Susanne

Es gibt einige Krebsarten, die eine erbliche Komponente haben können. Dennoch gilt: eine genetische Veranlagung führt nicht zwangsläufig zur Erkrankung. ©iStock.com/CIPhotos

Die Rolle der Genetik bei Krebs

Krebs entsteht durch Mutationen im Erbgut, die zur unkontrollierten Vermehrung kranker Zellen und zur allmählichen Verdrängung gesunder Zellen führen. Diese Mutationen können spontan auftreten, etwa durch Schadstoffe in der Umwelt oder durch den natürlichen Alterungsprozess – etwa fünf bis zehn Prozent aller Krebspatient:innen weisen jedoch angeborene Mutationen im Erbgut auf.1

Krebs lässt sich nicht allein anhand von Blutwerten diagnostizieren. Einige Werte und Tumormarker können aber Anlass für weitere Untersuchungen sein. ©iStock.com/dusanpetkovic

Blutwerte bei Krebs

Schlechte Blutwerte bei Krebs? Eines ist ganz klar: Krebs kann nicht ausschließlich anhand der Blutwerte diagnostiziert werden. Sind bestimmte Werte verändert, kann dies jedoch eine weitergehende Diagnostik zur Folge haben und letztlich dazu beitragen, dass Krebserkrankungen früher erkannt werden. Welche Blutwerte in diesem Zusammenhang besonders wichtig sind und welche Rolle die sogenannten Tumormarker spielen, erfahren Sie im Folgenden.

Bei Männern treten einige Krebsarten, z. B. Lungen-, Darm- und Harnblasenkrebs, häufiger auf als bei Frauen. ©iStock.com/gorodenkoff

Häufige Krebsarten bei Männern

Im Jahr 2022 erkranken weltweit 10.311.610 Männer an Krebs11. Das Risiko, vor dem Alter von 75 Jahren an Krebs zu erkranken, lag damit bei 21,8 Prozent11.
Einige Krebsarten treten bei Männern wesentlich häufiger auf als bei Frauen, darunter Lungen-, Darm- und Harnblasenkrebs. Zusätzlich zählen Tumore in der Prostata und im Hoden zu den häufigsten Krebsformen bei Männern.

Neben Brustkrebs und Gebärmutterkörperkrebs zählen auch Darmkrebs, Lungenkrebs und Hautkrebs zu den häufigsten Krebsarten bei Frauen. ©iStock.com/fizkes

Häufige Krebsarten bei Frauen

Weltweit erkranken etwa 20 Prozent mehr Männer als Frauen an Krebs1. Dennoch gilt: Einige Krebserkrankungen treten vorrangig oder ausschließlich bei Frauen auf, beispielsweise Tumore in der Brust oder an den weiblichen Geschlechtsorganen. Oftmals spielen hier ähnliche Risikofaktoren eine Rolle wie bei anderen Krebsarten. Darüber hinaus kann das Erkrankungsrisiko bei einigen Krebsformen jedoch auch durch hormonelle Einflüsse erhöht sein.

Manche Krebsarten sind gefährlicher und statistisch gesehen tödlicher als andere. ©iStock.com / Mohammed Haneefa Nizamudeen

Die 10 schlimmsten Krebsarten

Krebs ist immer eine schreckliche und furchteinflößende Diagnose. Jährlich sterben weltweit etwa 10 Millionen Menschen an Krebs1. Manche Krebsarten sind jedoch gefährlicher und statistisch gesehen tödlicher als andere – auf die Fragen „Welche Krebsart ist die schlimmste?“ oder „Welche Krebsarten sind unheilbar?“ gibt es keine pauschale Antwort. Letztlich kommt es immer auch darauf an, wie weit der Krebs bereit fortgeschritten ist und welche Therapiemöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Von der Genmutation zur Metastasenbildung - so entsteht Krebs. ©iStock.com/peterschreiber.media

Wie entsteht Krebs?

Allein in Deutschland sehen sich jedes Jahr rund eine halbe Million Menschen mit einer Krebsdiagnose konfrontiert – Tendenz steigend. Doch wie entsteht Krebs eigentlich, was sind die größten Risikofaktoren und wie ist der aktuelle Forschungsstand?

Je nachdem welche Zellarten wuchern, unterteilt die Wissenschaft Krebsarten in unterschiedliche Kategorien. ©iStock.com/CIPhotos

Krebsarten in der Übersicht – eine Liste

Krebs ist ein Oberbegriff für eine Vielzahl von Krankheiten – insgesamt sind etwa rund 300 Krebsarten bekannt. Dabei gibt es seltene Krebsarten und häufige Krebsarten. Je nachdem welche Zellarten wuchern, unterteilen Wissenschaftler:innen sie in die Krebs-Kategorien Karzinome, Sarkome, Leukämien, Lymphome, Gliome und Blastome.

Im fünften und vierten Jahrhundert v. Chr. benutzte der griechische Arzt Hippokrates das altgriechische Wort „karkinos“, welches Krabbe/Krebs bedeutet. ©iStock.com / links: peterschreiber.media; rechts: pkripper503

Warum heißt Krebs Krebs?

Viele Bezeichnungen für Krankheiten sind allgemein eher unbekannt – dies gilt jedoch nicht für den Begriff Krebs. Im Gegenteil: Kaum ein medizinischer Begriff ist mit so viel Angst und Schrecken verbunden. Immerhin erkranken etwa 500.000 Menschen jährlich an Krebs – allein in Deutschland1. Doch warum heißt die Krankheit Krebs Krebs, wie hat sich der Begriff über die Jahrhunderte entwickelt und was genau wird unter der Bezeichnung heute verstanden?

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