Schlagwort: Hepatitis

Die Eliminierung von Hepatitis C bis 2030 ist ein hehres Ziel. Doch wer es erreichen will  muss von den klassischen Wegen abweichen – und tief in die Drogenszene eintauchen. Foto: CC0 (Stencil)

Hepatitis C-Eliminierung: Rein in die Drogenszene

Die Eliminierung von Hepatitis C bis 2030 ist ein hehres Ziel. Doch wer es erreichen will, muss von den klassischen Wegen abweichen – und tief in die Drogenszene eintauchen.

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Medikamente werden für den Weltmarkt entwickelt. Sie müssen deshalb klimatisch extrem belastbar sein. Das sicherzustellen ist Aufgabe von Stabilitätslogistikern. Foto: CC0 (Stencil)

Ehrgeiz Mangelware: Die Eliminierung der Hepatitis C

Hepatitis C ließe sich binnen einer Generation ausrotten – die Voraussetzungen dafür wurden mit der Entwicklung der neuesten Generation direkt wirkender antiviraler Medikamente (DAAs) geschaffen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat deshalb das ehrgeizige Ziel formuliert, die Lebererkrankung bis zum Jahr 2030 zu eliminieren. Bisher sieht es allerdings nicht so aus, als ob das klappen könnte – es passiert schlicht zu wenig. Eine aktuelle Studie in der Fachzeitschrift The Lancet zeigt, was sich ändern müsste.

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Nutzen forschende Pharmaunternehmen eine EU-Verordnung aus  um das große Geld zu machen? Ein Faktencheck. Foto: ©iStock.com/Alexander Raths

Total normal: Die GKV-Ausgaben für Arzneimittel

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat eine volle Agenda: Digitalisierung, Aktionsplan Diabetes, Dauerbaustelle Pflege oder Organtransplantation sind nur einige der Themen. Nur um eines muss er sich nicht kümmern: Auch in diesem Jahr sind die Ausgaben für Arzneimittel der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) im Rahmen – oder eben: total normal.

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Zwei Beispiele: Australien macht vor  wie man mit Programmen die Gesundheit von Menschen erheblich verbessern kann. Eine Blaupause für Deutschland? / Foto: Stencil - CC0

Australien: Gesundheitsprogramme mit großer Wirkung

Medizinischer Fortschritt kann das Leben von Patientinnen und Patienten nur verbessern, wenn er auch bei ihnen ankommt. Was nutzen neue Medikamente oder Impfstoffe, wenn sie die Menschen nicht oder nicht in ausreichendem Maße erreichen? Dass das auch in Deutschland ein Thema sein kann, zeigt ein Blick ans andere Ende der Welt. Australien macht vor, wie man mit konzertierten Aktionen und Gesundheitsprogrammen die Gesundheit von Menschen erheblich verbessern kann. Eine Blaupause für Deutschland?

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Deutschland läuft in Sachen Hepatitis C-Eliminierung hinterher. Foto: ©iStock.com/vchal

Welt-Hepatitis-Tag: Deutschland drückt sich vor der Dunkelziffer

Das große Ziel lautet: Bis ins Jahr 2030 soll Hepatitis C weitgehend vom Planeten radiert sein. Darauf haben sich im Jahr 2016 194 Länder geeinigt. Aber erst zwölf Länder sind „on track“. Deutschland gehörte auch mal zu diesem Kreis, wurde aber gestrichen. Der Grund: zu geringe Behandlungszahlen in Folge von zu wenig Diagnostik, so die Weltgesundheitsorganisation.

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Welt-Hepatitis-Tag 2018: Auf der Suche nach den Millionen

Die virale Hepatitis ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Rund 300 Millionen Menschen sind infiziert, wissen das aber nicht. Das Bewusstsein für die Erkrankung zu erhöhen, ist deshalb das Ziel des alljährlichen Welt-Hepatitis-Tages (28. Juli). Schließlich kann nur behandelt werden, wer seinen Status kennt.

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Bei Mukoviszidose konnten in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt werden. Wird eines Tages eine Heilung möglich sein? / Foto: ©iStock.com/spukkato (Siam Pukkato)

Ein Schritt nach vorne, zwei zurück

Bei den Experten der World Hepatitis Alliance galt Deutschland eine Zeit lang als eine Art Musterknabe. Gelobt wurde, wie hierzulande die verschiedenen Interessengruppen zusammengebracht wurden, um das WHO-Ziel der Eliminierung von Hepatitis C bis zum Jahr 2030 zu erreichen. Doch nun regen sich Zweifel, ob das auch alles effektiv ist. Was fehlt, ist der politische Wille, erklärt Achim Kautz, geschäftsführender Gesellschafter der Leberhilfe Projekt im Pharma Fakten-Interview.

