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Pharmaverband BPI: „Industrie unter Druck“

„Die immer wieder geäußerte Behauptung, dass die Arzneimittelausgaben in der GKV im Laufe der letzten Jahre ausufern würden, ist falsch“, so der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI). Hinzu kommt: Der Anteil der Pharmahersteller an den Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) liegt bei nur 10,57 Prozent. Trotzdem ist die Regulierungsdichte weiterhin hoch; die steigenden finanziellen Belastungen machen es den Unternehmen zunehmend schwer, „Patienten bestmöglich mit innovativen Arzneimitteln zu versorgen.“

Diskriminierung bremst den Kampf gegen HIV aus

Das HI-Virus muss heutzutage unter der richtigen Medikamentengabe kein Todesurteil mehr sein. Ganz im Gegenteil: Die Patienten können unter Therapie nahezu die gleiche Lebenserwartung erreichen wie HIV-Negative und sind nicht ansteckend. Dennoch steht der endgültigen Bekämpfung des Virus weltweit ein entscheidender Faktor auch heute noch im Weg: Die HIV-bezogene Diskriminierung, die viele Betroffene davon abhält, sich überhaupt erst auf HIV testen zu lassen.

Beim „Bayerischen Pharmagipfel 2019“ trafen in München Vertreter der pharmazeutischen Industrie mit Vertretern der Landesregierung zusammen. Sie unterzeichneten dabei eine Erklärung  die bundesweiten Vorbildcharakter haben könnte. Foto: Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert gemeinsam mit Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml. ©StMWi/A.Schmidhuber

Bayerischer Pharmagipfel 2019: „Forschung braucht Heimat“

Den medizinischen Fortschritt unterstützen, die Patienten mit den besten und innovativsten Arzneimitteln und Behandlungen versorgen – und zugleich das Gesundheitssystem nachhaltig und finanzierbar gestalten. Wie könnte das funktionieren? Dieser Frage stellten sich seit Februar vier Arbeitsgruppen, in denen Experten Vorschläge erarbeiteten, die den Pharmastandort Bayern stärken und eine optimale Versorgung der Patienten sicherstellen sollen. Zum Abschluss des Pharmagipfels 2019 in München unterzeichneten am 9. Dezember die Partner aus Politik und Gesundheitswirtschaft eine gemeinsame Erklärung – mit einem ganz besonderen „Alleinstellungsmerkmal“.

Lieferengpässe bei Arzneimitteln – ein Dauerthema in den Medien: Die Deutschland-Chefin von Boehringer Ingelheim Dr. Sabine Nikolaus sagt: Es wäre gar nicht so schwer  Abhilfe zu schaffen. Ein Interview. Foto: ©Boehringer Ingelheim

Ein Rezept gegen Lieferengpässe bei Arzneimitteln

Lieferengpässe bei Arzneimitteln: Kein Tag, an dem nicht irgendwo darüber berichtet wird. Die Deutschland-Chefin des Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim Dr. Sabine Nikolaus sagt: Es wäre gar nicht so schwer, Abhilfe zu schaffen. Ein Interview.

Rabattvertrag

Rabattverträge sind Vereinbarungen zwischen gesetzlichen Krankenkassen und Pharmaunternehmen. Der Arzneimittelhersteller gewährt einer Krankenkasse z.B. auf ein Medikament einen Rabatt auf den bundesweit einheitlichen Apothekenverkaufspreis.

Über 140.000 Menschen starben 2018 an Masern

2018 erkrankten fast zehn Millionen Menschen weltweit an Masern. Über 140.000 starben – vor allem Kinder unter fünf Jahren. Das geht aus aktuellen Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation und der US-Bundesbehörde „Centers for Disease Control and Prevention“ (CDC) hervor. „Es ist eine Tragödie, dass die Welt Zeuge eines rapiden Anstiegs von Infektionen und Todesfällen durch eine Erkrankung wird, die durch Impfungen einfach zu vermeiden wäre“, findet der Epidemiologe Dr. Seth Berkley.

Wie hoch die Chance ist  einen Krebs zu überleben  hängt auch davon ab  in welchem Land man lebt  zeigt eine Studie. Das gilt selbst für Länder mit höherem Einkommen. Foto: © iStock.com/Spotmatik

Krebs: Überlebensraten im internationalen Vergleich

Die Chance, eine Krebserkrankung zu überleben, steigt in Ländern mit höherem Einkommen weiter an. Das zeigt eine Studie, die in der Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde. Überraschend sind aber die teils erheblichen Unterschiede zwischen den verglichenen Ländern: Wie hoch die Krebsüberlebensrate ist, hängt auch davon ab, in welchem Land man lebt.

Eine öffentlich-private Partnerschaft will dafür sorgen  dass Frauen informierter über den Einsatz von Arzneimitteln in der Schwangerschaft entscheiden können. Foto: CC0 (Stencil)

Schwanger & Medikamente: Geht das?

Über fünf Millionen Frauen werden jedes Jahr in der Europäischen Union schwanger. Durchschnittlich 280 Tage lang wächst in ihnen ein Mensch heran; nach der Geburt folgt für viele Mütter die Stillzeit. Doch was ist, wenn sie währenddessen auf verschreibungspflichtige Medikamente angewiesen sind? Inwiefern hat das Auswirkungen auf das Kind? Oft herrscht Ratlosigkeit. Das europäische Forschungsprojekt „ConcePTION“ will das ändern und dafür sorgen, dass Frauen und ihre Ärzte informierter als bisher über den Einsatz von Arzneimitteln entscheiden können.

Wir müssen verstehen  dass sexuelle Gesundheit uns alle etwas angeht  fordert Roman Malessa von Jugend gegen AIDS. Das Foto zeigt ihn bei einer Veranstaltung des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa): © vfa / B. Brundert

Jugend gegen AIDS: „Wir sind die Generation, in der sexuell übertragbare Krankheiten keinen Platz mehr haben“

„Jugend gegen Aids“ (JGA) ist die Stimme der jungen Generation – eine Generation, die weiß, dass sie selbst die Verantwortung für ihre Zukunft trägt. „Deshalb finden wir als gemeinnützige Organisation täglich neue Wege, um uns weltweit für sexuelle Gesundheit einzusetzen“, heißt es auf der JGA-Webseite. Das Ziel: „junge Menschen zu befähigen, selbstbewusst und verantwortungsvoll mit ihrer Sexualität umzugehen.“ Pharma Fakten hat anlässlich des Welt-AIDS-Tages mit JGA-Vorstand Roman Malessa über seine Arbeit gesprochen.

© Pharma Fakten e.V.
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