teamccaa

Seit Kurzem übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland die Kosten einer vorbeugenden Behandlung zum Schutz vor HIV – die Folgen dürften bahnbrechend sein. Foto: ©iStock.com/nito100

„Mit PrEP sinkt die Zahl der HIV-Neuinfektionen“

HIV-Medikamente vorbeugend einnehmen: Seit dem 1. September werden die Kosten der so genannten Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP) von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wir haben anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember mit dem Arzt und Aidsforscher Prof. Jürgen Rockstroh über die Chancen und Auswirkungen der PrEP gesprochen.

Antibiotika-Verordnungen rückläufig

Im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen ist das eine gute Nachricht: Ärzte in Deutschland verordnen immer weniger Antibiotika. In den letzten vier Jahren ist ein rückläufiger Trend zu beobachten. Das gilt insbesondere bei Kinder- und Jugendmedizinern.

Die Zahl der Leberkrebsfälle in Deutschland nimmt zu. Der 20. Deutsche Lebertag am 20.11. soll die Gesundheit dieses Organs in den Fokus rücken. Foto: ©iStock.com/sankalpmaya

„Jeder Tag ist Leber-Tag“

Am 20. November ist Deutscher Lebertag. Einmal im Jahr an die Gesundheit dieses zentralen Stoffwechselorgans zu denken, reicht jedoch nicht. Darauf weisen die Deutsche Leberstiftung, die Deutsche Leberhilfe und die Gastro-Liga hin. Weltweit – auch in Deutschland – nimmt die Zahl der Leberkrebsfälle zu. Heilbar ist die Erkrankung nur, wenn sie frühzeitig entdeckt wird. Doch das ist zu selten der Fall.

Die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels sind auch in Deutschland bereits heute spürbar. Das zeigt eine aktuelle Studie. Sie ist eine Warnung. Foto: ©iStock.com/luigi giordano

Der Klimawandel macht krank – auch in Deutschland

„Ein Kind, das heute geboren wird, wird eine Welt erleben, die mehr als vier Grad wärmer ist als im vorindustriellen Durchschnitt; der Klimawandel wird sich von der Kindheit, über die Jugend, das Erwachsenensein, bis hin ins hohe Alter auf die menschliche Gesundheit auswirken“. Das schreibt ein internationales Wissenschaftlerteam in einer Studie, die jährlich im Fachmagazin „The Lancet“ erscheint. Zum ersten Mal wurde 2019 dazu ein Deutschland-Bericht veröffentlicht. Er zeigt, „dass die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels nicht irgendwann in weit entfernten Weltgegenden spürbar werden, sondern hier und heute“, resümiert Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer.

Seltene Erkrankung im Fokus: Paroxysmale Nächtliche Hämoglobinurie (PNH)

Es ist eine chronisch-fortschreitende, äußerst seltene Erkrankung. Wie selten, dazu liegen in Deutschland keine konkreten, verlässlichen Daten vor. Die Krankheitshäufigkeit wird bis auf ca. 16 Fälle pro eine Million Einwohner geschätzt. Ursache der PNH ist eine Genmutation, die letztlich zur Zerstörung roter Blutkörperchen führt. Ohne spezifische Behandlung versterben bis zu 35 Prozent der Betroffenen innerhalb von fünf Jahren nach Diagnose.

Die Zahl neuer Diabetes-Typ-2-Fälle hat längst epidemische Ausmaße angenommen – der Diabetologe Prof. Baptist Gallwitz erklärt  was jetzt getan werden muss. Foto: ©iStock.com/Zerbor

„Typ-2-Diabetes ist kein Schicksal, das jemand tatenlos erdulden muss“

Rund 6,7 Millionen Menschen leben in Deutschland mit einer Diabetes-Diagnose – die meisten davon, rund 6,4 Millionen, leiden unter Diabetes-Typ-2, dem so genannten Altersdiabetes. Täglich kommen fast 1.000 Menschen dazu. Aus Anlass des Welt-Diabetes-Tages am 14. November haben wir mit Prof. Dr. Stephan Martin gesprochen, Chefarzt für Diabetologie und Direktor des Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrums in Düsseldorf. Im Interview erklärt er, wie sich die Krankheit dauerhaft in den Griff bekommen lässt.

Erstmals seit Jahren lassen sich offenbar wieder mehr Menschen im Alter von 60 Jahren oder älter gegen Grippe impfen. Das war es dann aber auch mit den guten Nachrichten. Foto: ©iStock.com/kzenon

Grippeimpfung: Noch immer Nachholbedarf

Die gute Nachricht zuerst: Erstmals seit Jahren lassen sich offenbar wieder mehr Menschen im Alter von 60 Jahren oder älter gegen Grippe impfen. Aber: Die Zielvorgabe einer Impfquote von 75 Prozent wird in keinem der Bundesländer erreicht. Und auch beim Klinikpersonal besteht noch Nachholbedarf. Das zeigen Daten des Robert Koch-Instituts (RKI).

In der Therapie rheumatischer Erkrankungen hat sich einiges getan. Das ist gut für die Patienten und die Sozialsysteme. Foto: © iStock.com / SARINYAPINNGAM

Rheumatologie: „Patienten, die in den höchsten Sportligen spielen“

1999 kam das erste Biopharmazeutikum zur Behandlung entzündlich-rheumatischer Erkrankungen auf den Markt – weitere Arzneimittelinnovationen folgten. „Durch die neuen Therapieverfahren betreuen wir heute Patientinnen und Patienten, die in den höchsten Sportligen spielen und sogar Weltmeister sind, was wir uns vor 40 Jahren in den kühnsten Träumen nie ausgemalt hätten“, erzählt der Rheumatologe Prof. Gerd-Rüdiger Burmester im „Biotech-Report 2019“ vom Verband der forschenden Pharma-Unternehmen bio (vfa bio) und Boston Consulting Group (BCG).

© Pharma Fakten e.V.
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und dienen dazu, Sie wiederzuerkennen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und unserem Team zu helfen, zu verstehen, welche Bereiche der Website Sie am interessantesten und nützlichsten finden.