Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Der Report „Klima und Gesundheit“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt  welche Auswirkungen die Klimakrise auf unsere Gesundheit hat. Foto: ©iStock.com/Pixelci

„Klimaschutz ist Gesundheitsschutz“

„Der Klimawandel ist nicht ‚nur‘ ein Umweltphänomen, sondern bringt auch gravierende Folgen für die Gesundheit mit sich – ökologische Krisen werden gesundheitliche Krisen“, heißt es im Editorial des Versorgungs-Reports „Klima und Gesundheit“ des Wissenschaftlichen Instituts der Krankenkasse AOK (WIdO). In dem Bericht analysieren Expert:innen in insgesamt 16 Fachbeiträgen, inwiefern die Erderwärmung Auswirkungen auf Erkrankungshäufigkeiten, gefährdete Bevölkerungsgruppen und die Gesundheitsinfrastruktur hat.

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Rekombinante Antikörper gelten als Hoffnungsträger gegen Krankheiten  die nur unzureichend oder gar nicht behandelbar sind. Die Pipelines forschender Unternehmen sind gut gefüllt. Foto: ©iStock.com/Svisio

Antikörper schreiben Medizingeschichte

Rekombinante Antikörper gelten als Hoffnungsträger gegen schwere Krankheiten, die nur unzureichend oder bisher gar nicht behandelbar sind. Bis Ende 2020 waren 82 solcher Medikamente in Deutschland zugelassen, doppelt so viele wie noch vor fünf Jahren. In den biopharmazeutischen Pipelines forschender Pharmaunternehmen machen sie rund zwei Drittel der Projekte aus: Rekombinante Antikörper sind der Wachstumsmotor für die medizinische Biotechnologie.

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In Sachen Digitalisierung läuft das deutsche Gesundheitswesen den Möglichkeiten hinterher. Nun hoffen viele  dass die Pandemie wie ein Innovationsturbo wirkt. Dabei geht es unter anderem um ein Mehr an Freiheit. Foto: ©istock.com/Pofuduk Images

Gesundheitswesen: Was die Digitalisierung alles könnte

Man kann es schon nicht mehr hören: In Sachen Digitalisierung läuft das deutsche Gesundheitswesen den Möglichkeiten hinterher. Nun hoffen viele, dass die Pandemie indirekt Fakten schafft und wie ein Innovationsturbo wirkt. Denn hier zeigt sich besonders deutlich, welche Vorteile Menschen durch konsequente Digitalisierung haben können. Dabei geht es unter anderem um ein Mehr an Freiheit.

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Im Interview erklärt ITler Clemens Utschig-Utschig  Boehringer Ingelheim  wie Quantencomputer die Entwicklung von Arzneimitteln besser machen könnten. Foto: © iStock.com/metamorworks

Revolution der Pharmaforschung: Mit Quantencomputern?

Sei es eine „Reise in ein neues Zeitalter“ oder die „nächste Disruption“: Ist die Rede von dem Potenzial von sogenannten Quantentechnologien, fallen große Worte. Laut der Forschungseinrichtung „Fraunhofer-Gesellschaft“ könnten sie gar „zum Game Changer werden, zu einem Faktor, der die Welt verändert“. Auch Clemens Utschig-Utschig, Chief Technology Officer und Head of IT Technology Strategy beim Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim, sieht enorme Chancen. Im Interview spricht er über Quantencomputer – und inwiefern diese Super-Rechner der Zukunft die Forschung, Entwicklung und Markteinführung von Arzneimitteln besser machen könnten.

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Bernd Rosenbichler war erfolgreicher Auto-Manager und lebte seinen Traum. Als bei seinem Sohn das Alström-Syndrom diagnostiziert wird  schmeißt er alles hin. Er hat jetzt Wichtigeres zu tun. Foto: ©iStock.com/Serhii Bezrukyi

Einer seltenen Erkrankung den Kampf ansagen

Bernd Rosenbichler war erfolgreicher Auto-Manager und lebte seinen Traum. Dann kam eine Nachricht, die alles auf den Kopf stellte: Sein Sohn Ben leidet unter dem Alström-Syndrom – einer extrem seltenen genetischen Erkrankung. Rosenbichler war schnell klar: Ein Weiter-so kann es nicht geben. Er warf den Job hin und widmet sich seitdem einer Krankheit, für die es kaum Expert:innen gibt und bei der das Wissen rar ist.

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Seit über 30 Jahren erforscht und produziert Amgen Biopharmazeutika zur Behandlung schwerer Erkrankungen. Ein Interview. Foto: ©istock.com / serezniy / africa-studio.com (Olga Yastremska and Leonid Yastremskiy)

Hightech-Medikamente produzieren: Das will gelernt sein

Sei es in Form von Impfstoffen oder als Arzneimittel zur Behandlung schwerer Erkrankungen wie Krebs, Rheuma, Multiple Sklerose: Immer öfter kommen in der medizinischen Versorgung Biopharmazeutika zum Einsatz. Es sind Hightech-Medikamente im wahrsten Sinne des Wortes: Denn sie werden in lebenden Zellen mit Hilfe von Gentechnik hergestellt – ein komplexer Prozess, für den es große Expertise braucht. Die Beschäftigten der Firma Amgen erforschen und produzieren seit über 30 Jahren Biopharmazeutika. Und: Sie entwickeln die Produktionsverfahren stetig weiter, um sie noch effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten. Letztlich profitieren Patient:innen weltweit. Ein Interview mit Manfred Heinzer, Geschäftsführer der Amgen GmbH.

