Schlagwort: Impfen

Foto: © iStock.com/Tuned_In (Westend61 / Stefan Rupp)

Reiseimpfungen: Nur mit Impfschutz in den Urlaub

Blinde Passagiere hat keiner gerne. Das gilt auch für gefährliche Viren, die Menschen von ihren Reisen in fremden Ländern „im Gepäck“ mit nach Hause nehmen. Damit das möglichst nicht passiert, rät das Centrum für Reisemedizin (CRM) vor dem Urlaub zu einer Beratung über den passenden Impfschutz und weitere Vorsorgemaßnahmen. Denn: In Afrika, Asien oder auch in Italien zirkulieren häufig andere Krankheitserreger als hierzulande. Teilweise sind sie lebensbedrohlich.

Weiterlesen »

Impfallianz Gavi: 700 Millionen immunisierte Kinder in 18 Jahren

Fast zwei Jahrzehnte ist es her, dass „Gavi“, die internationale Impfallianz, ins Leben gerufen wurde. Das Ergebnis ist eine beispiellose Erfolgsbilanz: Seit der Gründung im Jahr 2000 wurden 700 Millionen Kinder immunisiert. Etwa 10 Millionen Todesfälle konnten dadurch bereits verhindert werden. Doch die Arbeit geht weiter: Die Organisation hat sich hohe Ziele bis 2020 gesteckt.

Weiterlesen »
In einer fünfjährigen Partnerschaft wollen sich Experten aus Human- und Tiermedizin gemeinsam dem Kampf gegen Zoonosen stellen. Foto: CC0 (Stencil)

Zahl der Risikogebiete steigt

Die Erreger der durch Zecken übertragbaren Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sind auf dem Vormarsch: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat in seinem Epidemiologischen Bulletin 17/2018 nun zehn neue Stadt- oder Landkreise als „FSME-Risikogebiete“ festgelegt. Viele Erkrankungen könnten laut RKI durch höhere Impfquoten vermieden werden.

Weiterlesen »

Impfen: Individuelles Recht, gemeinsame Verantwortung

Impfen: Ja oder nein? Das ist eigentlich eine persönliche Entscheidung. Wenn da nur nicht die wären, die sich selbst nicht gegen impfpräventable Krankheiten schützen können. Das sind z.B. Säuglinge, die noch zu jung sind, um geimpft zu werden. Oder Menschen, deren Immunsystem so am Boden ist, dass eine Impfung gefährlich sein könnte.

Weiterlesen »
In einer Publikation hat ein deutsches Wissenschaftler-Team dargelegt  wie sich Impfverhalten psychologisch erklären  messen und verändern lässt. ©iStock.com/Rallef

Ein Manifest als Lebensretter

Jedes Jahr sterben weltweit bis zu 650.000 Menschen an den Folgen einer Grippe-Erkrankung, in Europa sind es schätzungsweise 44.000 Menschen. Diese Zahl könnte deutlich geringer ausfallen, wenn genügend Menschen gegen Influenza geimpft wären. Stattdessen gehen die Impfquoten in den meisten europäischen Ländern seit Jahren zurück. Doch das soll sich bald ändern.

Weiterlesen »

Grippe: Der Vierfachimpfstoff

„Die Grippeschutzimpfung wird in der Impfsaison 2018/2019 mit einem Vierfach-Impfstoff erfolgen.“ Dies hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) kürzlich für alle gesetzlichen Krankenkassen bindend beschlossen. Aber warum braucht es überhaupt einen Vierfachimpfstoff?

Weiterlesen »
In einer fünfjährigen Partnerschaft wollen sich Experten aus Human- und Tiermedizin gemeinsam dem Kampf gegen Zoonosen stellen. Foto: CC0 (Stencil)

2017: So viele FSME-Erkrankungen wie seit über zehn Jahren nicht mehr

Zecken gibt es nicht nur im Sommer. Schon bei Temperaturen ab fünf Grad Celsius begeben sich die kleinen Blutsauger wieder auf die Suche nach einem Wirt. Mit ihrem Stich können sie Krankheitserreger wie die der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) auf den Menschen übertragen. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat nun erstmals die Zahl der FSME-Fälle für 2017 veröffentlicht: 481 sollen es gewesen sein – so viele wie seit über zehn Jahren nicht mehr.

