr Leben retten“, betont Lothar Wieler vom Robert Koch-Institut (RKI) vor dem Hintergrund des aktuell veröffentlichten Influenza-Saisonberichts 2017/2018. Die vergangene Grippewelle ist demnach „außergewöhnlich schwer“ gewesen.

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Eine Sepsis ist die häufigste Todesursache bei Infektionen. Besonders ältere Menschen sind gefährdet. Foto: CC0 (Stencil)

Welt-Sepsis-Tag: Impfen gegen Blutvergiftung?

Fast 200 Menschen sterben pro Tag in Deutschland an einer Blutvergiftung (Sepsis). Vor allem ältere Menschen sind anfällig. Dabei gibt es gute Möglichkeiten der Vorbeugung: Neben einer gesunden Lebensweise gehört dazu das Impfen gegen Grippe und Pneumokokken, denn so werden Infektionen vermieden. Am 13. September ist Welt-Sepsis-Tag.

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Krankheiten  die bisher nicht oder nur symptomatisch behandelt werden konnten  werden therapierbar. Neue Therapien stehen aber auch wegen ihrer Preise unter Druck. Foto: © iStock.com/Design Cells

Genschere CRISPR-Cas9: „Es wird bald Erfolge geben“

Manche bezeichnen sie als „Genschere“, andere nennen sie ein „molekulares Skalpell“: Das biomedizinische Werkzeug CRISPR/Cas9 macht es möglich, das Erbgutmolekül DNA präzise an einer beliebigen Stelle zu durchtrennen. Dadurch lassen sich bestimmte Gene ausschalten oder auch neue Genabschnitte einfügen. Experten sind davon überzeugt, dass CRISPR die Gentherapie der Zukunft entscheidend verändern und verbessern wird. Prof. Dr. Stefan Mundlos leitet in Berlin das Institut für Medizinische Genetik an der Charité und die Forschungsgruppe „Entwicklung & Krankheit“ am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik – er setzt CRISPR/Cas9 bei seiner medizinischen Grundlagenforschung ein. Wir haben mit ihm über das medizinische Potenzial, aber auch über Grenzen und Risiken der neuen Methode gesprochen.

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Ohne sie würde kein einziger mühsam entwickelter Wirkstoff zu den Patienten kommen: Denn erst die Galeniker bringen ihn in eine gebrauchsfertige Form. Foto: © iStock.com/WanjaJacob

Arzneimittelentwicklung: Ohne Galeniker geht gar nichts

Stellen Sie sich vor, pharmazeutische Forscher haben nach jahrelanger Arbeit einen vielversprechenden Wirkstoff entwickelt. Die ersten Studiendaten sind ideal und die Euphorie groß. Aber leider fehlt das gewisse Etwas, damit der Wirkstoff auch an den Ort zu dem Zeitpunkt in den Körper des Patienten gelangt, an dem er wirken soll. Der beste Wirkstoff ist dann: wirkungslos. Die Aufgabe von Galenikern ist es daher ihn in eine gebrauchsfertige Form zu bringen.

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Bei vielen Betroffenen bleibt der Knochenschwund (lange) unerkannt – und unbehandelt. Dabei ist es eine Volkskrankheit der alternden Gesellschaft. Foto: © iStock.com/Jovanmandic

Voraussetzung einer Osteoporose-Therapie? Diagnose!

Osteoporose ist eine Volkskrankheit der alternden Gesellschaft: Allein in Deutschland leiden rund 7,8 Millionen Menschen daran. Bei vielen Betroffenen bleibt sie (lange) unerkannt – und unbehandelt. Dabei gibt es Möglichkeiten, den chronischen Knochenabbau zu verlangsamen und neue Knochenmasse aufzubauen.

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Langwirksame Gentherapien auf dem Vormarsch

Von der Entdeckung des Gentransfers in den 1950iger Jahren bis zum ersten gentherapeutischen Medikament verging ein halbes Jahrhundert. In Europa sind heute erst vier Gentherapien zugelassen. Sie sind die Hoffnung für Patienten mit schweren Erkrankungen. Eine Untersuchung des IGES-Instituts zeigt: Die Zahl genetischer Therapien wird in den kommenden Jahren stark zunehmen. Derzeit sind drei langwirksame Gentherapien in der Europäischen Union (EU) zugelassen – sowie ein kurzwirksames. 42 weitere stehen kurz vor der Marktreife, da sie sich in späten Phasen der klinischen Entwicklung befinden.

