Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Die Weltgesundheitsorganisation will, dass die virale Hepatitis bis 2030 eliminiert ist. Doch neue Daten zeigen: Es sterben immer mehr Menschen an der Erkrankung. Foto: ©iStock.com/sankalpmaya

Hepatitis bis 2030 eliminieren? Zahl der Todesfälle steigt!

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) läutet die Alarmglocken: Bis 2030 soll die virale Hepatitis eigentlich eliminiert sein. Doch neueste Daten zeigen nun: Die Zahl der globalen Todesfälle steigt. Trotzdem gibt sich die WHO optimistisch: Das Ziel der Eliminierung ist erreichbar – unter einer Voraussetzung.

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Ab 2025 sollen die bislang nationalen Nutzenbewertungen von Gesundheitstechnologien wie Arzneimitteln europaweit harmonisiert ablaufen. Ob das gut funktionieren wird? Das hängt von der konkreten Umsetzung ab. Foto: ©iStock.com/Ca-ssis

Europäische Arzneimittel-Nutzenbewertung: Luft nach oben

Ab 2025 sollen die bislang nationalen Nutzenbewertungen von Gesundheitstechnologien europaweit harmonisiert ablaufen. Bis dahin müssen die Prozesse ausgestaltet sein: Doch die pharmazeutische Industrie sieht bei den bisherigen Plänen der EU-Kommission „Luft nach oben“. Das Thema ist nicht nur was für Fachleute: Schließlich geht es darum, die Verfügbarkeit von neuen Therapien für die Patient:innen zu verbessern und den Innovationsstandort Europa zu stärken.

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Zu wenig Prävention und Gesundheitsförderung – das ist im Kern die Herausforderung für das Gesundheitswesen „Made in Germany“. Foto: ©iStock.com/SARINYAPINNGAM

Unbezahlbar: Das Gesundheitssystem als Reparaturbetrieb

Gesundheits- und Sozialsysteme weltweit stehen unter Druck – und den Menschen werden entweder immer höhere Abgaben zugemutet oder sie werden schlicht nicht nach den Möglichkeiten behandelt, welche die moderne Medizin zur Verfügung hat. Oder beides. Die Begründung: Es fehle an Geld. Aber das stimmt nicht wirklich. Wir müssen nur weg vom Gesundheitssystem als reinem Reparaturbetrieb.

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Prof. Dr. Thomas Seufferlein vom Universitätsklinikum Ulm erklärt im Interview, wie sich die Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs bald deutlich verändern und verbessern könnte. Foto: ©iStock.com/peakSTOCK

Bauchspeicheldrüsenkrebs: „Es gibt einen Hoffnungsschimmer“

Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört zu den Krebsarten, die am schwierigsten zu behandeln sind. Doch es zeichnen sich Fortschritte und neue Therapie-Optionen ab – welche das sind, darüber haben wir mit Prof. Dr. Thomas Seufferlein gesprochen, ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin I des Universitätsklinikums Ulm.

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Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) haben in Deutschland einen Rekordwert erreicht – zwei Drittel der Investitionen kommen aus der Privatwirtschaft. Foto: ©iStock.com/gorodenkoff

Forschungsausgaben: Deutschland setzt auf Zukunft

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) haben in Deutschland mit 121,4 Milliarden Euro einen Rekordwert erreicht – zwei Drittel der Investitionen kommen aus der Privatwirtschaft. Allein die im Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) organisierten Firmen investierten 9,6 Milliarden Euro. Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2022.

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Die Weltgemeinschaft kann AIDS bis zum Jahr 2030 beenden – davon ist UNAIDS überzeugt. Aber es sind nur noch wenig mehr als 6 Jahre. Was muss passieren? Foto: Pharma Fakten

Raus aus der Nische: HIV eliminieren

Die Weltgemeinschaft kann Aids bis zum Jahr 2030 beenden – davon ist UNAIDS überzeugt. Es brauche nur den entsprechenden politischen Willen und das nötige Geld. Aber es sind nur noch wenig mehr als 6 Jahre. Was muss also passieren? Das war Thema eines Symposiums auf den Münchner AIDS-Tagen.

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Im Verein „Hashtag Gesundheit“ engagieren sich vorwiegend junge Menschen, die den Gesundheitssektor bereichern wollen – wie genau, das erklärt die Vorstandsvorsitzende im Interview. Foto: privat

Hashtag Gesundheit: „Das Sektorendenken überwinden“

Sie sind jung und sehen ihre berufliche Zukunft im Gesundheitswesen – zudem verfolgen die mehr als 500 Mitglieder des Vereins „Hashtag Gesundheit“ große Ziele: Sie wollen sich kurzfristig vernetzen, mittelfristig alte Denkmuster aufbrechen und langfristig das Gesundheitswesen positiv beeinflussen. Was es mit diesem Verein auf sich hat und welche Ziele er verfolgt, darüber haben wir mit der Vorstandsvorsitzenden Julia Aring gesprochen.

