Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Die Welt im Krisen-  die Welt im Lernmodus: Die Corona-Pandemie hat die Erde fest im Griff. Das Unternehmen Pfizer will sie als Katalysator für Veränderungen nutzen und hat die Debatte „Perspektive 21 – Zeit für Veränderung“ gestartet. Foto: ©iStock.com/Kzenon

„Perspektive 2021“: Diskutieren über die Lehren aus der Pandemie

Die Welt im Krisen-, die Welt im Lernmodus: Das SARS-CoV-2-Virus hat die Erde fest im Griff. Auch wenn Deutschland bisher gut durch diese Gesundheitskrise kommt: Die Pandemie hat auch gezeigt, dass man sich besser vorbereiten kann. Das forschende Pharmaunternehmen Pfizer hat deshalb auf seiner Plattform „Land der Gesundheit“ eine neue Debatte gestartet: „Perspektive 2021“.

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Wie schnell haben Krebspatienten Zugang zu innovativen Therapien? Hier gibt es in Europa große Unterschiede. Foto: ©iStock.com/peterschreiber.media

Neue Krebstherapien: Wenn jeder Tag zählt

Mit „bespielloser Geschwindigkeit“ werden derzeit Innovationen in der Onkologie entwickelt, um die „Behandlungsergebnisse von Krebspatienten weiter zu verbessern“, heißt es in einem Bericht, den der europäische Pharmaverband EFPIA bei der Beratungsfirma Vintura in Auftrag gegeben hat. Die Voraussetzung ist allerdings, dass die Betroffenen die neuen Arzneimittel auch bekommen. „Tatsache aber ist, dass es unter den europäischen Ländern enorme Unterschiede gibt, was den Zugang der Patienten zu innovativen onkologischen Therapien angeht“. Deutschland schneidet in dem Bericht vergleichsweise gut ab – dennoch gibt es Verbesserungspotenzial.

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Rund 25.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland an Darmkrebs. Dazu müsste es nicht kommen. Bild: ©iStock.com/peterschreiber.media

Darmkrebs: Erkrankungen und Todesfälle vermeiden

Welch großen Wert Prävention und Frühdiagnostik im Gesundheitswesen haben können, zeigt kaum ein Beispiel besser als der Darmkrebs: Rund 25.000 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr an diesem Tumor. Dabei müsste es nicht so weit kommen. Denn viele Erkrankungs- und Sterbefälle ließen sich mittels Vorsorge bzw. frühzeitiger Behandlung verhindern. Immerhin: Eine zunehmende Zahl an Menschen nutzt die präventive Darmspiegelung.

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Die CAR-T-Zelltherapie gilt als Hoffnungsträger in der Krebsbehandlung – wir haben mit zwei Experten über Chancen und Hürden gesprochen. Foto: ©iStock.com/Christoph Burgstedt

CAR-T-Zelltherapie: Große Chancen, hohe Hürden

Es ist nur eine einzige Infusion mit gentechnisch veränderten Zellen, doch sie macht vielen Krebspatienten neue Hoffnung: die CAR-T-Zelltherapie. Die Pharma Fakten-Redaktion hat mit zwei Spezialisten von der Universitätsklinik Köln gesprochen, die sich mit dieser vergleichsweise neuen Therapieform hervorragend auskennen: Prof. Peter Borchmann ist Oberarzt der Klinik I für Innere Medizin und leitet dort den klinischen Schwerpunkt maligne Lymphome. Prof. Florian Kron ist als Gesundheitsökonom im Management der Klinik I für Innere Medizin tätig und außerdem Geschäftsführer der VITIS Healthcare Group.

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Bei der vfa-Debattentour ging es kurz vor der Bundestagswahl in Stuttgart um die digitale Zukunft der Gesundheitsforschung und -versorgung. Foto: ©iStock.com/ipopba

Datenspende im Gesundheitswesen: Risiken beherrschen, Chancen nutzen

Wie und unter welchen Voraussetzungen könnte die so genannte „Datenspende“ von Patienten zu einer besseren Versorgung im Gesundheitswesen beitragen? Mit dieser Frage beschäftigen sich Experten unterschiedlicher Fachrichtungen in dem vom Pharmaunternehmen Pfizer initiierten „Berlin Lab Digitale Gesundheit“. Ihre Antworten und konkrete Handlungsempfehlungen präsentieren sie nun in einem Whitepaper unter dem Titel: „Datenspende im Gesundheitswesen: Chancen, Herausforderungen, Zukunftspotentiale.“

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Rheuma  Lupus  MS: Autoimmunerkrankungen haben einige Gemeinsamkeiten auf molekularer Ebene  die es zu erforschen gilt. Foto: ©iStock.com/Jevtic

Dem Rätsel der Autoimmunerkrankungen auf der Spur

Rheuma, Lupus oder Multiple Sklerose: Autoimmunerkrankungen sind auf den ersten Blick sehr verschieden. Genauso wie die vielen Projekte, die die öffentlich-private Partnerschaft „Innovative Medicines Initiative“ (IMI) aufgesetzt hat, um ihnen mit der gebündelten Expertise aus Pharma- und öffentlicher Forschung auf die Schliche zu kommen. Doch anstatt der offensichtlichen Unterschiede widmen sich die Wissenschaftler zunehmend den Gemeinsamkeiten: Es geht darum, Muster zu finden – um die Leiden der Patienten besser kategorisieren und behandeln zu können.

