Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Patienten hadern in Apotheken mit negativen AMNOG-Folgen

Magdalene Linz, Präsidentin der Apothekerkammer Niedersachsen, sieht die Auswirkungen, die das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) auf Medikamente hat, hautnah in ihrer Apotheke. Denn einige Patienten bekommen diese besonders zu spüren. Urplötzlich können ihnen gewohnte Präparate nicht mehr zur Verfügung stehen, obwohl sie deren Wirkung schätzen und beispielsweise wieder beschwerdefrei gehen können. Die Apothekerkammerpräsidentin spricht im Interview mit Pharma Fakten über enttäuschte Patienten und schwer nachvollziehbare Regulierungsentscheidungen.

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Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

DAK-Report stellt dem AMNOG kein gutes Zeugnis aus

Das Zeugnis für das AMNOG – es fällt allenfalls befriedigend aus. Die DAK-Gesundheit zieht beim zweiten AMNOG-Report in Berlin zwar ein differenziertes Fazit. Und doch blieb kaum etwas Gutes übrig: Fünf Jahre nach Inkrafttreten sei die Nutzenbewertung für die Verordnungsentwicklung „folgenlos“. Die Spareffekte seien begrenzt. Der Gesundheitsökonom Prof. Wolfgang Greiner, mit einer Analyse des AMNOG beauftragt, kritisierte die Bewertung des Zusatznutzens: „Ein Zusatznutzen im Sinne des Verfahrens entspricht nicht zwangsläufig einem Zusatznutzen im Sinne der Versorgung“, so sein Resümee.

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Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit

Die Menschen in den ostdeutschen Bundesländern gelten generell als sehr impftreu. So verwunderte zuletzt die Meldung, dass es bei der zweiten Masern-Impfung große Lücken gibt. Pharma Fakten sprach mit Prof. Michael Borte von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum St. Georg Leipzig über die Gründe für die niedrige Impfquote, Erfahrungen vor der Wende und Einzelimmunisierungen.

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Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Weiterer Erreger für Mikrozephalie

Während vor allem Schwangere sich derzeit weltweit vor dem Zika-Virus fürchten, weisen US-Forscher auf die Bedrohung durch ein weiteres Virus hin, das ebenfalls Mikrozephalie-Schädelfehlbildungen auslöst: das Zytomegalovirus (CMV).

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Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Gemeinsame Anstrengungen im Kampf gegen Resistenzen und HIV

Forschung, Vorbeugung, Verpflichtungen: International besetzte Konferenzen und die EU machen die Bekämpfung von Erregern zu ihrem Thema. Jüngstes Beispiel: Die heute beginnende EU-Ministerkonferenz zu Antibiotikaresistenzen in Amsterdam. Schon beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos gaben mehr als 80 Industrieverbände und Unternehmen gemeinsam mit der Politik bekannt, sich stärker im Kampf gegen multiresistente Keime zu engagieren.

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Fortschritte in der Leukämie-Behandlung - die Überlebenskurven haben sich bei den akuten als auch bei den chronischen Leukämien deutlich verbessert. Logo: © Pharma Fakten e.V.

Politik bündelt Kräfte im Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen

Es ist eine der dringendsten internationalen Aufgaben: Die Ausbreitung gefährlicher resistenter Mikrobakterien zu stoppen. Die EU-Gesundheitsminister beraten dazu bei ihrer Konferenz am Dienstag und Mittwoch in Amsterdam über weitere Maßnahmen, die die Erforschung und Entwicklung neuer Antibiotika voranbringen sollen. Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, spricht im Interview mit Pharma Fakten über die Ziele und aktuellen Aktionspläne in der europäischen Gesundheitspolitik.

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Susanne Fey (l.) und Doris Wittig-Moßner hatten eine Petition für die Neuregelung des AMNOG bei Arzneimitteln gegen Epilepsie gestartet. Medikamente gegen chronische Krankheiten haben es in der Nutzenbewertung schwer. Foto: privat

Eltern von jungen Epilepsie-Patienten verzweifeln an AMNOG-Hürden

Die AMNOG-Bewertungen besonders bei Epilepsie-Medikamenten stehen weiterhin in der Kritik. Der Epilepsie Bundes-Elternverband (e.b.e.) hatte im Juni 2015 zusammen mit anderen Initiativen eine Bundestagspetition ins Leben gerufen. Das Ziel: Epilepsie-Arzneimittel generell vom AMNOG-Verfahren zu befreien. Die Vorsitzende des e.b.e., Susanne Fey, spricht im Interview über hilflose und wütende Eltern von Kindern mit Epilepsie und wie das Gesetz Patientenbedürfnissen entsprechen könnte.

