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Diskutierten über AMNOG und Innovationen (v.l.): Wolfgang van den Bergh (Ärzte Zeitung) Frank Schöning (Geschäftsführer Bayer Vital)  Hermann Gröhe  Birgit Fischer (vfa-Hauptgeschäftsführerin) und Frank Löllgen (IGBCE). Foto: © Bayer Vital

Pharmaunternehmen ein Schlüssel für medizinischen Fortschritt

Die große Bedeutung der hiesigen Pharmaindustrie für Deutschland hat Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe bei der Diskussionsrunde „Standpunkt am Standort“ bei Bayer in Leverkusen hervorgehoben. Er will die Zukunftsfähigkeit der Pharmaunternehmen hierzulande stärken. Auch müssten Arzneimittelinnovationen schnell bei den Patienten ankommen, meinte der Gesundheitsminister.

Dr. Theodor Windhorst  Ärztekammerpräsident Westfalen-Lippe  sieht das überarbeitete Antikorruptionsgesetz als probates Instrument gegen Bestechlichkeit. Foto: © AEKWL

Ärztekammerpräsident begrüßt klare Regeln gegen Bestechlichkeit

Nach der Verabschiedung des Antikorruptionsgesetzes durch den Bundestag zeigt sich Dr. Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, zufrieden. Es bietet seiner Meinung nach eine klare Linie gegen Korruption im Gesundheitswesen. Im Interview spricht er über die Bedeutung des FSA-Transparenzkodex und welche Anforderungen Anwendungsbeobachtungen erfüllen sollten.

Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Deutschland läuft seinen Impfzielen hinterher

Länder wie Andorra, Armenien oder Turkmenistan haben es geschafft, ebenso Ungarn oder Zypern. In 32 Ländern der WHO-Europa-Region ist die Unterbrechung der Übertragung von Masern und/oder Röteln gelungen. Und Deutschland? Es gehört zu der Gruppe von Ländern, in denen beide Krankheiten noch endemisch sind.

Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Bundesinstitute und G-BA wollen gemeinsam Kriterien verbessern

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) haben eine Zusammenarbeit bei der Zulassung und frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln vereinbart. In der Vergangenheit wichen die Anforderungen an die Daten für die Nutzenbewertung von den Studiendaten der Pharmaunternehmen ab. Ärztliche Fachgesellschaften hatten dies mehrfach kritisiert.

Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

US-Studie weist Zika-Virus als Auslöser für Mikrozephalie nach

Wissenschaftler des US Center for Disease Control and Prevention (CDC) haben nachgewiesen, dass das Zika-Virus bei Säuglingen die Schädelfehlbildung Mikrozephalie verursachen kann. Es gebe „keinen Zweifel mehr, dass Zika Mikrozephalie auslöst“, sagte Tom Frieden, der Direktor der US-Gesundheitsbehörde, und spricht von einem „Wendepunkt im Kampf gegen Zika“.

Prof. Bertram Häussler  Leiter des IGES Instituts  wünscht sich  dass wissenschaftliche Experten noch stärker und transparenter bei der Nutzenbewertung einbezogen werden. Als Vorbild sieht er hier Großbritannien. Foto: © IGES Institut

Zusatznutzen-Bewertung – Sachverständige finden zu wenig Gehör

Die Meinung von Fachgesellschaften und Berufsverbänden findet bei der Bewertung des Zusatznutzes durch den Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) wenig Gehör. Laut einer Studie des IGES Institut weichen die Einlassungen der Sachverständigen in drei Vierteln aller AMNOG-Verfahren von der Beurteilung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) ab.

Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

AMNOG-Reform – Erstattungspreise sollen vertraulich bleiben

Unter großer Aufmerksamkeit hat Bundesgesundheitsminister Gröhe unter anderem mit Vertretern der Pharmaverbände vfa und BPI den Zwischenbericht zum Pharmadialog am Dienstag in Berlin vorgestellt. Laut einer Mitteilung des Bundesgesundheitsministeriums soll das AMNOG überarbeitet werden. Die Reform sieht unter anderem eine Umsatzschwelle für neue Medikamente vor, die besonders erfolgreich verkauft werden.

Prof. Judith Haas  Vorsitzende der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft  fordert eine bessere Versorgung für MS-Patienten. Sie hofft auf weitere Therapiedurchbrüche  um Nervenzellen künftig heilbar zu machen. Foto: © DMSG

Zu wenige Therapien, um MS-Symptome zu behandeln

Die Behandlung von Multipler Sklerose (MS) hat in den vergangenen Jahren durch die Entwicklung neuer Wirkstoffe große Fortschritte gemacht. Es fehlt jedoch gerade bei der Therapie von Symptomen an Medikamenten, sagt Prof. Judith Haas, Ärztliche Leiterin des Zentrums für Multiple Sklerose am Jüdischen Krankenhaus in Berlin. Die Vorsitzende der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) spricht mit Pharma Fakten über Schwierigkeiten bei der Behandlung der Krankheit und die Hoffnung auf einen Wirkstoff, der durch MS geschädigte Nervenzellen reparieren könnte.

Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Gröhe setzt bei Gesundheitsversorgung auf innovative Pharmaindustrie

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat anlässlich des Symposiums „Hochschule und Industrie – Gemeinsam für die Pharmazie der Zukunft“ die Leistung der Pharmaindustrie für die Gesellschaft gewürdigt. Er fordert weiterhin gute Bedingungen für die Forschung, Entwicklung und Produktion neuer Arzneimittel in Deutschland, „damit sich Patienten auch in Zukunft auf hochwertige Medizin verlassen können“.

Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Viele MS-Patienten haben bei Versorgung das Nachsehen

Gerade in der Planung von Behandlungen sowie in der Therapie der Symptome von Multipler Sklerose (MS) gibt es noch viele Schwachstellen. Zu diesem Schluss kommt das Weißbuch „Multiple Sklerose – Versorgungssituation in Deutschland“, das Wissenschaftler des IGES Instituts zusammen mit medizinischen Experten veröffentlicht haben. Sie fordern mehr strukturierte Versorgungskonzepte und eine bessere Vernetzung.

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