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Erstattung digitaler Gesundheitsanwendungen  Einführung von E-Patientenakte und E-Rezept: Wird Deutschlands Gesundheitssystem nun digitaler? Foto: © iStock.com/LeoWolfert

Es kommt „Schwung in digitale Gesundheitsangebote“

Menschen sind anpassungsfähig. Aus einer Not können sie auch mal eine Tugend machen – wie die Corona-Pandemie zeigt. Wo ein Virus persönlichen Treffen den Riegel vorschiebt, eröffnen sich plötzlich andere, digitale Möglichkeiten. Bei immer mehr Patienten findet zum Beispiel die ärztliche Videosprechstunde Zuspruch. Aber auch unabhängig von COVID-19 scheint es, als würde nun „Schwung in digitale Gesundheitsangebote“ kommen, wie Dr. Bernhard Rohleder vom Digitalverband Bitkom sagt. Die Erstattungsfähigkeit digitaler Gesundheitsanwendungen wie Apps, die E-Patientenakte und das E-Rezept stehen an.

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Pocken und Rinderpest sind Geschichte. Doch andere Krankheiten – wie Polio – warten noch darauf  weltweit ausgerottet zu werden. Grafik: Pharma Fakten  nach: https://ourworldindata.org/eradication-of-diseases (CC-BY)

Krankheiten ausrotten: ein „fortlaufender Prozess“

Louis Pasteur (1822-1895), der als Pionier auf dem Gebiet der Mikrobiologie gilt und unter anderem Impfstoffe gegen die Tollwut entwickelte, erklärte einst, es stehe in der Macht der Menschheit Infektionskrankheiten von der Erde zu verbannen. Und tatsächlich gelang das bei den Pocken und der Rinderpest. Auch bei der Kinderlähmung (Poliomyelitis) ist die Weltgemeinschaft auf einem guten Weg. Aber lassen sich alle Infektionskrankheiten ausrotten?

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Die Welt im Krisen-  die Welt im Lernmodus: Die Corona-Pandemie hat die Erde fest im Griff. Das Unternehmen Pfizer will sie als Katalysator für Veränderungen nutzen und hat die Debatte „Perspektive 21 – Zeit für Veränderung“ gestartet. Foto: ©iStock.com/Kzenon

„Perspektive 2021“: Diskutieren über die Lehren aus der Pandemie

Die Welt im Krisen-, die Welt im Lernmodus: Das SARS-CoV-2-Virus hat die Erde fest im Griff. Auch wenn Deutschland bisher gut durch diese Gesundheitskrise kommt: Die Pandemie hat auch gezeigt, dass man sich besser vorbereiten kann. Das forschende Pharmaunternehmen Pfizer hat deshalb auf seiner Plattform „Land der Gesundheit“ eine neue Debatte gestartet: „Perspektive 2021“.

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Wie schnell haben Krebspatienten Zugang zu innovativen Therapien? Hier gibt es in Europa große Unterschiede. Foto: ©iStock.com/peterschreiber.media

Neue Krebstherapien: Wenn jeder Tag zählt

Mit „bespielloser Geschwindigkeit“ werden derzeit Innovationen in der Onkologie entwickelt, um die „Behandlungsergebnisse von Krebspatienten weiter zu verbessern“, heißt es in einem Bericht, den der europäische Pharmaverband EFPIA bei der Beratungsfirma Vintura in Auftrag gegeben hat. Die Voraussetzung ist allerdings, dass die Betroffenen die neuen Arzneimittel auch bekommen. „Tatsache aber ist, dass es unter den europäischen Ländern enorme Unterschiede gibt, was den Zugang der Patienten zu innovativen onkologischen Therapien angeht“. Deutschland schneidet in dem Bericht vergleichsweise gut ab – dennoch gibt es Verbesserungspotenzial.

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Rund 25.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland an Darmkrebs. Dazu müsste es nicht kommen. Bild: ©iStock.com/peterschreiber.media

Darmkrebs: Erkrankungen und Todesfälle vermeiden

Welch großen Wert Prävention und Frühdiagnostik im Gesundheitswesen haben können, zeigt kaum ein Beispiel besser als der Darmkrebs: Rund 25.000 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr an diesem Tumor. Dabei müsste es nicht so weit kommen. Denn viele Erkrankungs- und Sterbefälle ließen sich mittels Vorsorge bzw. frühzeitiger Behandlung verhindern. Immerhin: Eine zunehmende Zahl an Menschen nutzt die präventive Darmspiegelung.

