Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Das „Ebola+“-Programm der IMI: Es wurden Projekte gefördert  die an Impfstoffkandidaten forschten und diagnostische Tests entwickelten. Foto: ©iStock.com/Motortion

Gemeinsam gegen Ebola: „Die Welt war nicht bereit für einen solchen Krankheitsausbruch“

In den Jahren 2014 und 2015 ereignete sich in Westafrika der bislang größte Ebolafieber-Ausbruch in der Geschichte. Genau in dieser Zeit riefen die Verantwortlichen der Innovative Medicines Initiative (IMI) – eine öffentlich-private Partnerschaft zwischen Europäischer Union und europäischer Pharmaindustrie – das „Ebola+“-Programm ins Leben. In diesem Rahmen wurden 12 Projekte gefördert, die u.a. an Impfstoffkandidaten forschten und diagnostische Tests entwickelten.

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Ein deutsches Wissenschaftler-Team hat Maßnahmen erarbeitet  die zu einer Erhöhung der Impfraten beitragen könnten. Foto: ©iStock.com/Pixel_away

Impfraten erhöhen: Gründe des Nicht-Impfens gezielt angehen

Das sogenannte „5C-Modell“ beschreibt fünf wesentliche psychologische Gründe der Entscheidung zum Impfen oder Nicht-Impfen. Demnach können der Grad des Vertrauens in die Vakzine (Confidence), das individuell wahrgenommene Krankheitsrisiko (Complacency), mögliche Barrieren im Alltag (Constraints), das eigene Informationsbedürfnis (Calculation) sowie das Verantwortungsgefühl für die Gemeinschaft (Collective Responsibility) ausschlaggebend für das Impfverhalten sein. Ein Wissenschaftler-Team der Universität Erfurt und der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen hat Maßnahmen erarbeitet, die zu einer Erhöhung der Impfraten beitragen könnten.

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In einer Publikation hat ein deutsches Wissenschaftler-Team dargelegt  wie sich Impfverhalten psychologisch erklären  messen und verändern lässt. ©iStock.com/Rallef

Warum entscheiden sich Menschen für oder gegen eine Impfung?

Im Sommer meldete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Kampf gegen Masern ernüchternde Zahlen: In den ersten sechs Monaten von 2019 wurden in der europäischen Region etwa 90.000 Fälle gemeldet – mehr als im Gesamtjahr 2018. Für ein Wissenschaftler-Team der Universität Erfurt und der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen ist klar: Es gilt, „sich mit den Gründen zu beschäftigen, warum Menschen sich und ihre Kinder nicht impfen lassen.“ In einer Publikation im Bundesgesundheitsblatt haben sie dargelegt, wie sich Impfverhalten psychologisch erklären, messen und verändern lässt.

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Die Präzisionsonkologie ist das neue große Thema im Kampf gegen Krebs. Im Interview spricht Prof. Dr. Thomas Seufferlein über die Chancen  die sich für Patienten daraus ergeben können. Foto: © iStock.com/CIPhotos

Präzisionsonkologie: Der nächste Schritt im Kampf gegen Krebs

Die Präzisionsonkologie ist das neue große Thema im Kampf gegen Tumorerkrankungen – der erste Vertreter eines so genannten tumoragnostischen Wirkstoffes wurde bereits zugelassen. Ein Interview* mit Prof. Dr. Thomas Seufferlein vom Universitätsklinikum Ulm über die Chancen, die sich für Patienten daraus ergeben können.

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Die Erforschung und Entwicklung neuer Grippe-Impfstoffe könnte sich bald deutlich verbessern – dank eines Projektes  an dem sich 22 sehr unterschiedliche Partner beteiligen. ©iStock.com/Christoph Burgstedt

Ein Werkzeugkasten gegen Grippeviren

Im Kampf gegen Grippeviren gibt es bald neue Unterstützung: Ein Projekt der europäischen Innovative-Medicines-Initiative (IMI) hat das Ziel, eine Toolbox zu entwickeln, mit deren Hilfe die Erforschung und Entwicklung von Grippe-Impfstoffen weltweit verbessert werden kann.

