Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Mediziner Dr. Ludwin Ley im Interview: Ein 60-jähriger Patient mit Typ-2-Diabetes verliert im Mittel sechs Lebensjahre. In Kombination mit einem Herzinfarkt sind es sogar zwölf. Foto: © iStock.com/Boarding1Now (Markus Mainka)

Die Entdeckung der 19 „Diabetes-Gene“

Rund 285 Millionen Menschen sind weltweit an Typ-2-Diabetes erkrankt. Bis zum Jahr 2030, so schätzen Experten, wird diese Zahl auf rund 439 Millionen steigen, darunter werden auch mehr und mehr jüngere Menschen sein. Doch das europäische Forschungsprojekt IMIDIA („Innovative Medicines Initiative for Diabetes“) könnte dazu beitragen, den Trend zu immer mehr Diabeteserkrankungen zu stoppen.

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Pharmaunternehmen hinterlassen in der Gesellschaft einen „ökonomischen Fußabdruck".

Pharma-Branche: Innovationstherapie für die Wirtschaft

Die Gesundheitswirtschaft ist eine Wachstumsbranche auf Expansionskurs – ihre Bruttowertschöpfung wächst mit durchschnittlich 3,5 Prozent pro Jahr deutlich schneller als die der Gesamtwirtschaft. Daran haben Pharmaunternehmen einen hohen Anteil, wie verschiedene Studien über den „ökonomischen Fußabdruck“ einzelner Unternehmen zeigen.

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Aufsichtsbehörden verlassen sich bei der Arzneimittelzulassung auf randomisierte kontrollierte Studien. Allerdings stößt das Studiendesign immer öfter an Grenzen. Foto: CC0 (Stencil)

Mit digitalen Anwendungen medizinische Versorgungslücken schließen

Digital aktive Menschen sind auch digital aktive Patienten. Damit eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten in der Versorgung kranker Menschen. Mit einem Smartphone ist der digitale Gesundheitsexperte immer griffbereit. Deshalb entwickeln Pharmaunternehmen heute Konzepte „beyond the pill“: Arzneimittelmittel und Anwendung verschmelzen zu einem innovativen Gesamtpaket.

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Der Bundesrat hat jetzt einem umstrittenen Gesetz zugestimmt  das die Sicherheit in der Arzneimittelversorgung verbessern soll. Foto: CC0 (Stencil)

BPI fordert neue Rahmenbedingungen für Rabattverträge

Die längste Regierungsbildung in der Geschichte des Landes ist abgeschlossen – die Arbeit der Großen Koalition kann beginnen. Was erwartet die pharmazeutische Industrie von der neuen Regierung? Ein Interview mit Dr. Norbert Gerbsch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI), über das, was im Koalitionsvertrag steht und das, was seiner Meinung nach eigentlich drin stehen sollte.

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Die Arzneimittelausgaben sind in 2017 um 3 7 Prozent gestiegen. Das soll v.a. an den patentgeschützten Medikamenten liegen. Ihr Anteil hat sich aber praktisch nicht geändert. Foto: CC0 (Stencil)

Die Arzneimittelausgaben explodieren mal wieder

Die Fraktion der Linken im Bundestag hat die Bundesregierung aufgefordert, mehr gegen steigende Arzneimittelpreise zu tun. Seit Einführung des Gesetzes zur Nutzenbewertung (AMNOG) im Jahr 2011 sei „quasi nichts mehr geschehen.“ Die Gesetzliche Krankenversicherung werde immer mehr zum Selbstbedienungsladen der Pharmaindustrie. Ein Faktencheck.

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In einer fünfjährigen Partnerschaft wollen sich Experten aus Human- und Tiermedizin gemeinsam dem Kampf gegen Zoonosen stellen. Foto: CC0 (Stencil)

2017: So viele FSME-Erkrankungen wie seit über zehn Jahren nicht mehr

Zecken gibt es nicht nur im Sommer. Schon bei Temperaturen ab fünf Grad Celsius begeben sich die kleinen Blutsauger wieder auf die Suche nach einem Wirt. Mit ihrem Stich können sie Krankheitserreger wie die der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) auf den Menschen übertragen. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat nun erstmals die Zahl der FSME-Fälle für 2017 veröffentlicht: 481 sollen es gewesen sein – so viele wie seit über zehn Jahren nicht mehr.

