Artikel, Geschichten, Fakten – zu Themen aus Gesundheit und Pharma

Was ist ein menschliches Lebensjahr wert? Dieser Frage sind Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) nachgegangen. Foto: © iStock.com/AndreyPopov

Studien-Analyse: Der Wert eines Lebensjahres

In vielen europäischen Ländern ist es üblich, eine Kosten-Nutzen-Bewertung vorzunehmen, bevor neue Medikamente und Behandlungsmethoden in den Leistungskatalog der Krankenkassen beziehungsweise eines Nationalen Gesundheitssystems (National Health Service) aufgenommen werden. Anders als in Deutschland wird zum Beispiel in England und den Niederlanden eine konkrete Summe angesetzt, die pro statistisch gewonnenem Lebensjahr nicht überschritten werden darf. Aber wie hoch sollte diese Summe eigentlich sein? Wieviel würden die Menschen in verschiedenen Ländern für ein zusätzliches Lebensjahr bezahlen? Der Gesundheitsökonom Prof. Michael Schlander und seine Mitarbeiter sind am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg der Frage nachgegangen, was ein Lebensjahr den Menschen im internationalen Vergleich wert ist – dazu haben sie ökonomische Studien aus der ganzen Welt ausgewertet. Wir haben mit Michael Schlander über die Ergebnisse und die Schlussfolgerungen daraus gesprochen.

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Im Pharma Fakten-Interview erklärt Dr. Franz Böhme  Leiter Medical Affairs Onkologie/Hämatologie bei Bayer Vital  wie Radioaktivität in der Therapie von Krankheiten zum Einsatz kommt. Foto: © Gorodenkoff Productions - iStock

RNA-Therapien: Früher in den Krankheitsprozess eingreifen

Oft zielen Arzneimittel auf ganz bestimmte Proteine ab, die im jeweiligen Krankheitsprozess eine entscheidende Rolle spielen. Doch Therapeutika, die auf Ribonukleinsäure (RNA) basieren, können bereits auf RNA-Ebene in die fehlerhaften Vorgänge eingreifen – das heißt, noch bevor die Eiweiße überhaupt entstanden sind. Dadurch könnten sie in Zukunft die Behandlung vieler Erkrankungen revolutionieren.

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Bei Mukoviszidose konnten in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt werden. Wird eines Tages eine Heilung möglich sein? / Foto: ©iStock.com/spukkato (Siam Pukkato)

Krebs: Mehr systematische Forschungsförderung

Im Kampf gegen den Krebs gibt es große Fortschritte zu vermelden. Einen Grund sich deshalb zurückzulehnen, sieht Professor Dr. Christof von Kalle deshalb nicht. Im Gegenteil: Der Geschäftsführende Direktor des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg stellt sich die Frage, ob angesichts der wissenschaftlichen Möglichkeiten nicht zu wenig getan wird. Er fordert im Pharma Fakten-Interview deshalb eine systematische Forschungsförderung zur Durchführung klinischer Studien.

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Eine Patientenbefragung zeigt: Zu wenige immunsupprimierte Menschen wissen um ihr erhöhtes Infektionsrisiko. Foto: ©iStock.com/Esben_H

Impfstoff-Versorgung: Ein halber Schritt zurück?

Mindestens zwei Impfstoffhersteller sollen bei regionalen Rahmenverträgen künftig zum Zuge kommen. Ein Rückschritt, findet der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI). Und auch in der Unionsfraktion im Bundestag regt sich Unmut. Schließlich waren Rabattverträge für Impfstoffe gerade erst abgeschafft worden. Und das aus gutem Grund.

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Bei Disease Interception werden Menschen mit einem sehr hohen Erkrankungsrisiko durch eine individuelle Diagnose identifiziert und medizinisch überwacht. Foto: CC0 (Stencil)

Digitalisierung: Schneller neue Medikamente durch Künstliche Intelligenz?

Künstliche Intelligenz (KI) gilt als eine der Antriebskräfte der digitalen Revolution. Aber kann KI auch dabei helfen, besser und schneller Medikamente zu entwickeln? Laut einer Umfrage glaubt das die Hälfte aller Deutschen. Und in der Tat: Durch den immer gezielteren Zugriff auf immer hochwertigere Daten kann das maschinelle Lernen dazu beitragen, die Arzneimittelentwicklung zu optimieren. Dahinter steckt die Erkenntnis, dass die Wissenschaft ohne die Nutzung von Computertechnik den nächsten Entwicklungsschritt nicht gehen kann.

