
Krebstherapie im Wandel
Die Behandlung von Krebserkrankungen wandelt sich in großen Schritten. Der Blick in die Forschungspipelines zeigt: Das ist wohl erst der Anfang.

Die Behandlung von Krebserkrankungen wandelt sich in großen Schritten. Der Blick in die Forschungspipelines zeigt: Das ist wohl erst der Anfang.

Sie heißt nicht umsonst die „Krankheit der 1.000 Gesichter“: Die Multiple Sklerose (MS), die das zentrale Nervensystem betrifft, kann sich bei jedem Patienten sehr unterschiedlich manifestieren. Dennoch lassen sich typische Verlaufsformen ausmachen: schubförmig, sekundär progredient und primär progredient.

Rund 300 Gen- und Zelltherapien befinden sich in der Entwicklung, wie der amerikanische Verband der forschenden Arzneimittelhersteller PhRMA berichtet. Sie könnten die Behandlung zahlreicher Erkrankungen – von Alzheimer bis Krebs – grundlegend verändern und sind das Ergebnis „jahrelanger bahnbrechender Forschung“.

Die aktuelle Innovationsphase der Pharmaindustrie setzt sich auch in Zukunft fort. Das Beratungsunternehmen IQVIA rechnet für den Zeitraum bis 2022 mit jährlich 40 bis 45 Markteinführungen neuer Substanzen.

Für die Periode von 2016 bis 2020 hat sich „Gavi“, die internationale Impfallianz, einiges vorgenommen. Doch sie ist auf einem guten Weg, wie ein Bericht der Organisation nun zeigt. 127 Millionen weitere Kinder in Entwicklungsländern wurden bereits immunisiert.

Im Kampf gegen Masern konnten über die letzten Jahre einige Fortschritte verzeichnet werden. Dies geht aus Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde „Centers for Disease Control and Prevention“ (CDC) hervor. Doch Martin Friede von der WHO warnt: „Wir werden Opfer unseres eigenen Erfolgs“.

Ein Mädchen, das 2015 auf die Welt kam, hatte bei Geburt eine Lebenserwartung von knapp über 83 Jahren. Wäre sie 1901 geboren, wären es nur rund 48 Jahre gewesen. Eine ähnlich positive Entwicklung zeigt sich in der männlichen Bevölkerung. Zu verdanken ist dies unter anderem dem medizinischen Fortschritt.

Eine neue Kombinationstherapie vollbrachte das Wunder: Quasi über Nacht fielen die Todesraten um 90 Prozent. Die Welt-Aids-Konferenz 1996 in Vancouver war die Wende.

Weltweit befinden sich momentan 3.394 Immuntherapien gegen Krebs in der Entwicklung, schreibt das US-amerikanische Cancer Research Institute. Im Vergleich zum Vorjahr 2017 ist das ein Anstieg um 67 Prozent. Dies verdeutlicht den „beispiellosen Enthusiasmus und das Engagement auf diesem Fachgebiet”, sagt die Wissenschaftlerin Jill O’Donnell-Tormey.

Seit Einführung des AMNOG im Jahr 2011 haben sich die Preise für Arzneimittelinnovationen im europäischen Vergleich verschoben. Rund zwei Drittel der deutschen Erstattungsbeträge liegen heute unterhalb des publizierten durchschnittlichen Preises eines Präparats in europäischen Vergleichsländern, jedes fünfte Präparat liegt sogar unterhalb des niedrigsten europäischen Preises.

Die Behandlung von Krebserkrankungen wandelt sich in großen Schritten. Der Blick in die Forschungspipelines zeigt: Das ist wohl erst der Anfang.

Sie heißt nicht umsonst die „Krankheit der 1.000 Gesichter“: Die Multiple Sklerose (MS), die das zentrale Nervensystem betrifft, kann sich bei jedem Patienten sehr unterschiedlich manifestieren. Dennoch lassen sich typische Verlaufsformen ausmachen: schubförmig, sekundär progredient und primär progredient.

Rund 300 Gen- und Zelltherapien befinden sich in der Entwicklung, wie der amerikanische Verband der forschenden Arzneimittelhersteller PhRMA berichtet. Sie könnten die Behandlung zahlreicher Erkrankungen – von Alzheimer bis Krebs – grundlegend verändern und sind das Ergebnis „jahrelanger bahnbrechender Forschung“.

Die aktuelle Innovationsphase der Pharmaindustrie setzt sich auch in Zukunft fort. Das Beratungsunternehmen IQVIA rechnet für den Zeitraum bis 2022 mit jährlich 40 bis 45 Markteinführungen neuer Substanzen.

Für die Periode von 2016 bis 2020 hat sich „Gavi“, die internationale Impfallianz, einiges vorgenommen. Doch sie ist auf einem guten Weg, wie ein Bericht der Organisation nun zeigt. 127 Millionen weitere Kinder in Entwicklungsländern wurden bereits immunisiert.

Im Kampf gegen Masern konnten über die letzten Jahre einige Fortschritte verzeichnet werden. Dies geht aus Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde „Centers for Disease Control and Prevention“ (CDC) hervor. Doch Martin Friede von der WHO warnt: „Wir werden Opfer unseres eigenen Erfolgs“.

Ein Mädchen, das 2015 auf die Welt kam, hatte bei Geburt eine Lebenserwartung von knapp über 83 Jahren. Wäre sie 1901 geboren, wären es nur rund 48 Jahre gewesen. Eine ähnlich positive Entwicklung zeigt sich in der männlichen Bevölkerung. Zu verdanken ist dies unter anderem dem medizinischen Fortschritt.

Eine neue Kombinationstherapie vollbrachte das Wunder: Quasi über Nacht fielen die Todesraten um 90 Prozent. Die Welt-Aids-Konferenz 1996 in Vancouver war die Wende.

Weltweit befinden sich momentan 3.394 Immuntherapien gegen Krebs in der Entwicklung, schreibt das US-amerikanische Cancer Research Institute. Im Vergleich zum Vorjahr 2017 ist das ein Anstieg um 67 Prozent. Dies verdeutlicht den „beispiellosen Enthusiasmus und das Engagement auf diesem Fachgebiet”, sagt die Wissenschaftlerin Jill O’Donnell-Tormey.

Seit Einführung des AMNOG im Jahr 2011 haben sich die Preise für Arzneimittelinnovationen im europäischen Vergleich verschoben. Rund zwei Drittel der deutschen Erstattungsbeträge liegen heute unterhalb des publizierten durchschnittlichen Preises eines Präparats in europäischen Vergleichsländern, jedes fünfte Präparat liegt sogar unterhalb des niedrigsten europäischen Preises.
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