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Über den Einsatz von Herz-Kreislauf-Therapien gibt es einen großen Wissensschatz. Die Versorgungsforschung kann trotzdem zu neuen Erkenntnissen führen  weiß IQVIA. Foto: CC0 (Stencil)

Mit Forschung gegen die Todesursache Nummer Eins

Fortschritten in der Prävention und Therapie ist es zu verdanken, dass die Sterberaten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in den letzten Jahrzehnten stetig zurückgegangen sind. Trotzdem sind sie weltweit immer noch Todesursache Nummer Eins. 200 Medikamente befinden sich daher in den Entwicklungspipelines biopharmazeutischer Unternehmen. Dies berichtet der amerikanische Verband der forschenden Arzneimittelhersteller PhRMA.

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„Research on Stage": 8 Forscherinnen und Forscher aus der Pharmabranche erzählten  was sie antreibt. Foto: © vfa / MIKA-fotografie | Berlin

Das ganz große Kino

Forscherinnen und Forscher aus der Pharmabranche auf der Bühne – auf die Idee muss man erstmal kommen. Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) hat es getan. Es war ganz großes Kino.

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Der Bundesrat hat jetzt einem umstrittenen Gesetz zugestimmt  das die Sicherheit in der Arzneimittelversorgung verbessern soll. Foto: CC0 (Stencil)

Orphan Drugs machen den Unterschied

Am 28. Februar ist der Tag der Seltenen Erkrankungen. Unter dem europäischen Motto „Show your Rare“ soll das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die betroffenen Patienten erhöht werden. Weltweit sind das etwa 300 Millionen Menschen. Doch jede einzelne seltene Erkrankung für sich kommt – so definiert es die Europäische Union (EU) – bei maximal fünf von 10.000 Bürgern vor. Für die Betroffenen ist das kein leichtes Schicksal. Immerhin: Noch nie gab es für sie so viele Medikamente wie heute; seit dem Jahr 2000 sind 144 Orphan Drugs zugelassen worden. Mit ihnen konnten forschende Pharma-Unternehmen in den letzten Jahren große Fortschritte in der Behandlung seltener Erkrankungen erzielen. Pharma Fakten stellt drei von ihnen vor.

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Mediziner Dr. Ludwin Ley im Interview: Ein 60-jähriger Patient mit Typ-2-Diabetes verliert im Mittel sechs Lebensjahre. In Kombination mit einem Herzinfarkt sind es sogar zwölf. Foto: © iStock.com/Boarding1Now (Markus Mainka)

Die Entdeckung der 19 „Diabetes-Gene“

Rund 285 Millionen Menschen sind weltweit an Typ-2-Diabetes erkrankt. Bis zum Jahr 2030, so schätzen Experten, wird diese Zahl auf rund 439 Millionen steigen, darunter werden auch mehr und mehr jüngere Menschen sein. Doch das europäische Forschungsprojekt IMIDIA („Innovative Medicines Initiative for Diabetes“) könnte dazu beitragen, den Trend zu immer mehr Diabeteserkrankungen zu stoppen.

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Pharmaunternehmen hinterlassen in der Gesellschaft einen „ökonomischen Fußabdruck".

Pharma-Branche: Innovationstherapie für die Wirtschaft

Die Gesundheitswirtschaft ist eine Wachstumsbranche auf Expansionskurs – ihre Bruttowertschöpfung wächst mit durchschnittlich 3,5 Prozent pro Jahr deutlich schneller als die der Gesamtwirtschaft. Daran haben Pharmaunternehmen einen hohen Anteil, wie verschiedene Studien über den „ökonomischen Fußabdruck“ einzelner Unternehmen zeigen.

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Aufsichtsbehörden verlassen sich bei der Arzneimittelzulassung auf randomisierte kontrollierte Studien. Allerdings stößt das Studiendesign immer öfter an Grenzen. Foto: CC0 (Stencil)

Mit digitalen Anwendungen medizinische Versorgungslücken schließen

Digital aktive Menschen sind auch digital aktive Patienten. Damit eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten in der Versorgung kranker Menschen. Mit einem Smartphone ist der digitale Gesundheitsexperte immer griffbereit. Deshalb entwickeln Pharmaunternehmen heute Konzepte „beyond the pill“: Arzneimittelmittel und Anwendung verschmelzen zu einem innovativen Gesamtpaket.