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Hepatitis C: Was Heilung kostet

Das Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung (Zi) hat sich die Hepatitis C-Verordnungen seit der Einführung der neuesten Generation direkt wirkender antiviraler Medikamente angeschaut. Dabei zeigt sich: Gesamtgesellschaftlich könnten die Ausgaben eine gute Investition in die Zukunft sein. Komischerweise rechnet niemand so. 

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Neue Antibiotika werden dringend gebraucht. Das britische Gesundheitssystem testet deshalb ein neues Bezahlmodell  um die Entwicklung von Antiinfektiva zu beschleunigen. Foto: ©iStock.com/microgen

Neue Antibiotika-, Krebs-, HIV- und Hepatitis-Mittel werden für unverzichtbar erklärt

Alle zwei Jahre schreibt die Weltgesundheitsorganisation ihre „Essential Medicines List“ (EML) neu. Aufgeführt sind dort Arzneimittel, die die WHO-Experten für so wichtig halten, dass der Zugang zu ihnen in allen Ländern der Welt für alle Patienten offen stehen sollte. Die EML 2017 enthält 55 neue Medikamente – darunter viele der erfolgreichen modernen Arzneimittel gegen globale Gesundheitsprobleme wie Krebs, Hepatitis C, Tuberkulose und HIV.

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Die Mehrheit der Hepatitis B und C-Erkrankungen bleiben unerkannt und unbehandelt.

Weltgesundheitsorganisation fordert eine „dringende Antwort“ auf Hepatitis B und C

325 Millionen Menschen – so viele leiden nach Schätzungen weltweit an einer Hepatitis B- (HBV) oder einer Hepatitis C-Infektion (HCV). Doch bei der großen Mehrheit von ihnen bleibt die Erkrankung unerkannt und unbehandelt. Das geht aus dem aktuellen Global Hepatitis Report der Weltgesundheitsorganisation hervor. Bis 2030 will die WHO die beiden gefährlichsten Hepatitis-Typen eliminieren. Dafür fehlt bislang der politische Wille – auch in Deutschland.

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Die Eliminierung von Hepatitis C bis 2030 ist ein hehres Ziel. Doch wer es erreichen will  muss von den klassischen Wegen abweichen – und tief in die Drogenszene eintauchen. Foto: CC0 (Stencil)

Hepatitis C-Eliminierung: Rein in die Drogenszene

Die Eliminierung von Hepatitis C bis 2030 ist ein hehres Ziel. Doch wer es erreichen will, muss von den klassischen Wegen abweichen – und tief in die Drogenszene eintauchen.

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Medikamente werden für den Weltmarkt entwickelt. Sie müssen deshalb klimatisch extrem belastbar sein. Das sicherzustellen ist Aufgabe von Stabilitätslogistikern. Foto: CC0 (Stencil)

Ehrgeiz Mangelware: Die Eliminierung der Hepatitis C

Hepatitis C ließe sich binnen einer Generation ausrotten – die Voraussetzungen dafür wurden mit der Entwicklung der neuesten Generation direkt wirkender antiviraler Medikamente (DAAs) geschaffen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat deshalb das ehrgeizige Ziel formuliert, die Lebererkrankung bis zum Jahr 2030 zu eliminieren. Bisher sieht es allerdings nicht so aus, als ob das klappen könnte – es passiert schlicht zu wenig. Eine aktuelle Studie in der Fachzeitschrift The Lancet zeigt, was sich ändern müsste.

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Nutzen forschende Pharmaunternehmen eine EU-Verordnung aus  um das große Geld zu machen? Ein Faktencheck. Foto: ©iStock.com/Alexander Raths

Total normal: Die GKV-Ausgaben für Arzneimittel

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat eine volle Agenda: Digitalisierung, Aktionsplan Diabetes, Dauerbaustelle Pflege oder Organtransplantation sind nur einige der Themen. Nur um eines muss er sich nicht kümmern: Auch in diesem Jahr sind die Ausgaben für Arzneimittel der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) im Rahmen – oder eben: total normal.

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Zwei Beispiele: Australien macht vor  wie man mit Programmen die Gesundheit von Menschen erheblich verbessern kann. Eine Blaupause für Deutschland? / Foto: Stencil - CC0

Australien: Gesundheitsprogramme mit großer Wirkung

Medizinischer Fortschritt kann das Leben von Patientinnen und Patienten nur verbessern, wenn er auch bei ihnen ankommt. Was nutzen neue Medikamente oder Impfstoffe, wenn sie die Menschen nicht oder nicht in ausreichendem Maße erreichen? Dass das auch in Deutschland ein Thema sein kann, zeigt ein Blick ans andere Ende der Welt. Australien macht vor, wie man mit konzertierten Aktionen und Gesundheitsprogrammen die Gesundheit von Menschen erheblich verbessern kann. Eine Blaupause für Deutschland?

