Es sind noch neun Jahre: Bis dahin sollen HIV und Hepatitis C nachhaltig bekämpft sein. Wo stehen wir damit in Deutschland? Eine Bestandsaufnahme. Foto: ©iStock.com/dusanpetkovic

HIV und HCV: Einfach mal ausrotten?

Die Vereinten Nationen und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben das Ziel ausgegeben, bis 2030 die Ausbreitung von HIV und Hepatitis C (HCV) nachhaltig zu bekämpfen und die Behandlung der betroffenen Menschen zu verbessern. Wo stehen wir damit in Deutschland? Das IGES-Institut hat eine Bestandsaufnahme angefertigt.

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HIV-Risiko senken: Wie sich das politisch steuern lässt

„In jeder Region der Welt gibt es bestimmte Bevölkerungsgruppen, die besonders gefährdet sind, sich mit HIV zu infizieren“, heißt es in einem Bericht von UNAIDS, einem gemeinsamen Programm der Vereinten Nationen. Oft lassen Gesellschaft und Politik betroffene Menschen im Stich. Dabei kann ihr Infektionsrisiko durchaus gesenkt werden – es ist eine Frage des politischen Willens.

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AIDS ein Ende setzen

Es bleiben weniger als zehn Jahre: Doch viele Länder weltweit sind nicht auf Kurs, um Aids als globale Bedrohung der öffentlichen Gesundheit bis 2030 zu beenden. Eine neue Strategie von UNAIDS, dem HIV/AIDS-Programm der Vereinten Nationen, soll das ändern. Ihre erfolgreiche Umsetzung könnte zahlreiche Neuerkrankungen und Todesfälle verhindern.

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Der Access to Medicine Index misst  inwieweit Pharmaunternehmen ihren Beitrag zum weltweiten Zugang zu Medikamenten leisten. Es gibt noch viel zu tun. Foto: CC0 (Stencil)

Globaler Zugang zu Arzneimitteln und Impfstoffen: Es geht voran

Um die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen bis 2030 zu erreichen, muss der Zugang zu Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostik-Tests in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen weiter verbessert werden. Der Access to Medicine Index misst seit über zehn Jahren, inwieweit Pharmaunternehmen ihren Beitrag dazu leisten. Fazit: Es geht voran. Aber es gibt noch viel zu tun.

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Laut UNAIDS leben 38 Millionen Menschen weltweit mit HIV. In Deutschland ist die Zahl der Menschen mit einer HIV-Infektion bis Ende 2019 auf 90.700 gestiegen  so das RKI. Am 1. Dezember ist Welt-AIDS-Tag. Foto: UNAIDS

HIV in Deutschland: „weitere Anstrengungen notwendig“

Anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember hat das Robert Koch-Institut (RKI) aktuelle Daten veröffentlicht: Demnach ist die Zahl der Menschen mit einer HIV-Infektion in Deutschland bis Ende 2019 auf 90.700 gestiegen; etwa 380 sind im vergangenen Jahr an der Immunschwäche-Krankheit gestorben. Das Programm der Vereinten Nationen UNAIDS ruft alle Länder dazu auf, ihre Bemühungen im Kampf gegen HIV/AIDS zu intensivieren. 38 Millionen Menschen weltweit leben mit HIV.

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Es sind noch neun Jahre: Bis dahin sollen HIV und Hepatitis C nachhaltig bekämpft sein. Wo stehen wir damit in Deutschland? Eine Bestandsaufnahme. Foto: ©iStock.com/dusanpetkovic

HIV und HCV: Einfach mal ausrotten?

Die Vereinten Nationen und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben das Ziel ausgegeben, bis 2030 die Ausbreitung von HIV und Hepatitis C (HCV) nachhaltig zu bekämpfen und die Behandlung der betroffenen Menschen zu verbessern. Wo stehen wir damit in Deutschland? Das IGES-Institut hat eine Bestandsaufnahme angefertigt.

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HIV-Risiko senken: Wie sich das politisch steuern lässt

„In jeder Region der Welt gibt es bestimmte Bevölkerungsgruppen, die besonders gefährdet sind, sich mit HIV zu infizieren“, heißt es in einem Bericht von UNAIDS, einem gemeinsamen Programm der Vereinten Nationen. Oft lassen Gesellschaft und Politik betroffene Menschen im Stich. Dabei kann ihr Infektionsrisiko durchaus gesenkt werden – es ist eine Frage des politischen Willens.

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AIDS ein Ende setzen

Es bleiben weniger als zehn Jahre: Doch viele Länder weltweit sind nicht auf Kurs, um Aids als globale Bedrohung der öffentlichen Gesundheit bis 2030 zu beenden. Eine neue Strategie von UNAIDS, dem HIV/AIDS-Programm der Vereinten Nationen, soll das ändern. Ihre erfolgreiche Umsetzung könnte zahlreiche Neuerkrankungen und Todesfälle verhindern.

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Der Access to Medicine Index misst  inwieweit Pharmaunternehmen ihren Beitrag zum weltweiten Zugang zu Medikamenten leisten. Es gibt noch viel zu tun. Foto: CC0 (Stencil)

Globaler Zugang zu Arzneimitteln und Impfstoffen: Es geht voran

Um die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen bis 2030 zu erreichen, muss der Zugang zu Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostik-Tests in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen weiter verbessert werden. Der Access to Medicine Index misst seit über zehn Jahren, inwieweit Pharmaunternehmen ihren Beitrag dazu leisten. Fazit: Es geht voran. Aber es gibt noch viel zu tun.

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Laut UNAIDS leben 38 Millionen Menschen weltweit mit HIV. In Deutschland ist die Zahl der Menschen mit einer HIV-Infektion bis Ende 2019 auf 90.700 gestiegen  so das RKI. Am 1. Dezember ist Welt-AIDS-Tag. Foto: UNAIDS

HIV in Deutschland: „weitere Anstrengungen notwendig“

Anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember hat das Robert Koch-Institut (RKI) aktuelle Daten veröffentlicht: Demnach ist die Zahl der Menschen mit einer HIV-Infektion in Deutschland bis Ende 2019 auf 90.700 gestiegen; etwa 380 sind im vergangenen Jahr an der Immunschwäche-Krankheit gestorben. Das Programm der Vereinten Nationen UNAIDS ruft alle Länder dazu auf, ihre Bemühungen im Kampf gegen HIV/AIDS zu intensivieren. 38 Millionen Menschen weltweit leben mit HIV.

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Krankenkassen-Chefs reden das Land kaputt

Krankenkassen-Chefs wie kürzlich Jens Baas von der Techniker erklären, dass die Bundesregierung vor der Pharmaindustrie eingeknickt sei. Er fordert, dass der Sparbeitrag der Industrie im Laufe der Beratung zum Entwurf des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes (BStabG) kräftig erhöht werden muss. Das ist Populismus in seiner reinsten Form und von Zahlen nicht gedeckt. Es schadet dem Land und seinen Menschen. Ein Kommentar von Florian Martius.

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