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Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Forscher testen E. coli-Bakterien zur Krebsbehandlung

Forscher des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) haben in einer Studie probiotische E.-coli-Bakterien als Therapieoption zur Behandlung von Krebs erfolgreich an Mäusen getestet. Der Einsatz von Bakterien bei der Bekämpfung von Krebs galt lange Zeit als problematisch. Die Herausforderung ist es, dabei ein Gleichgewicht zwischen Schädlichkeit und Therapiewirkung zu finden. Der Leiter der Forschungsgruppe, Dr. Siegfried Weiss, und Dr. Dino Kocijancic erklären im Interview, wie diese Bakterien Tumoren künftig bekämpfen könnten.

Die Zusammenarbeit zwischen Patientenorganisation und Pharmaunternehmen wird manches Mal kritisch gesehen. David Haerry hält einen Austausch für unverzichtbar und überdies für fortschrittlich. Foto: privat

EUPATI leistet wichtigen Beitrag für die Gesellschaft

Die Berührungspunkte von Patientenorganisationen und Pharmaunternehmen werden des Öfteren kritisch hinterfragt. David Haerry (European Aids Treatment Group) widerspricht diesem Pessimismus und erklärt im Interview, warum forschende Arzneimittelhersteller sich aufgeklärte Patienten wünschen. Auch zeigt er auf, was das Engagement der Patienten bislang schon bewirkt hat.

Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Bildung war schon immer wirksames Mittel gegen Einflussnahme

Das Erfahrungswissen von Patienten soll die Pharmaindustrie bei der Entwicklung von Arzneimitteln unterstützen. Das hat sich das gemeinnützige Projekt Europäische Patientenakademie zu Therapeutischen Innovationen (EUPATI) zum Ziel gesetzt. Pharma Fakten sprach mit EUPATI-Koordinator Jan Geißler unter anderem über den Vorwurf der angeblichen Einflussnahme durch die Industrie und darüber, wie man dieser durch Wissensvermittlung und Transparenz entgegentritt.

Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Rekord – Unternehmen spenden für 1,5 Milliarden Behandlungen

Allein im vergangenen Jahr haben die forschenden Pharmaunternehmen im Kampf gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten Arzneimittel für 1,5 Milliarden Behandlungen gespendet. Dies sei das größte Medikamenten-Spendenprogramm aller Zeiten, sagte Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa). Doch es bestehe weiterhin Bedarf an Arzneimitteln, auch fehle es vielerorts an Logistik und Personal.

Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Wissenschaftler entdecken zentrales Protein für HIV-Vermehrung

Es war bisher ein Rätsel, warum das menschliche Immunsystem beim weit verbreiteten Typ HIV-1 versagt. Nun könnten Wissenschaftler des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) der Antwort näher gekommen sein. Sie haben in einem internationalen Forscherteam entdeckt, dass das NLRX1-Protein eine Schlüsselrolle bei der Vermehrung des HI-Virus einnimmt und das Immunsystem hemmt. Diese Entdeckung könnte dabei helfen, neue Therapien gegen HIV-1 zu entwickeln.

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Entschlossene Suche nach Impfstoff gegen Norovirus

Die Verbreitung von Noroviren ist ein globales Problem. Während in der westlichen Welt eine Infektion zwar lästig, jedoch gut behandelbar ist, hat das Virus Anteil an der Kindersterblichkeit in Afrika. Nach einer aktuellen Studie sind weltweit 200.000 Todesfälle auf das Virus zurückzuführen. Außerdem erzeugt es jährlich Kosten von 60 Milliarden Dollar. Die Entwicklung eines Impfstoffs soll nun vorangetrieben werden.

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Argumente der Pharmakritiker überzeugen nicht

Reichlich gesundheitspolitischen Zündstoff hat die Diskussionsreihe „AOK im Dialog“ beim AOK-Bundesverband am Donnerstagabend in Berlin geboten. Mit Prof. Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), Martin Litsch, Vorstandschef AOK-Bundesverband, und Gesundheitspolitiker Prof. Karl Lauterbach (SPD) war das Podium zwar stark mit pharmakritischen Positionen besetzt. Doch die nachhaltigeren Argumente brachten der Bundespolitiker Michael Hennrich, Obmann CDU/CSU im Gesundheitsausschuss, und Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes Forschender Arzneimittelunternehmen (vfa), vor.

Biogens Medical Director  Dr. Michael Haidinger  bricht eine Lanze für Anwendungsbeobachtungen. Das biopharmazeutische Unternehmen führt diese Studien aus Überzeugung durch. Foto: © Biogen

Besser als ihr Ruf – Anwendungsbeobachtungen liefern wichtige Erkenntnisse

Die Anwendungsbeobachtungen – oder nicht-interventionelle Studien, wie sie eigentlich heißen – haben keinen guten Ruf. In der Öffentlichkeit werden sie von Kritikern pauschal als „wissenschaftlich sinnlos“ bezeichnet: Sie seien nichts als Marketing, um ein Produkt nach vorne zu bringen, heißt es. „Ist das so?“, fragten wir Dr. Michael Haidinger, Medical Director bei Biogen. Das biopharmazeutische Unternehmen führt nicht-interventionelle Studien durch – aus Überzeugung.

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Streit um die Generierung von Evidenz

Ist die Erzeugung von Evidenz in der Medizin nur über randomisierte kontrollierte Studien (RCT) möglich? Über diese Frage haben unterschiedliche Akteure aus dem Gesundheitswesen beim Eppendorfer Dialog gestritten. Viele der Diskussionsteilnehmer sprachen sich dafür aus, auch andere Verfahren zur Gewinnung von Evidenz einfließen zu lassen.

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Große Unternehmen setzen auf Transparenz

Das Warten hat bald ein Ende. Der europäische Pharma-Dachverband EFPIA will kommenden Juni seinen ersten Bericht zu seinem im Juni 2013 verabschiedeten Transparenzkodex vorlegen. Die Mitgliedsunternehmen haben sich darin freiwillig dazu verpflichtet, alle Zahlungen und nicht finanzielle Zuwendungen an Ärzte, andere Heilberufler und Organisationen des Gesundheitswesens offenzulegen. Pharma Fakten hat sich angeschaut, welche Verhaltensregeln sich Unternehmen in anderen Branchen gegeben haben.

© Pharma Fakten e.V.
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