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„Impfchancen digital nutzen – was hält uns (noch) davon ab?“ Das war Thema einer Online-Veranstaltung. Foto: ©iStock.com/Ca-ssis

COVID-19 + Digitalisierung = Höhere Impfquoten?

„Impfchancen digital nutzen – was hält uns (noch) davon ab?“ Nichts, könnte man meinen. Doch die gleichnamige Online-Veranstaltung mit dem Bayerischen Gesundheitsminister und weiteren Fachleuten zeigte: Ganz so einfach lässt sich die Frage nach einem digitalen Schub fürs Impfen nicht beantworten.

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In der Forschung zur Behandlung von Leiden wie Alzheimer  Migräne oder Parkinson passiert gerade viel. IQVIA hat sich angeschaut  warum das so ist. Foto: ©iStock.com/whitehoune

Erkrankungen des zentralen Nervensystems im Visier

In der Forschung an Medikamenten zur Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS) passiert gerade viel. „In den letzten drei Jahren ist die ZNS-Pipeline um 30 Prozent angewachsen“, weiß IQVIA. Warum gerade jetzt alle Zeiger auf Erfolg stehen, hat das Beratungsunternehmen in einem Whitepaper untersucht.

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Bis zum Jahr 2030 soll Hepatitis C eliminiert sein – die medizinischen Voraussetzungen dafür sind erfüllt  doch es tun sich andere Hürden auf. Foto: ©iStock.com/jarun011

Wie Hepatitis C verschwinden könnte

Hepatitis C bis zum Jahr 2030 eliminieren – dieses gemeinsame Ziel verfolgen die Weltgesundheitsorganisation WHO und die deutsche Bundesregierung. Medizinisch gesehen wäre das kein großes Problem, denn es gibt seit einigen Jahren eine einfache und wirksame Therapie. Doch es tun sich andere Hürden auf, die den erhofften Erfolg gefährden.

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Der Report „Klima und Gesundheit“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt  welche Auswirkungen die Klimakrise auf unsere Gesundheit hat. Foto: ©iStock.com/Pixelci

„Klimaschutz ist Gesundheitsschutz“

„Der Klimawandel ist nicht ‚nur‘ ein Umweltphänomen, sondern bringt auch gravierende Folgen für die Gesundheit mit sich – ökologische Krisen werden gesundheitliche Krisen“, heißt es im Editorial des Versorgungs-Reports „Klima und Gesundheit“ des Wissenschaftlichen Instituts der Krankenkasse AOK (WIdO). In dem Bericht analysieren Expert:innen in insgesamt 16 Fachbeiträgen, inwiefern die Erderwärmung Auswirkungen auf Erkrankungshäufigkeiten, gefährdete Bevölkerungsgruppen und die Gesundheitsinfrastruktur hat.

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Rekombinante Antikörper gelten als Hoffnungsträger gegen Krankheiten  die nur unzureichend oder gar nicht behandelbar sind. Die Pipelines forschender Unternehmen sind gut gefüllt. Foto: ©iStock.com/Svisio

Antikörper schreiben Medizingeschichte

Rekombinante Antikörper gelten als Hoffnungsträger gegen schwere Krankheiten, die nur unzureichend oder bisher gar nicht behandelbar sind. Bis Ende 2020 waren 82 solcher Medikamente in Deutschland zugelassen, doppelt so viele wie noch vor fünf Jahren. In den biopharmazeutischen Pipelines forschender Pharmaunternehmen machen sie rund zwei Drittel der Projekte aus: Rekombinante Antikörper sind der Wachstumsmotor für die medizinische Biotechnologie.

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In Sachen Digitalisierung läuft das deutsche Gesundheitswesen den Möglichkeiten hinterher. Nun hoffen viele  dass die Pandemie wie ein Innovationsturbo wirkt. Dabei geht es unter anderem um ein Mehr an Freiheit. Foto: ©istock.com/Pofuduk Images

Gesundheitswesen: Was die Digitalisierung alles könnte

Man kann es schon nicht mehr hören: In Sachen Digitalisierung läuft das deutsche Gesundheitswesen den Möglichkeiten hinterher. Nun hoffen viele, dass die Pandemie indirekt Fakten schafft und wie ein Innovationsturbo wirkt. Denn hier zeigt sich besonders deutlich, welche Vorteile Menschen durch konsequente Digitalisierung haben können. Dabei geht es unter anderem um ein Mehr an Freiheit.