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Kein Thema schafft solche Kontroversen wie das Impfen. Ein Blick auf die Fakten schafft Klarheit in einem Bereich  in dem viele Unwahrheiten kursieren. Foto: © iStock.com/gopixaa (www.ohlenschlaeger.info)

Impfen? Die Wissenschaft spricht dafür.

Kein Thema schafft solche Kontroversen wie das Impfen. Jüngster Auslöser: Regisseur David Sieveking. Sein Buch und Film „Eingeimpft“ ließ die Gemüter in ganz Deutschland erhitzen. Darin versucht er auf eigene Faust herauszufinden: Welche Impfungen sind für Kinder gut und welche nicht? „Letztlich verbreitet dieser Film zahlreiche Fehlinformationen und wiederholt Mythen, die wissenschaftlich längst widerlegt sind“, kritisiert Klaus Cichutek vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI). Die Wissenschaft steht auf Seiten der Impfbefürworter – wie die Fakten zeigen.

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Die Arzneimittelausgaben sind in 2017 um 3 7 Prozent gestiegen. Das soll v.a. an den patentgeschützten Medikamenten liegen. Ihr Anteil hat sich aber praktisch nicht geändert. Foto: CC0 (Stencil)

Plus bei den Arzneimittelausgaben: Der Taifun im Wasserglas

Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind im Jahr 2017 auf 39,9 Milliarden Euro gestiegen und liegen damit um 3,7 Prozent höher als im Vorjahr. Diese Zahlen gehen aus dem neuen Arzneiverordnungs-Report 2018 (AVR) hervor, der in Berlin vorgestellt wurde. „Schuld“ daran sollen patentgeschützte Medikamente sein. Ihr Anteil an den gesamten Arzneimittelausgaben hat sich aber praktisch nicht geändert. Das kann man im AVR selbst nachlesen.

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Der BPI hat die AMNOG-Daten 2019 veröffentlicht. Foto: © iStock.com/utah778

Prognose: Arzneimittelausgaben steigen nur moderat

Sie sind die große Sorge von Gesundheits- und Sozialpolitikern: steigende Ausgaben für Arzneimittel, die die Nachhaltigkeit von Gesundheitssystemen gefährden. Eine Studie hat sich die zu erwartenden Ausgabensteigerungen für Arzneimittel in den Jahren 2017 bis 2021 in den fünf größten Märkten Europas (EU5) angeschaut. Das Ergebnis dürfte wie ein hochdosiertes Beruhigungsmittel wirken: Demnach werden die Ausgaben für Arzneimittel in den kommenden Jahren mit rund 1,5 Prozent pro Jahr nicht schneller steigen als die prognostizierten gesamtwirtschaftlichen Wachstumsraten.

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Alzheimer-Erkrankung: Eine der großen Herausforderung der kommenden Jahre. Foto: ©iStock.com/cosmin4000

Dringend gesucht: Neue Alzheimer-Medikamente

Einer von neun Menschen aus der Babyboomer-Generation wird an Alzheimer erkranken, schätzen Experten: Die Demenz-Erkrankung gilt als eine der großen Herausforderungen der kommenden Jahre. Medikamente, die die Krankheit an der Wurzel packen, gibt es trotz langjähriger Forschung bis heute nicht. Aber es besteht Grund zu Optimismus, wie der Neurologe Prof. Andreas Schmitt im Pharma Fakten-Interview erklärt. Er ist medizinischer Direktor beim biopharmazeutischen Unternehmen Biogen.

