
Europäische Impfwoche: „Vorbeugen. Schützen. Impfen.“
Impfungen schützen nicht nur das Individuum, sondern leisten einen Beitrag zur öffentlichen Gesundheit. Aber die Impfung kann auch mehr: Sogar die Wirtschaft profitiert.

Impfungen schützen nicht nur das Individuum, sondern leisten einen Beitrag zur öffentlichen Gesundheit. Aber die Impfung kann auch mehr: Sogar die Wirtschaft profitiert.

Impfungen können nicht alles, sind aber irgendwie Alleskönner. Vom 20. bis 26. April ist Europäische Impfwoche (EIW). Sie will für die Bedeutung von Impfmaßnahmen für die Vermeidung von Krankheiten und den Schutz von Menschenleben sensibilisieren. Eine Welt ohne Impfstoffe? Es wäre eine Reise zurück ins finsterste Mittelalter. Pharma Fakten sprach mit der Medizinerin Dr. med. Melanie Schneider vom Pharmaunternehmen und Impfstoffspezialisten GlaxoSmithKline (GSK) über das Impfen im Allgemeinen und die Impfung gegen Meningokokken.

Für den Molekularbiologen Pierre Meulien, Geschäftsführer der „Innovative Medicines Initiative“ (IMI), steht das neuartige Coronavirus ganz im „Zeichen der Zeit“. Sei es SARS-CoV-2 oder Ebola: Das Auftreten solcher Seuchen kommt „nicht unerwartet“ – sondern hängt u.a. damit zusammen, dass das „Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur […] auf den Kopf gestellt“ ist. Darauf weisen immer mehr Experten hin. Bundesumweltministerin Svenja Schulze sieht die aktuelle Pandemie daher als „Weckruf“ für mehr Naturschutz. Dieser sei ein „wichtiger Schlüssel“, um dem Ausbruch von Infektionskrankheiten künftig vorzubeugen.

Wenn Arzneimittel nicht mehr helfen, ist eine gesundheitliche Krise nicht weit. Arzneimittel-Resistenzen, zu denen auch Antibiotika-Resistenzen zählen, gelten schon heute als eine der größten Herausforderungen für die öffentliche Gesundheit weltweit. In ihrem Bericht zeigt die „AMR Industry Alliance“ auf, wo es Fortschritte gibt – und wo noch viel getan werden muss.

Trotz weiterhin steigender Infektions- und Todesraten diskutiert die Republik über ein Ende von Ausgangsbeschränkungen und Kontaktsperren. Über den Sinn dieser Debatte und die Grenzen statistischer Konzepte in der Prognose der Coronavirus-Pandemie ein Gespräch mit der Psychologin und Statistikerin Katharina Schüller. Sie ist Geschäftsführerin und Gründerin von STAT-UP, ein Spezialanbieter für Statistische Beratung und Data Science.

Eine Welt ohne Krebstote? Führende Onkologen haben die Initiative „Vision-Zero-2020“ gegründet. Es ist eine konzertierte Kampfansage. Das Credo: Jeder Krebstote ist einer zu viel.

Die Zeit rennt: Das Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich von China aus zu einer Pandemie entwickelt. Doch bis ein Impfstoff verfügbar ist, wird es wohl noch mindestens zwölf Monate dauern. Schneller könnten Therapien auf den Markt kommen: „Denn zahlreiche Medikamente, die schon gegen andere Krankheiten zugelassen oder zumindest weitgehend erprobt sind, kommen dafür in Betracht“, so der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa). Neue Indikation für einen bekannten Wirkstoff – das ist die Idee hinter dem sogenannten „Repurposing“. Das Prinzip ist nicht neu: So war etwa ein einst gescheitertes Krebsmedikament die Grundlage für das erste Mittel gegen HIV.

„Jedes Jahr werden in Europa 1,7 Milliarden Impfstoffe produziert“, schreibt Vaccines Europe, die Stimme der europäischen Impfstoffindustrie, in einem Bericht. „Diese Impfstoffe werden genutzt, um Menschen weltweit zu immunisieren und sie vor Infektionskrankheiten zu schützen“. Wie groß die Erwartungen an die Branche sind, zeigt aktuell wieder die Coronavirus-Pandemie.

Das individuelle Risiko, an Alzheimer zu erkranken, liegt bei rund einem Prozent. Forscher wie Prof. Dr. Michael Heneka aus Bonn gehen aber davon aus, dass sich dieser Wert aufgrund der steigenden Lebenserwartung in den nächsten Jahren auf vier Prozent erhöht. Im Interview gibt der Leiter der Forschungsgruppe „Neuroinflammation“ am Deutschen Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und Direktor der Klinik für Neurodegenerative Erkrankungen und Gerontopsychiatrie am Universitätsklinikum Bonn einen Einblick in die Schwierigkeiten und Erfolge der Alzheimer-Forschung.

Laut der Deutschen Krebsgesellschaft könnte Fettleibigkeit dem Rauchen bald „den ersten Rang als Hauptursache für Krebs ablaufen“. Der Grund: Während „die Anzahl der Krebserkrankungen aufgrund von Tabakkonsum stetig sinkt, nimmt die Zahl übergewichtiger Menschen statistisch gesehen zu.“ Aktuell entstehen rund sieben Prozent aller Tumorfälle in Deutschland infolge von Übergewicht.