Weiterlesen »
Aktuelle Daten des RKI zeigen: Die Impfquoten bei Schulanfängern sind weiterhin zu niedrig. Doch die Meinungen  wie Impfquoten zu steigern sind  gehen auseinander. Foto: CC0 (Stencil)

“Die Zäune müssen weg”

Rund 190.000 Menschen sind in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren an Krankheiten gestorben, die durch eine Impfung hätten verhindert werden können. Doch wie hätte man diese Menschen retten können? Durch bessere Aufklärung? Durch eine Impfpflicht? Oder vielleicht durch einen Blick in andere Länder?

Weiterlesen »
In einer Publikation hat ein deutsches Wissenschaftler-Team dargelegt  wie sich Impfverhalten psychologisch erklären  messen und verändern lässt. ©iStock.com/Rallef

Vier ist mehr als Drei

Bis zu 388.000 Arztbesuche könnten pro Saison durch den Einsatz von quadrivalenten Impfstoffen verhindert werden, die sich gegen vier statt der bisher üblichen drei Virenstämme richten. Das ergibt sich aus der wissenschaftlichen Begründung der Ständigen Impfkommission (STIKO). Sie hat deshalb ihre Empfehlungen aktualisiert und sich klar für den Impfstoff mit dem breiteren Ansatz entschieden.

Weiterlesen »
Eine Patientenbefragung zeigt: Zu wenige immunsupprimierte Menschen wissen um ihr erhöhtes Infektionsrisiko. Foto: ©iStock.com/Esben_H

Jährliches Impfen ist hocheffektiv

Gegen die Grippe impfen oder nicht? Vor dieser Frage stehen gerade ältere Menschen vor oder während jeder Influenza-Saison. Immer öfter lautet die Antwort darauf: Nein. Laut Robert Koch-Institut schützt sich nur rund ein Drittel der ab 60-jährigen gegen Influenza. Dabei ist die Grippeimpfung besser als ihr Ruf: Eine Studie, durchgeführt in Spanien, zeigt, dass wiederholte Impfungen ältere Menschen vor schweren Krankheitsverläufen und Einweisungen ins Krankenhaus schützen können.

Weiterlesen »
Foto: © iStock.com/Tuned_In (Westend61 / Stefan Rupp)

Reiseimpfungen: Nur mit Impfschutz in den Urlaub

Blinde Passagiere hat keiner gerne. Das gilt auch für gefährliche Viren, die Menschen von ihren Reisen in fremden Ländern „im Gepäck“ mit nach Hause nehmen. Damit das möglichst nicht passiert, rät das Centrum für Reisemedizin (CRM) vor dem Urlaub zu einer Beratung über den passenden Impfschutz und weitere Vorsorgemaßnahmen. Denn: In Afrika, Asien oder auch in Italien zirkulieren häufig andere Krankheitserreger als hierzulande. Teilweise sind sie lebensbedrohlich.

Weiterlesen »

Impfallianz Gavi: 700 Millionen immunisierte Kinder in 18 Jahren

Fast zwei Jahrzehnte ist es her, dass „Gavi“, die internationale Impfallianz, ins Leben gerufen wurde. Das Ergebnis ist eine beispiellose Erfolgsbilanz: Seit der Gründung im Jahr 2000 wurden 700 Millionen Kinder immunisiert. Etwa 10 Millionen Todesfälle konnten dadurch bereits verhindert werden. Doch die Arbeit geht weiter: Die Organisation hat sich hohe Ziele bis 2020 gesteckt.

Weiterlesen »
In einer fünfjährigen Partnerschaft wollen sich Experten aus Human- und Tiermedizin gemeinsam dem Kampf gegen Zoonosen stellen. Foto: CC0 (Stencil)

Zahl der Risikogebiete steigt

Die Erreger der durch Zecken übertragbaren Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sind auf dem Vormarsch: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat in seinem Epidemiologischen Bulletin 17/2018 nun zehn neue Stadt- oder Landkreise als „FSME-Risikogebiete“ festgelegt. Viele Erkrankungen könnten laut RKI durch höhere Impfquoten vermieden werden.

Weiterlesen »

Impfen: Individuelles Recht, gemeinsame Verantwortung

Impfen: Ja oder nein? Das ist eigentlich eine persönliche Entscheidung. Wenn da nur nicht die wären, die sich selbst nicht gegen impfpräventable Krankheiten schützen können. Das sind z.B. Säuglinge, die noch zu jung sind, um geimpft zu werden. Oder Menschen, deren Immunsystem so am Boden ist, dass eine Impfung gefährlich sein könnte.