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Über 5.300 klinische Studien sind 2024 weltweit neu gestartet worden. Schwerpunkte sind Onkologie, Immunologie, Neurologie und Herzkreislauf-Erkrankungen. Foto: ©iStock.com/gorodenkoff

Orphan Drugs: Ganz besondere Arzneimittel

Immer mehr der rund 8.000 seltenen Krankheiten sind behandelbar. Und doch gilt für den Großteil: Keine zugelassene Therapie ist verfügbar. Es braucht noch mehr Forschung als bisher. Voraussetzung aber ist eine Politik, welche die Arbeit auf diesem komplexen Gebiet fördert und die Besonderheit der Orphan Drugs anerkennt.

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„Power für die Prävention“ - in Berlin diskutierten Gesundheitsexpert:innen darüber, wie sich Krebsfälle vermeiden lassen. Gesundheitsminister Karl Lauterbach wartete dabei mit erstaunlichen Zahlen auf. Foto: ©iStock.com/Pornpak Khunatorn

Krebsprävention: Worauf es wirklich ankommt

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 500.000 Menschen an Krebs – und mehr als 230.000 Menschen sterben an dieser Krankheit. Dabei wären, so schätzen Wissenschaftler:innen, rund 40 Prozent aller Krebsneuerkrankungen vermeidbar – durch Prävention und Früherkennung. Das ist lange bekannt und doch tut sich viel zu wenig, um die Zahl der Krebsfälle zu verringern. Doch woran liegt das? Und was müsste und könnte geschehen, um endlich das zu erreichen, was beim „Tagesspiegel Fachforum Gesundheit“ unter dem Motto stand: „Power für die Prävention – Strategien verbinden und Krebsfälle vermeiden“?

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Deutschland geht wieder auf Reisen. Doch viele unterschätzen das Risiko mit einer Hepatitis-A- oder B-Infektion nachhause zu kommen. Davor kann eine Impfung schützen. Foto: ©iStock.com/Zerbor

Reisen ohne Reue: Impfschutz vor Hepatitis

Deutschland packt (wieder) das Reisefieber – die Zahl der Reisen ist fast auf vor-pandemischen Niveau. Dabei steht auch Afrika auf dem Programm; allein Ägypten beherbergte 2022 1,3 Millionen Menschen aus Deutschland und die Tendenz ist steigend. Viele von ihnen unterschätzen das Risiko mit einer Hepatitis-A- oder B-Infektion nachhause zu kommen. Davor kann man sich mit einer Impfung schützen.

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Die Weltgesundheitsorganisation will, dass die virale Hepatitis bis 2030 eliminiert ist. Doch neue Daten zeigen: Es sterben immer mehr Menschen an der Erkrankung. Foto: ©iStock.com/sankalpmaya

Hepatitis bis 2030 eliminieren? Zahl der Todesfälle steigt!

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) läutet die Alarmglocken: Bis 2030 soll die virale Hepatitis eigentlich eliminiert sein. Doch neueste Daten zeigen nun: Die Zahl der globalen Todesfälle steigt. Trotzdem gibt sich die WHO optimistisch: Das Ziel der Eliminierung ist erreichbar – unter einer Voraussetzung.

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Ab 2025 sollen die bislang nationalen Nutzenbewertungen von Gesundheitstechnologien wie Arzneimitteln europaweit harmonisiert ablaufen. Ob das gut funktionieren wird? Das hängt von der konkreten Umsetzung ab. Foto: ©iStock.com/Ca-ssis

Europäische Arzneimittel-Nutzenbewertung: Luft nach oben

Ab 2025 sollen die bislang nationalen Nutzenbewertungen von Gesundheitstechnologien europaweit harmonisiert ablaufen. Bis dahin müssen die Prozesse ausgestaltet sein: Doch die pharmazeutische Industrie sieht bei den bisherigen Plänen der EU-Kommission „Luft nach oben“. Das Thema ist nicht nur was für Fachleute: Schließlich geht es darum, die Verfügbarkeit von neuen Therapien für die Patient:innen zu verbessern und den Innovationsstandort Europa zu stärken.

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Zu wenig Prävention und Gesundheitsförderung – das ist im Kern die Herausforderung für das Gesundheitswesen „Made in Germany“. Foto: ©iStock.com/SARINYAPINNGAM

Unbezahlbar: Das Gesundheitssystem als Reparaturbetrieb

Gesundheits- und Sozialsysteme weltweit stehen unter Druck – und den Menschen werden entweder immer höhere Abgaben zugemutet oder sie werden schlicht nicht nach den Möglichkeiten behandelt, welche die moderne Medizin zur Verfügung hat. Oder beides. Die Begründung: Es fehle an Geld. Aber das stimmt nicht wirklich. Wir müssen nur weg vom Gesundheitssystem als reinem Reparaturbetrieb.