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Der Bundesrat hat jetzt einem umstrittenen Gesetz zugestimmt  das die Sicherheit in der Arzneimittelversorgung verbessern soll. Foto: CC0 (Stencil)

BPI fordert neue Rahmenbedingungen für Rabattverträge

Die längste Regierungsbildung in der Geschichte des Landes ist abgeschlossen – die Arbeit der Großen Koalition kann beginnen. Was erwartet die pharmazeutische Industrie von der neuen Regierung? Ein Interview mit Dr. Norbert Gerbsch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI), über das, was im Koalitionsvertrag steht und das, was seiner Meinung nach eigentlich drin stehen sollte.

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Die Arzneimittelausgaben sind in 2017 um 3 7 Prozent gestiegen. Das soll v.a. an den patentgeschützten Medikamenten liegen. Ihr Anteil hat sich aber praktisch nicht geändert. Foto: CC0 (Stencil)

Die Arzneimittelausgaben explodieren mal wieder

Die Fraktion der Linken im Bundestag hat die Bundesregierung aufgefordert, mehr gegen steigende Arzneimittelpreise zu tun. Seit Einführung des Gesetzes zur Nutzenbewertung (AMNOG) im Jahr 2011 sei „quasi nichts mehr geschehen.“ Die Gesetzliche Krankenversicherung werde immer mehr zum Selbstbedienungsladen der Pharmaindustrie. Ein Faktencheck.

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In einer fünfjährigen Partnerschaft wollen sich Experten aus Human- und Tiermedizin gemeinsam dem Kampf gegen Zoonosen stellen. Foto: CC0 (Stencil)

2017: So viele FSME-Erkrankungen wie seit über zehn Jahren nicht mehr

Zecken gibt es nicht nur im Sommer. Schon bei Temperaturen ab fünf Grad Celsius begeben sich die kleinen Blutsauger wieder auf die Suche nach einem Wirt. Mit ihrem Stich können sie Krankheitserreger wie die der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) auf den Menschen übertragen. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat nun erstmals die Zahl der FSME-Fälle für 2017 veröffentlicht: 481 sollen es gewesen sein – so viele wie seit über zehn Jahren nicht mehr.

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Über den Einsatz von Herz-Kreislauf-Therapien gibt es einen großen Wissensschatz. Die Versorgungsforschung kann trotzdem zu neuen Erkenntnissen führen  weiß IQVIA. Foto: CC0 (Stencil)

Mit Forschung gegen die Todesursache Nummer Eins

Fortschritten in der Prävention und Therapie ist es zu verdanken, dass die Sterberaten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in den letzten Jahrzehnten stetig zurückgegangen sind. Trotzdem sind sie weltweit immer noch Todesursache Nummer Eins. 200 Medikamente befinden sich daher in den Entwicklungspipelines biopharmazeutischer Unternehmen. Dies berichtet der amerikanische Verband der forschenden Arzneimittelhersteller PhRMA.

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„Research on Stage": 8 Forscherinnen und Forscher aus der Pharmabranche erzählten  was sie antreibt. Foto: © vfa / MIKA-fotografie | Berlin

Das ganz große Kino

Forscherinnen und Forscher aus der Pharmabranche auf der Bühne – auf die Idee muss man erstmal kommen. Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) hat es getan. Es war ganz großes Kino.

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Der Bundesrat hat jetzt einem umstrittenen Gesetz zugestimmt  das die Sicherheit in der Arzneimittelversorgung verbessern soll. Foto: CC0 (Stencil)

Orphan Drugs machen den Unterschied

Am 28. Februar ist der Tag der Seltenen Erkrankungen. Unter dem europäischen Motto „Show your Rare“ soll das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die betroffenen Patienten erhöht werden. Weltweit sind das etwa 300 Millionen Menschen. Doch jede einzelne seltene Erkrankung für sich kommt – so definiert es die Europäische Union (EU) – bei maximal fünf von 10.000 Bürgern vor. Für die Betroffenen ist das kein leichtes Schicksal. Immerhin: Noch nie gab es für sie so viele Medikamente wie heute; seit dem Jahr 2000 sind 144 Orphan Drugs zugelassen worden. Mit ihnen konnten forschende Pharma-Unternehmen in den letzten Jahren große Fortschritte in der Behandlung seltener Erkrankungen erzielen. Pharma Fakten stellt drei von ihnen vor.

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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