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Wissenschaftler haben Testsysteme entwickelt  die frühzeitig anzeigen  ob die Leber einen potenziellen neuen Arzneimittelwirkstoff problemlos verträgt – die Auswirkungen auf die Medikamentenforschung sind erfreulich. Foto: CC0 (Stencil)

Ein Test für den wissenschaftlichen Fortschritt

Wohl so ziemlich jedes forschende Pharma-Unternehmen kennt das: Da entwickelt man über viele Jahre hinweg ein neues Medikament, die ersten Studiendaten sind großartig, alles spricht für einen baldigen Durchbruch zum Wohle der Patienten – aber dann stellt sich heraus, dass es Patienten gibt, bei denen der neue Wirkstoff Leberschäden verursacht. Hätte man das doch bloß schon früher gewusst. Dann wäre Forschern, Ärzten und Patienten eine große Enttäuschung erspart geblieben.

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Leben wir so lange wie wir könnten? Eine Antwort auf diese Frage suchten ein Gesundheitsmanager  ein Onkologe und weitere medizinische Experten bei einer Veranstaltung in München. Foto: CC0 (Stencil)

Chronische myeloische Leukämie: Ein Leben ohne Medikamente?

Es ist eine absolute Erfolgsgeschichte: Vor einigen Jahren revolutionierte die Einführung einer bestimmten Wirkstoffklasse die Behandlung der Menschen mit chronischer myeloischer Leukämie (CML). Betroffene können bei frühzeitiger Diagnose mit modernen Medikamenten heute eine nahezu normale Lebenserwartung erreichen. Inzwischen rückt für manche Patienten ein neues Therapieziel in den Fokus: das Absetzen der Arzneimittel.

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Deutschland läuft in Sachen Hepatitis C-Eliminierung hinterher. Foto: ©iStock.com/vchal

Welt-Hepatitis-Tag: Deutschland drückt sich vor der Dunkelziffer

Das große Ziel lautet: Bis ins Jahr 2030 soll Hepatitis C weitgehend vom Planeten radiert sein. Darauf haben sich im Jahr 2016 194 Länder geeinigt. Aber erst zwölf Länder sind „on track“. Deutschland gehörte auch mal zu diesem Kreis, wurde aber gestrichen. Der Grund: zu geringe Behandlungszahlen in Folge von zu wenig Diagnostik, so die Weltgesundheitsorganisation.

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Seit Kurzem übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland die Kosten einer vorbeugenden Behandlung zum Schutz vor HIV – die Folgen dürften bahnbrechend sein. Foto: ©iStock.com/nito100

UNAIDS-Bericht: Kann der Kampf gegen AIDS noch gewonnen werden?

UNAIDS, das HIV/Aids-Programm der Vereinten Nationen, läutet die „Alarmglocke“. Die für das Jahr 2020 gesteckten Ziele im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit sieht die Organisation in Gefahr. In rund 50 Ländern der Welt steige die Zahl an HIV-Neuinfektionen an. Die gute Nachricht ist: 21,7 Millionen Menschen erhielten 2017 eine antiretrovirale Therapie – so viele wie noch nie.

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Wie verhält sich ein Medikament in der Anwendung unter Alltagsbedingungen? Der Bedarf an Experten  die sich mit den Fragen der Arzneimittelsicherheit nach Marktzulassung beschäftigen  ist groß. Foto: CC0 (Stencil)

Mehr Experten in Sachen Arzneimittelsicherheit

Wie verhält sich ein Medikament in der Anwendung unter Alltagsbedingungen? Ist es in großen Patientengruppen weiterhin sicher und gut verträglich? Der Bedarf an Experten, die sich mit den Fragen der Arzneimittelsicherheit nach Marktzulassung beschäftigen, ist groß. Daher haben sich 15 Pharmaunternehmen, akademische Einrichtungen und Arzneimittelbehörden zusammengetan, um eine Online-Weiterbildungsplattform im Bereich Pharmakovigilanz und Pharmakoepidemiologie zu schaffen – mit Erfolg.