Weiterlesen »
In einer Publikation hat ein deutsches Wissenschaftler-Team dargelegt  wie sich Impfverhalten psychologisch erklären  messen und verändern lässt. ©iStock.com/Rallef

Ein Manifest als Lebensretter

Jedes Jahr sterben weltweit bis zu 650.000 Menschen an den Folgen einer Grippe-Erkrankung, in Europa sind es schätzungsweise 44.000 Menschen. Diese Zahl könnte deutlich geringer ausfallen, wenn genügend Menschen gegen Influenza geimpft wären. Stattdessen gehen die Impfquoten in den meisten europäischen Ländern seit Jahren zurück. Doch das soll sich bald ändern.

Weiterlesen »

Grippe: Der Vierfachimpfstoff

„Die Grippeschutzimpfung wird in der Impfsaison 2018/2019 mit einem Vierfach-Impfstoff erfolgen.“ Dies hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) kürzlich für alle gesetzlichen Krankenkassen bindend beschlossen. Aber warum braucht es überhaupt einen Vierfachimpfstoff?

Weiterlesen »
In einer fünfjährigen Partnerschaft wollen sich Experten aus Human- und Tiermedizin gemeinsam dem Kampf gegen Zoonosen stellen. Foto: CC0 (Stencil)

2017: So viele FSME-Erkrankungen wie seit über zehn Jahren nicht mehr

Zecken gibt es nicht nur im Sommer. Schon bei Temperaturen ab fünf Grad Celsius begeben sich die kleinen Blutsauger wieder auf die Suche nach einem Wirt. Mit ihrem Stich können sie Krankheitserreger wie die der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) auf den Menschen übertragen. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat nun erstmals die Zahl der FSME-Fälle für 2017 veröffentlicht: 481 sollen es gewesen sein – so viele wie seit über zehn Jahren nicht mehr.

Weiterlesen »
Aktuelle Daten des RKI zeigen: Die Impfquoten bei Schulanfängern sind weiterhin zu niedrig. Doch die Meinungen  wie Impfquoten zu steigern sind  gehen auseinander. Foto: CC0 (Stencil)

“Die Zäune müssen weg”

Rund 190.000 Menschen sind in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren an Krankheiten gestorben, die durch eine Impfung hätten verhindert werden können. Doch wie hätte man diese Menschen retten können? Durch bessere Aufklärung? Durch eine Impfpflicht? Oder vielleicht durch einen Blick in andere Länder?

Weiterlesen »
In einer Publikation hat ein deutsches Wissenschaftler-Team dargelegt  wie sich Impfverhalten psychologisch erklären  messen und verändern lässt. ©iStock.com/Rallef

Vier ist mehr als Drei

Bis zu 388.000 Arztbesuche könnten pro Saison durch den Einsatz von quadrivalenten Impfstoffen verhindert werden, die sich gegen vier statt der bisher üblichen drei Virenstämme richten. Das ergibt sich aus der wissenschaftlichen Begründung der Ständigen Impfkommission (STIKO). Sie hat deshalb ihre Empfehlungen aktualisiert und sich klar für den Impfstoff mit dem breiteren Ansatz entschieden.

Weiterlesen »
Eine Patientenbefragung zeigt: Zu wenige immunsupprimierte Menschen wissen um ihr erhöhtes Infektionsrisiko. Foto: ©iStock.com/Esben_H

Jährliches Impfen ist hocheffektiv

Gegen die Grippe impfen oder nicht? Vor dieser Frage stehen gerade ältere Menschen vor oder während jeder Influenza-Saison. Immer öfter lautet die Antwort darauf: Nein. Laut Robert Koch-Institut schützt sich nur rund ein Drittel der ab 60-jährigen gegen Influenza. Dabei ist die Grippeimpfung besser als ihr Ruf: Eine Studie, durchgeführt in Spanien, zeigt, dass wiederholte Impfungen ältere Menschen vor schweren Krankheitsverläufen und Einweisungen ins Krankenhaus schützen können.

Weiterlesen »

News Abo

Die aktuellen Themen per E-Mail

Mit unserem Newsletter sind Sie immer auf dem Laufenden.

Kommentar

Gentherapien sprengen die Grenzen der Medizin

Gentherapien haben das Potenzial die Medizin grundlegend zu verändern – und damit das Leben von Millionen von Menschen, deren Krankheiten gar nicht oder nur unzureichend behandelt werden können. Bisher sind in Deutschland 15 solcher Arzneimittel zugelassen, doch die Forschung boomt. Nun ist die Sorge groß, dass die Ausgaben für die Königsdisziplin der Arzneimittelforschung das Gesundheitssystem sprengen könnten. Das ist eher unwahrscheinlich. Ein Kommentar von Florian Martius.

Lesen Sie hier weiter. »