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Patienten hadern in Apotheken mit negativen AMNOG-Folgen

Magdalene Linz, Präsidentin der Apothekerkammer Niedersachsen, sieht die Auswirkungen, die das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) auf Medikamente hat, hautnah in ihrer Apotheke. Denn einige Patienten bekommen diese besonders zu spüren. Urplötzlich können ihnen gewohnte Präparate nicht mehr zur Verfügung stehen, obwohl sie deren Wirkung schätzen und beispielsweise wieder beschwerdefrei gehen können. Die Apothekerkammerpräsidentin spricht im Interview mit Pharma Fakten über enttäuschte Patienten und schwer nachvollziehbare Regulierungsentscheidungen.

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DAK-Report stellt dem AMNOG kein gutes Zeugnis aus

Das Zeugnis für das AMNOG – es fällt allenfalls befriedigend aus. Die DAK-Gesundheit zieht beim zweiten AMNOG-Report in Berlin zwar ein differenziertes Fazit. Und doch blieb kaum etwas Gutes übrig: Fünf Jahre nach Inkrafttreten sei die Nutzenbewertung für die Verordnungsentwicklung „folgenlos“. Die Spareffekte seien begrenzt. Der Gesundheitsökonom Prof. Wolfgang Greiner, mit einer Analyse des AMNOG beauftragt, kritisierte die Bewertung des Zusatznutzens: „Ein Zusatznutzen im Sinne des Verfahrens entspricht nicht zwangsläufig einem Zusatznutzen im Sinne der Versorgung“, so sein Resümee.

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Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit

Die Menschen in den ostdeutschen Bundesländern gelten generell als sehr impftreu. So verwunderte zuletzt die Meldung, dass es bei der zweiten Masern-Impfung große Lücken gibt. Pharma Fakten sprach mit Prof. Michael Borte von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum St. Georg Leipzig über die Gründe für die niedrige Impfquote, Erfahrungen vor der Wende und Einzelimmunisierungen.

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Weiterer Erreger für Mikrozephalie

Während vor allem Schwangere sich derzeit weltweit vor dem Zika-Virus fürchten, weisen US-Forscher auf die Bedrohung durch ein weiteres Virus hin, das ebenfalls Mikrozephalie-Schädelfehlbildungen auslöst: das Zytomegalovirus (CMV).

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Gemeinsame Anstrengungen im Kampf gegen Resistenzen und HIV

Forschung, Vorbeugung, Verpflichtungen: International besetzte Konferenzen und die EU machen die Bekämpfung von Erregern zu ihrem Thema. Jüngstes Beispiel: Die heute beginnende EU-Ministerkonferenz zu Antibiotikaresistenzen in Amsterdam. Schon beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos gaben mehr als 80 Industrieverbände und Unternehmen gemeinsam mit der Politik bekannt, sich stärker im Kampf gegen multiresistente Keime zu engagieren.

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Politik bündelt Kräfte im Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen

Es ist eine der dringendsten internationalen Aufgaben: Die Ausbreitung gefährlicher resistenter Mikrobakterien zu stoppen. Die EU-Gesundheitsminister beraten dazu bei ihrer Konferenz am Dienstag und Mittwoch in Amsterdam über weitere Maßnahmen, die die Erforschung und Entwicklung neuer Antibiotika voranbringen sollen. Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, spricht im Interview mit Pharma Fakten über die Ziele und aktuellen Aktionspläne in der europäischen Gesundheitspolitik.

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Susanne Fey (l.) und Doris Wittig-Moßner hatten eine Petition für die Neuregelung des AMNOG bei Arzneimitteln gegen Epilepsie gestartet. Medikamente gegen chronische Krankheiten haben es in der Nutzenbewertung schwer. Foto: privat

Eltern von jungen Epilepsie-Patienten verzweifeln an AMNOG-Hürden

Die AMNOG-Bewertungen besonders bei Epilepsie-Medikamenten stehen weiterhin in der Kritik. Der Epilepsie Bundes-Elternverband (e.b.e.) hatte im Juni 2015 zusammen mit anderen Initiativen eine Bundestagspetition ins Leben gerufen. Das Ziel: Epilepsie-Arzneimittel generell vom AMNOG-Verfahren zu befreien. Die Vorsitzende des e.b.e., Susanne Fey, spricht im Interview über hilflose und wütende Eltern von Kindern mit Epilepsie und wie das Gesetz Patientenbedürfnissen entsprechen könnte.

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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