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Was ist ein menschliches Lebensjahr wert? Dieser Frage sind Wissenschaftler am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) nachgegangen. Foto: © iStock.com/AndreyPopov

Studien-Analyse: Der Wert eines Lebensjahres

In vielen europäischen Ländern ist es üblich, eine Kosten-Nutzen-Bewertung vorzunehmen, bevor neue Medikamente und Behandlungsmethoden in den Leistungskatalog der Krankenkassen beziehungsweise eines Nationalen Gesundheitssystems (National Health Service) aufgenommen werden. Anders als in Deutschland wird zum Beispiel in England und den Niederlanden eine konkrete Summe angesetzt, die pro statistisch gewonnenem Lebensjahr nicht überschritten werden darf. Aber wie hoch sollte diese Summe eigentlich sein? Wieviel würden die Menschen in verschiedenen Ländern für ein zusätzliches Lebensjahr bezahlen? Der Gesundheitsökonom Prof. Michael Schlander und seine Mitarbeiter sind am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg der Frage nachgegangen, was ein Lebensjahr den Menschen im internationalen Vergleich wert ist – dazu haben sie ökonomische Studien aus der ganzen Welt ausgewertet. Wir haben mit Michael Schlander über die Ergebnisse und die Schlussfolgerungen daraus gesprochen.

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Im Pharma Fakten-Interview erklärt Dr. Franz Böhme  Leiter Medical Affairs Onkologie/Hämatologie bei Bayer Vital  wie Radioaktivität in der Therapie von Krankheiten zum Einsatz kommt. Foto: © Gorodenkoff Productions - iStock

RNA-Therapien: Früher in den Krankheitsprozess eingreifen

Oft zielen Arzneimittel auf ganz bestimmte Proteine ab, die im jeweiligen Krankheitsprozess eine entscheidende Rolle spielen. Doch Therapeutika, die auf Ribonukleinsäure (RNA) basieren, können bereits auf RNA-Ebene in die fehlerhaften Vorgänge eingreifen – das heißt, noch bevor die Eiweiße überhaupt entstanden sind. Dadurch könnten sie in Zukunft die Behandlung vieler Erkrankungen revolutionieren.

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Bei Mukoviszidose konnten in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt werden. Wird eines Tages eine Heilung möglich sein? / Foto: ©iStock.com/spukkato (Siam Pukkato)

Krebs: Mehr systematische Forschungsförderung

Im Kampf gegen den Krebs gibt es große Fortschritte zu vermelden. Einen Grund sich deshalb zurückzulehnen, sieht Professor Dr. Christof von Kalle deshalb nicht. Im Gegenteil: Der Geschäftsführende Direktor des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg stellt sich die Frage, ob angesichts der wissenschaftlichen Möglichkeiten nicht zu wenig getan wird. Er fordert im Pharma Fakten-Interview deshalb eine systematische Forschungsförderung zur Durchführung klinischer Studien.

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Eine Patientenbefragung zeigt: Zu wenige immunsupprimierte Menschen wissen um ihr erhöhtes Infektionsrisiko. Foto: ©iStock.com/Esben_H

Impfstoff-Versorgung: Ein halber Schritt zurück?

Mindestens zwei Impfstoffhersteller sollen bei regionalen Rahmenverträgen künftig zum Zuge kommen. Ein Rückschritt, findet der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI). Und auch in der Unionsfraktion im Bundestag regt sich Unmut. Schließlich waren Rabattverträge für Impfstoffe gerade erst abgeschafft worden. Und das aus gutem Grund.

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Bei Disease Interception werden Menschen mit einem sehr hohen Erkrankungsrisiko durch eine individuelle Diagnose identifiziert und medizinisch überwacht. Foto: CC0 (Stencil)

Digitalisierung: Schneller neue Medikamente durch Künstliche Intelligenz?

Künstliche Intelligenz (KI) gilt als eine der Antriebskräfte der digitalen Revolution. Aber kann KI auch dabei helfen, besser und schneller Medikamente zu entwickeln? Laut einer Umfrage glaubt das die Hälfte aller Deutschen. Und in der Tat: Durch den immer gezielteren Zugriff auf immer hochwertigere Daten kann das maschinelle Lernen dazu beitragen, die Arzneimittelentwicklung zu optimieren. Dahinter steckt die Erkenntnis, dass die Wissenschaft ohne die Nutzung von Computertechnik den nächsten Entwicklungsschritt nicht gehen kann.