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Deutschland läuft in Sachen Hepatitis C-Eliminierung hinterher. Foto: ©iStock.com/vchal

Welt-Hepatitis-Tag: Deutschland drückt sich vor der Dunkelziffer

Das große Ziel lautet: Bis ins Jahr 2030 soll Hepatitis C weitgehend vom Planeten radiert sein. Darauf haben sich im Jahr 2016 194 Länder geeinigt. Aber erst zwölf Länder sind „on track“. Deutschland gehörte auch mal zu diesem Kreis, wurde aber gestrichen. Der Grund: zu geringe Behandlungszahlen in Folge von zu wenig Diagnostik, so die Weltgesundheitsorganisation.

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Welt-Hepatitis-Tag 2018: Auf der Suche nach den Millionen

Die virale Hepatitis ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Rund 300 Millionen Menschen sind infiziert, wissen das aber nicht. Das Bewusstsein für die Erkrankung zu erhöhen, ist deshalb das Ziel des alljährlichen Welt-Hepatitis-Tages (28. Juli). Schließlich kann nur behandelt werden, wer seinen Status kennt.

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Bei Mukoviszidose konnten in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt werden. Wird eines Tages eine Heilung möglich sein? / Foto: ©iStock.com/spukkato (Siam Pukkato)

Ein Schritt nach vorne, zwei zurück

Bei den Experten der World Hepatitis Alliance galt Deutschland eine Zeit lang als eine Art Musterknabe. Gelobt wurde, wie hierzulande die verschiedenen Interessengruppen zusammengebracht wurden, um das WHO-Ziel der Eliminierung von Hepatitis C bis zum Jahr 2030 zu erreichen. Doch nun regen sich Zweifel, ob das auch alles effektiv ist. Was fehlt, ist der politische Wille, erklärt Achim Kautz, geschäftsführender Gesellschafter der Leberhilfe Projekt im Pharma Fakten-Interview.

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Hepatitis C: Was Heilung kostet

Das Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung (Zi) hat sich die Hepatitis C-Verordnungen seit der Einführung der neuesten Generation direkt wirkender antiviraler Medikamente angeschaut. Dabei zeigt sich: Gesamtgesellschaftlich könnten die Ausgaben eine gute Investition in die Zukunft sein. Komischerweise rechnet niemand so. 

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Neue Antibiotika werden dringend gebraucht. Das britische Gesundheitssystem testet deshalb ein neues Bezahlmodell  um die Entwicklung von Antiinfektiva zu beschleunigen. Foto: ©iStock.com/microgen

Neue Antibiotika-, Krebs-, HIV- und Hepatitis-Mittel werden für unverzichtbar erklärt

Alle zwei Jahre schreibt die Weltgesundheitsorganisation ihre „Essential Medicines List“ (EML) neu. Aufgeführt sind dort Arzneimittel, die die WHO-Experten für so wichtig halten, dass der Zugang zu ihnen in allen Ländern der Welt für alle Patienten offen stehen sollte. Die EML 2017 enthält 55 neue Medikamente – darunter viele der erfolgreichen modernen Arzneimittel gegen globale Gesundheitsprobleme wie Krebs, Hepatitis C, Tuberkulose und HIV.

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Die Mehrheit der Hepatitis B und C-Erkrankungen bleiben unerkannt und unbehandelt.

Weltgesundheitsorganisation fordert eine „dringende Antwort“ auf Hepatitis B und C

325 Millionen Menschen – so viele leiden nach Schätzungen weltweit an einer Hepatitis B- (HBV) oder einer Hepatitis C-Infektion (HCV). Doch bei der großen Mehrheit von ihnen bleibt die Erkrankung unerkannt und unbehandelt. Das geht aus dem aktuellen Global Hepatitis Report der Weltgesundheitsorganisation hervor. Bis 2030 will die WHO die beiden gefährlichsten Hepatitis-Typen eliminieren. Dafür fehlt bislang der politische Wille – auch in Deutschland.

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Kommentar

Deutschland fördert Braunkohle, aber keine Spitzenforschung

Scheibchenweise kommt es ans Licht: Der Beitrag der Pharmaunternehmen zum geplanten GKV-Spargesetz des Bundesgesundheitsministeriums hat sich gegenüber der ersten Ankündigung mehr als verdoppelt. Damit werden einer Hightech-Branche, die wie kaum eine andere für Spitzenforschung steht, massiv Investitionsgelder entzogen. Vor diesem Hintergrund klingt das im Koalitionsvertrag versprochene „Mehr Fortschritt wagen“ wie eine Drohung. Ein Kommentar von Florian Martius.

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