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Im Interview erklärt ITler Clemens Utschig-Utschig  Boehringer Ingelheim  wie Quantencomputer die Entwicklung von Arzneimitteln besser machen könnten. Foto: © iStock.com/metamorworks

Revolution der Pharmaforschung: Mit Quantencomputern?

Sei es eine „Reise in ein neues Zeitalter“ oder die „nächste Disruption“: Ist die Rede von dem Potenzial von sogenannten Quantentechnologien, fallen große Worte. Laut der Forschungseinrichtung „Fraunhofer-Gesellschaft“ könnten sie gar „zum Game Changer werden, zu einem Faktor, der die Welt verändert“. Auch Clemens Utschig-Utschig, Chief Technology Officer und Head of IT Technology Strategy beim Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim, sieht enorme Chancen. Im Interview spricht er über Quantencomputer – und inwiefern diese Super-Rechner der Zukunft die Forschung, Entwicklung und Markteinführung von Arzneimitteln besser machen könnten.

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Bernd Rosenbichler war erfolgreicher Auto-Manager und lebte seinen Traum. Als bei seinem Sohn das Alström-Syndrom diagnostiziert wird  schmeißt er alles hin. Er hat jetzt Wichtigeres zu tun. Foto: ©iStock.com/Serhii Bezrukyi

Einer seltenen Erkrankung den Kampf ansagen

Bernd Rosenbichler war erfolgreicher Auto-Manager und lebte seinen Traum. Dann kam eine Nachricht, die alles auf den Kopf stellte: Sein Sohn Ben leidet unter dem Alström-Syndrom – einer extrem seltenen genetischen Erkrankung. Rosenbichler war schnell klar: Ein Weiter-so kann es nicht geben. Er warf den Job hin und widmet sich seitdem einer Krankheit, für die es kaum Expert:innen gibt und bei der das Wissen rar ist.

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Seit über 30 Jahren erforscht und produziert Amgen Biopharmazeutika zur Behandlung schwerer Erkrankungen. Ein Interview. Foto: ©istock.com / serezniy / africa-studio.com (Olga Yastremska and Leonid Yastremskiy)

Hightech-Medikamente produzieren: Das will gelernt sein

Sei es in Form von Impfstoffen oder als Arzneimittel zur Behandlung schwerer Erkrankungen wie Krebs, Rheuma, Multiple Sklerose: Immer öfter kommen in der medizinischen Versorgung Biopharmazeutika zum Einsatz. Es sind Hightech-Medikamente im wahrsten Sinne des Wortes: Denn sie werden in lebenden Zellen mit Hilfe von Gentechnik hergestellt – ein komplexer Prozess, für den es große Expertise braucht. Die Beschäftigten der Firma Amgen erforschen und produzieren seit über 30 Jahren Biopharmazeutika. Und: Sie entwickeln die Produktionsverfahren stetig weiter, um sie noch effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten. Letztlich profitieren Patient:innen weltweit. Ein Interview mit Manfred Heinzer, Geschäftsführer der Amgen GmbH.

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„Impfchancen digital nutzen – was hält uns (noch) davon ab?“ Das war Thema einer Online-Veranstaltung. Foto: ©iStock.com/Ca-ssis

COVID-19 + Digitalisierung = Höhere Impfquoten?

„Impfchancen digital nutzen – was hält uns (noch) davon ab?“ Nichts, könnte man meinen. Doch die gleichnamige Online-Veranstaltung mit dem Bayerischen Gesundheitsminister und weiteren Fachleuten zeigte: Ganz so einfach lässt sich die Frage nach einem digitalen Schub fürs Impfen nicht beantworten.

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In der Forschung zur Behandlung von Leiden wie Alzheimer  Migräne oder Parkinson passiert gerade viel. IQVIA hat sich angeschaut  warum das so ist. Foto: ©iStock.com/whitehoune

Erkrankungen des zentralen Nervensystems im Visier

In der Forschung an Medikamenten zur Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS) passiert gerade viel. „In den letzten drei Jahren ist die ZNS-Pipeline um 30 Prozent angewachsen“, weiß IQVIA. Warum gerade jetzt alle Zeiger auf Erfolg stehen, hat das Beratungsunternehmen in einem Whitepaper untersucht.

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Bis zum Jahr 2030 soll Hepatitis C eliminiert sein – die medizinischen Voraussetzungen dafür sind erfüllt  doch es tun sich andere Hürden auf. Foto: ©iStock.com/jarun011

Wie Hepatitis C verschwinden könnte

Hepatitis C bis zum Jahr 2030 eliminieren – dieses gemeinsame Ziel verfolgen die Weltgesundheitsorganisation WHO und die deutsche Bundesregierung. Medizinisch gesehen wäre das kein großes Problem, denn es gibt seit einigen Jahren eine einfache und wirksame Therapie. Doch es tun sich andere Hürden auf, die den erhofften Erfolg gefährden.

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Kommentar

GKV-Spargesetz: Das Narrativ stimmt nicht

Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.

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