
Der Blues nach zwei Jahren Pharma-Dialog
Ursprünglich sollte das Arzneimittelstärkungsgesetz die Ergebnisse des Pharma-Dialogs abbilden. Herausgekommen ist der Entwurf für ein Spargesetz. So sehen das die Pharma-Verbände BPI und vfa.

Ursprünglich sollte das Arzneimittelstärkungsgesetz die Ergebnisse des Pharma-Dialogs abbilden. Herausgekommen ist der Entwurf für ein Spargesetz. So sehen das die Pharma-Verbände BPI und vfa.

Deutsche Patienten vertrauen bei Medikamenten Präparaten, mit denen sie bereits Erfahrungen gesammelt haben. Eine repräsentative Umfrage des Beratungsunternehmens PriceWaterhouseCoopers (PwC) zeigt, dass die deutliche Mehrzahl der Bundesbürger Original-Präparate gegenüber Generika bevorzugt – selbst wenn die Arzneimittel mehr kosten.

Die Erforschung eines Medikamentes gegen Alzheimer ist nichts für schwache Nerven. 97 Prozent der Kandidaten scheitern. Trotzdem wird weitergeforscht: 77 mögliche Medikamente befinden sich gerade in den Pipelines der forschenden Unternehmen.

Umsatzschwelle, Preismoratorium und vertrauliche Erstattungspreise – diese Kernpunkte des sogenannten Gesetzes zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der GKV (AM-VSG) sind öffentlich bekannt geworden. Der Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) dient als Grundlage für die Reform des AMNOG.

Wird die industrielle Gesundheitswirtschaft zu wenig wertgeschätzt? Eine aktuelle Studie des Ökonomen und Institutsleiters Dr. Dennis Ostwald vom Wirtschaftsforschungsinstitut WifOR legt diese Vermutung nahe. Sie zeigt unter anderem die positiven Effekte von Forschung und Entwicklung für den Arbeitsmarkt sowie einer weitreichenden Wertschöpfungskette. Damit diese volkswirtschaftlichen Impulse erhalten bleiben bzw. sich verstärken können, fordert er vor allem verlässliche Rahmenbedingungen für die Unternehmen in der Gesundheitsindustrie.

Rund 18.000 Aktivisten, Forscher und Politiker treffen in dieser Woche in Durban, Südafrika zur Welt-Aids-Konferenz zusammen. Sie diskutieren Wege, um die Pandemie zu beenden.

Bei der Welt-Aids-Konferenz in Durban in Südafrika beraten seit Montag 18.000 Forscher, Aktivisten und Politiker über Strategien gegen HIV. Jedes Jahr infizieren sich rund 2,1 Millionen Menschen mit dem gefährlichen Virus. Prof. Joachim Hauber vom Heinrich-Pette-Institut in Hamburg erklärt im Interview mit Pharma Fakten, welche Ziele bei der HIV-Bekämpfung künftig erreichbar erscheinen.

Das Recherche-Team Correctiv und Spiegel Online haben die Leistungen von Pharmaunternehmen an Ärzte in einer Datenbank zusammengefasst und am Donnerstag öffentlich vorgestellt. Demnach flossen im Schnitt jährlich 1646 Euro an 71.000 Ärzte. Pharma Fakten sprach mit Dr. Wolfgang Mohl, Gastroentorologe aus Saarbrücken, über die Transparenzinitiative der Pharmaunternehmen. Er gehört zu den Ärzten, die die Offenlegung befürworten. Der Mediziner hofft, dass dadurch den Bestechlichkeitsvorwürfen gegen seinen Berufsstand der Garaus gemacht werden kann.

Die Ergebnisse des Pharma-Dialogs sollen sich noch vor der Bundestagwahl in neuen Regelungen widerspiegeln. Dazu hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) ein Eckpunktepapier vorgelegt.

Die AMNOG–Schiedsstelle hat den Pharmaunternehmen eine längere Bedenkzeit über einen Ausstieg aus den Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband über Erstattungsbeträge für neue Medikamente ermöglicht. Die Opt-out-Regel, die dem Unternehmen eine Marktrücknahme des Medikaments ohne Erstattungsbetrag gewährt, wurde modifiziert.