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Wissenschaftler haben Testsysteme entwickelt  die frühzeitig anzeigen  ob die Leber einen potenziellen neuen Arzneimittelwirkstoff problemlos verträgt – die Auswirkungen auf die Medikamentenforschung sind erfreulich. Foto: CC0 (Stencil)

Ein Test für den wissenschaftlichen Fortschritt

Wohl so ziemlich jedes forschende Pharma-Unternehmen kennt das: Da entwickelt man über viele Jahre hinweg ein neues Medikament, die ersten Studiendaten sind großartig, alles spricht für einen baldigen Durchbruch zum Wohle der Patienten – aber dann stellt sich heraus, dass es Patienten gibt, bei denen der neue Wirkstoff Leberschäden verursacht. Hätte man das doch bloß schon früher gewusst. Dann wäre Forschern, Ärzten und Patienten eine große Enttäuschung erspart geblieben.

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Leben wir so lange wie wir könnten? Eine Antwort auf diese Frage suchten ein Gesundheitsmanager  ein Onkologe und weitere medizinische Experten bei einer Veranstaltung in München. Foto: CC0 (Stencil)

Chronische myeloische Leukämie: Ein Leben ohne Medikamente?

Es ist eine absolute Erfolgsgeschichte: Vor einigen Jahren revolutionierte die Einführung einer bestimmten Wirkstoffklasse die Behandlung der Menschen mit chronischer myeloischer Leukämie (CML). Betroffene können bei frühzeitiger Diagnose mit modernen Medikamenten heute eine nahezu normale Lebenserwartung erreichen. Inzwischen rückt für manche Patienten ein neues Therapieziel in den Fokus: das Absetzen der Arzneimittel.

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Deutschland läuft in Sachen Hepatitis C-Eliminierung hinterher. Foto: ©iStock.com/vchal

Welt-Hepatitis-Tag: Deutschland drückt sich vor der Dunkelziffer

Das große Ziel lautet: Bis ins Jahr 2030 soll Hepatitis C weitgehend vom Planeten radiert sein. Darauf haben sich im Jahr 2016 194 Länder geeinigt. Aber erst zwölf Länder sind „on track“. Deutschland gehörte auch mal zu diesem Kreis, wurde aber gestrichen. Der Grund: zu geringe Behandlungszahlen in Folge von zu wenig Diagnostik, so die Weltgesundheitsorganisation.

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Seit Kurzem übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland die Kosten einer vorbeugenden Behandlung zum Schutz vor HIV – die Folgen dürften bahnbrechend sein. Foto: ©iStock.com/nito100

UNAIDS-Bericht: Kann der Kampf gegen AIDS noch gewonnen werden?

UNAIDS, das HIV/Aids-Programm der Vereinten Nationen, läutet die „Alarmglocke“. Die für das Jahr 2020 gesteckten Ziele im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit sieht die Organisation in Gefahr. In rund 50 Ländern der Welt steige die Zahl an HIV-Neuinfektionen an. Die gute Nachricht ist: 21,7 Millionen Menschen erhielten 2017 eine antiretrovirale Therapie – so viele wie noch nie.

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Wie verhält sich ein Medikament in der Anwendung unter Alltagsbedingungen? Der Bedarf an Experten  die sich mit den Fragen der Arzneimittelsicherheit nach Marktzulassung beschäftigen  ist groß. Foto: CC0 (Stencil)

Mehr Experten in Sachen Arzneimittelsicherheit

Wie verhält sich ein Medikament in der Anwendung unter Alltagsbedingungen? Ist es in großen Patientengruppen weiterhin sicher und gut verträglich? Der Bedarf an Experten, die sich mit den Fragen der Arzneimittelsicherheit nach Marktzulassung beschäftigen, ist groß. Daher haben sich 15 Pharmaunternehmen, akademische Einrichtungen und Arzneimittelbehörden zusammengetan, um eine Online-Weiterbildungsplattform im Bereich Pharmakovigilanz und Pharmakoepidemiologie zu schaffen – mit Erfolg.

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Kommentar

Was, wenn Gesundheit die eigentliche Konjunktur-Bazooka wäre?

Wenn die forschende Pharmaindustrie Maßnahmen aus dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ablehnt und stattdessen strukturelle Reformen im Gesundheitswesen fordert, liegt ein Verdacht schnell nahe: Hier verteidigt eine profitable Branche ihre wirtschaftlichen Interessen. Das aber verstellt den Blick darauf, welchen gesamtgesellschaftlichen Beitrag die Branche leistet und welche Impulse sie für Gesundheit, Innovation, Produktivität und Wertschöpfung setzt. Impulse, auf die unser Land nicht verzichten kann. Ein Kommentar von Florian Martius.

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