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Die CAR-T-Zelltherapie gilt als Hoffnungsträger in der Krebsbehandlung – wir haben mit zwei Experten über Chancen und Hürden gesprochen. Foto: ©iStock.com/Christoph Burgstedt

CAR-T-Zelltherapie: Große Chancen, hohe Hürden

Es ist nur eine einzige Infusion mit gentechnisch veränderten Zellen, doch sie macht vielen Krebspatienten neue Hoffnung: die CAR-T-Zelltherapie. Die Pharma Fakten-Redaktion hat mit zwei Spezialisten von der Universitätsklinik Köln gesprochen, die sich mit dieser vergleichsweise neuen Therapieform hervorragend auskennen: Prof. Peter Borchmann ist Oberarzt der Klinik I für Innere Medizin und leitet dort den klinischen Schwerpunkt maligne Lymphome. Prof. Florian Kron ist als Gesundheitsökonom im Management der Klinik I für Innere Medizin tätig und außerdem Geschäftsführer der VITIS Healthcare Group.

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Bei der vfa-Debattentour ging es kurz vor der Bundestagswahl in Stuttgart um die digitale Zukunft der Gesundheitsforschung und -versorgung. Foto: ©iStock.com/ipopba

Datenspende im Gesundheitswesen: Risiken beherrschen, Chancen nutzen

Wie und unter welchen Voraussetzungen könnte die so genannte „Datenspende“ von Patienten zu einer besseren Versorgung im Gesundheitswesen beitragen? Mit dieser Frage beschäftigen sich Experten unterschiedlicher Fachrichtungen in dem vom Pharmaunternehmen Pfizer initiierten „Berlin Lab Digitale Gesundheit“. Ihre Antworten und konkrete Handlungsempfehlungen präsentieren sie nun in einem Whitepaper unter dem Titel: „Datenspende im Gesundheitswesen: Chancen, Herausforderungen, Zukunftspotentiale.“

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Rheuma  Lupus  MS: Autoimmunerkrankungen haben einige Gemeinsamkeiten auf molekularer Ebene  die es zu erforschen gilt. Foto: ©iStock.com/Jevtic

Dem Rätsel der Autoimmunerkrankungen auf der Spur

Rheuma, Lupus oder Multiple Sklerose: Autoimmunerkrankungen sind auf den ersten Blick sehr verschieden. Genauso wie die vielen Projekte, die die öffentlich-private Partnerschaft „Innovative Medicines Initiative“ (IMI) aufgesetzt hat, um ihnen mit der gebündelten Expertise aus Pharma- und öffentlicher Forschung auf die Schliche zu kommen. Doch anstatt der offensichtlichen Unterschiede widmen sich die Wissenschaftler zunehmend den Gemeinsamkeiten: Es geht darum, Muster zu finden – um die Leiden der Patienten besser kategorisieren und behandeln zu können.

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Erstattung digitaler Gesundheitsanwendungen  Einführung von E-Patientenakte und E-Rezept: Wird Deutschlands Gesundheitssystem nun digitaler? Foto: © iStock.com/LeoWolfert

Es kommt „Schwung in digitale Gesundheitsangebote“

Menschen sind anpassungsfähig. Aus einer Not können sie auch mal eine Tugend machen – wie die Corona-Pandemie zeigt. Wo ein Virus persönlichen Treffen den Riegel vorschiebt, eröffnen sich plötzlich andere, digitale Möglichkeiten. Bei immer mehr Patienten findet zum Beispiel die ärztliche Videosprechstunde Zuspruch. Aber auch unabhängig von COVID-19 scheint es, als würde nun „Schwung in digitale Gesundheitsangebote“ kommen, wie Dr. Bernhard Rohleder vom Digitalverband Bitkom sagt. Die Erstattungsfähigkeit digitaler Gesundheitsanwendungen wie Apps, die E-Patientenakte und das E-Rezept stehen an.

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Pocken und Rinderpest sind Geschichte. Doch andere Krankheiten – wie Polio – warten noch darauf  weltweit ausgerottet zu werden. Grafik: Pharma Fakten  nach: https://ourworldindata.org/eradication-of-diseases (CC-BY)

Krankheiten ausrotten: ein „fortlaufender Prozess“

Louis Pasteur (1822-1895), der als Pionier auf dem Gebiet der Mikrobiologie gilt und unter anderem Impfstoffe gegen die Tollwut entwickelte, erklärte einst, es stehe in der Macht der Menschheit Infektionskrankheiten von der Erde zu verbannen. Und tatsächlich gelang das bei den Pocken und der Rinderpest. Auch bei der Kinderlähmung (Poliomyelitis) ist die Weltgemeinschaft auf einem guten Weg. Aber lassen sich alle Infektionskrankheiten ausrotten?

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Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?

Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.

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