Ursprünglich sollte das Arzneimittelstärkungsgesetz die Ergebnisse des Pharma-Dialogs abbilden. Herausgekommen ist der Entwurf für ein Spargesetz. So sehen das die Pharma-Verbände BPI und vfa.

Deutsche Patienten vertrauen bei Medikamenten Präparaten, mit denen sie bereits Erfahrungen gesammelt haben. Eine repräsentative Umfrage des Beratungsunternehmens PriceWaterhouseCoopers (PwC) zeigt, dass die deutliche Mehrzahl der Bundesbürger Original-Präparate gegenüber Generika bevorzugt – selbst wenn die Arzneimittel mehr kosten.

Die Erforschung eines Medikamentes gegen Alzheimer ist nichts für schwache Nerven. 97 Prozent der Kandidaten scheitern. Trotzdem wird weitergeforscht: 77 mögliche Medikamente befinden sich gerade in den Pipelines der forschenden Unternehmen.

Umsatzschwelle, Preismoratorium und vertrauliche Erstattungspreise – diese Kernpunkte des sogenannten Gesetzes zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der GKV (AM-VSG) sind öffentlich bekannt geworden. Der Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) dient als Grundlage für die Reform des AMNOG.

Wird die industrielle Gesundheitswirtschaft zu wenig wertgeschätzt? Eine aktuelle Studie des Ökonomen und Institutsleiters Dr. Dennis Ostwald vom Wirtschaftsforschungsinstitut WifOR legt diese Vermutung nahe. Sie zeigt unter anderem die positiven Effekte von Forschung und Entwicklung für den Arbeitsmarkt sowie einer weitreichenden Wertschöpfungskette. Damit diese volkswirtschaftlichen Impulse erhalten bleiben bzw. sich verstärken können, fordert er vor allem verlässliche Rahmenbedingungen für die Unternehmen in der Gesundheitsindustrie.

Rund 18.000 Aktivisten, Forscher und Politiker treffen in dieser Woche in Durban, Südafrika zur Welt-Aids-Konferenz zusammen. Sie diskutieren Wege, um die Pandemie zu beenden.

Bei der Welt-Aids-Konferenz in Durban in Südafrika beraten seit Montag 18.000 Forscher, Aktivisten und Politiker über Strategien gegen HIV. Jedes Jahr infizieren sich rund 2,1 Millionen Menschen mit dem gefährlichen Virus. Prof. Joachim Hauber vom Heinrich-Pette-Institut in Hamburg erklärt im Interview mit Pharma Fakten, welche Ziele bei der HIV-Bekämpfung künftig erreichbar erscheinen.

Das Recherche-Team Correctiv und Spiegel Online haben die Leistungen von Pharmaunternehmen an Ärzte in einer Datenbank zusammengefasst und am Donnerstag öffentlich vorgestellt. Demnach flossen im Schnitt jährlich 1646 Euro an 71.000 Ärzte. Pharma Fakten sprach mit Dr. Wolfgang Mohl, Gastroentorologe aus Saarbrücken, über die Transparenzinitiative der Pharmaunternehmen. Er gehört zu den Ärzten, die die Offenlegung befürworten. Der Mediziner hofft, dass dadurch den Bestechlichkeitsvorwürfen gegen seinen Berufsstand der Garaus gemacht werden kann.

Die Ergebnisse des Pharma-Dialogs sollen sich noch vor der Bundestagwahl in neuen Regelungen widerspiegeln. Dazu hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) ein Eckpunktepapier vorgelegt.

Die AMNOG–Schiedsstelle hat den Pharmaunternehmen eine längere Bedenkzeit über einen Ausstieg aus den Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband über Erstattungsbeträge für neue Medikamente ermöglicht. Die Opt-out-Regel, die dem Unternehmen eine Marktrücknahme des Medikaments ohne Erstattungsbetrag gewährt, wurde modifiziert.
Mit unserem Newsletter sind Sie immer auf dem Laufenden.
Folgen Sie uns auch bei LinkedIn, um immer auf dem Laufenden zu bleiben.
Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.