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Jeder Mensch hat ein angeborenes Immunsystem. Foto: ©iStock.com/Eraxion (Sebastian Kaulitzki)

Von A wie Antikörper bis T wie Thymus: Wie das Immunsystem Krankheiten bekämpft

Das Immunsystem hat starke Abwehrkräfte: „Es sitzt nicht an einem einzigen Ort im Körper – sondern es besteht aus einem Netzwerk an Zellen, Molekülen, Gewebe und Organen, die zusammen arbeiten, um den Körper zu schützen“, erklären die Wissenschaftler des US-amerikanischen „Cancer Research Institute“ (CRI). Im Kampf gegen Infektionen und Krankheiten wie Krebs ist das Immunsystem entscheidend. Das macht sich die Immuntherapie zu Nutze.

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Patentschutz aufweichen  Zwangslizenzen vergeben  um die Produktion von Corona-Impfstoffen zu beschleunigen? Das ist keine Lösung. Foto: ©iStock.com/RossHelen

Krebs in 15 Jahren heilbar?

Ist Krebs in 15 Jahren heilbar? Mit dieser Frage sahen sich vier Experten beim 18. Europäischen Gesundheitskongress in München konfrontiert. Insbesondere der Krebsforscher Prof. Dirk Jäger fand darauf eine eindeutige Antwort.

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"Forschung ist die beste Medizin": Blogger  Influencer  Youtuber schauten hinter die Kulissen von Pharmaunternehmen. Foto: © vfa / B. Brundert

Forschung? „Weil es so verdammt viel zu tun gibt.“

Forschung anfassbar machen – aber anders: Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) hat Influencer, Blogger und Youtuber in einige seiner Mitgliedsunternehmen geschickt, ausgestattet mit einer Kamera und angetrieben von großer Neugierde: Dort haben sie Forscherinnen und Forschern über die Schulter geschaut. Im Gasometer in Berlin-Schöneberg haben sie darüber erzählt. Die Pharmaforschung war der Star des Abends.

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Die jährliche Pressekonferenz des AVR in Berlin. Foto: Pharma Fakten

AVR 2019: Arzneimittelausgaben steigen moderat

Die Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind im Jahr 2018 um 3,2 Prozent auf 41,2 Milliarden Euro gestiegen. Das geht aus dem Arzneiverordnungs-Report (AVR) hervor, der jährlich u. a. von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) und dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) herausgegeben wird. Es ist ein moderater Anstieg, wie die Autoren sagen. Ein Dorn im Auge ist ihnen aber die Preisentwicklung bei neuen Medikamenten. Kritik gibt es von den Pharmaverbänden.

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Das „Ebola+“-Programm der IMI: Es wurden Projekte gefördert  die an Impfstoffkandidaten forschten und diagnostische Tests entwickelten. Foto: ©iStock.com/Motortion

Gemeinsam gegen Ebola: „Die Welt war nicht bereit für einen solchen Krankheitsausbruch“

In den Jahren 2014 und 2015 ereignete sich in Westafrika der bislang größte Ebolafieber-Ausbruch in der Geschichte. Genau in dieser Zeit riefen die Verantwortlichen der Innovative Medicines Initiative (IMI) – eine öffentlich-private Partnerschaft zwischen Europäischer Union und europäischer Pharmaindustrie – das „Ebola+“-Programm ins Leben. In diesem Rahmen wurden 12 Projekte gefördert, die u.a. an Impfstoffkandidaten forschten und diagnostische Tests entwickelten.

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Ein deutsches Wissenschaftler-Team hat Maßnahmen erarbeitet  die zu einer Erhöhung der Impfraten beitragen könnten. Foto: ©iStock.com/Pixel_away

Impfraten erhöhen: Gründe des Nicht-Impfens gezielt angehen

Das sogenannte „5C-Modell“ beschreibt fünf wesentliche psychologische Gründe der Entscheidung zum Impfen oder Nicht-Impfen. Demnach können der Grad des Vertrauens in die Vakzine (Confidence), das individuell wahrgenommene Krankheitsrisiko (Complacency), mögliche Barrieren im Alltag (Constraints), das eigene Informationsbedürfnis (Calculation) sowie das Verantwortungsgefühl für die Gemeinschaft (Collective Responsibility) ausschlaggebend für das Impfverhalten sein. Ein Wissenschaftler-Team der Universität Erfurt und der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen hat Maßnahmen erarbeitet, die zu einer Erhöhung der Impfraten beitragen könnten.

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In einer Publikation hat ein deutsches Wissenschaftler-Team dargelegt  wie sich Impfverhalten psychologisch erklären  messen und verändern lässt. ©iStock.com/Rallef

Warum entscheiden sich Menschen für oder gegen eine Impfung?