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Impfen für Alle

Jetzt impfen: Start in die Grippesaison 2018/2019

Die Grippe-Saison 2018/2019 steht vor der Tür: Das Paul Ehrlich-Institut hat bereits 10,2 Millionen Dosen an Influenza-Impfstoffen freigegeben (Stand: 07.09.2018). Schaut man sich jedoch die niedrigen Impfraten der vergangenen Jahre an, kommt man zu dem Ergebnis: Die Influenza ist eine unterschätzte Infektionskrankheit. Dabei ist die Grippe-Impfung besser als ihr Ruf. „Mit keiner anderen Impfung lassen sich hierzulande mehr Leben retten“, betont Lothar Wieler vom Robert Koch-Institut (RKI) vor dem Hintergrund des aktuell veröffentlichten Influenza-Saisonberichts 2017/2018. Die vergangene Grippewelle ist demnach „außergewöhnlich schwer“ gewesen.

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Eine Sepsis ist die häufigste Todesursache bei Infektionen. Besonders ältere Menschen sind gefährdet. Foto: CC0 (Stencil)

Welt-Sepsis-Tag: Impfen gegen Blutvergiftung?

Fast 200 Menschen sterben pro Tag in Deutschland an einer Blutvergiftung (Sepsis). Vor allem ältere Menschen sind anfällig. Dabei gibt es gute Möglichkeiten der Vorbeugung: Neben einer gesunden Lebensweise gehört dazu das Impfen gegen Grippe und Pneumokokken, denn so werden Infektionen vermieden. Am 13. September ist Welt-Sepsis-Tag.

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Krankheiten  die bisher nicht oder nur symptomatisch behandelt werden konnten  werden therapierbar. Neue Therapien stehen aber auch wegen ihrer Preise unter Druck. Foto: © iStock.com/Design Cells

Genschere CRISPR-Cas9: „Es wird bald Erfolge geben“

Manche bezeichnen sie als „Genschere“, andere nennen sie ein „molekulares Skalpell“: Das biomedizinische Werkzeug CRISPR/Cas9 macht es möglich, das Erbgutmolekül DNA präzise an einer beliebigen Stelle zu durchtrennen. Dadurch lassen sich bestimmte Gene ausschalten oder auch neue Genabschnitte einfügen. Experten sind davon überzeugt, dass CRISPR die Gentherapie der Zukunft entscheidend verändern und verbessern wird. Prof. Dr. Stefan Mundlos leitet in Berlin das Institut für Medizinische Genetik an der Charité und die Forschungsgruppe „Entwicklung & Krankheit“ am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik – er setzt CRISPR/Cas9 bei seiner medizinischen Grundlagenforschung ein. Wir haben mit ihm über das medizinische Potenzial, aber auch über Grenzen und Risiken der neuen Methode gesprochen.

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Ohne sie würde kein einziger mühsam entwickelter Wirkstoff zu den Patienten kommen: Denn erst die Galeniker bringen ihn in eine gebrauchsfertige Form. Foto: © iStock.com/WanjaJacob

Arzneimittelentwicklung: Ohne Galeniker geht gar nichts

Stellen Sie sich vor, pharmazeutische Forscher haben nach jahrelanger Arbeit einen vielversprechenden Wirkstoff entwickelt. Die ersten Studiendaten sind ideal und die Euphorie groß. Aber leider fehlt das gewisse Etwas, damit der Wirkstoff auch an den Ort zu dem Zeitpunkt in den Körper des Patienten gelangt, an dem er wirken soll. Der beste Wirkstoff ist dann: wirkungslos. Die Aufgabe von Galenikern ist es daher ihn in eine gebrauchsfertige Form zu bringen.

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Bei vielen Betroffenen bleibt der Knochenschwund (lange) unerkannt – und unbehandelt. Dabei ist es eine Volkskrankheit der alternden Gesellschaft. Foto: © iStock.com/Jovanmandic

Voraussetzung einer Osteoporose-Therapie? Diagnose!

Osteoporose ist eine Volkskrankheit der alternden Gesellschaft: Allein in Deutschland leiden rund 7,8 Millionen Menschen daran. Bei vielen Betroffenen bleibt sie (lange) unerkannt – und unbehandelt. Dabei gibt es Möglichkeiten, den chronischen Knochenabbau zu verlangsamen und neue Knochenmasse aufzubauen.

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Kommentar

Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?

Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.

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