Impfungen schützen nicht nur das Individuum, sondern leisten einen Beitrag zur öffentlichen Gesundheit. Aber die Impfung kann auch mehr: Sogar die Wirtschaft profitiert.

Impfungen können nicht alles, sind aber irgendwie Alleskönner. Vom 20. bis 26. April ist Europäische Impfwoche (EIW). Sie will für die Bedeutung von Impfmaßnahmen für die Vermeidung von Krankheiten und den Schutz von Menschenleben sensibilisieren. Eine Welt ohne Impfstoffe? Es wäre eine Reise zurück ins finsterste Mittelalter. Pharma Fakten sprach mit der Medizinerin Dr. med. Melanie Schneider vom Pharmaunternehmen und Impfstoffspezialisten GlaxoSmithKline (GSK) über das Impfen im Allgemeinen und die Impfung gegen Meningokokken.

Für den Molekularbiologen Pierre Meulien, Geschäftsführer der „Innovative Medicines Initiative“ (IMI), steht das neuartige Coronavirus ganz im „Zeichen der Zeit“. Sei es SARS-CoV-2 oder Ebola: Das Auftreten solcher Seuchen kommt „nicht unerwartet“ – sondern hängt u.a. damit zusammen, dass das „Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur […] auf den Kopf gestellt“ ist. Darauf weisen immer mehr Experten hin. Bundesumweltministerin Svenja Schulze sieht die aktuelle Pandemie daher als „Weckruf“ für mehr Naturschutz. Dieser sei ein „wichtiger Schlüssel“, um dem Ausbruch von Infektionskrankheiten künftig vorzubeugen.

Wenn Arzneimittel nicht mehr helfen, ist eine gesundheitliche Krise nicht weit. Arzneimittel-Resistenzen, zu denen auch Antibiotika-Resistenzen zählen, gelten schon heute als eine der größten Herausforderungen für die öffentliche Gesundheit weltweit. In ihrem Bericht zeigt die „AMR Industry Alliance“ auf, wo es Fortschritte gibt – und wo noch viel getan werden muss.

Trotz weiterhin steigender Infektions- und Todesraten diskutiert die Republik über ein Ende von Ausgangsbeschränkungen und Kontaktsperren. Über den Sinn dieser Debatte und die Grenzen statistischer Konzepte in der Prognose der Coronavirus-Pandemie ein Gespräch mit der Psychologin und Statistikerin Katharina Schüller. Sie ist Geschäftsführerin und Gründerin von STAT-UP, ein Spezialanbieter für Statistische Beratung und Data Science.

Eine Welt ohne Krebstote? Führende Onkologen haben die Initiative „Vision-Zero-2020“ gegründet. Es ist eine konzertierte Kampfansage. Das Credo: Jeder Krebstote ist einer zu viel.

Die Zeit rennt: Das Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich von China aus zu einer Pandemie entwickelt. Doch bis ein Impfstoff verfügbar ist, wird es wohl noch mindestens zwölf Monate dauern. Schneller könnten Therapien auf den Markt kommen: „Denn zahlreiche Medikamente, die schon gegen andere Krankheiten zugelassen oder zumindest weitgehend erprobt sind, kommen dafür in Betracht“, so der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa). Neue Indikation für einen bekannten Wirkstoff – das ist die Idee hinter dem sogenannten „Repurposing“. Das Prinzip ist nicht neu: So war etwa ein einst gescheitertes Krebsmedikament die Grundlage für das erste Mittel gegen HIV.

„Jedes Jahr werden in Europa 1,7 Milliarden Impfstoffe produziert“, schreibt Vaccines Europe, die Stimme der europäischen Impfstoffindustrie, in einem Bericht. „Diese Impfstoffe werden genutzt, um Menschen weltweit zu immunisieren und sie vor Infektionskrankheiten zu schützen“. Wie groß die Erwartungen an die Branche sind, zeigt aktuell wieder die Coronavirus-Pandemie.

Das individuelle Risiko, an Alzheimer zu erkranken, liegt bei rund einem Prozent. Forscher wie Prof. Dr. Michael Heneka aus Bonn gehen aber davon aus, dass sich dieser Wert aufgrund der steigenden Lebenserwartung in den nächsten Jahren auf vier Prozent erhöht. Im Interview gibt der Leiter der Forschungsgruppe „Neuroinflammation“ am Deutschen Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und Direktor der Klinik für Neurodegenerative Erkrankungen und Gerontopsychiatrie am Universitätsklinikum Bonn einen Einblick in die Schwierigkeiten und Erfolge der Alzheimer-Forschung.

Laut der Deutschen Krebsgesellschaft könnte Fettleibigkeit dem Rauchen bald „den ersten Rang als Hauptursache für Krebs ablaufen“. Der Grund: Während „die Anzahl der Krebserkrankungen aufgrund von Tabakkonsum stetig sinkt, nimmt die Zahl übergewichtiger Menschen statistisch gesehen zu.“ Aktuell entstehen rund sieben Prozent aller Tumorfälle in Deutschland infolge von Übergewicht.
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Die Bundesregierung betont, dass sie mit dem vorgelegten Entwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) „allen Beteiligten – von der Pharmaindustrie über die Ärztinnen und Ärzte bis hin zu den Krankenhäusern – etwas abverlangt, um dieses System zukunftsfähig zu machen.“ Das aber ist nicht nur der falsche Weg – es stimmt auch einfach nicht. Ein Kommentar von Florian Martius.