Im Sommer meldete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Kampf gegen Masern ernüchternde Zahlen: In den ersten sechs Monaten von 2019 wurden in der europäischen Region etwa 90.000 Fälle gemeldet – mehr als im Gesamtjahr 2018. Für ein Wissenschaftler-Team der Universität Erfurt und der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen ist klar: Es gilt, „sich mit den Gründen zu beschäftigen, warum Menschen sich und ihre Kinder nicht impfen lassen.“ In einer Publikation im Bundesgesundheitsblatt haben sie dargelegt, wie sich Impfverhalten psychologisch erklären, messen und verändern lässt.

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Die Präzisionsonkologie ist das neue große Thema im Kampf gegen Krebs. Im Interview spricht Prof. Dr. Thomas Seufferlein über die Chancen  die sich für Patienten daraus ergeben können. Foto: © iStock.com/CIPhotos

Präzisionsonkologie: Der nächste Schritt im Kampf gegen Krebs

Die Präzisionsonkologie ist das neue große Thema im Kampf gegen Tumorerkrankungen – der erste Vertreter eines so genannten tumoragnostischen Wirkstoffes wurde bereits zugelassen. Ein Interview* mit Prof. Dr. Thomas Seufferlein vom Universitätsklinikum Ulm über die Chancen, die sich für Patienten daraus ergeben können.

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Die Erforschung und Entwicklung neuer Grippe-Impfstoffe könnte sich bald deutlich verbessern – dank eines Projektes  an dem sich 22 sehr unterschiedliche Partner beteiligen. ©iStock.com/Christoph Burgstedt

Ein Werkzeugkasten gegen Grippeviren

Im Kampf gegen Grippeviren gibt es bald neue Unterstützung: Ein Projekt der europäischen Innovative-Medicines-Initiative (IMI) hat das Ziel, eine Toolbox zu entwickeln, mit deren Hilfe die Erforschung und Entwicklung von Grippe-Impfstoffen weltweit verbessert werden kann.

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Jeder Mensch hat ein angeborenes Immunsystem. Foto: ©iStock.com/Eraxion (Sebastian Kaulitzki)

Von A wie Antikörper bis T wie Thymus: Wie das Immunsystem Krankheiten bekämpft

Das Immunsystem hat starke Abwehrkräfte: „Es sitzt nicht an einem einzigen Ort im Körper – sondern es besteht aus einem Netzwerk an Zellen, Molekülen, Gewebe und Organen, die zusammen arbeiten, um den Körper zu schützen“, erklären die Wissenschaftler des US-amerikanischen „Cancer Research Institute“ (CRI). Im Kampf gegen Infektionen und Krankheiten wie Krebs ist das Immunsystem entscheidend. Das macht sich die Immuntherapie zu Nutze.

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Patentschutz aufweichen  Zwangslizenzen vergeben  um die Produktion von Corona-Impfstoffen zu beschleunigen? Das ist keine Lösung. Foto: ©iStock.com/RossHelen

Krebs in 15 Jahren heilbar?

Ist Krebs in 15 Jahren heilbar? Mit dieser Frage sahen sich vier Experten beim 18. Europäischen Gesundheitskongress in München konfrontiert. Insbesondere der Krebsforscher Prof. Dirk Jäger fand darauf eine eindeutige Antwort.

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"Forschung ist die beste Medizin": Blogger  Influencer  Youtuber schauten hinter die Kulissen von Pharmaunternehmen. Foto: © vfa / B. Brundert

Forschung? „Weil es so verdammt viel zu tun gibt.“

Forschung anfassbar machen – aber anders: Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) hat Influencer, Blogger und Youtuber in einige seiner Mitgliedsunternehmen geschickt, ausgestattet mit einer Kamera und angetrieben von großer Neugierde: Dort haben sie Forscherinnen und Forschern über die Schulter geschaut. Im Gasometer in Berlin-Schöneberg haben sie darüber erzählt. Die Pharmaforschung war der Star des Abends.

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Die jährliche Pressekonferenz des AVR in Berlin. Foto: Pharma Fakten

AVR 2019: Arzneimittelausgaben steigen moderat

Die Arzneimittelausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind im Jahr 2018 um 3,2 Prozent auf 41,2 Milliarden Euro gestiegen. Das geht aus dem Arzneiverordnungs-Report (AVR) hervor, der jährlich u. a. von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) und dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) herausgegeben wird. Es ist ein moderater Anstieg, wie die Autoren sagen. Ein Dorn im Auge ist ihnen aber die Preisentwicklung bei neuen Medikamenten. Kritik gibt es von den Pharmaverbänden.

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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