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Nach Freigabe der Pille danach steigen Verkaufszahlen

Verhütungspanne, Missbrauch oder Sorglosigkeit in der fruchtbaren Phase – eine ungewollte Schwangerschaft kann viele Ursachen haben. „Die Pille danach“ hilft Frauen seit vielen Jahren den Eisprung nach hinten zu verschieben. Seit dem 15. März gibt es das Notfallverhütungsmittel in Deutschland ohne ärztliches Rezept. Der Absatz der Präparate, die den Eisprung verzögern, steigt seitdem.

Techniker Krankenkasse kritisiert G-BA und Ärzteschaft

Der Zusatznutzen neuer Medikamente ist eines der heißesten Streitthemen der Gesundheitswirtschaft. Wie viele Untersuchungen vor ihm kommt auch der dritte Innovationsreport der Techniker Krankenkasse (TK) mit einer eigenen Methode daher, um den Zusatznutzen von Innovationen zu bewerten. Das von Prof. Dr. Gerd Glaeske (Uni Bremen) entwickelte Konzept weicht deutlich von den offiziellen Bewertungen des G-BA ab.

Erfolge bei Melanom gutes Beispiel für Zusammenarbeit

Die Therapien gegen Krebserkrankungen und die Fortschritte bei der Behandlung von Tumoren sind aktuell ein viel diskutiertes Thema. Gerade bei Hautkrebs hat es beachtliche Fortschritte gegeben. Dennoch gibt es Kritik – etwa an den Kosten neuer Immun-Onkologika. Prof. Dr. Dirk Schadendorf, Direktor der Klinik für Dermatologie der Universitätsklinik Essen, erklärt, was sich aus Forschersicht verbessern müsste.

Die Grippesaison steht bevor: Doch eine Impfung bietet den bestmöglichen Schutz vor einer Erkrankung. Foto: CC0 (Stencil)

Die aufwändige Herstellung des Grippeimpfstoffes

Grippeviren lauern überall: an Haltegriffen in der U-Bahn, Treppengeländern oder Türgriffen. Sie fliegen durch die Luft und können uns beim Händeschütteln erreichen. Die kleinen Krankmacher verändern sich ständig. Für jede Grippesaison muss daher ein spezieller Impfstoff hergestellt werden. Die Produktion ist aufwändig und es ist nicht leicht die richtige Zusammensetzung herauszufinden.

Prof. Hans-Christoph Diener sieht einen Vorteil bei Migräne darin  dass sie mit zunehmendem Alter verschwindet. Foto: © privat

Migräne verschwindet mit zunehmendem Alter

Kopfschmerzen sind nicht gleich Kopfschmerzen: Bei rund acht Millionen Deutschen pochen sie, hämmern oder drücken auf Schläfen und Gemüt. Pharma Fakten sprach anlässlich des deutschen Kopfschmerztages am Samstag, 5. September, mit Prof. Dr. Hans-Christoph Diener über das Eingrenzen, Heilungschancen und ungewöhnliche Arten der Beschwerden. Er ist Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Essen und Leiter des Westdeutschen Kopfschmerzzentrums.

Anzahl der Hepatitis-Toten soll dramatisch sinken

Bei der ersten Welt-Hepatitis-Konferenz in Glasgow (World Hepatitis Summit 2015) haben die Kongressteilnehmer das Ziel ausgerufen, die durch das Hepatitis-Virus steigenden Todeszahlen drastisch zu senken. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und World Hepatitis Alliance (WHA) sterben jährlich bis zu 1,4 Millionen Menschen – pro Tag sind das 4000 Todesopfer. Mehr als 400 Millionen Frauen und Männer haben eine chronische Infektion mit Hepatitis B oder C.

PCSK9-Hemmer bringen neuen Durchbruch im Kampf gegen Cholesterin

Infarkte und Schlaganfälle schon in jungen Jahren – das droht Patienten mit angeborener Hypercholesterinämie. Fälle von extrem erhöhtem Cholesterinspiegel sind mit den verfügbaren Medikamenten nur schwer in den Griff zu bekommen. Aufwändige Blutwäschen sind für mehr als 1.000 Patienten die einzige Option. Neue Antikörper, sogenannte PCSK9-Hemmer, könnten das ändern. Ärzte und Hersteller sprechen von einer Durchbruchsinnovation.

Prof. Elisabeth Steinhagen-Thiessen ist Ärztliche Leiterin der Lipidambulanz und Lipidapherese in der Charité in Berlin. Sie schätzt die Wirkung von Statinen. Foto: © Charité

Statine gegen hohes Cholesterin – Wunderwaffe oder Pharmatrick?

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind immer noch Todesursache Nummer Eins in Deutschland. Der Cholesterinspiegel spielt dabei eine wichtige Rolle. Statine sind die Standardtherapie bei zu hohen Werten. Trotzdem sehen sie sich immer wieder der Kritik ausgesetzt. Pharma Fakten hat mit Prof. Elisabeth Steinhagen-Thiessen, Ärztliche Leiterin der Lipidambulanz und Lipidapherese in der Charité in Berlin über ihre Erfahrungen gesprochen.

"Superbugs": Über 30.000 Tote durch gegen Antibiotika resistente Keime in Europa. Foto: CC0 (Stencil)

Cholesterinsenker stehen unter Beschuss – Der Nutzen von Statinen

Eine der häufigsten Todesursachen in den Industrieländern sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 40 Prozent der Deutschen sterben an Herzinfarkt oder Schlaganfall. Zu hohe Cholesterinwerte gelten dabei als Risikofaktor. Statine jedoch können die gefährlichen Blutfette reduzieren und somit Leben retten. Dennoch gibt es die Kritik, Statine würden zu häufig verschrieben.

© Pharma Fakten e.V.
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