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Prof. Dr. Thomas Seufferlein vom Universitätsklinikum Ulm erklärt im Interview, wie sich die Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs bald deutlich verändern und verbessern könnte. Foto: ©iStock.com/peakSTOCK

Bauchspeicheldrüsenkrebs: „Es gibt einen Hoffnungsschimmer“

Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört zu den Krebsarten, die am schwierigsten zu behandeln sind. Doch es zeichnen sich Fortschritte und neue Therapie-Optionen ab – welche das sind, darüber haben wir mit Prof. Dr. Thomas Seufferlein gesprochen, ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin I des Universitätsklinikums Ulm.

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Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) haben in Deutschland einen Rekordwert erreicht – zwei Drittel der Investitionen kommen aus der Privatwirtschaft. Foto: ©iStock.com/gorodenkoff

Forschungsausgaben: Deutschland setzt auf Zukunft

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) haben in Deutschland mit 121,4 Milliarden Euro einen Rekordwert erreicht – zwei Drittel der Investitionen kommen aus der Privatwirtschaft. Allein die im Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) organisierten Firmen investierten 9,6 Milliarden Euro. Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2022.

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Die Weltgemeinschaft kann AIDS bis zum Jahr 2030 beenden – davon ist UNAIDS überzeugt. Aber es sind nur noch wenig mehr als 6 Jahre. Was muss passieren? Foto: Pharma Fakten

Raus aus der Nische: HIV eliminieren

Die Weltgemeinschaft kann Aids bis zum Jahr 2030 beenden – davon ist UNAIDS überzeugt. Es brauche nur den entsprechenden politischen Willen und das nötige Geld. Aber es sind nur noch wenig mehr als 6 Jahre. Was muss also passieren? Das war Thema eines Symposiums auf den Münchner AIDS-Tagen.

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Im Verein „Hashtag Gesundheit“ engagieren sich vorwiegend junge Menschen, die den Gesundheitssektor bereichern wollen – wie genau, das erklärt die Vorstandsvorsitzende im Interview. Foto: privat

Hashtag Gesundheit: „Das Sektorendenken überwinden“

Sie sind jung und sehen ihre berufliche Zukunft im Gesundheitswesen – zudem verfolgen die mehr als 500 Mitglieder des Vereins „Hashtag Gesundheit“ große Ziele: Sie wollen sich kurzfristig vernetzen, mittelfristig alte Denkmuster aufbrechen und langfristig das Gesundheitswesen positiv beeinflussen. Was es mit diesem Verein auf sich hat und welche Ziele er verfolgt, darüber haben wir mit der Vorstandsvorsitzenden Julia Aring gesprochen.

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Über 5.300 klinische Studien sind 2024 weltweit neu gestartet worden. Schwerpunkte sind Onkologie, Immunologie, Neurologie und Herzkreislauf-Erkrankungen. Foto: ©iStock.com/gorodenkoff

Orphan Drugs: Ganz besondere Arzneimittel

Immer mehr der rund 8.000 seltenen Krankheiten sind behandelbar. Und doch gilt für den Großteil: Keine zugelassene Therapie ist verfügbar. Es braucht noch mehr Forschung als bisher. Voraussetzung aber ist eine Politik, welche die Arbeit auf diesem komplexen Gebiet fördert und die Besonderheit der Orphan Drugs anerkennt.

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„Power für die Prävention“ - in Berlin diskutierten Gesundheitsexpert:innen darüber, wie sich Krebsfälle vermeiden lassen. Gesundheitsminister Karl Lauterbach wartete dabei mit erstaunlichen Zahlen auf. Foto: ©iStock.com/Pornpak Khunatorn

Krebsprävention: Worauf es wirklich ankommt

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 500.000 Menschen an Krebs – und mehr als 230.000 Menschen sterben an dieser Krankheit. Dabei wären, so schätzen Wissenschaftler:innen, rund 40 Prozent aller Krebsneuerkrankungen vermeidbar – durch Prävention und Früherkennung. Das ist lange bekannt und doch tut sich viel zu wenig, um die Zahl der Krebsfälle zu verringern. Doch woran liegt das? Und was müsste und könnte geschehen, um endlich das zu erreichen, was beim „Tagesspiegel Fachforum Gesundheit“ unter dem Motto stand: „Power für die Prävention – Strategien verbinden und Krebsfälle vermeiden“?

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Deutschland geht wieder auf Reisen. Doch viele unterschätzen das Risiko mit einer Hepatitis-A- oder B-Infektion nachhause zu kommen. Davor kann eine Impfung schützen. Foto: ©iStock.com/Zerbor

Reisen ohne Reue: Impfschutz vor Hepatitis

Deutschland packt (wieder) das Reisefieber – die Zahl der Reisen ist fast auf vor-pandemischen Niveau. Dabei steht auch Afrika auf dem Programm; allein Ägypten beherbergte 2022 1,3 Millionen Menschen aus Deutschland und die Tendenz ist steigend. Viele von ihnen unterschätzen das Risiko mit einer Hepatitis-A- oder B-Infektion nachhause zu kommen. Davor kann man sich mit einer Impfung schützen.

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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