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© Pharma Fakten e.V.

Verbotsliste schmilzt zusammen

Der vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) verhängte Verkaufsstopp von ursprünglich 27 Medikamenten betrifft immer weniger Arzneien. Grund für die Sperrung dieser generischen Präparate sind Unregelmäßigkeiten bei klinischen Studien in Indien. Einige deutsche Hersteller haben gegen das Ruhen der Zulassung Einspruch eingelegt, so dass ihre Medikamente wieder verkauft werden dürfen.

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Neokolonialismus liegt in der Luft

Klinische Studien aus Indien sind durch unsaubere Studienergebnisse in Verruf geraten. Dennoch wird die Pharmaindustrie an Standorten in Schwellenländern und in der Dritten Welt weiterhin forschen. Denn diese Einzelfälle erzeugen ein verzerrtes Bild von wissenschaftlicher Forschung auf dem Subkontinent.

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Fortschritte im Kampf gegen die Tropenkrankheit

Weltweit sind mehr als eine halbe Million Menschen im vergangenen Jahr an der Tropenkrankheit Malaria gestorben. Die Anzahl der Toten hat sich zuletzt jedoch drastisch reduziert. Das liegt unter anderem an einer immer besser werdenden medizinischen Versorgung in den Ländern.

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BfArM legt Verkauf von 27 Arzneien auf Eis

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) lässt die Zulassung von 27 Arzneien von 15 Herstellern ruhen. Grund dafür sind unzuverlässige klinische Studien aus Indien. Insgesamt waren 176 Zulassungen von 28 Pharmaunternehmen überprüft worden.

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176 Zulassungen werden überprüft

Die indische Firma GVK Biosciences steht im Verdacht, bei Studien für die Zulassung von Generika schwere Fehler begangen zu haben. Betroffen sind dadurch auch Medikamente auf dem deutschen Markt. Für die ersten Arzneimittel wurde bereits die Suspendierung angeordnet. Gesundheitsgefahren gebe es jedoch nicht.

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