EBIT
Abkürzung aus dem Englischen: „Earnings Before Interest and Taxes“. Auf Deutsch: „Gewinn vor Zinsen und Steuern“.
Abkürzung aus dem Englischen: „Earnings Before Interest and Taxes“. Auf Deutsch: „Gewinn vor Zinsen und Steuern“.
Mit 33 klinischen Studien pro 1 Million Einwohner:innen hat sich Deutschland schon lange aus der internationalen Spitzengruppe herauskatapultiert – ein Land wie Dänemark führt 6-mal mehr Studien durch. „Die Erosion des Pharma-Innovationstandorts Deutschland hat längst begonnen“ – so ist das in einer Studie nachzulesen, die der Pharmaverband vfa und das Beratungsunternehmen Kearney herausgegeben haben.
Eine Studie aus England zeigt: Es ist der Medizin gelungen, die Sterberate in Folge einer Brustkrebserkrankung deutlich zu senken. Dazu wurden in einer Kohortenstudie die Daten von über 500.000 Frauen ausgewertet. Seit den 1990ern ist das Sterberisiko 5 Jahre nach Diagnose von 14,4 auf 4,9 Prozent gesunken. Die Studie wurde im renommierten British Medical Journal veröffentlicht.
Im ersten Quartal 2023 sind die Ausgaben für Arzneimittel um 2,7 Prozent gestiegen – bei einer Inflation von rund 8 Prozent in den ersten 3 Monaten des Jahres ist das real ein deutliches Minus. Die gesamten Leistungsausgaben der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) stiegen hingegen um 5,3 Prozent – fast doppelt so viel wie der Arzneimittelsektor. Die Attacken gegen die Preise von Arzneimitteln reißen trotzdem nicht ab.
„Wäre Endometriose eine Männerkrankheit, wüsstet ihr genau, was das ist“, sagt Wissenschaftsjournalistin Dr. Mai Thi Nguyen-Kim. Stattdessen ist diese Unterleibserkrankung für viele Menschen eine große Unbekannte. Es ist ein Beispiel von vielen, das verdeutlicht, wie riesig das „Gender Health Gap“ noch immer ist. Die Folge dieser „Lücke“ in Medizin und Gesundheitswesen: Menschen, die nicht in das Raster von „männlich, weiß, cisgender“ passen, erhalten oftmals eine schlechtere gesundheitliche Versorgung.
„Sexuelle Gesundheit und HIV/STI in trans und nicht-binären Communitys“ – so lautet der Titel einer gemeinsamen Studie von Deutscher Aidshilfe und Robert Koch-Institut. Wir haben mit der Projektleitung Chris Spurgat von der Deutschen Aidshilfe über Ergebnisse und Schlussfolgerungen gesprochen – und darüber, was sich ändern muss, um eklatante Versorgungslücken zu schließen.
Es gibt viele Menschen, die haben Sorgen vor einer Künstlichen Intelligenz (KI), die uns manipuliert oder schlicht Unfug produziert. Doch wer die Sendung von Markus Lanz am 22. Juni verfolgt hat, versteht: Das mit dem Unfug geht auch ganz ohne KI. Ein Faktencheck – kommentiert von Florian Martius.
Menschen mit bestimmten Erkrankungen erfahren Stigmatisierung; sie werden diskriminiert, gemobbt, ausgegrenzt. Die Folgen sind verheerend: Die Menschen leiden oft mehr darunter als unter der Krankheit selbst. Stigmatisierung verhindert aber auch schnelle Diagnosen, was den Betroffenen die Chance auf eine Therapie beraubt. Der Grund hinter dem „Schubladen-Denken“ ist oft: Unwissenheit. Eine Initiative von Springer Medizin und Pfizer will das ändern.
Neue Erkrankungen erkennen und behandeln, Patient:innen und Pflegebedürftige während Hitzewellen und Flutkatastrophen gut versorgen, Kliniken und Arztpraxen klimaneutral betreiben – die Klimakrise bringt auch für das Gesundheitswesen gewaltige Herausforderungen mit sich. Bei einer Veranstaltung in Berlin wurde nun deutlich: Ärzt:innen und Pflegende sind darauf nur mangelhaft vorbereitet.
Fragt man im Fachbereich Krebs nach, was in den kommenden Jahren der größte Treiber für Innovation sein wird, liegt ein Thema immer ganz vorne: Die Digitalisierung. Die digitale Medizin ist eine Schatztruhe, um Menschen mit Krebs gezielter und damit besser behandeln zu können. Doch dieser Segen des Digitalen ist in Deutschland noch nicht ausreichend erkannt. Die Folgen: Unnötiges Leid, frühzeitiger Tod, Abkopplung vom Fortschritt.