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Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Reform des AMNOG – Stroppe nennt konkrete Maßnahmen

Nach dem AMNOG ist vor dem AMNOG. Eines der viel diskutierten Themen beim Hauptstadtkongress (HSK) in Berlin waren insbesondere die Zusatznutzen-Bewertungen des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) für Medikamente. Diese Bewertungen spiegeln sich nicht bei den Verschreibungen wider. Die große Sorge: Innovationen kommen nicht häufig genug bei den Patienten an. Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, will dieser Entwicklung künftig mit einem Arzneimittelinformationssystem für Ärzte entgegenwirken.

Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Deutschland jetzt schon Europameister

In keinem Land Europas werden mehr klinische Arzneimittelstudien durchgeführt als in Deutschland. Mit fast 600 registrierten Studien in 2015 liegt das Land weltweit auf Platz 2. In einer Folge von Beiträgen wird Pharma-Fakten in den nächsten Wochen über die Zusammenarbeit der daran beteiligten Akteure berichten. Die Redaktion analysiert, wie die Beteiligten (Pharmaunternehmen, Ärzte, Angehörige der Fachkreise und Organisationen des Gesundheitswesens) die Transparenz ihrer Zusammenarbeit verbessern.

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AMNOG-Bewertungen – Diese Ampel steht auf Rot

Der GKV-Spitzenverband möchte, dass die Nutzenbewertungen im Zuge des AMNOG schneller und detailgenauer bei den Ärzten ankommen. Dazu hat er ein Ampelsystem vorgeschlagen, das immer aktuell in die Praxis-Softwares der Ärzte eingespielt werden soll. „Industrieneutraler Wissenstransfer“, so nennt das der Verband in einer Pressemitteilung. Klingt gut und logisch? Das ist es aber nicht.

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EMA legt bei Prime strenge Kriterien an

Im März wurde das „Prime“-Programm zur Beschleunigung von Zulassungen für Arzneimittel vorgestellt, nun wurde es erstmals in der Praxis umgesetzt. Die europäische Arzneimittelagentur EMA präsentierte die ersten Ergebnisse am Mittwoch. Die Behörde zieht offenbar strenge Maßstäbe heran: Für vier von 18 eingereichten Wirkstoffen gab es grünes Licht für den Prime-Prozess. Ziel des EMA-Programms ist es, vielversprechende Medikamente für einen noch ungedeckten medizinischen Bedarf schneller verfügbar zu machen.

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Nach Jahrzehnten ein Meilenstein für Multiple-Sklerose-Patienten

Die Fortschritte bei der Erforschung der Multiplen Sklerose (MS) gelingen zurzeit in immer kürzeren Abständen. Darüber spricht Universitäts-Professor Dr. Dr. Sven Meuth im Interview mit Pharma Fakten. Er ist stellvertretender Direktor der Klinik für Allgemeine Neurologie und Direktor des Institutes für Translationale Neurologie am Universitätsklinikum Münster. Der Neurologe erforscht unter anderem, wie mit neuen Wirkstoffen die Behandlung der MS-Patienten verbessert werden kann.

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Ärztetag – Kritik an Pharma weist Schwachpunkte auf

Mediziner haben beim 119. Deutschen Ärztetag in Hamburg über steigende Kosten in der Gesundheitsversorgung debattiert. Bundesärztekammerpräsident Frank Ulrich Montgomery und Prof. Wolf-Dieter Ludwig kritisierten dabei wiederholt die Preise für neue Arzneimittel. Dabei ist ihr Anteil an den Gesamtausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung sogar gesunken.

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Forscher nährt Hoffnung auf Krankheit ohne Symptome

Die Multiple Sklerose (MS) gilt als die Krankheit der 1000 Gesichter. Die Therapien haben sich im Laufe der Jahre immer mehr an den individuellen Krankheitsverlauf angepasst. Dr. Gerd Meyer zu Hörste von der Klinik für Allgemeine Neurologie in Münster spricht im Interview mit Pharma Fakten über die zukünftige Ausrichtung von Therapien und die möglichen Chancen einer Heilung für bestimmte Verlaufsformen.

Im Interview erklärt die biomedizinische Forscherin Prof. Dr. Dorothee von Laer  was onkolytische Viren sind und wie sie Tumoren zerstören können. Foto: CC0 (Stencil)

Multiples Myelom – Die leise Revolution

Manche Revolutionen in der Medizin passieren mit einem Knall – siehe Hepatitis C. Andere verlaufen schleichend, sind aber nicht weniger spektakulär. Bei der Behandlung der Krebserkrankung Multiples Myelom hat sich die Lebenserwartung der Patienten nachhaltig verbessert.

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SecurPharm – Noch 1.000 Tage bis zum Start

Patienten vor Arzneimittelfälschungen auch in Zukunft schützen: Das ist im Kern die Aufgabe von securPharm – dem Schutzschild der Superlative, den pharmazeutische Unternehmer, Großhändler und Apotheken zurzeit gemeinsam bauen. In 1000 Tagen soll SecurPharm laufen, aber bis dahin muss noch einiges passieren.

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